Beiträge von Svanniversary

    Deine sonstigen Ausführungen kann ich schwer nachvollziehen.
    Ich bin meinen G160 fast 2 Jahre mit dem Standard Fahrwerk (Exklusive line, also keine Bilstein) gefahren und hatte nie das Gefühl, er würde sich wie ein Kastenwagen fahren.
    Einzig das Neigen in der Kurve und bei schnellen Manövern fand ich auch extrem unangenehm.

    Jep, da muss man mal die Kirche im Dorf lassen. Der MX mit Standardfahrwerk fährt sich immer noch komplett anders, als ein normaler PKW und lässt sich sehr flott und sicher bewegen. Mehr geht immer und das Thema Wanken ist eben u.a. auch eine Frage der eigenen Vorlieben und Erfahrungen.

    Und die Fahrweise anpassen ;-). Einfach in die Kurve hacken, wie man es mit einem Fronttriebler macht, ist die falsche Strategie mit dem MX. Der will sensibel und mit Gefühl gefahren werden und liefert dann aber auch eine besondere Performance ;-).

    Welche Werte sind denn eigentlich so grob verstellt wenn er vom Band fällt.

    Protokolle mit vorher/nachher findest Du hier an verschiedenen Stellen. Verstellt ist auch nicht das richtig Wort, sondern eher nur grob voreingestellt.
    Es geht um - alle Werte, die man bei so einer Vermessung einstellt, Sturz, Spur und Nachlauf.


    Der Sturz an der Vorderachse ist normalerweise nur minimal negativ eingestellt, aber positiven Sturz hatten wir auch schon vereinzelt. Die Spur vorne ist minimal positiv, aber Nachspur gab es auch schon. Hinten steht relativ sicher auf negativem Sturz und Vorspur, aber auch bei eher moderaten Werten mit 1° und weniger Sturz und wenigen Minuten Spur.
    Das ergibt ein eher stumpfes Fahrverhalten mit sehr deutlicher (fahrsicherer) Untersteuertendenz und das ist sicher so gewollt, damit auch die eher ungeschickte Kundschaft das Auto nicht gleich wegwirft. Die wird es dann auch nicht stören.
    Je nach Einstellung der Vorderachse mit positivem Sturz, oder Nachspur kann auch der Geradeauslauf sehr schlecht sein.


    Mit einer richtigen Fahrwerkseinstellung kann ich das Auto definiert hinstellen mit leichtem Untersteuern, guter Symmetrie und einem guten Geradeauslauf. Dafür lohnt sich die Einstellung.



    (Bei einem Porsche z.B. wir da im Werk schon mehr Zeit darauf investiert, aber der kostet auch empfindlich mehr)

    Bei einem VW oder sonstigen Volkswagen Konzern Fahrzeug auch, aber auch die kosten natürlich auch in der Regel mehr. Ich denke Mazda hält das bei seinen PKWs nicht für erforderlich und nur für den MX-5 rentieren sich die teuren Anlagen mit Sicherheit nicht.

    Habe gerade noch mal recherchiert und noch drei wichtige Themen gefunden, die die Reifenform in der F1 beeinflussen - Reglement, Wärmeabfuhr und Aerodynamik.


    Teilweise verhindert bzw verhinderte das Reglement Niederquerschnittsreifen und die spezielle Form ergibt sich dann auch durch die anderen Randbedingungen.

    Die F1 fährt einen komplett anderen Reifenaufbau und die Aufgabenverteilung, wer welchen Anteil an der Federung übernimmt ist anders.
    Beim normalen PKW macht das Fahrwerk die Hauptarbeit, beim F1 (etwas übertrieben) der Reifen.


    Da die F1 nur auf Strecken mit sehr definierten Eigenschaften abgestimmt werden müssen, kann man da anders auslegen.


    Sehr niedrige Querschnitte bei Straßenfahrzeugen sind aber u.a. auch der Optik geschuldet. Je nach Strecke funktionieren höhere Querschnitte mitunter besser (vgl. 16“ auf dem ND).

    Und wenn ja hat es damm schlimme auswirkungen wenn ich mit geschlossenem Dach auf der Autobahn oder Bundestrasse fahr? Wenns regnet fahre ich eh vorsichtiger und da wirds nicht so viel ausmachen denke ich.

    Ich fürchte da ist ein völlig falscher Eindruck entstanden. So eine Achsvermessung funktioniert auch, wenn der Kofferraum voll oder leer ist, wenn 1, oder 2 Personen im Auto sind und auch wenn das Dach auf, oder zu ist.


    Der Hintergrund für die Vorgabe ist, dass man die Einstellung natürlich in einem definierten Zustand machen möchte und daher wird der volle Tank explizit erwähnt.


    Ich halte das Gewicht des eigentlichen Daches für vernachlässigbar. Das Zusatzgewicht wird im Wesentlichen von der Aktuatorik verursacht und die ist offen und geschlossen an derselben Stelle.


    Wir haben die Vermessung bei unserem Softtop immer mit offenen Dach gemacht, da man dann einfacher im Auto arbeiten kann (Bremsenspanner setzen, Lenkrad ausrichten, ...). So würde ich es beim RF auch machen.


    Man könnte sich Gedanken machen die Vermessung genau mit dem häufigsten Zustand zu machen, also offen, mit Fahrer im Auto, usw. Dann braucht man dafür aber spezielle Einstellwerte, denn die Vorgabewerte sind genau für den genannten Fall vorgesehen, leer, ohne Fahrer, mit vollem Tank. Da ist also schon ein gewisser Vorhalt für andere Zustände in den Werten enthalten.

    Der LDW (Lane Departure Warning) nutzt die Kamera in der Frontscheibe. Der RTA (Rear Traffic Alert) nutzt zwei Radarsensoren links und rechts im hinteren Stoßfänger.
    Die beiden Systeme haben also nichts miteinander zu tun.


    Eine Nachrüstung wird auf jeden Fall recht teuer, weil Du 2 x Radar + zusätzliche Kabel und wahrscheinlich auch noch ein entsprechendes Steuergerät benötigst. Dazu kommen noch die passenden Spiegel und ggf. eine Kodierung beim Händler.


    Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist es günstiger das aktuelle Auto zu verkaufen und einen zu suchen, der das System schon verbaut hat.