Beiträge von Svanniversary

    Beim Reifenkontrollsystem würde ich mir keine Gedanken machen. Bei Leihwagen ist das eigentlich ein Klassiker, dass der Druck nicht richtig kontrolliert wird und auch keiner daran denkt das System neu anzulernen.
    Ich hatte bis jetzt in 1,5 Jahren noch keine Fehlwarnung und das System funktioniert.

    Wo ist jetzt eigentlich das Problem? Gehirn einschalten, den Luftdruck regelmäßig kontrollieren und das System als zusätzliche Sicherheit nutzen. Bei größeren Abweichungen vom Soll-Luftdruck System und Reifen prüfen. Soweit ist das für mich alles gesunder Menschenverstand und im Grunde keinerlei Diskussion wert.

    Große Sorgen mache ich mir da nicht. Bei mir haben die bisher immer zuverlässig funktioniert und auch absolut korrekt gemessen (in meinen VWs wurde der Druck angezeigt, so dass man vergleichen konnte).
    Größtes Problem waren immer leere Batterien, oder andere Funkprobleme. Das erkennt das System aber zuverlässig und zeigt einen Fehler an.

    Du meinst schon das direkte, oder noch das indirekte? Das Gesetz fordert nach meiner Kenntnis eine Bewarnung bei 20 % unter Sollwert, also sollte eine Warnung bei 1,6 bar erfolgen. 1,7 bar wäre i.O.
    Das System hat die 1,7 bar übrigens mit Sicherheit bemerkt, aber damit Kunden die etwas schludriger mit dem Reifendruck umgehen nicht ständig Warnungen bekommen wurde es gemäß EU Vorgaben so programmiert, dass es erst bei niedrigerem Druck warnt.

    Hi Jürgen,


    dieses undefinierte Übergangsverhalten der Hinterachse mit einer gewissen Querweichheit war ja bei mir der Hauptgrund, warum ich dann mit dem Serienfahrwerk aufgegeben habe und ein Gewindefahrwerk eingebaut habe.
    Das ist einfach nicht schon zu fahren und fühlt sich auch nicht gut an.


    Mit dem richtigen Fahrwerk gewinnst Du Handlichkeit, weil das Auto der Lenkung viel direkter folgt und weniger wankt und Du bekommst an Vorder- und Hinterachse ein sauberes und definiertes Fahrverhalten. Da Du damit auch das Niveau nach oben schiebst, wird das ganze im Grenzbereich natürlich durchaus etwas schmaler und anspruchsvoller. Ein Problem sehe ich darin nicht, denn mit einer eher defensiven Fahrwerkseinstellung und dem guten DSC bleibt das Auto absolut gut und auch sicher fahrbar.


    Das Grundverhalten des Autos wird viel stärker durch das Fahrwerk an sich geprägt, als durch die Einstellung. Anlenken, Wankverhalten, Grenzbereich, all das wird durch das Fahrwerk beeinflusst. Mit der Einstellung des Fahrwerks geht es dann darum, ob das Auto eher untersteuert oder neutral ist und wie man den Kompromiss aus Performance und Beherrschbarkeit feiner justiert. Eine schlechte Einstellung kann natürlich bei jedem Fahrwerk das Fahrverhalten komplett ruinieren, aber die beste Fahrwerkseinstellung kann ein schlechtes Fahrwerk nicht retten.


    Ohne Deinen 190er zu kennen, gehe ich fest davon aus, dass sich der MX mit dem richtigen Fahrwerk deutlich sportlicher und dabei wahrscheinlich trotzdem noch definierter, vielleicht sogar einfacher fahren lässt, als der Benz.

    Die Frage ist, ob das Fahrzeug bei dem Fehlerbild (falls permanent) noch bewegt werden sollte. Meiner Meinung nach nicht, außer Mazda gibt ausdrücklich das OK dazu.


    Das Einschleppen sollte dann von der europäischen Mobilitätsgarantie abgedeckt sein.

    Das würde ich nach alter RTFM Tradition von der Art der Warnmeldung abhängig machen. Gelb heißt (vorsichtige) Weiterfahrt möglich, rot heißt stehen lassen. Ich hoffe dass der MX das auch in der Klarheit anzeigt.