Beiträge von Svanniversary

    @Wolfram, dazu gibt es eine lange Vorgeschichte, die Du hier im Forum findest.


    Ein (heftig) übersteuerndes Fahrzeug bringt Dir gar nichts, weil Du in der Kurve keine saubere Linie mehr hinbekommst.


    Hier geht es darum das Auto sauber neutral hin zu stellen, je nach Vorbildung eher neutral/untersteuernd für den Ungeübten, oder eben echt neutral für den Profi.


    Jedes Unter- oder Übersteuern macht das Auto langsamer, weil eine Achse (viel) früher an die Grenze kommt als die andere. Daher sollte das fahrdynamische Ziel immer Neutralität mit leichter Tendenz in die eine oder andere Richtung sein.


    Ein echt übersteuerndes Auto ist ganz sicher nichts was Spass macht, oder fahrdynamisch sinnvoll ist.
    Das gibt schon die Theorie her und zu meinem Leidwesen konnte ich im letzten Jahr auch viel praktische Erfahrung dazu sammeln.


    Wenn man das differenziert diskutiert, muss man auch noch streng nach statischem Übersteuern (z.B. stationäre Kreisfahrt) und dynamischen Übersteuern unterscheiden (z.B. Einlenken).
    Das o.g. bezieht sich in erster Linie auf statisches Übersteuern. Eine Prise dynamisches Übersteuern kann je nach Fahrstil und Vorlieben durchaus willkommen sein.


    Wenn Du Dein Auto nicht ständig in langgezogenen Kurven ausbalancieren musst, weil ständig das Heck kommt, bist Du entweder zu langsam, oder der Wagen ist eben gar nicht statisch untersteuernd.


    Als letztes gibt es auch Fahrtechniken, wie man mit untersteuern umgehen muss, die natürlich auch zum Repertoir des geübten Fahrers gehören sollten.

    Ihr habt Sorgen ;-). Ich bekenne mich dann auch öffentlich als Lahmarsch, der nicht fahren kann und niedrige Verbräuche kleiner 8l/100 km fährt (komisch, dass dann hinter mir trotzdem immer solche großen Lücken entstehen).


    Den Speed holt man auf der Bremse und in der Kurve und nicht damit, dass man so ein winziges 130, oder 160 PS Motörchen ständig ausquetscht ;-).

    Oh Gott! Ich habe auch die Mazda Federn und bin total zufrieden.... ich befürchte ich bin zu anspruchslos! :D:D:D

    Es ist ein Kompromiss. Dem einen reicht er, dem anderen nicht... Und ja, anscheinend ist Fahrdynamik Dir nicht so wichtig und Du bist anspruchslos ;-).
    Kann man sich darüber lustig machen, ändert aber nichts an den physikalischen Fakten.


    Da für die meisten Nutzer sowieso die Optik Prio. 1 hat und man das nimmt, was sich dann fahrdynamisch ergibt, ist die Diskussion an der Stelle sowieso müßig.

    Ich liege akutell je nach Strecke auch so zwischen 6,5 und 7,5 l/100 km, wahrscheinlich auch der eher runden Fahrweise geschuldet. Meine Frau fährt im Alltag mit um die 6 l/100 km, so dass unser Durchschnittsverbrauch immer zwischen 6,0 und 6,5 l/100 km liegt.

    Prima, dann passen hier Theorie und Praxis zusammen ;-).
    Das ST-X ist eine gute Wahl. Mein Vorschlag wäre dann, dass Du Dich an meinen Vorschlägen für die Einstellung analog zum KW V3 orientierst. Die Einstellung sollte so sein, dass man die Hinterachse stabiler bekommt.