Messfehler meinte ich in Hinsicht Verbrauch. Der ist ja schwierig reproduzierbar zu messen.
(War aus meiner Antwort definitiv nicht ersichtlich, sorry
).
Beiträge von Svanniversary
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Könnte dann eventuell an einer Veränderung des Drehmomentverlaufs durch die AGA liegen (oder Messfehler
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Der Preis ist schon gut.
Du kannst ungefähr 100 € für die Eintragung ubd 100 € für die Einstellung rechnen. 200 € für den Einbau finde ich fair.
6 h hört sich auch realistisch an. -
Leichte Fronttriebler haben immer Probleme mit der Hinterachsstabilität. Die Hinterachse ist sehr leicht, der Radstand kurz, da kommt dann beim Bremsen Bewegung ins Heck.
Die Fahrwerkeinstellung kann da durchaus helfen, oder auch Schaden. Die Vorderachse geht beim Einfedern in Nachspur und die Hinterachse beim Ausfedern. D.h. beim starken Bremsen kann es je nach Einstellung sein, dass beide Achsen in die Nachspur kommen. Der Geradeauslauf wird dann schlechter, so dass ich Schlinger-Impulse ins Auto bekomme und gleichzeitig verliert die Hinterachse durch die Nachspur Stabilität. Das fühlt sich dann sehr unangenehm an, obwohl es in der Regel noch recht unkritisch ist.
Das ABS/ESC hat eine Stabilisierungsfunktion, d.h. das erkennt diese Bewegungen, regelt dagegen und bringt wieder Ruhe ins Auto.
Helfen kann es dann beide Achsen etwas mehr in Vorspur zu stellen, was Dir aber beim Kurvenfahren wieder Agilität nimmt und das Auto behäbiger macht.
Die Reifen haben dabei eigentlich nur einen geringen Einfluss. Klar ein sehr gutmütiger Reifen filtert da mehr weg und ein giftiger Reifen verschlimmert so etwas, aber es kommt aus der Fahrzeuggeometrie.
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Das durch die Einstellungen erwünschte Verhalten sollte möglichst neutral sein und nur ganz wenig in Richtung untersteuern.
Ein über- oder untersteuern sollte leicht korregierbar sein und sich langsam ankündigen. Bei hohen Geschwindigkeiten (Autobahn) soll der Wagen stabil bleiben. Zudem sind mir Sicherheitsreserven auch wichtig.Ich empfehle Dir da in die Richtung meiner aktuellen Einstellungen zu gehen (siehe Signatur). So wie ich es fahre ist sehr neutral. Ggf. kann man vorne 10' weniger Sturz und/oder hinten 24' Gesamtspur fahren, um das ganze noch etwas gutmütiger und alltagstauglicher zu machen.
Falls Du es etwas gutmütiger und bei eher moderater Fahrweise mit weniger Verschleiß haben möchtest, würde ich den Sturz vorne und hinten gleichmäßig um 10-20' Minuten reduzieren.Damit bekommst Du ein sehr definiertes, eher neutrales Fahrverhalten, mit einem stabilen Heck, aber mit wenig bzw. ohne Untersteuern (je nachdem, ob man es so fährt wie ich, oder noch etwas entschärft). Wirklich weich und gutmütig wird das mit den von Dir genannten Reifen und dem ST-X nicht werden. Das Auto kann dann schon richtig viel, mit hohem Grenzbereich und entsprechenden Reaktionen, wenn man ihn überschreitet. Aber die Steuertendenz ist dann so, dass das Auto nicht plötzlich und heftig ausbricht, sondern definiert und für einen geübten Fahrer kontrollierbar.
Zur Erklärung, die Empfehlung kommt daher, dass das ST-X und das KW V3 dieselben Federn fahren, so dass sie sich im Grenzbereich ähnlich verhalten.
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Das meinte ich mit schwierig bzw. schwieriger, im Gegensatz zu sehr einfach mit Sperr-Diff.
Ich möchte das definitiv nicht missen.
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Bin noch kein Gewindefahrwerk im MX 5 gefahren und kenne daher nicht den Unterschied. Möchte ich ihn kennen? Hat dann evtl. den Effekt wie bei meinen Besuchen bei Zymexx.
Ja, so ist es ;-). Zumindest habe ich diese Erfahrung schon mit zwei Mitfahrern gemacht. Da stellte sich spontanes "haben wollen" ein.
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Darf ich fragen, wie sich die Werte der Fahrwerkseinstellung zwischen Front- und Hecktriebler unterscheiden (sollen)? Als Laie würde ich denken, dass der Hauptunterschied die Spur an der HA ist?
Ich habe dazu einen neuen Thread aufgemacht: Unterschiede in der Fahrwerkseinstellung für Front- und Heckantrieb
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Ich mache mal einen neuen Thread zu dem Thema auf.
Ausgangspunkt war diese Frage in einem anderen Thread: Achs-/Spur-Vermessung bei Neuwagen?
Spur ist ein gutes Stichwort. Vorne fährt man beim Fronttriebler in der Regel relativ wenig Spur, weil der Antrieb die Räder unter Traktion sowieso in die Vorspur zieht. Das ist dann ähnlich wie beim MX, der vorne auch in der Regel nicht so viel Spur fährt bei ca. 10' gesamt.
Hinten fahre ich in der Regel je nach Achse auch mal etwas mehr Vorspur, wenn ich das Auto stabiler machen möchte (10-20' gesamt), oder sogar Nullspur, wenn es etwas agiler sein darf. Im Rennsport wird für den Fronttriebler auch gerne mal Nachspur gefahren, um das Heck loser zu machen.Die Sturzwerte sind relativ ähnlich, wie wir sie auch vom MX als Werkswerte kennen. Vorderachse um die 0,5-1,0° und Hinterachse 1,0-1,5°.
Ein Unterschied bei den beiden Antriebsarten liegt dann im Reifenverschleiß.
Generell hat der Fronttriebler an der Vorderachse mehr Verschleiß, weil diese Achse gleichzeitig Traktion und Bremsen übertragen muss. Daher fährt man an der Vorderachse eher moderate Spur- und Sturzwerte, um den Verschleiß über die Geometrie gering zu halten. Etwas mehr Sturz an der Vorderachse funktioniert in der Regel gut und wird auch gerne bei sportlichen Autos benutzt, um das Untersteuern zu reduzieren (z.B. Golf GTI Clubsport S, der extra eine eigene Vorderachse mit mehr Sturz bekommen hat). Das geht dann aber klar auf Kosten des Verschleiß.
An der Hinterachse verträgt der Fronttriebler, da die Achse geschleppt ist nicht so viel Sturz. Das fährt sehr schnell zu hohem Verschleiß und anderen Problemen wie Sägezahnbildung und ist auch gar nicht unbedingt gewünscht, da man damit ja das Untersteuern verstärken würde.Beim Hecktriebler muss man an der Vorderachse mit zu hoher Spur oder zu hohem Sturz aufpassen, weil ich sonst, wie beim Fronttriebler hinten, auch schnell Verschleißprobleme bekomme. Dafür verträgt der Hecktriebler an der Hinterachse in der Regel mehr Sturz, da die Achse unter Traktion weiter in die Vorspur gezogen wird, was dem Sturz entgegen wirkt.
Nachspur an der Hinterachse macht man beim Hecktriebler eher selten, da die Achse über den Antrieb und die Gewichtsverteilung in der Regel sowieso schon recht agil ist. Es gibt aber auch da ein paar Beispiele aus dem Rennsport, bei denen auch Hecktriebler über Nachspur agilisiert werden.Die Vorderachsen sind also in den Einstellungen beider Antriebsarten sehr ähnlich. An der Hinterachse fährt man mit dem Hecktriebler eher stabilere EInstellungen mit mehr Sturz und Vorspur, die diese Antriebsart auch gut verträgt. Der Fronttriebler fährt dagegen hinten eher weniger Sturz und Spur.
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@MX505 Ich glaube, dass meine Beiträge falsch bei dir angekommen sind. Aber lass uns im Sinne der User/des Threads einfach im Thema weitermachen
Vielleicht haben wir ja mal die Gelegenheit, persönlich miteinander zu sprechen und das Thema weiter zu vertiefen. Würde mich sehr freuen!Das mag sein und das täte mir leid ;-). Jep, ein persönliches Gespräch, am Besten bei einem schönen Bierchen, wäre was feines. Würde mich auch freuen.