Zum Thema schlechte Straßen: habe gestern erste (Negativ)erfahrung auf SEHR schlechter Fahrbahn machen dürfen. Die Straße (für ortskundige: am Steinhorster Becken) ist leicht geschlängelt, also kaum kurvig, mit stark unebener Fahrbahn wodurch das Fahrzeug sehr schnell "aufschaukelt".
Da gestern ausnahmsweise mal frei war, konnte ich dort mit 100+ durch und bin dann doch ordentlich durchgeschüttelt worden. Durchgeschüttelt im Sinne von durchgehender Gaul.
Ich wurde dort regelrecht aus dem Sitz gehoben. War nicht gerade angenehm, musste es aber mal testen.
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Mit dem Serienfahrwerk (SL+Bilstein) bin ich dort wegen Verkehr mit max. 80 unterwegs gewesen und auch das hinterließ schon kein gutes Gefühl. Mir fehlt entsprechend der 1:1 Vergleich, den ich ggf bei Zeiten an selber Stelle mit 70-80 kmh anstelle.
Alle anderen Straßen funktionieren bislang wunderbar, ob geflickte Teerdecken, Schlaglöcher, (Brücken-)Kuppen o.ä.. Wenn sich die Zeit ergibt, werde ich am Wochenende mal die Strecken rund um Arnsberg&Freienohl testen - die eignen sich zum Vergleich wohl am besten.
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Das sind u.a. die Effekte, die einerseits dadurch entstehen, dass der Druckanschlag schnell in den Einsatz kommt bzw. Du schon darin herum fährst und auf der anderen Seite die Dämpfer eigentlich zu schwach für die Tieferlegungsfedern sind. Auf schlechten Straßen kommt man dann schnell an die Grenzen dessen was so ein Fahrwerk kann.
Streng genommen gibt es diese Nachteile auch auf ebenen Straßen, aber da werden die meisten das nicht raus fahren.
Bei einem guten Gewindefahrwerk sind die Druckanschlage angepasst, so dass sich auch mit Tieferlegung noch ausreichend Restfederweg ergibt und die Dämpfer sind passend zur Federrate abgestimmt. Da kann ich vom V3 z.B. nur positives berichten. Auch auf sehr schlechten Straßen im Harz gibt es keine Probleme, wie springen, versetzen, aufschaukeln, oder ausbrechen in der Kurve.