Beiträge von Svanniversary

    Sicherheitssysteme vielleicht, aber Licht ist nicht unbedingt ein Sicherheitssystem.


    Bei uns im Konzern bei Audi und Volkswagen sind einige Systeme am Start, die das besser können (als Matrix-LED, oder gleitende Leuchtweite) und auch die Systeme von Mercedes und BMW funktionieren sehr gut. Das geht schon damit los, dass die moderneren Systeme Navi-Daten berücksichtigen und damit wissen, dass sie auf einer Autobahn sind und entsprechend den Lichtkegel fokussieren. Genauso leuchtet mein Arteon Kurven aus, bevor Du das Lenkrad bewegst, weil er sich die Info auch aus dem Navi holt.


    Von solchen Feinheiten ist bei Mazda noch keine Rede...


    Danach könnte ich dann beim Infotainment, bei der Navigation, beim Fußgängerschutz der Haube, bei der Lane Departure Warning usw. weiter machen. Mazda ist ein sehr kleiner Hersteller und daher gezwungen vieles einfach zu zu kaufen, ohne selber viel entwickeln zu können. Der MX-5 ist ein fantastisches Konzept, bei dem sie sich viel mehr trauen, als alle anderen Hersteller. Aber an vielen Ecken, merkt man dann eben doch, dass die Ressourcen begrenzt sind.

    Es gilt das gleiche wie immer - kein Assistenzsystem ist perfekt und mitdenken ist erlaubt.
    Stand heute sollte man bei jedem System die Grenzen kennen und dann beherzt eingreifen.
    Das wird wohl noch ein wenig dauern bis die Systeme alle Verkehrssituationen beherrschen und ganz ehrlich, nach meinem Eindruck sind die Mazda Systeme eher im oder unter den Durchschnitt und nicht gerade innovative Vorreiter.


    Nach meiner eigenen Erfahrung mit Endkunden kann man es sowieso nicht allen recht machen. Der eine wünscht sich eine linksseitige Abblendung auf der Autobahn und der andere beschwert sich dann bei 121 km/h auf der Landstraße, dass das Fernlicht nicht richtig funktioniert.

    (Das hat man ja wenigstens im Fahrsimulator noch vom Force-Feedback Lenkrad)


    Der größte Wert ist aber an der Simulation wirklich, dass man sich mal zum Probieren etwas trauen kann ohne das eigene Auto in die Leitplanke zu setzen.
    Mit dem eigenen Auto würde ich wahrscheinlich kaum unter 10 Minuten kommen.

    Mit dem Force Feedback kann/konnte ich gar nichts anfangen. Mir fehlte viel mehr die Querbeschleunigung und insbesondere Die Fahrzeugbewegung, also Wanken, Nicken, Gieren. Daran erahnt man ob das Auto stabil bleibt, oder gleich ausbricht.


    Richtig Spass macht es, wenn man den Stand erreicht hat, sich etwas mit dem richtigen Auto zu trauen, weil man weiß dass man es nicht gleich wegwirft ;-).


    Auf alle Fälle ist es mit meiner mangelnden Erfahrung bei instabilen Fahrzuständen ein sehr schmaler Grad, zwischen lenkt in die Kurve schön hinten mit ein und läßt sich einfach parieren und, mit ein bisschen mehr loser Hinterachse, kommt hinten sehr spät und läßt sich dann von mir aber nicht mehr einfangen.
    Auf alle Fälle nichts, was ich auf der normalen Straße haben müßte..... ;)

    Gut Einstellung ;-). Ich habe meine ersten Runden auf der NOS auch am Simulator gemacht, bzw. hatte 20-30 echte Runden und habe dann erst einmal den Streckenverlauf am Simulator weiter vertieft. Bei mir war das damals GT4, immerhin mit Lenkrad und Pedalen.
    Für mich kam dabei sehr schnell die Erkenntnis, dass ich Simulator fahren sehr viel schwieriger finde, als das Fahren im echten Auto. Im Simulator fehlt mir völlig das Feedback von Straße, Querbeschleunigung usw. Auf der Straße merke ich im Popometer viel früher ob und wie das Auto ausbricht und kann auch viel früher reagieren.
    Der Vorteil des Simulators ist aber auf jeden Fall, dass man damit super die Streckenkenntnis verbessern kann und natürlich auch, dass man per Mausklick Setups etc. sehr schnell mal ausprobieren kann. Ist doch angenehmer, wenn man mit 180 km/h merkt, dass man die Kurve völlig falsch angefahren hat, wenn vor einem nur ein Bildschirm steht.

    Der TÜV toleriert nach Rücksprache mit meinem Prüfer ca. 10 mm.
    Vermessen würde ich ihn ein ca. Jahr später trotzdem, auch wenn es nur 5 mm sind. Falls alles noch passt gibt es das billig und ggf. kann man korrigieren.

    Verstehe. Nass und trocken bei niedriger Geschwindigkeit kann ich bei meiner Einstellung auch ein Untersteuern erahnen. Das ist aber nur ganz schwach ausgeprägt.
    Due Vorderachse fahre ich ja mit 1°20‘ und 10‘ und das passt wirklich gut. Kann ich verstehen, dass es da hin soll.


    Bleibt also die Frage, ob man dann hinten über Spur oder Sturz arbeitet. Fahrdynamisch geht definitiv beides mit der von Dir genannten Tendenz, dass ich Spur immer und Sturz insbesondere bei höheren Querbeschleunigungen merke.
    Auf der anderen Seite ist meine Erfahrung, das Sturz weniger auf den Reifenverschleiß geht als Spur, insbesondere hinten beim Hecktriebler.
    Bisher sind meine Erfahrungen mit 2° nach 3 tkm auch sehr positiv, sprich keine Tendenz zu mehr Verschleiß an der Innenseite erkennbar. Das wird aber auch daran liegen, dass ich die Querbeschleunigung öfter mal ausreize ;-).


    Insofern wäre meine Tendenz eher den Sturz zu erhöhen. Aber probier doch ruhig mal aus, wie es mit mehr Spur ist ;-).

    Alles prinzipiell absolut richtig. Aber je nach Prozess der Federherstellung und Vorsetzung setzen sich auch die Stahlfedern an sich und das passiert erst während der ersten paar tausend km Benutzung. Ein Maß von 5-10 mm nur für die Federn würde ich da noch als durchaus normal ansehen.
    Daher ist es schon ungünstig, dass bei fast allen Fahrwerken das Neumaß angegeben ist und sie dann hinterher immer noch etwas tiefer kommen. Das sollte man bei der Auswahl und Einstellung durchaus berücksichtigen.


    Bei mir sind aus eingestellten 25 mm beim KW V3 auch knapp über 30 mm geworden. Passt auch noch ganz gut und finde ich nicht schlimm, aber man sollte das eben vorher berücksichtigen.