Beiträge von Svanniversary


    - mit Bilsteinserienfahrwerk und H&R Federn + Fahrwerkseinstellung (Taxidriverwerte) -
    Eindruck: der Reifen bricht (insbes.) bei Nässe und auch im Trockenen dermaßen plötzlich und extrem aus, dass ich schnell wieder langsamer unterwegs bin
    -> hier hatte ich mich wohl noch nicht an den neuen Grenzbereich gewöhnt und der Reifen hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass dieser gut erfühl- und kontrollierbar ist.

    Passt gut ins Bild. H&R und die Einstellung machen das Auto definierter, aber auch schneller, was bedeutet höherer, aber schmalerer Grenzbereich.

    Ich glaube die Aussage, dass es nur an der Fahrwerkeinstellung liegt, gab es so nicht.
    Dieselbe hat aber sehr großen Einfluss darauf, ob das Auto gut beherrschbar über die Vorderachse schiebt, oder überraschend mit dem Heck ausbricht.
    Entsprechend kann es gerade bei untrainierten Fahrern schnell zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen.

    Wieviel hatte der alte Satz gelaufen? Ich grübele, ob der Bridgestone über Verschleiß noch relativ schnell zusätzlich abbaut.
    Nass hatte ich bei meinem auf jeden Fall das Gefühl.

    Ich denke, meine Fahrwerkseinstellung kann man nicht wirklich unversteuernd nennen (Vorspur gesamt 10 zu 16, Sturz rundum etwa -1°25').
    Und wenn jemand meine Regenfahrt im Vergleich zu seinen bevorzugten Geschwindigkeiten als langsam bezeichnet hätte, dann würde ich ihm jegliche Vernunft absprechen und ihn auf die Rennstrecke verweisen - bei allem Respekt für die hier anwesenden Profis. Irgendwann wird's auf öffentlichen Straßen verantwortungslos.

    Alles gut. Ich kenne ja Deinen Background und wollte das alles nicht in Frage stellen.


    Ich denke auch Du hast da anscheinend wirklich eine andere Spec. bekommen. Meine Erfahrungen mit einem 2016er und einem 2017er passen dagegen zum Mainstream. Da reden wir eher über normale Fahrweise und 30 - 50 % Gas und das Auto bricht hinten recht unvermittelt aus. Den kann man dann nass definitiv nur noch vorsichtig um die Kurven tragen.
    Habe wie @Gromit auch die Erfahrung gemacht, dass sogar der Pirelli Winterreifen nass besser war und trocken nicht so viel schlechter als der BS.


    Ich habe den Bridgestone dann aber auch eine ganze Saison gefahren und dann mit 3 mm Restprofil entsorgt.

    Das sollte man auch mal differenzieren für den Bridgestone.


    Gripniveau trocken sehr mäßig. Aber Übergangsverhalten, Breite des Grenzbereichs, Ankündigung ziemlich gut.


    Ergibt aus meiner Sicht eine hervorragende Fahrbahrkeit bei mäßigem Grip, mäßiger Geschwindigkeit.
    Das macht ihn prinzipiell sogar zu einem recht guten Reifen für einen Anfänger auf dem MX.


    Bei meinem Fahrsicherheitstraining hatten wir einen Haufen Autos dabei, die noch die Werks-Bridgestone drauf hatten und die waren nicht so schlecht unterwegs.


    Gilt natürlich alles nur im Trockenen.


    Mehr Grip heißt auch fast zwangsläufig immer schlechtere Fahrbahrkeit, höherer und schmalerer Grenzbereich. Ich mag das auch, aber für jeden ist das auch nicht ideal.