Beiträge von Svanniversary

    Die Trocken Diskussion kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Sicher ist der Bridgestone kein Überflieger und es gibt bessere Reifen, aber man ist trocken schon sicher und zügig unterwegs.


    Was ihr bei der Diskussion nicht außer acht lassen dürft, ist die Fahrwerkseinstellung. Wenn der Wagen recht untersteuernd eingestellt ist, habe ich auch keine Probleme mit einem losen Heck, egal was für ein Reifen montiert ist (ja, etwas überspitzt).


    Und wenn ich nie in den Grenzbereich komme, habe ich auch keine Probleme, egal ob man das hören möchte und egal ob man das zu langsam oder defensiv nennt. Vieles was für manchen sehr zügig ist, ist für andere normal oder sogar langsam. Jeder wie er mag und schlimm finde ich das nicht.

    Ja, das ist so. Der Reifen wird auch bei verschiedenen Händlern als OEM Mazda MX-5 gelistet. Eine Kennzeichnung existiert nicht, aber das tut nichts zur Sache. Auf die Kennzeichnung verzichten viele Hersteller, da es die Vermarktung im Aftermarket schwieriger macht.

    Ich bin der Überzeugung dass verschiedene Qualitäten ausgeliefert werden. Die Reifen welche auf meinem Auto bei Auslieferung montiert machten keinerlei Probleme. Letztes Jahr kaufte ich hier im Forum einen neuwertigen OEM-Satz - bei Nässe eine Katastrophe.

    Eigentlich nicht, da es ja eine spezielle OEM Spec. ist.
    Das schließt aber nicht aus, dass Mazda über Engpasssteuerung auch mal etwas anderes verbaut. Wird/sollte aber die Ausnahme sein.

    Hallo @Nelle,


    das Gripniveau finde ich persönlich trocken und nass sehr ordentlich.
    Das Problem ist das Übergangsverhalten im Nassen, bzw. das fehlen desselben. Der Reifen reißt nass komplett ab, ohne Übergang, ohne Ankündigung und mit sehr schlechter Kontrollierbarkeit. D.h. unterhalb des Grenzbereichs alles schick, darüber völlig loses Heck.
    Ich habe selber bei der Probefahrt bei 80 km/h in der Kurve plötzlich im Nassen quer gestanden und das ist nur aufgrund meiner Erfahrung gut gegangen. Das DSC hätte die Situation nicht mehr retten können.


    Das ganze passiert natürlich bei konservativer Fahrwerkseinstellung bevorzugt unter Traktion. Wahrscheinlich warst Du aufgrund des Einfahrens unterhalb der erforderlichen Zugkraft, um den Reifen abreißen zu lassen.
    Je nach Fahrwerkeinstellung untersteuernd, oder neutral sind die Reserven an der HA da natürlich auch stark unterschiedlich (mit meiner sehr neutralen Einstellung, bekomme ich sogar mit dem sehr guten MPS4 das Heck auch im zweiten und dritten Gang noch mobilisiert).

    Sicherheitssysteme vielleicht, aber Licht ist nicht unbedingt ein Sicherheitssystem.


    Bei uns im Konzern bei Audi und Volkswagen sind einige Systeme am Start, die das besser können (als Matrix-LED, oder gleitende Leuchtweite) und auch die Systeme von Mercedes und BMW funktionieren sehr gut. Das geht schon damit los, dass die moderneren Systeme Navi-Daten berücksichtigen und damit wissen, dass sie auf einer Autobahn sind und entsprechend den Lichtkegel fokussieren. Genauso leuchtet mein Arteon Kurven aus, bevor Du das Lenkrad bewegst, weil er sich die Info auch aus dem Navi holt.


    Von solchen Feinheiten ist bei Mazda noch keine Rede...


    Danach könnte ich dann beim Infotainment, bei der Navigation, beim Fußgängerschutz der Haube, bei der Lane Departure Warning usw. weiter machen. Mazda ist ein sehr kleiner Hersteller und daher gezwungen vieles einfach zu zu kaufen, ohne selber viel entwickeln zu können. Der MX-5 ist ein fantastisches Konzept, bei dem sie sich viel mehr trauen, als alle anderen Hersteller. Aber an vielen Ecken, merkt man dann eben doch, dass die Ressourcen begrenzt sind.

    Es gilt das gleiche wie immer - kein Assistenzsystem ist perfekt und mitdenken ist erlaubt.
    Stand heute sollte man bei jedem System die Grenzen kennen und dann beherzt eingreifen.
    Das wird wohl noch ein wenig dauern bis die Systeme alle Verkehrssituationen beherrschen und ganz ehrlich, nach meinem Eindruck sind die Mazda Systeme eher im oder unter den Durchschnitt und nicht gerade innovative Vorreiter.


    Nach meiner eigenen Erfahrung mit Endkunden kann man es sowieso nicht allen recht machen. Der eine wünscht sich eine linksseitige Abblendung auf der Autobahn und der andere beschwert sich dann bei 121 km/h auf der Landstraße, dass das Fernlicht nicht richtig funktioniert.