Mein zweites Fahrzeugprojekt ist seit Freitag auch endlich am Start, so dass der MX in dieser Saison ernsthafte Konkurrenz bekommt ;-).
Audi 90
Baujahr 1985
2,0 5E
Mein zweites Fahrzeugprojekt ist seit Freitag auch endlich am Start, so dass der MX in dieser Saison ernsthafte Konkurrenz bekommt ;-).
Audi 90
Baujahr 1985
2,0 5E
Fein wir stellen fest: Alle vermessenen Autos, die wir hier im Forum kennen, waren nicht richtig eingestellt, außer dem von @ingo (das noch nie vermessen wurde). Ein hoch auf die alternativen Fakten und weiterhin viel Spass mit Deinem MX.
Bin ich der Einzige, der eine gewisse Hysterie wahrnimmt?
Ich nehme die auch war. Am Ende nützt das aber denjenigen den es erwischt auch nichts. Das ist dann schon maximal ärgerlich.
Wenn ich das lese habe ich den Eindruck als wäre der MX nicht sicher und danach müßte er sofort stillgelegt werden. Bitte bleibt doch auf dem Teppich.
Auch mit der Werkseinstellung ist der MX ein sicheres Auto.
Dann bitte genau lesen. Von unsicher habe ich nichts geschrieben. Nur davon, dass es besser geht...
Und dennoch kenne ich viele Leute, darunter einen Rallye-Fahrer und mehrere Leute die hauptberuflich Autos abstimmen, mich eingeschlossen, die der Meinung sind, dass der MX ein sehr anspruchsvolles und in kritischen Situationen schwieriger zu fahrendes Auto ist. Warum sollte man also so ein einfach zu hebendes Potential wie eine vernünftige Fahrwerkseinstellung nicht mitnehmen?
Ich weiß nicht, ob das verstanden wurde - der MX-5 ist ab Werk nur sehr grob voreingestellt, so dass sich keine symmetrische und saubere Geometrie ab Werk ergibt. Die bekommt man nur, wenn man das Auto nachträglich von jemanden einstellen lässt, der weiß was er tut.
Wie geschrieben, ich habe kein Problem damit, wenn jemand das für sich als nicht wichtig empfindet, oder ignoriert. Alles in Ordnung, wir leben in einem freien Land. Aber an den Fakten kommt man dennoch nicht vorbei.
Sehe ich anders. Aber mein MX wird ganz normal im Verkehr bewegt
Was soll ich damit anfangen? Das das Fahrwerk ab Werk nicht eingestellt ist, ist ein Fakt und dass sich das Fahrverhalten nach einer Einstellung verbessert ist genauso ein Fakt. Beides simple Physik.
Damit verschenkt man auch Potential, wenn man es nicht einstellen lässt, und zwar sowohl hinsichtlich der Fahrsicherheit (Ausweichmanöver, Wildwechsel, spielende Kinder), als auch hinsichtlich gutem und reproduzierbarem Fahrverhalten.
Auch im "normalen" Verkehr kann man in unvorhergesehene Situationen kommen, insbesondere als Fahrer, der nicht unbedingt fahrdynamische Ansprüche hat und entsprechend wahrscheinlich auch keine dahin gehende Erfahrung hat. Gerade da sind zusätzliche Sicherheitsreserven nicht verkehrt.
Die individuelle Entscheidung, dass es einem nicht wichtig ist, oder man der Meinung ist das nicht zu bemerken, kann ich nachvollziehen und selbstverständig respektiere ich das auch. Aber es ändert nichts daran, dass man Potential verschenkt.
Danke ;-). SO extrem finde ich die Werte jetzt gar nicht für ein Tracktool.
Ich habe heute nochmal eine Runde gedreht mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Kurven und bin auch mal vorsichtig ohne DSC gefahren. Die Übersteuer-Regelung ist wirklich extrem sensibel. Aber zum Glück so sanft, dass sie kaum stört und man auch keinen Speed verliert.
Also wohl tatsächlich die etwas defensive Straßen-Abstimmung für einen recht agilen Hecktriebler. Kann man verstehen, gibt Sicherheit und ist dann also etwas mit dem man Leben kann und muss ;-).
Die liegen so weit drinnen, dass man die ja kaum sieht... aber da der Falz oder wie auch immer man die Kante unten nennt auch Einkerbungen oder Markierungen oder irgendwas hat (bin mir grade nicht sicher was es ist) gehe ich davon aus, dass man hier durchaus ansetzen darf.
Ja, das hatten wir oben und das steht auch im Handbuch. Es gibt zwei markierte Punkte für den Wagenheber und die meinte ich auch mit verstärkte Stellen. Man sollte nicht irgendwo ansetzen, sondern da wo es explizit dafür vorgesehen ist.
Ich bin jetzt 33000 km gefahren. Ich habe ihn nicht einstellen lassen, sondern er ist wie geliefert. Ich bin zufrieden.
Gruß
Ingo
Dann lass ihn mal einstellen und staune, wie gut das Auto dann fährt ;-). Man verschenkt einfach viel Potential, aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.
Muss ich mir da wirklich soviel Gedanken machen wo ich den Wagenheber ansetze, wenn ich nur 1 Rad anhebe? Darüber hab ich nichtmal nachgedacht als ich beim Geländewagen gewechselt habe der über 2T hatte...
Falz und fertig.
Ja, solltest Du. Was meinst Du wo die 1 Tonne Gewicht herkommt? Von dünnen Blechen und Strukturen. Auch 250 kg an der falschen Stelle können ganz schön Schaden anrichten. Was spricht den auch dagegen, genau die Stellen zu nehmen, die dafür vorgesehen und entsprechend verstärkt sind?
Ich weiß, einige sehen das anders, aber für mich war die Serieneinstellung des Fahrwerks absolut in Ordnung.
Es kommt natürlich immer darauf an was du genau von deinem Serienfahrwerk erwartest, und was dann möglich ist einzustellen.
Welche Serieneinstellung? Ab Werk gibt es so etwas wie eine Serieneinstellung nicht, da die Autos nur grob vorjustiert sind. Das ist auch der Grund, warum man die Autos - auch neu - überhaupt einmal vermessen und sauber einstellen sollte, mit welchen Werten auch immer.
Wir hatten hier schon Autos mit Nachspur an der Vorderachse und völlig krummen Werten im Sturz und in der Spur. Das führt zu sehr merkwürdigem Fahrverhalten und starken Asymmetrien links rechts.
Wenn Du das Auto einmal auf die Serienwerte einstellen lässt und damit zufrieden bist, ist das etwas anderes. Aber auch dafür muss man das Fahrwerk einmal einstellen lassen.
Ich bin der Meinung, das bei einem Neuwagen eine sofortige Achsvermessung nicht unbedingt notwendig ist. Fahr erstmal und bekomme ein Gespür, wie sich das Auto in verschiedenen Situationen verhält.
Genau, spüre wie komisch das Auto fährt und lass es dann einstellen ;-). S.o. es macht Sinn das Auto einmal definiert hinzustellen, dann zu fahren und sich daran zu gewöhnen und dann richtig einstellen zu lassen.
Wenn einem das alles egal ist und man der Meinung ist keinerlei Unterschied zu spüren, kann man es natürlich auch lassen. Aber dann kann man hier das Fahrwerks-Kapitel auch getrost ignorieren.
Ich betone es noch einmal, weil das der Kernpunkt ist: Mazda macht ab Werk keine saubere Fahrwerkseinstellung. Die Autos werden auf dem Skid grob voreingestellt und gehen dann direkt in die Auslieferung. Wer ein funktionierendes und symmetrisches Fahrwerk haben möchte, sollte das Auto auch neu einmal einstellen lassen.
Eine sehr gute Empfehlung sind die hier schon oft zitierten @Taxidriver-Werte. Man kann aber auch die Serienwerte nehmen, die deutlich stumpfer und weniger fahraktiv sind. So oder so hat man danach eine definierte Einstellung die funktioniert.
Als Empfehlung würde ich das Auto vorher 1.000 - 2.000 km fahren. Dann hat sich alles gesetzt und man kann den Wagen so einstellen, dass die Werte auch stabil bleiben.
Nach einem Wechsel des Fahrwerks sollte man den Wagen grob einstellen, ca. 3.000 km fahren und dann die finale Einstellung machen.