Beiträge von Svanniversary

    Die kenne ich vom Touareg und habe denen damals die Freigabe verweigert ;-).


    Ist schon richtig, dass man das nicht vergleichen kann. Mit so einem Auto und Reifen darf dann aber auch echt nichts unvorhergesehenes passieren.


    Da war dann ja auch weniger die Kennung GJR das Problem, als das Reifenkonzept an sich.
    Ist auch immens schwer echte OffRoad Tauglichkeit und Straßenperformance unter einen Hut zu bekommen.

    Du meinst bei einem Geländewagen, der sicher 1,5 bis 2 Tonnen wiegt und der an sich schon ein schwieriges Fahrverhalten hat, ist die Wahl der Reifen nicht so relevant?


    Mir fällt überhaupt kein Fall ein, wo schlechte Reifen gut genug sind.

    Früher mussten die RDKS Sensoren bei einem Wechsel neu angelernt werden.
    Die modernen Systeme machen das automatisch.


    Wenn die Sensoren nur umgebaut werden, sollte das kein Problem sein. Die Werkstatt soll darauf achten, dass die Sensoren wieder auf die gleiche Position kommen (also z.B. vorne links bleibt vorne links).

    Das finde ich gar nicht mit dem komfortabel ausgelegt. Ja, es hat Restkomfort, aber ich komme auf normalen Landstraßen immer mal wieder ins grübeln, ob die Dämpfung nicht schon ein bisschen zu straff ist. Da ist manchmal unnötige Unruhe im Auto, die das Auto nicht schneller macht.


    Für die Rundstrecke, Slalom oder andere Plain-Tracks dürfte es sicher etwas mehr sein und für die NOS ein bisschen weniger. Für alles dazwischen, wie eben normale Landstraßen, finde ich das Grundsetup recht gelungen, mit einer minimalen Tendenz die eher in Richtung straff geht.


    Edit:
    So wie ich es bisher bei KW lese und verstehe werden die Fahrwerke auf dem Prüfstand ausgelegt und optimiert. Dabei geht es um das optimale Dämpfungsmaß und minimale Radlastschwankungen, also kurz Fahrdynamik. D.h. nicht automatisch knüppelhart, weil genau das nämlich auf unebenen Straßen nicht mehr gut für die Fahrdynamik ist.
    Der (Rest-)Komfort, den das Fahrwerk liefert, ist also eher ein Nebenprodukt, als dass hier eine gewollt komfortable Abstimmung gewählt wurde.

    Ich bin ja hinter den Kulissen hin und wieder mit KW in Kontakt und halte auch viel von den Tipps von Wolfgang Weber.


    Die Grundempfehlung ist sich eine (!) Richtung und Achse gleichzeitig vorzunehmen, also z.B. nur die Zugstufe an der Hinterachse, und dann ruhig 2 Clicks zu verändern und zu schauen was passiert. 1 Click ist insbesondere, wenn man nich so geübt ist und je nachdem wo der Dämpfer steht (viel Unterschied bei geschlossener Einstellung, weniger bei weit offener), eventuell etwas schwer aufzulösen. Mehr ist in der Regel schon etwas extrem, obwohl ich denke, dass man das für Prinzipversuche ruhig machen kann.
    Was auch aus meiner Sicht absolut ungeeignet ist, ist an mehreren Schrauben gleichzeitig zu drehen. Da kommt man nur in den Wald und kann überhaupt nicht mehr auflösen, was welchen Effekt hat.
    Wenn man im Prinzipversuch ein Gefühl bekommen hat in welche Richtung sich das Fahrverhalten ändert, kann man in einzelnen Schritten das Feintuning machen.


    Was auch schwierig an vielen Clicks an einer Achse ist, ist der Punkt, dass ich die Parallelität des Autos verändere. Statt korrektem symmetrischen Huben erzeuge ich dann irgendwann zusätzliche Nickbewegungen, die gar nicht gut für das Fahrgefühl und -verhalten sind. Allein aus dem Grund, sollte man die Einstellungen einer Achse nicht zu weit von denen der anderen Achse verstellen. Ggf. lässt sich das aber ein bisschen korrigieren, in dem ich die andere Achse entsprechend mitführe (Stichwort Summendämpfung vorne und hinten).


    Was aus meiner eigenen Erfahrung ganz gut funktioniert und eher unkritisch ist, sind ähnliche Veränderungen und Einstellungen vorne und hinten. Also z.B. Dämpfung vorne und hinten im gleichen Maße zu, oder aufdrehen für mehr Angebundenheit oder Komfort funktioniert ganz gut. Das mache ich immer mit meinen Winterreifen, dass ich vorne und hinten alles etwas aufdrehe, um das Fahrwerk an die weicheren Reifen anzupassen.


    Edit:
    Bevor ich damit überhaupt anfange sollte selbstverständlich die Fahrwerkseinstellung entsprechend der verbauten Hardware und eigenen Fahrweise angepasst und neu justiert werden.
    Als Basis sollte dann noch der Reifenfülldruck symmetrisch auf den Grundwert eingestellt werden. Dieser Grundwert liegt, denke ich nach den Erfahrungen hier im Forum, bei ca. 2,0 bar +/- 0,2 bar, je nach verwendetem Reifen.
    Optimal ist es, wenn das Fahrwerk nach der Fahrwerkseinstellung schon zu 95 - 99 % passt. Denn dann kann ich mit Dämpfereinstellung und Fülldruck weiteres Feintuning betreiben, um die letzten Prozente zu finden.

    Schade, das hatte ich befürchtet.


    Probier mal hinten die Zugstufe 2 Clicks zu öffnen und vorne die Druckstufe so zu lassen.
    Wenn Du es etwas geschmeidiger möchtest eventuell zusätzlich die Druckstufe ringsum 1 bis 2 Clicks auf.


    Wenn er Dir dann wieder zu wankweich wird, würde ich vorne die Druckstufe etwas zudrehen.


    Das würde alles in Richtung mehr Stabilität gehen.