Beiträge von Svanniversary

    Wie wäre es denn damit es einfach zu machen und dann ggf. wenn Du noch einmal auf das alte Fahrwerk zurück greifst, die Teile zu kaufen.


    Mein Bilstein liegt auch noch in der Garage, aber irgendwann werde ich das wahrscheinlich einfach verkaufen, oder beim Autowechsel in den Kofferraum legen. Dann kann sich der neue Käufer ggf. die fehlenden Teile holen.


    Wir reden über ein neues Auto, d.h. Ersatzteile stehen noch mindestens 13 Jahre zur Verfügung (gesetzlich geregelt). Da muss man jetzt nicht nervös werden, sondern kann die Teile dann kaufen, wenn man sie wirklich braucht.

    Wanken ist nichts Schlimmes, vor allen Dingen wenn es ein netter alkoholischer Abend war ;-).


    Aber im Ernst, habe ich hier schon oft geschrieben, das hat nicht nur Nachteile und ist aus meiner Sicht am Ende wie die Optik auch Geschmackssache.
    Einige Vorteile einer wankweichen Auslegung:
    - langsamere Fahrzeugreaktionen
    - breiterer Grenzbereich
    - besseres Fahrzeugfeedback.


    Das scheinen auch einige der Gründe zu sein, warum Mazda genau diese Auslegung gewählt hat. Muss man sich halt schon überlegt, ob man sein Auto unbedingt für die Optik giftiger machen möchte ;-).

    Da gebe ich dir 100% recht von der Logik! Was ich dir damit sagen möchte ist, dass das Kurvenäußere trotzdem Stabiler ist mit der geringeren Druckstufe, weil der Kurveninnere Dämpfer anscheinend viel dazu beiträgt & nicht mehr viel Neigung zu lässt durch die Erhöhung der Zugstufe.
    Es fühlt sich definitiv schön straff an. Ob es sich beim "Sportlichen" fahren beweisen wird, werde ich sehen. Ansonsten wird an der Einstellung weiter gefeilt.
    Ansonsten probier es selber mal aus, ist ja in 5min erledigt :thumbsup:


    Na jetzt muss ich doch glatt nochmal eine Runde drehen, na danke... 8o

    Schau Dir mal an, wie sich das Auto statisch am Limit verhält. Da hätte ich Bedenken, dass das in die falsche Richtung geht. Rein fahrzeugtechnisch, bewirkt die Erhöhung der kurveninneren Zugstufe, dass das Cornermodul beim Ausfedern etwas mehr gebremst wird. Du hast also maximal den Effekt von 30 - 40 kg, während Du bei der Druckstufe auf das gesamte Auto wirkst. Aber wenn wir eher über Feintuning reden kann ich mir das vorstellen.
    Finde ich interessant, dass Du davon sprichst, dass Unebenheiten besser aufgenommen werden. Der Gesamtkomfort sollte sich theoretisch mit mehr Zugstufe eher verschlechtern.


    Ich bin im Moment statisch und dynamisch recht zufrieden. Das werde ich jetzt erstmal weiter beobachten und dann sehen, in welche Richtung es geht. Ich habe ja mit dem alten Setup schon recht viel mit Zug- und Druckstufe probiert und bisher hat es bei mir immer ganz gut zur Theorie gepasst.


    Hier ist es aber definitiv so, dass viele Wege ans Ziel führen. Mehr Zugstufe hinten wirkt über die Diagonale sehr ähnlich wie weniger Druckstufe vorne, so dass man an verschiedenen Schrauben drehen kann und ähnliche Effekte erhält. Das passt also schon dazu, dass das Auto beim Einlenken weniger agil bzw. stabiler ist. Ich würde dann aber auch eher vorne an die Druckstufe gehen, weil dass mehr Effekt hat und im Komfort besser sein sollte.


    P.S.: Stimmt Du hast Recht mit "+" gleich härter. Dem gegenüber ist 6 Clicks weicher, als 4 Clicks. Etwas unlogisch gemacht. Wie man sieht muss man sich immer wieder kurz austauschen welche Terminologie gemeint ist. Ich bin es meistens gewohnt in Clicks zu denken und zu reden und dann machen +4 Clicks den Dämpfer weicher währen 4 Clicks in "+" Richtung in härter machen. Was für ein Schmarn.
    Ich stelle den Antrag, dass wir versuchen in Zukunft immer über Clicks zu reden.

    O.k. Nach KW Terminilogie wird von ganz geschlossen gezählt, d.h. Plus heißt öffnen.


    Dann verstehe ich Dich aber nicht. Kurvenaußen ist beim Einlenken die Druckstufe aktiv und die Zugstufe nicht.
    D.h. eigentlich hast Du das Einfedern der Dämpfer kurvenaußen durch die weichere Druckstufe verschlechtert (mehr Einfederweg).
    Dynamisch wird das Auto aber etwas stabiler an der Hinterachse, da sie sich weniger abstürzt.
    Die Zugstufe wirkt dann zwar kurveninnen, aber der Einfluss ist nicht so groß.


    Eine weichere Zugstufe würde das Auto eher statisch stabiler machen.


    Eine härtere Zugstufe wiederum kann (!) an der HA (eher statisch) zu einem instabileren Fahrverhalten führen.


    Also alles nicht so einfach und nach meiner Erfahrung leider im Straßenverkehr auch schwierig zu beurteilen. Mir fehlt da definitiv das private Prüfgelände, in dem man mal in Ruhe spielen kann.
    Ich finde einzelne Schritte in der Verstellung eher schwierig zu beurteilen. Für Prinzipversuche verstelle ich immer zwei Klicks oder mehr. Danach nehme ich im Feintuning einzelne Klicks zurück.


    Bin gespannt auf Deinen Bericht, wenn Du mehr testen konntest.


    P.S.: Alles völlig wertungsfreie Theorie, die Dir vielleicht Hinweise gibt wo Du beim testen darauf achten kannst.

    Hi Base,


    ich bin jetzt nach Optimierung der Einstellung und mit dem neuen Reifen erstmal wieder bei der Grundeinstellung geblieben.


    Das muss ich jetzt erstmal etwas ausführlicher testen und dann geht es ggf. mit Fülldruck und Dämpfer weiter. Insbesondere weniger Zugstufe hinten möchte ich mir auch noch anschauen.


    + heißt öffnen und - heißt schließen? Das müsste dann mit Deinen Einstellungen deutlich mehr Stabilität in die Hinterachse bringen.


    Wenn Du an die Vorderachse gehst , musst Du wahrscheinlich aufpassen, dass das Auto nicht zu unsymmetrisch wird und noch parallel arbeitet. Sonst wird das Fahrverhalten wieder schlechter.


    Manchmal ist es auch gar nicht verkehrt nur an einer Achse zu arbeiten, es sei denn man dreht vorne und hinten gleichmäßig, um das Auto insgesamt härter oder weicher zu machen.