Ich finde nichts Neues in dem verlinkten Artikel.
Einziges Argument für Doppelkuppeln ist eine geringere Belastung der Synchronringe.
Könnte bei Renngetrieben und im Rennbetrieb eventuell eine Rolle spielen.
Im normalen Alltag und mit einem Großseriengetriebe nach meinem Verständnis komplett sinnfrei.
Du wirst so oder so sowieso kein perfektes Rev.-Matching hinbekommen, insbesondere beim leichten Schwungrad des MX. Damit arbeiten die Synchronringe immer, nur eben etwas mehr oder weniger.
Ich fahre gerne mal bei Dir mit und ich zeige Dir auch gerne, dass einmal zusätzlich kuppeln definitiv Zeit kostet ;-).
Das Getriebe zeigt Dir auch selbst, ob so etwas Sinn macht oder nicht. Du merkst, ob die Synchronisation sperrt, oder der Gang ohne Widerstand eingelegt werden kann. Letzteres funktioniert reibungslos und zügig beim MX-Getriebe. Warum also Doppelkuppeln, wenn es sowieso schon passt? Dazu kommt, dass Du Dir die Schonung der Synchronringe ggf. Mit mehr Kupplungsverschleiß erkaufst (wenn es eben nicht perfekt passt, was in der Regel der Fall sein wird).
Damit ist das Thema beim hochschalten für mich erledigt.
Drehzahlanpassung beim herunterschalten mittels Gasstoß macht technisch Sinn und Spass ;-). Wirklich notwendig ist es aber bei einem modernen Getriebe auch nicht.
Doppelkuppeln beim herunter schalten - s.o.
Edit, P.S.: Das Schalten ohne Kupplung ist schön beschrieben und funktioniert auch bei jeden modernen Auto (selbst ausprobiert mit einem Verschrottungskandidaten). Nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen ;-).
Wenn ich die Synchronringe schonen muss, weil sie sonst nicht Lifetime halten, stimmt nmE entweder mit der Konstruktion oder der Fahrweise etwas nicht (wir reden ja schon noch über ein Serienauto und normalen Straßenverkehr).
Das Thema wird ja sogar unter den Seven Hardlinern sehr kontrovers diskutiert. Da können wir ubs die Diskussion hier ja fast sparen, weil da schon vieles hin und her diskutiert wurde ;-).
ist einfach einmalKupplungspedal drücken mehr, ansonsten im gleichen "workflow".