Beiträge von Svanniversary

    Aus meiner Sicht alles gut. Ich habe das nur im Sinne einer bewussten Entscheidung geschrieben.
    Der MX ist so oder so fahrerisch anspruchsvoll und man gibt dabei noch weitere Gutmütigkeit auf.


    Wenn man das bewusst so haben möchte, dann ist das eben so. Jeder wie er mag.


    Ich habe nur noch mal geantwortet, weil ich den Eindruck hatte, dass Du die Nachteile nicht siehst, oder herunter spielst.


    Sie sind da und dennoch kann es ja durchaus Gründe geben es trotzdem zu machen. Also viel Spass, weiter machen (so war es oben auch schon gemeint).

    Mit dem Grenzbereich sehe ich ein wenig anders denn dann dürfte man ja kaum ein Kleinwagen in Bewegung setzen weil der es in der Regel mit der Sicherheit auch nicht so dicke nimmt. wink.png oder alle Autos müssten schon vom Werk aus mit einem stabilem Fahrwerk ausgestattet werden.Die andere Sache ist, es wird offiziel eingetragen und dann denke ich mal sollte es mit der Sicherheit auch eigentlich gut sein denn sonst würde es wohl diese Eintragung nicht geben.

    Ähm, 99 % aller "normalen" Autos haben ein deutlich sichereres und einfacheres Fahrverhalten als der MX-5. Kurzer Radstand, wenig Gewicht dicht am Schwerpunkt (Front-Mittelmotor), Heckantrieb und das ganze (nach Fahrwerkeinstellung) mit eher neutralem, wenig untersteuernden Fahrverhalten. Der Wagen ist im Grenzbereich was für Könner und genau da greifst Du ein und machst ihn noch etwas schwerer zu beherrschen.
    Die ganzen Klein- und Mittelklassewagen mit Frontantrieb sind dagegen kreuzbrav im Fahrverhalten.
    Der MX-5 ist ab Werk zwar relativ krumm eingestellt, aber in der Regel immer sicher, im Sinne von beherrschbar und stark untersteuernd.


    Falls Du die passive Sicherheit meinst, sehe ich zwischen einem MX und einem Kleinwagen keinen großen Unterschied.


    Und, leider, nur weil etwas eingetragen wird, ist es noch lange nicht gut, sondern einfach nur "zulässig". Ansonsten dürfte man auch kein Gewindefahrwerk in der tiefsten Stellung eintragen, denn gut ist das auch nicht mehr.

    Ich habe nicht vor den MX am Limit zu bewegen. Das sollen die machen die dat können. Ich will nur das er schön aussieht. Erstmal. :D

    Kann ich alles gut verstehen.


    Ein dickes Problem, dass ich immer sehe ist, dass man sich das mit dem Grenzbereich nicht immer aussuchen kann. Hin und wieder gibt es leider doch Situationen, bei denen man ohne eigenes zu tun und ohne dass man etwas dafür kann in die Not kommt, das Auto in den Grenzbereich zu fahren. Gerade dann braucht man viele Reserven und ein Auto das vorhersehbar und gutmütig reagiert.


    Es ist ja auch nicht so, dass das Auto brandgefährlich oder total unbeherrschbar wird, wenn man Tieferlegungsfedern mit Standarddämpfern fährt. Aber man verliert schon etwas an Sicherheit und Reserven und sollte sich dessen bewusst sein.


    In dem Sinne ;) - weiter machen...

    Ich kann es auch nur noch einmal betonen. Tieferlegungsfedern mit den Standard-Dämpfern sind eine absolute Notlösung.
    Die Federwege sind kürzer und die Federn etwas härter, so dass die Räder mehr Schwingen (Radlastverlust => weniger Fahrsicherheit) und man bei gröberen Unebenheiten viel schneller die Endanschläge erreicht (massiver Radlastverlust => kann je nach Situation auch sehr kritisch und gefährlich sein).


    Wenn es denn unbedingt nur die Tieferlegungsfedern sein sollen, würde ich das nur mit den strafferen Bilstein-Dämpfern kombinieren.

    Ich bin gerade letztens wieder bei jemanden im 911er in Hockenheim mit gefahren. Die vielen Fahrfehler wurden fast allesamt von der Elektronik weg geregelt, ohne dass der Fahrer sie bemerkt hätte. Ja sicherlich ein guter Rettungsanker etwa auf der Landstrasse. Aber richtig Autofahren und Respekt vor so einem Gerät lernt man damit doch nicht!? Und die Grenzen der Physik kann man damit auch nicht
    Ich habs lieber ehrlich und gehe dann auf der Landstrasse nicht ans Limit.

    Auf der Rennstrecke gehören die Herlferlein abgeschaltet (wenn man weiß was man tut) und dann passt auch der Anspruch und Schwierigkeitsgrad im Porsche.
    Auf der Landstraße sollte es aber aus meiner Sicht schon an bleiben, da man dabei auch viel Verantwortung für andere übernimmt. Wie weit und wo man dann ans Limit geht, ist sicher eine Sache der Erfahrung. Ich bin dann immer bei gefühlten 95 %, d.h. schon am Limit, aber immer mit voller Kontrolle und Beherrschung und zwar leicht darunter. Aber natürlich auch nicht immer, sondern nur da wo alles einsehbar ist, keine anderen Autos unterwegs sind, die Asphaltbeschaffenheit klar ist, keine Einmündungen, keine Radfahrer, keine Fußgänger, immer im Rahmen der StVO ... (Also eigentlich nie bis ganz selten ;) ).


    Am Ende gilt aber auch für die Porsche Fahrzeuge dasselbe wie für Elli und MX. Ab Werk ist das alles so getrimmt, dass es auch für den unfähigsten Kunden passt. Aber alle drei Konzepte bekommt man ggf. nachgeschärft.

    Kann ich alles verstehen aber - wir reden schon noch über einen Betrieb "überwiegend" auf öffentlicher Straße?


    Ich kann auch beim Porsche die Fahrhilfen deaktivieren und dann fällt mir viel ein, aber die Vokabel "einfach zu fahren" kommt mir dabei nicht in den Sinn ;-). Und ich hatte dabei schon ein breites Grinsen im Gesicht, aber das klappt beim MX-5 genauso ;-).


    Das puristische kann ich gut verstehen. Ich habe ja auch genau deshalb noch einen Oldie in der Garage.


    Aber insgesamt vielen Dank an Euch alle. Das hilft mir zu verstehen, wo hier bei Euch die Leidenschaft steckt. Das sind für mich die Autos, die ich mir gerne mal für einen Tag Track ausleihe und dann froh bin, wenn ich sie abends wieder abgeben kann.


    Ich gestehe, am Ende bin ich wahrscheinlich ein Weichei, dass für den Alltag einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit sucht, weswegen ich dann doch immer wieder bei Autos wie dem Boxster, oder eben dem MX-5 lande.

    Hi @Philey,


    bei der Einstellung, die ich aktuell fahre, sollte man einigermaßen wissen was man tut und mit etwas Reifenverschleiß leben können (wobei ich nur mit sehr leicht erhöhtem und nicht stark erhöhtem Verschleiß rechne). Das Auto ist sehr agil und kommt immer noch schnell mit dem Heck, wenn man nicht sauber fährt.
    Das wäre also aus meiner Sicht eher etwas für Fortgeschrittene und ist schnell, aber nicht unbedingt entspannt. Wobei man auch sagen muss, dass das ESC hervorragend funktioniert und etwaige Situationen auch schnell entschärft, falls man sich mal verschätzt hat.


    Wer es entspannter mag, oder noch nicht so viel Erfahrung mit Hecktrieblern hat, sollte aus meiner Sicht vorne 10-20' Minuten weniger Sturz fahren, um das Auto noch etwas mehr in Richtung untersteuern zu schieben.


    Genauso kann man vorne und hinten 20' weniger Sturz fahren, wenn man viel Wert auf wenig Reifenverschleiß legt. Das schiebt den Grenzbereich auch etwas nach unten und macht das Auto etwas gutmütiger.


    Ich freue mich, wenn es hier noch andere Teilnehmer gibt, die so eine Einstellung einmal ausprobieren und bin gespannt auf Eure Rückmeldungen.

    Ohne je weder Porsche noch einen der oben genannten gefahren zu sein... Die oben genannten sind wesentlich puristischer und ganz sicher auch eine ganze Ecke leichter als die genannten Porsche.

    Fahr mal einen, es lohnt sich. Der 911er ist aus meiner Sicht inzwischen eher ein GT, aber Cayman/Boxster sind noch relativ leicht, dafür sehr leistungsstark und mit ihrem Mittelmotor fahrdynamisch extrem gut. Das Gewicht ist da kein Problem. Allerdings ist der Einstiegspreis + Unterhalt schon sehr unanständig und aufgrund der Frage wieviel da in der Praxis an Mehrspass zum MX-5 ist, bin ich dann beim MX gelandet. Aber so ein Auto würde ich jederzeit fahren und hätte viel Spass dabei ;-).

    @MX505
    Sie sind subjektiv. So wie Dein Wohlwollen für Wolfsburger Autos. Meine ich ganz sachlich und konstruktiv!

    Mein Wohlwollen für Wolfsburger Autos ist rein professionell ;-). Ich kenne die Stärken und Schwächen und bin von dem was ich/wir tun überzeugt, auch und gerade im Vergleich zum Wettbewerb.


    Die Antwort kann ich gut verstehen. Das ist noch einmal ein ganz anderes Fahrerlebnis, aber ich gestehe, dass sich mein "haben wollen" da stark in Grenzen hält. Meinen MX-5 mit KW V3 und Sommerreifen kann ich querdynamisch mal gerade so noch ausfahren und auch dabei muss ich schon höllisch aufpassen. Das ist für mich genau das richtige Level und ich finde es ideal. Ein Auto was da noch einmal deutlich mehr kann und anspruchsvoller ist, brauche ich im normalen Straßenverkehr irgendwie nicht. Ich glaube ich würde auch mit so einem Auto versuchen die Grenzen auszuloten und das wäre nicht mehr vernünftig. Das ist dann so eine Mischung aus Selbstschutz und Vernunft und dasselbe gilt dann auch für Cayman/Boxster. Bin ich gefahren, war froh, dass es gut gegangen ist und habe mich dann bewusst für den MX-5 entschieden ;-). Der Reiz solcher Autos liegt für mich absolut nicht darin einfach nur schnell zu sein, sondern ich möchte sie ausfahren, an die Grenzen bringen und in jeder Situation beherrschen. In der Disziplin finde ich meinen nachgeschärften MX-5 schon recht anspruchsvoll und da bin ich bei weitem unter professionellen Fahrern, vom Abstimmer bis zum Rallye-Profi, nicht der Einzige.


    Wie man merkt liegt mein Schwerpunkt dabei klar auf der Querdynamik. Längsdynamisch kann auch mein Arteon mehr (der auch querdynamisch mal gar nicht so schlecht ist, im Vergleich zum MX-5), aber das kann man auf der normalen Landstraße nur so kurz und so selten ausnutzen, dass es für mich inzwischen stark an Reiz verloren hat. Das Auto in der Kurve zu stellen und am Grenzbereich zu balancieren ist das, was mir inzwischen dauerhaft am meisten Freude bringt.


    Wie ist das bei den Elli Fahrern? Was macht Euch mit den Autos am meisten Spass? Wie handhabt ihr das? Sind meine Gedanken und Meinungen dazu nachvollziehbar? Beherrscht irgendwer das "Monster", oder ist es einfach der Spass sich hier und da heran zu tasten und ansonsten zu staunen, was alles so geht?