Beiträge von Svanniversary

    Es gibt bestimmte Internetanbieter, die mit Händlern kooperieren.
    Man kauft im Netz und sucht einen Händler aus, an den die Reifen gesendet werden.


    Ansonsten nach Hause senden lassen und zu einem beliebigen Monteur fahren. Ggf. nehmen die dann aber etwas mehr, als wenn man die Reifen bei ihnen kauft.


    Ein mitunter grosser Nachteil kann sein, dass sich die Monteure nicht verantwortlich fühlen, wenn die Reifenqualität nicht passt, z.B. durch Unwucht. Dann hat man selber die Rennerei.

    Sollte bei modernen Motoren auch kein grosses Thema mehr sein.
    Prinzipiell sind bei niedrigen Drehzahlen die Schwingungen grösser, die Drehmomentabgabe geringer und die Ölversorgung schlechter, und zwar umso mehr je kälter der Motor ist.


    Bei älteren Motoren gab es dann ruckeln und schlechte Gas-Annahme, heute sind die Motoren auch für den Betrieb bei niedrigen Drehzahlen ausgelegt.
    Man merkt aber in der Regel dennoch, dass auch ein moderner Motor im Kaltlauf bei niedrigen Drehzahlen brummiger ist.


    Der Betrieb um die 2.000 1/min. ist da günstiger für Warmlauf, Schwingungsverhalten und ggf. der Ölversorgung und einziger Nachteil ist ein minimal höherer Kraftstoffverbrauch.


    Anders formuliert, im Kaltlauf niedrige Drehzahlen zu vermeiden ist nicht zwingend, schadet aber auf keinen Fall.


    Das Argument des schnelleren warm werdens kommt dann noch dazu.

    Das ist eine dynamische Belastung, da der Schalthebel ohne Mechanismus direkt auf den Schaltwellen sitzt und die Motorschwingungen direkt eingeleitet werden.
    Ein Bekannter hat sich damit mal ein Getriebe zerstört (anderes Auto, anderes Getriebe).
    Das muss beim MX nicht passieren, aber ein gewisses Risiko ist vorhanden.

    Nein, leg mir hier doch nichts in den Mund. Es gibt hier günstigere Anbieter bei denen ich mitunter nicht kaufe.


    Ich kaufe dann durchaus ungünstiger bei jemandem, mit dem ich eine langfristige geschäftliche Geschäftsbeziehung anstrebe.


    Gutes Beispiel sind meine Sommerräder, die ich beim Mazda-Händler kaufe und montieren lasse. Das wird relativ teuer und ist auch streng genommen ungünstig.
    Es ist aber praktisch und in Hinsicht auf die längerfristige Geschäftsbeziehung ggf. von Vorteil.

    Ich bin jetzt nicht umsonst bei 2° Sturz hinten gelandet ;-). Ich habe da die Theorie, dass Mazda die Hinterachse bewusst etwas querweich gestaltet hat, um das Fahrverhalten zu entschärfen.
    Ich bin bisher noch keinen MX mit 16" gefahren, aber ich hätte auch die Vermutung, dass der 17" die Achse etwas steifer macht.
    Aber grundsätzlich hatte mein Wagen mit Bilstein und 17" das gleiche Problem und auch jetzt ist es tendenziell noch spürbar.


    Bei mir mit 2° Sturz, 17" und KW V3 habe ich jetzt einen Stand erreicht mit dem ich ganz gut leben kann. Aber ganz ehrlich, die Hinterachse von meinem Arteon, oder einem Golf GTI ist deutlich quersteifer und das Auto arbeitet weniger im Heck.


    Ich vermute mal, wir beide haben da ähnliche Vorlieben und mögen das Auto insgesamt etwas steifer mit guter Querführung. Neben Feder/Dämpfer bekommt man die Hinterachse über die Fahrwerkseinstellung schon deutlich steifer, landet dann aber eben auch bei > 1°30' Sturz. Um das Verhalten dann noch etwas zu kaschieren, kann man die Vorderachse ein wenig zurück nehmen, aber das habe ich bisher noch nicht gemacht.

    Was spricht da gegen die Serienfedern weiter zu nutzen, welche Unterschiede gibt es da? Die Absenkung um 10-15mm würde doch auch bei Serienfedern auftreten oder?


    Und zu guter letzt eine Frage an @Taxidriver: Welche Einstellungen sind hier Deine Empfehlung und wo kann ich die im Raum Darmstadt am besten machen lassen?

    Die Sportsline-Federn sind an der Hinterachse etwas härter und reduzieren damit minimal das Wanken und binden das Auto etwas straffer an.


    Serie - 27/14 N/mm
    mit Bilstein - 27/18 N/mm


    Der Wagen ist damit auch tendenziell etwas weniger untersteuernd. Da der Dämpfer keinen Einfluss auf das statische Steuerverhalten hat, ergeben sich keine besonderen Randbedingungen für die Einstellung. Man kann/sollte also die ganz normalen ( @Taxidriver -) Werte für Serie nehmen.

    Das klingt interessant. Ich habe die Konis mit den Serienfedern verbaut und obwohl es ein Riesenschritt in Richtung bessere Strassenlage war, kommen beim Raederwechsel noch die Federn aus dem Sportpaket drunter. Es fehlt noch etwas an der Praezision, ich erhoffe mir durch die etwas haerteren Federn den Rest von schwammigem "mitlenken" der Hinterachse los zu werden. Bin gespannt.

    Die querweiche Hinterachse hat der Wagen auch im Bilstein Setup. Das wird tendenziell sogar eher schlechter durch die härtere Hinterachsfeder. Aber berichte mal, wie Du es nach dem Umbau empfindest. Vielleicht fährt es sich ja in der Kombi mit Koni doch anders.

    Danke, super Bericht.


    Ergänzend - mit den einstellbaren Gewindefahrwerken kann man durch eine entsprechende Einstellung auch einen sehr guten Komfort erreichen. So etwas fahre ich mit dem V3 als Wintersetup mit den Winterreifen.