Beiträge von Svanniversary

    Hallo Ernst @Kugelfisch, hallo Marko @ette,


    vielen Dank für die schnelle Lieferung des Sport-Windschotts. Sieht super aus, passt super und tut was es soll. Gerade bei den kalten Temperaturen sehr angenehm, etwas weniger Zug zu haben. Ich komme mit dem Sport-Design zum Schließen gerade noch von innen an das Dach heran - perfekt!

    Ja klar, ich bin kein Raser bin in der letzten Zeit ruhiger geworden was das angeht, welche Probleme meinst du genau?
    Meinst du der Mx verpackt das besser?
    Ja das Meinte ich auch mit dem Finanziellen der Unterhalt ist halt auch wesentlich höher und das ohne Garantie, deswegen bin ich am Grübeln.

    Das tolle am MX ist, dass Mazda zwar hinsichtlich Leichtbau und Technik ein tolles Paket geschnürt hat, aber die Basis am Ende solide Großserientechnik ist. Da ist so ein MX am Ende genauso solide und zuverlässig wie ein Basis Mazda 2 oder 3. Der Motor ist recht anspruchslos und in keiner Weise hochgezüchtet, oder empfindlich.


    Das mit der Leistung muss man auch wirklich sehr relativ sehen. Ich komme auch von R-Golf und Porsche Cayman, aber der Gedanke an zu wenig Leistung im MX kommt auf der normalen Landstraße eigentlich nie auf. Klar würde ich die angekündigten 184 PS auch nehmen, aber auch mit 160 PS macht der Wagen einfach unheimlich viel Spass. Wenn man sich mal die reinen Werte anschaut, spielt er ja aufgrund des geringen Gewichts auch in der Liga mit, in der die schwereren Autos 200 - 250 PS brauchen.

    Wenn sich z.B. unter Last in engeren Kurven Übersteuern einstellt, [...] Auch auf verregneten Alpenpässen

    Hi Olli,


    interessanter Beitrag. Das ist vielleicht auch noch ein ganz interessanter Aspekt. Die gefahrenen Strecken, bzw. das Anforderungsprofil ist auch relativ wichtig. Bei dem was Du beschreibst, insbesondere auch beim Passfahren, könnte ich mir auch einen UHP vorstellen.
    Hier bei mir ist es eher die normale Landstraße, oder der Harz, also eher weitere Kurven und schnellere Landstraßen. Da fahre ich z.T. sogar mit dem Winterreifen wie auf Schienen durch, weil die Kurven gar nicht eng genug sind, um mit dem Auto was anderes zu machen. Wenn ich da UHP fahre, dann wird es echt langweilig ;-).
    Man sollte also auch auf jeden Fall darüber nachdenken, wo und in welchem Geschwindigkeitsbereich man üblicherweise unterwegs ist.


    Ein "Nachteil" der besseren Reifen ist für mich auf jeden Fall, dass sich alles auf z.T. deutlich höherem Niveau abspielt. Sprich wo ich vorher z.B. mit 70 km/h im Grenzbereich unterwegs bin, sind es dann eventuell über 100 km/h, mit allem was das hinsichtlich kinetischer Energie und Fahrzeugreaktion bedeutet.


    Als ich noch professionell Reifen getestet habe, mochte ich die Nässetests immer am liebsten. Man hat Grip, aber nicht zu viel und alles spielt sich bei Geschwindigkeiten ab, bei denen ein Fehler nicht so schlimm ist. Trocken laufen dann viele Tests, z.B. auf der NOS dicht an den Bereich um 200 km/h und darüber. Da darf man dann gar nicht mehr darüber nachdenken, was passiert, wenn Fehler bei Mensch oder Material auftreten.
    Da kann ich dann auch definitiv keinen Reifen mit Mördergrip und superschmalem Grenzbereich brauchen, sondern schon einen, der auch mal leichte Fehler in der Fahrtechnik verzeiht. Am Ende geht es ja bei uns auch "nur" um den Fahrspass und nicht um die beste Rundenzeit, denn die wenigsten MX-5 Fahrer, oder auch Fahrzeug-Tester sind Rennfahrer.

    Zuerst mal im Forum @Judunur :)
    Und wenns dir nur um die Leistung geht weswegen du bisher unschlüssig bist, einfach bis zum Ende des Jahres warten (auch wenns sauschwer fällt :( ) und dann bist mit 184 PS doch schon recht gut dabei ;)

    Da reden wir von Ende 2018 Weltpremiere und das heisst dann in D wahrscheinlich Ende 2019.
    So war es zumindest bei der ME des ND.

    Wenn es um reinen Fahrspass auf der Landstraße und spielerisches, aber beherrschbares Handling geht, wirst Du am MX nicht vorbei kommen. Längsdynamisch ist man mit den 160PS bei allem außer Autobahn relativ gut bedient, auf jeden Fall auf der Landstraße. Das Auto lebt stark davon, dass man flüssig und sauber fährt und dafür braucht man nicht so viel Leistung.


    Längsdynamisch ist der BMW natürlich eine andere Liga, aber quer macht er nicht so viel Spass. Die Grundauslegung ist untersteuernder und wenn die Fuhre mit ihren 1,7 t rutscht ist der Spielraum kleiner.


    Das mit dem "Pseudo-Allrad" verstehe ich nicht, wenn Du damit auch moderne Lösungen mit Haldex-5 einschließt. Das sind aus meiner Sicht Vorurteile, die komplett veraltet sind. Ich war gerade selber mit einem R-Golf beim Wintertraining und war erstaunt, wie stabil und mühelos man das Auto in einen stabilen Drift gestellt bekommt. 2 komplette Runden im Eiskreis waren nach kurzer Übung problemlos möglich.


    Finanziell gesehen, macht man mit dem MX auch nichts falsch. Man bekommt ihn für das genannte Geld sogar neu und der Wertverlust hält sich in Grenzen. Der Unterhalt ist auch sehr überschaubar. Mehr Fahrspass/Euro bekommt man wohl nirgendwo anders.

    Ich zitiere mal meinen Ex-Chef:
    "Störkrafthebelarm beim Bremsen rBR: der senkrechte
    Abstand vom Radaufstandspunkt zur
    Lenkachse. Der Störkrafthebelarm entspricht dem
    Lenkrollradius multipliziert mit dem Kosinus
    des Nachlaufwinkels und des Spreizungswinkels"
    (Quelle: Fahrwerkhandbuch, Metin Ersoy, Stefan Gies und Bernd Heißing, Kapitel 1.3.3.5 Kenngrößen der Lenkkinematik)


    Das ist der gleiche Hebelarm, mit dem ich auch allgemein Störungen durch Längskräfte in die Lenkung einleite und daher habe ich diesen Begriff dafür verwendet.


    vgl. z.B. auch hier: https://www.motor-talk.de/blog…ndlagen-004-t5241139.html

    Das ist ja eher die Grundsatzdiskussion zu Start/Stopp. Die Fahrzeuge haben ein anderes Bordnetz, andere Anlasser und andere Batterien, die speziell für S/S entwickelt wurden.
    Man kann immer ganz viel machen, aber ob es was bringt? Fahren, genießen, Spass haben, sich weniger Gedanken machen, so sehe ich das.