Beiträge von Svanniversary

    Guter Bremser, schlechter Bremser, ich glaube so sollten die Scheiben trotzdem nicht unbedingt aussehen ;)

    War ja nur Spass ;-). Was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es an der Hinterachse sehr stark vom Benutzungsprofil abhängt, wie die Scheiben aussehen. Bei den meisten leichten Autos wie beim MX hat die HA-Bremse nur sehr wenig zu tun. Wenn dann noch eine sehr defensive Fahrweise in Verbindung mit einem salzreichen Winter dazu kommt, dann ist das ein Beschleuniger für das Auftreten von Problemen.
    Auch wenn es banal klingt, hilft es tatsächlich öfter mal bewusst kräftiger zu bremsen, damit die HA-Bremse auch mal gefordert wird.


    Das was man auf den Bildern sieht halte ich übrigens für nicht besonders auffällig. Das würde ich wirklich versuchen freizubremsen. Kritisch wird es, wenn trotz hoher Bremsenbelastung Teile des Reibrings gar nicht mehr frei werden. Das deutet dann auf ein ungleichmäßiges Tragbild und ggf. Probleme in der Belagführung, oder mit den Bremskolben hin.


    Wir hatten jetzt seit einiger Zeit ein leichten Quietschen bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. Seit einer ausgiebigem Tour im Harz gestern ist wieder Ruhe.

    Ja ne, is klar...


    „Widdewiddewitt
    und Drei macht Neune !!
    Ich mach' mir die Welt
    Widdewidde...„ (Quelle: Pippi Langstrumpf Verfilmung).


    Ging es nicht bis eben um das Fertigungsverfahren?
    Naja, hatte mir so etwas schon gedacht. Auf dem Niveau bin ich dann auch endgültig raus.

    Wie viel härter ist er gefühlt nach dem teiferlegen mit Teiferlegungsfedern?

    Rein vom Papier her, sind die Federsteifigkeiten nicht viel höher. Beim Fahren merkt man das schon, aber ich fand den Unterschied auch nicht so riesig. Die Gewindefahrwerke sind alle deutlich straffer in der Federung.
    Wovon springst Du ab? Bilstein, oder normal? Der Komforteindruck beim Bilstein leidet auch sehr unter dem schlechten Ansprechen der Dämpfer. D.h. da wird man mit den Tieferlegungsfeder noch weniger Unterschied feststellen.

    Also dann ein weiteres Beispiel. Dies ist ein lupenreines Schmiederad, dass sogar von der o.g. Firma Fuchs hergestellt wird/wurde (die arbeiten auch noch für andere OEMs als Porsche und ich hatte auch nichts von Porsche geschrieben).
    http://www.original-felgen.com/4b0601025nz17.html
    Mit 310 € genau im Preisrange des OZ-Rades. O.k., es sind 1240 € für den Satz. Aber schon verdammt dicht dran für "Fakt ist, dass die Schmiedefelge die edelste ihrer Art ist und auch die aufwendigste. Das ganze spiegelt sich deshalb immer im Preis wieder und wird aufgrund dessen im 1200 € Felgen-Satz-Segment nicht zu finden sein." ;)


    Bin ich Räderfachmann, bloß weil ich das 4 Jahre beruflich gemacht habe? Hey ja, ich glaube schon ;-).
    Beweise gefällig?
    Das ist eins der Räder, dass ich damals geprüft und freigeben habe:
    http://www.original-felgen.com/7l6601025tz31.html


    Mag natürlich sein, dass ich mir das auch nur eingeredet habe und dass das irgendein alter Ego von mir war? Habe ich das am Ende nur geträumt?


    Also, was waren jetzt Deine guten Argumente und warum glaubst Du, das mit mir auf dem Niveau diskutieren zu müssen?


    Edit: Hier auch noch der Link zu Fuchs - http://www.fuchsfelge.de/de/ra…b828ed5bb14122388b253b259


    Was mir noch so ein- und auffällt. Da haben wir ein Schmiederad für 310 € und ein einfaches Gussrad (und hier weiß ich es ganz genau ;) ) für 703 €. Da erkennt man doch sofort, welches das Schmiederad sein muss (obwohl ich zugebe, dass das ein wenig Äpfel und Birnen ist, da die Dimensionen unterschiedlich sind; die Manhattan ist recht groß und hat eine hohe Traglast). Aber ein gutes Beispiel, dass der Endkundenpreis und das Herstellverfahren mitunter nicht so viel miteinander zu tun haben.


    Bei dem anderen Audi-Rad konnte ich keine Belege finden, dass es sich tatsächlich um ein Schmiederad handelt. War also vielleicht tatsächlich das falsche Beispiel.


    P.S.: Siehe oben. An dieser Stelle habe/hatte ich fundiertes Fachwissen. Warum soll ich das nicht schreiben? Bloß weil sich dann jemand auf den Schlips getreten fühlt, der hier mit (un-)gesundem Halbwissen argumentiert? Ich denke im Sinne der Allgemeinheit, die vermutlich mehr an Fakten interessiert ist, wäre das nicht.

    Woran erkennt man den Schmiedefelgen? Wohl gar nicht so leicht.
    Bei der Audi-Felge steht Gussfelge in der Produktbeschreibung was stimmt nun jetzt?

    Genau mein Punkt und man erkennt es bestimmt nicht am Preis.
    Da steht Gussrad, weil ein Rohling gegossen wird, den man dann schmiedet.
    Z.T. Kann man an der Formgebung erkennen, oder ausschliessen, ob ein Rad geschmiedet wurde oder gerade nicht.


    Durch das Schmieden, aber auch durch die Kaltverformung (HLT) verdichte ich das Material nach und verbessere damit die Materialeigenschaften, insbesondere Festigkeit und Zähigkeit.

    @Philey


    Prima, erstaunlich dass es dann OEM Schmiederäder gibt, die sogar günstiger als das OZ Rad sind:
    https://shops.audi.com/de_DE/w…-design-8r0071497b-8z8-14


    Dabei stehen OEM Räder ja auch nicht gerade in dem Ruf günstig zu sein (ähnliche Dimension für vermutlich höhere Radlast). Nur weil es für den MX niemand anbietet, heisst nicht, dass es nicht geht.
    Ist dann gut, oder muss das hier noch peinlicher werden?


    P.S.: Wenn Du mit mir persönlich irgendein Problem haben solltest, dann melde Dich doch einfach per PN.