Beiträge von Svanniversary

    Okay, dann werde ich es auf jeden Fall überprüfen lassen, schon sehr eigenartig. Mich wunderte es auch, dass die Dämpfungsgummis nicht mehr passten, laut Teilegutachten sollen wohl die originalen beibehalten bleiben.

    Nicht mehr passen? Hört sich immer mehr nach Montagefehler an.
    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist das Teilegutachten nur mit den Original-Druckanschlägen gültig. Ohne darf es keine Abnahme/Eintragung geben, da es zu extrem kritischen Fahrzuständen kommen kann.
    Die tiefe Standhöhe kann sogar auch dafurch bedingt sein. Die Anschläge liefern eine Zusatzsteifigkeit zur Feder und dadurch steht das Auto natürlich dann höher.


    Über das Fahrverhalten braucht man nicht zu diskutieren. Da die Anschläge bei der Standhöhe immer im Eingriff sind, muss man das als rein optische Massnahme mit deutlich schlechterem Fahrverhalten verbuchen.

    Bei den Werten und Bildern gehe ich auch von einer Fehlmontage vorne aus.
    Da muss die Werkstatt oder der TÜV mal schauen.
    Das ist für mich nicht mehr plausibel für die Federn.
    Was genau da schief gegangen ist, mag ich aus der Ferne nicht sagen.


    Hinten scheint es zu passen.

    Fahrwerksänderung auch mit ABE muss meines Wissens eingetragen werden?!

    Nein, bei einer ABE ist keine Eintragung notwendig. Ggf. muss man die fachgerechte Montage nachweisen (Rechnung), wenn etwas passiert, oder es schief geht. Aber ansonsten dürfen Teile mit ABE ohne EIntragung verbaut werden. Die ABE ist mitzuführen und etwaige Auflagen müssen natürlich eingehalten werden.

    Meint ihr, da hat vielleicht die Werkstatt etwas falsch gemacht? Kann es sein, dass bei einem falschen Einbau der Wagen tiefer kommt als vorgesehen?Heute sollte die Eintragung gemacht werden, bin gespannt ob das klappt.

    Erst einmal brauchen wir ein paar zusätzlich Daten, damit eine vernünftige Analyse möglich ist:
    - Wieviel tiefer steht das Auto vorne/hinten bzw. wie ist das aktuelle Maß Radmitte zu Radlauf,
    - wurde das Fahrwerk nach dem Einbau eingestellt und welche Werte sind eingestellt worden?


    Als Ursache kommen dann mehrere Fehler in Betracht:
    - ungeeignete Fahrwerkseinstellung (z.B. sehr hoher Nachlauf)
    - diverse Montagefehler (Federauflage fehlt, falsch montiert, Dämpferlager falsch montiert, u.a.)


    Gibt es irgendwelche Auffälligkeiten, außer dem Schleifen? Klappert irgendetwas, fährt, oder lenkt es sich komisch? Ich nehme an es schleift innen an der Radhausverkleidung?


    Der TÜV-Prüfer sollte eigentlich in der Lage sein, den ordnungsgemäßen Verbau zu prüfen. Genau dafür macht man die Abnahme. Ich würde also die Gelegenheit nutzen und nicht um jeden Preis versuchen die Eintragung zu bekommen, sondern wirklich zu schauen, ob alles passt und auch verkehrssicher ist.

    Ich habe exakt dasselbe zischen und habe es bei der 1. Inspektion prüfen lassen. Nach Vergleichsfahrt im Mazda 3 und einem anderen MX waren sich alle einig, dass es ein normales Betriebsgeräusch ist. Ich lasse es erstmal dabei. Wenn etwas kaputt geht habe ich die Garantie.


    Was mich viel mehr irritiert ist, dass das Geräusch auch bei Temperaturen deutlich unter 4° C noch zu hören ist. Ich kenne es bisher so, dass sich eine Klimaanlage unter 4° C selber deaktiviert, so dass der Verdampfer nicht vereisen kann. Das wäre nicht gut, wenn Mazda so eine simple Sicherheitsfunkion nicht eingebaut hat.


    Mit meinem Posting da oben wollte ich auch einfach nur mal erwähnen, daß hier teilweise ganze Abhandlungen geschrieben werden

    Tja, komplexe Themen kann man nicht in drei Sätzen erklären. Und wenn hier nur mit Fachbegriffen ohne Erklärungen um sich geschmissen würde, wäre es wohl auch nicht richtig.
    Auch hier gilt, wie überall im Forum - man muss es nicht lesen, wenn es einen nicht interessiert.


    Das kennt wohl jeder, wenn man einmal von dem verbotenen Baum der Erkenntnis genascht hat, gibt man sich nur noch schwer mit weniger zufrieden. Dabei ist es dann egal, ob es um HiFi, Essen, oder Fahrverhalten geht ;-).


    Das darf man aber nicht verwechseln mit keinen Spass haben. Viele Hobbys machen doch überhaupt erst dann Spass wenn man sie so herrlich übertreibt und ernst nimmt ;-).

    Das sind für mich eher die, denen der Genuß (des Offenfahrens) abhanden gekommen ist, weil sie sich fast nur auf das ultimative Setup fixieren und dennoch nie wirklich zufrieden sind.

    Gibt es die hier? Ich glaube nicht. Der Spass am fahren ist doch der eigentlich Antrieb und der ist zumindest bei mir sehr ausgeprägt.



    Das bekommt leider nur heraus, wer es ausprobiert. :P

    Ja, ja ;-). Und das Rätsel ist doch, was man verpasst, wenn man das Thema einfach ignoriert und nicht ausprobiert. So viel Fahrspaß, so viel Genuss, so viele neue Erfahrungen, oder doch nur Spinnerei? Ein Geheimnis... Kann man das ignorieren? Sollte man nicht vielleicht doch mal? Oder doch nicht?
    Ich kenne aktuell keinen, der nicht erstmal das Bankkonto hinsichtlich verfügbarer Mittel geprüft hat, nachdem er bei mir das KW V3 gefahren hat ;-). Meine Frau fährt auch komplett anders als ich und ist eher der Genuss-Cabriofahrer. Auf die Frage, ob sie nochmal ein Serienfahrwerk fahren möchte, habe ich einen extrem entsetzten Blick geerntet.

    Aber ich bin zu 99% nur auf Strassen unterwegs gewesen mit diesem Setup und es war problemlos fahr- und beherrschbar ;) Die Reifen hatte ich mit zwei Einsätzen auf Rennstrecken und normalen Alltagsbetrieb drei oder vier Jahre drauf (um die 40.000km) und habe ihn vor zwei Jahren sogar mit diesen verkauft. Restprofil lag bei über 4mm auf allen Reifen (natürlich immer jedes Frühjahr von hinten nach vorne gewechselt und umgekehrt).

    Dürfte ja auch aufgrund der hohen Sturzdifferenz recht solide untersteuernd gewesen sein?


    Ich finde auch, dass es nicht gerade für den Reifen spricht, wenn er mit so einer Einstellung so lange hält. Der muss wirklich aus Holz gewesen sein und hätte mit einer normalen Einstellung wahrscheinlich ein Fahrzeugleben lang gehalten ;-).


    Es ist aber wohl wirklich so, dass der MX, vermutlich insbesondere aufgrund seines niedrigen Gewichts, recht schonend mit den Reifen umgeht und auch etwas höhere Sturz- und Spurwerte verträgt. Solche Werte auf einer schweren Limo, oder auch nur auf einem normalen Mittelklassewagen würden definitiv zum deutlich frühzeitigen Reifentod führen.
    Ich behalte das mal im Hinterkopf und werde mich bei der nächsten Einstellung auch an etwas höhere Werte heran trauen. Wenn einstellbar sehe ich aber wirklich keinen Grund 2° und mehr Sturz an der HA zu fahren (wie geschrieben, Ausnahme: Track). Ich denke für ein Gewindefahrwerk mit steifer Hinterachse sind die oben schon genannten Werte bis 1°40' mit dazu passender Vorderachse im Bereich um 1°00' - 1°20' recht praxistauglich mit sehr guter Performance und überschaubarem Reifenverschleiß.


    Ich hatte dazu heute auch noch einmal ein Gespräch mit einem unserer Experten. Der hat mir geraten eher über den Sturz, als über die Spur zu gehen, weil dass unter dem Strich für den Verschleiß und die Performance der bessere Kompromiss ist. Also werde ich eher in die Richtung gehen und wie von @Harkpabst und @GarchingS54 auch schon positiv geschildert den Sturz an der HA in Richtung 1°40' hochziehen.

    "Auch ich trage mich nun mit dem Gedanken (was ich nie gedacht hätte) den Kleinen etwas näher an den Boden zu holen.
    Hab schon alle Threads dazu durch und lasse mich da nicht verrückt machen (Vor-Nachteile usw...)
    Einige vorher/nachher Bilder haben mich dann überzeugt. Ob es ein STX Fahrwerk wird oder nur Federn weiß ich noch nicht, aber das er tiefer wird steht fest, sieht einfach besser, geiler und satter aus."


    @MX Olli ich greife das hier mal auf.


    Eigentlich sind es nur zwei Fragen, die man sich beantworten muss. Optik, Fahrdynamik, oder beides und was soll maximal investiert werden? Wenn man darüber Klarheit hat, lässt sich was passendes finden.