Beiträge von Svanniversary

    Wie soll da der Output einer getunten Anlage in den Fahrgeräuschen untergehen :?:

    Wenn Du zu Hause Musik hörst hast Du normalerweise einen Dynamikbereich von ca. 30-85 dB, oder mehr, je nachdem wie laut Du es magst.
    Gute Musik nutzt das aus, insbesondere Klassik oder auch Jazz.


    Im MX hast Du bei 100 km/h ungefähr 70 bis 80 dB Hintergrundgeräusch. D.h. alle Musikinformationen unterhalb der Schwelle hörst Du nicht mehr. Bei gleicher Lautstärke bleiben Dir also von den ursprünglich 55 dB Dynamik noch ca. 10 und ein Teil der Information ist ganz weg.
    Jetzt kannst Du natürlich lauter drehen, allerdings sagen Studien, dass dauerhafte Beschallung über 85 dB das Gehör schädigt.


    Aber egal, sagen wir mal Du hältst 100 dB aus, was einem Presslufthammer entspricht. Dann bleiben immer noch nur 25 dB Dynamik von den ursprünglichen 55 dB über und vieles geht im Hintergrundgeräusch unter.


    Das hat dann alles mit wirklich guter Musikwiedergabe nichts mehr zu tun.


    Ich mag gute Anlagen in leisen Limos und höre zu Hause auch auf sehr gutem Niveau Musik, aber im MX-5 versuche ich das gar nicht. Da ist es Hintergrundgeräusch und da bin ich nicht so anspruchsvoll.
    Was ich gut verstehen kann ist, wenn jemand viel Stau und Stadtverkehr hat. Dann lohnt sich das bestimmt.


    Bist eh schon infiziert, und wenns ins Budget passt .....

    Das ist der Punkt ;-).


    Ich sehe auch nichts was dagegen spricht. Der Umstand, dass Du da überhaupt darüber nachdenkst zeigt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Mache nicht den gleichen Fehler wie wir, die sich mit Mitte 40 einen MX kaufen und sich dann fragen, warum sie das nicht schon viel früher gemacht haben.


    Für langweilige Autos ist immer noch Zeit.

    Hi @Oetti989,


    mein KW V3 hat sich im Schnitt 5 - 10 mm gesetzt. Kommt ja vom gleichen Hersteller. 15 mm ist schon sehr viel. Vielleicht hat sich nicht nur etwas gesetzt, sondern auch verstellt?


    Wenn Du Dein Fahrwerk einstellst, dann die Standhöhe tiefer stellst und es danach wieder genau auf das alte Maß hochdrehst, passt die Fahrwerksgeometrie normalerweise wieder.
    Aber was ist schon normal ;-). Die Gummibuchsen werden je nach Standhöhe unterschiedlich belastet und passen sich gewissermaßen auf die neuen Lasten an. Das ist ein Teil vom Setzen. Dazu kommt, dass die ganzen Vermessungen stark davon abhängen wie gut man das Auto vorher entspannt und genau auf das richtige Niveau bekommt.
    Dazu kann man mal das folgende Experiment machen:
    - Auto vermessen und einstellen,
    - Eine Runde fahren,
    - Auto nachmessen.
    Dabei wird man problemlos Abweichungen im Bereich einiger Minuten messen, weil Verspannungszustand und Standhöhe bei beiden Messungen unterschiedlich sind.
    Es ist auch sehr spannend das Auto auf dem Messstand mal am Rahmen hochzudrücken, oder herunter zu ziehen. Da tut sich auch einiges in den Werten. Daher sollte man das Auto dann auch immer durchwippen, bevor man die Werte nimmt und alles festzieht.


    Also empfiehlt es sich tatsächlich, bei jeglichen Arbeiten am Fahrwerk die Werte zu kontrollieren und ggf. neu einzustellen. Tätig werden würde ich aber erst, wenn die Abweichungen sich im Bereich 5' und höher bewegen. Alles andere liegt eher im Bereich der Messtoleranzen.

    Ich würde auch lügen, wenn ich behaupte, dass ich es nie ausmache. Aber sicher nicht regelmäßig, nicht im Alltag und nur wenn ich die Situation wirklich kontrollieren kann (und das ist nicht so oft).

    @Shortylaforge
    Für Serie, inkl. Bilstein und H&R/Bilstein Tieferlegungsfedern passen die bekannten Werte inkl. der sehr robusten Einstellung, die von @Taxidriver empfohlen wird.


    Einige Gewindefahrwerke, wie z.B. das ST-X, das KW V3, H&R und Bilstein B14 fahren andere Radlastverteilungen, da sie verhältnismässig höhere Feder-Steifigkeiten an der Hinterachae fahren.
    Das bewirkt, dass sie mit den empfohlenen Werten für die Serie eine ganz andere Balance bekommen und weniger unter- bzw. mehr übersteuern.
    Hier erscheint es, zumindest mir, ratsam, eine angepasste Fahwerksgeometrie zu fahren. Konkret heisst das, grössere Sturzdifferenz vorne/hinten und mehr Vorspur hinten.
    Die genauen Werte dafür erarbeiten wir uns hier gerade. Als erste Orientierung würde ich hinten 15-20‘ mehr Sturz und ca. 10-20‘ mehr Gesamtspur fahren (also hinten gesamt ca. 20-30‘). Auch das lässt sich noch sogar noch problemlos innerhalb der Werkstoleranzen realisieren.

    Daher wundert mich deine Einschätzung ein wenig. Bist Du sicher das Du das V3 richtig eingestellt hast?

    Ja, sicher. Mindestens die Werkseinstellung hätte ja funktionieren sollen ;-). Davon ausgehend, habe ich nur versucht, dass Auto noch neutraler bzw. untersteuernder zu machen und auch das hat innerhalb gewisser Grenzen funktioniert.


    Hört sich für mich alles sehr merkwürdig an. Könnte eventuell ein Reifeneinfluss sein, also dass der Reifen stark zum untersteuern neigt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
    Wie war das eigentlich noch einmal mit der Gewichtsverteilung beim Spider? Hat der mehr Gewicht auf der Vorderachse, als der MX? Das wäre auch eine Erklärung.


    Wie sieht das mit nass und trocken bei Dir aus? Gibt es da Unterschiede, oder verhält sich das Auto immer gleich?


    @Harkpabst ist ja mit dem ST-X dabei, aber das ist dann auch wieder ein MX.