Beiträge von Svanniversary


    Ich würde auch gern ein wenig mehr zu neutral gehen ..... aber vielleicht liegts ja auch nur an den Bridgestones - vor allem jetzt wo es sehr frisch draußen ist.

    Hi,


    nein, würde eher nicht sagen, dass es nur an den Bridgestone liegt. Die Steuertendenz im Trockenen war bei mir zwischen Bridgestone Sommer und Pirelli Winter schon vergleichbar, will sagen in der Hinsicht halte ich den Bridgestone für unauffällig.


    Deine Fahrwerkeinstellung sollte sich schon klassisch untersteuernd fahren. D.h. das beschriebene Verhalten liegt u.a. wahrscheinlich auch in der Fahrtechnik begründet. Mit dem leichten Hecktriebler muss der Gaseinsatz extrem dosiert erfolgen und auch Lastwechsel jeder Art (Gas geben, Bremsen, Lenken), sollten mit viel Gefühl und dosiert erfolgen.


    Die Einstellung könnte man auch noch etwas untersteuernder machen, in dem man vorne den Sturz noch etwas reduziert, auf 1° bis 1°10' und gleichzeitig hinten die Spur etwas erhöht. Nach dem Tipp eines sehr versierten Forenmitglieds (Danke @Taxidriver ;) ), kann man da problemlos auch in Richtung höherer Werte im Bereich von 10-14' gehen. Da der Sturz dabei auch neu eingestellt werden muss, würde ich dabei dann einfach auf 1°30' Sturz gehen und einen Spurwert von 10-12' einstellen. Damit schiebst Du das Auto definitiv noch mehr ins Untersteuernde.
    Ein Problem dabei könnte sein, dass Du damit die Hinterachssteifigkeit erhöhst, die Hinterachse dann aber eventuell für Dich noch überraschender und schneller kommt. Um das zu vermeiden, müsste man die Werte insgesamt herunternehmen, also z.B. vorne und hinten den Sturz reduzieren. Das hat aber andere Nachteile wie eine weichere Quersteifigkeit, ein insgesamt schlechteres Kurvenverhalten und einen schlechteren Geradeauslauf. Du würdest dann den Grenzbereich etwas nach unten schieben und das Auto dafür gutmütiger machen.


    Da Deine aktuelle Einstellung aber auch schon deutlich untersteuernd ist, wirst Du wahrscheinlich nicht darum herum kommen, gleichzeitig an der Fahrtechnik zu arbeiten um damit zu vermeiden, dass ein Übersteuern provoziert wird.

    Hallo, ich denke die härteren Schläge kommen von der 40 ziger Hinterachse. Diese würde ich reduzieren auf 30-35 und vorne etwas härter fahren 60?


    Dann fährt es schöner.


    Gruß jan

    Die Hinterachse hat natürlich auch ihren Anteil. Das bekommt man aber über die verstellbare Dämpfung auch so justiert, dass es einen sehr guten Restkomfort gibt.
    Federwechsel wäre dann wirklich das letzte Mittel, wenn ich mit der Fahrwerkeinstellung gar nicht ins Ziel komme. Das glaube ich aber nicht.
    60/40 oder 60/35 mit symmetrischer Fahrwerkseinstellung kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Ich weiß aber gar nicht ob KW das in der Spezifikation anbietet und der Aufwand für den Umbau wäre auch wieder vergleichsweise hoch.


    Wäre an der Stelle schon einmal interessant zu hören, wie das bei KW gesehen wird und wie sie das abgestimmt haben. Wie ich schon geschrieben habe sind die H&R und Bilstein mit 50/40 aber auch sehr ähnlich unterwegs.

    So ungefähr war es bei mir auch:
    Ca. 3-4 Wochen für das Schiff,
    ca. 3-4 Wochen bis der Sammeltransport dann beim fMH ist.


    Ich hatte insbesondere das Gefühl, dass der Transport von Antwerpen ein bisschen einem Glücksspiel gleicht, weil es mal sehr schnell geht und mal sehr lange dauert. Wahrscheinlich hängt es stark davon ab, wann ein LKW für eine bestimmte Region voll ist, da die Transport-Kappa ausgenutzt werden soll.

    Hm, das ist doch das was ich meine! Mit relativ weichen Federn vorne wird es schwer für die HA der wahrscheinlich super führenden VA zu folgen.Mit 40/37 hast auf der Vorderachse eine bessere Radlastverteilung(l/r) als auf der HA! Dazu kommt noch der größere Sturzgradient an der HA! -> D.h. entweder Rollsteifigkeit der HA reduzieren oder an der VA erhöhen - sprich HA-Stabi aushängen oder etwas steiferer Stabi vorne. Das müsste Ruhe ins Fahrwerk bringen.

    Ja, ist technisch absolut nachvollziehbar und Du hast ja auch vollkommen recht. Würde ich auch genauso machen, wenn die Balance komplett verschoben wäre.
    Das Auto ist aber nicht stark übersteuernd, sondern eher neutral übersteuernd. Ich hoffe schon sehr, dass man nicht das ganze Setup über den Haufen werfen muss, um es von neutral übersteuernd zu neutral untersteuernd zu schieben.
    Das sollte aus meiner Sicht noch problemlos über Feintuning in der Geometrie machbar sein. Die Frage ist nur wie weit muss man drehen und wie findet man den richtigen Wert, ohne das Fahrwerk dreimal einstellen zu müssen.


    In drei Wochen habe ich einen Einstelltermin. Wenn ich bis dahin nicht genau weiß, wo ich hin muss, werde ich mich iterativ heran tasten. In erste Linie habe ich den Plan, dass dann über die Sturzdifferenz vorne zu hinten einzustellen.


    P.S.: KW habe ich auch noch auf Rückruf. Die scheinen bei der Abstimmung auch ein Setup mit relativer großer Sturzdifferenz vorne zu hinten gefahren zu sein.

    Hallo Jan,


    ich bin wirklich zu 99% beim normalen Landstraßenbetrieb. Da komme ich mit der 40er Feder vorne super klar und bin es auch mit der 30er Serienfeder. Bis auf das V3 reden wir hier über eine Serienfahrzeug mit Serienbremse.
    Es geht auch nicht darum Bestzeiten auf der Rennstrecke zu erzielen. Was ich möchte ist ein sauberes und reproduzierbares Fahrverhalten unter und am Grenzbereich für zügigen Straßenbetrieb und in der Hinsicht bin ich, bis auf die leicht verschobene Steuertendenz, sehr zufrieden mit dem V3.


    Mit "bockig" meinte ich das Ansprechen und Federn bei normaler Fahrt. Da ist bereits jetzt viel Bewegung im Auto und es kommen mitunter auch schon härtere Stöße durch. Das muss aus meiner Sicht nicht noch schlechter werden. Auf der anderen Seite reduziert auch das KW V3 die Wankwinkel bereits sehr deutlich, so dass ich keine zwingende Notwendigkeit für eine höhere Wanksteifigkeit des Fahrzeugs sehe.


    Die anderen Anbieter H&R und Bilstein fahren in ihren Gewindefahrwerken auch nur 50/40 N/mm in der Auslegung für "Road".

    Ich würde für ein Straßenfahrer vorne 6-7 kg fahren, und hinten 3-4 kg fahren.


    Gruß Jan

    Hi Jan,


    habt Ihr unterschiedliche Federraten für das V3, die Ihr anbietet? KW hat ja nach eigener Aussage das V3 für den MX-5 abgestimmt und dabei aber 40 N/mm vorne und 37 N/mm hinten gewählt. Ich setze normalerweise voraus, dass die auch wissen was sie tun. Außerdem wird das V3 explizit auch als "road" Variante ausgewiesen.


    60-70 N/mm vorne wäre mir auch schon etwas zu bockig und im Zweifel wahrscheinlich auch zu untersteuernd. Ein bisschen Spass darf es ruhig machen, und da reicht mir leicht untersteuernd aus. Dazu kommt, dass der Kompromiss aus Restkomfort und geringen Wankwinkeln beim V3 aus meiner Sicht mit 40/37 hervorragend ist.

    Danke, so ist es bei mir auch.


    Erst wenn man an die Grenze kommt, fängt er an hinten zu schieben. Es ist auch nicht so, dass das Auto völlig aus der Balance ist. Man ist gut, sicher und schnell unterwegs, aber wenn man an die Grenze kommt, steht die Vorderachse stabil und hinten wird es leicht unruhig.

    Hallo Johannes,


    danke, das ist sehr ähnlich wie meine aktuelle Einstellung. Jetzt müsste man noch wissen, ob KW für den Spider dieselben Federraten, wie für den MX-5 fährt, oder andere.


    Vorsichtige Frage: Fährst Du das Auto bei höheren Geschwindigkeiten auf der Landstraße am Grenzbereich? Insbesondere dabei fällt mir das kritisierte Verhalten auf.