Beiträge von Svanniversary

    Hallo, ich denke die härteren Schläge kommen von der 40 ziger Hinterachse. Diese würde ich reduzieren auf 30-35 und vorne etwas härter fahren 60?


    Dann fährt es schöner.


    Gruß jan

    Die Hinterachse hat natürlich auch ihren Anteil. Das bekommt man aber über die verstellbare Dämpfung auch so justiert, dass es einen sehr guten Restkomfort gibt.
    Federwechsel wäre dann wirklich das letzte Mittel, wenn ich mit der Fahrwerkeinstellung gar nicht ins Ziel komme. Das glaube ich aber nicht.
    60/40 oder 60/35 mit symmetrischer Fahrwerkseinstellung kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Ich weiß aber gar nicht ob KW das in der Spezifikation anbietet und der Aufwand für den Umbau wäre auch wieder vergleichsweise hoch.


    Wäre an der Stelle schon einmal interessant zu hören, wie das bei KW gesehen wird und wie sie das abgestimmt haben. Wie ich schon geschrieben habe sind die H&R und Bilstein mit 50/40 aber auch sehr ähnlich unterwegs.

    So ungefähr war es bei mir auch:
    Ca. 3-4 Wochen für das Schiff,
    ca. 3-4 Wochen bis der Sammeltransport dann beim fMH ist.


    Ich hatte insbesondere das Gefühl, dass der Transport von Antwerpen ein bisschen einem Glücksspiel gleicht, weil es mal sehr schnell geht und mal sehr lange dauert. Wahrscheinlich hängt es stark davon ab, wann ein LKW für eine bestimmte Region voll ist, da die Transport-Kappa ausgenutzt werden soll.

    Hm, das ist doch das was ich meine! Mit relativ weichen Federn vorne wird es schwer für die HA der wahrscheinlich super führenden VA zu folgen.Mit 40/37 hast auf der Vorderachse eine bessere Radlastverteilung(l/r) als auf der HA! Dazu kommt noch der größere Sturzgradient an der HA! -> D.h. entweder Rollsteifigkeit der HA reduzieren oder an der VA erhöhen - sprich HA-Stabi aushängen oder etwas steiferer Stabi vorne. Das müsste Ruhe ins Fahrwerk bringen.

    Ja, ist technisch absolut nachvollziehbar und Du hast ja auch vollkommen recht. Würde ich auch genauso machen, wenn die Balance komplett verschoben wäre.
    Das Auto ist aber nicht stark übersteuernd, sondern eher neutral übersteuernd. Ich hoffe schon sehr, dass man nicht das ganze Setup über den Haufen werfen muss, um es von neutral übersteuernd zu neutral untersteuernd zu schieben.
    Das sollte aus meiner Sicht noch problemlos über Feintuning in der Geometrie machbar sein. Die Frage ist nur wie weit muss man drehen und wie findet man den richtigen Wert, ohne das Fahrwerk dreimal einstellen zu müssen.


    In drei Wochen habe ich einen Einstelltermin. Wenn ich bis dahin nicht genau weiß, wo ich hin muss, werde ich mich iterativ heran tasten. In erste Linie habe ich den Plan, dass dann über die Sturzdifferenz vorne zu hinten einzustellen.


    P.S.: KW habe ich auch noch auf Rückruf. Die scheinen bei der Abstimmung auch ein Setup mit relativer großer Sturzdifferenz vorne zu hinten gefahren zu sein.

    Hallo Jan,


    ich bin wirklich zu 99% beim normalen Landstraßenbetrieb. Da komme ich mit der 40er Feder vorne super klar und bin es auch mit der 30er Serienfeder. Bis auf das V3 reden wir hier über eine Serienfahrzeug mit Serienbremse.
    Es geht auch nicht darum Bestzeiten auf der Rennstrecke zu erzielen. Was ich möchte ist ein sauberes und reproduzierbares Fahrverhalten unter und am Grenzbereich für zügigen Straßenbetrieb und in der Hinsicht bin ich, bis auf die leicht verschobene Steuertendenz, sehr zufrieden mit dem V3.


    Mit "bockig" meinte ich das Ansprechen und Federn bei normaler Fahrt. Da ist bereits jetzt viel Bewegung im Auto und es kommen mitunter auch schon härtere Stöße durch. Das muss aus meiner Sicht nicht noch schlechter werden. Auf der anderen Seite reduziert auch das KW V3 die Wankwinkel bereits sehr deutlich, so dass ich keine zwingende Notwendigkeit für eine höhere Wanksteifigkeit des Fahrzeugs sehe.


    Die anderen Anbieter H&R und Bilstein fahren in ihren Gewindefahrwerken auch nur 50/40 N/mm in der Auslegung für "Road".

    Ich würde für ein Straßenfahrer vorne 6-7 kg fahren, und hinten 3-4 kg fahren.


    Gruß Jan

    Hi Jan,


    habt Ihr unterschiedliche Federraten für das V3, die Ihr anbietet? KW hat ja nach eigener Aussage das V3 für den MX-5 abgestimmt und dabei aber 40 N/mm vorne und 37 N/mm hinten gewählt. Ich setze normalerweise voraus, dass die auch wissen was sie tun. Außerdem wird das V3 explizit auch als "road" Variante ausgewiesen.


    60-70 N/mm vorne wäre mir auch schon etwas zu bockig und im Zweifel wahrscheinlich auch zu untersteuernd. Ein bisschen Spass darf es ruhig machen, und da reicht mir leicht untersteuernd aus. Dazu kommt, dass der Kompromiss aus Restkomfort und geringen Wankwinkeln beim V3 aus meiner Sicht mit 40/37 hervorragend ist.

    Danke, so ist es bei mir auch.


    Erst wenn man an die Grenze kommt, fängt er an hinten zu schieben. Es ist auch nicht so, dass das Auto völlig aus der Balance ist. Man ist gut, sicher und schnell unterwegs, aber wenn man an die Grenze kommt, steht die Vorderachse stabil und hinten wird es leicht unruhig.

    Hallo Johannes,


    danke, das ist sehr ähnlich wie meine aktuelle Einstellung. Jetzt müsste man noch wissen, ob KW für den Spider dieselben Federraten, wie für den MX-5 fährt, oder andere.


    Vorsichtige Frage: Fährst Du das Auto bei höheren Geschwindigkeiten auf der Landstraße am Grenzbereich? Insbesondere dabei fällt mir das kritisierte Verhalten auf.

    @MX505, hast du eigentlich mal ein Bild von deinem bei -30mm ohne Spurplatten? :)

    Ja, im Profil ;-).


    Hi Sven,


    macht die Suche nach der perfekten Fahrwerkseinstellung nicht mehr Sinn in der richtigen Saison?


    PS: finde leicht übersteuernd deutlich spaßiger als leicht untersteuernd, aber ich fahre auch nicht auf Zeit :)

    Das passt schon. Ich bin das Fahrwerk auch mit Sommerreifen gefahren und die Tendenz war exakt dieselbe, wie mit den Winterreifen. Mir geht es auch nicht darum, dass 110 % perfekte Setup zu finden, sondern nur darum es etwas besser hinzu bekommen. Dazu kommt der Anspruch, dass der Wagen auf beiden Bereifungen ordentlich fährt, da es ein Daily ist und ich nicht zweimal im Jahr das Fahrwerk verstellen möchte, weil ich den Reifen wechsele. Brauche ich auch nicht, weil ich diese Feinanpassungen dann über die verstellbaren Dämpfer machen kann, wenn das Grundsetup erst einmal passt.


    Das mit dem leicht übersteuernd glaube ich eher nicht. D.h. nämlich aktuell, dass in jeder schneller gefahrenen Kurve, bei jeder Glätte und generell überall im Zweifel erstmal das Heck kommt und dass man auch sehr wenige Möglichkeiten hat, dass Auto zu stellen, oder zu dirigieren.
    So etwas ist auf der Rennstrecke gut und schnell, aber im normalen Straßenverkehr auf die Dauer recht anstrengend, da man ja nicht beliebig viel Platz für solche Späße hat und dann schnell mit dem Heck im Grünstreifen hängt. Je nach Fahrkönnen ist es ein permanenter Balance-Akt, oder führt dazu, dass man sich gar nicht mehr an die Grenzen traut. Und, mit am wichtigsten, es nimmt einen Reserven in Gefahrensituationen.


    Mit einem gut eingestellten neutral- bis leicht untersteuerndem Auto kann ich Dir nach belieben über Gas, Bremse und Lenkung jeden Zustand von untersteuernd bis übersteuernd im Kurvenverlauf einstellen. Das ist dann nur eine Frage der Erfahrung und des Fahrkönnens. Das ist für mich Spass ;-).

    Hallo Sven,


    Du hast ja Dein KW V3 ziemlich hoch stehen - 20mm tiefer als Normal oder?


    Meine Erfahrung mit dem MX5 ist, dass er die Progression der Radfederrate durch seine Bumpstops braucht, um beim Anbremsen der Kurve nicht zu viel Grip an der Vorderachse im Vergleich zur Hinterachse aufzubauen. - So verliert man natürlich auch Potential.
    - Ist das Dein Problem?

    Hi HJB,


    vielen Dank, aber nein, das Thema Anlenken/Anbremsen bekomme ich über Linienwahl und die verstellbare Dämpfung ganz gut ausbalanciert. Was mich stört ist eine gewisse Unruhe an der Hinterachse bei konstanter Kurvenfahrt. Der Wagen fängt dann an hinten unruhig zu werden, sich heraus zu arbeiten und kommt dann in die ESC Regelung.
    Die Standhöhe ist aktuell durch Setzen des Fahrwerks bei ca. -30 mm.


    Mit der Hinterachsstabilität an sich bin ich auch zufrieden. Es ist nur die Steuertendenz bzw. Balance, die eine Spur zu weit hinten sitzt.


    Daher denke/hoffe ich, dass ich dass über etwas mehr Sturz hinten, bzw. etwas weniger Sturz vorne etwas besser ausbalanciert bekomme. Ich bin nur am rätseln, in welcher Dimension ich da denken muss. Ich würde gerne vermeiden, dass ich jetzt noch dreimal auf den Einstellstand muss, bevor es passt und daher suche ich nach Erfahrungswerten.


    Ziel ist es dann, aus ganz leicht übersteuernd, neutral bis leicht untersteuernd zu machen.


    Die Hinterachsfedern beim ST-X/V3 sind im Verhältnis zur Vorderachse deutlich steifer als bei Serie/ProKit etc. Daher passen die üblichen Einstellwerte nicht so gut dazu. Was im Normalfahrwerk leicht untersteuernd bis neutral ist, ist dann bereits leicht übersteuernd.


    Bzgl. des Fahrwerkssetup, das würde ich nicht vom Hersteller ausmachen, sondern von der Nutzung.


    gruß jan

    Hallo Jan,


    danke. Ich denke da gar nicht an den Hersteller, sondern an die Auslegung der Federraten vorne zu hinten und die ist bei den meisten Gewindefahrwerken deutlich neutraler als bei der Serie, d.h. hinten werden im Verhältnis härtere Federn gefahren. Das schiebt die Balance nach hinten, so dass die Einstellwerte für die Serie nicht mehr so gut passen.


    Mein Nutzungsprofil kenne ich natürlich und ich weiß auch, dass eine eher symmetrische Einstellung des Serienfahrwerks gut gepasst hat. Jetzt ist nur die Frage, wie man das modifizieren muss, damit es zu den Federraten des KW V3 passt.