Beiträge von Svanniversary

    Ich denke, dass der Motor lange nicht mehr so viel "leiden" muss wie vorher. Er wird lange nicht mehr so gedreht. Vor Allem fährt auch das Gefühl mit: man könnte ja, wenn man nur wollte.

    Schöner Beitrag oben. Kann ich gut nachvollziehen und wenn man sich der Konsequenzen bewusst ist und bereit ist, sie ggf. zu tragen finde ich das super.


    Nur unter Drehzahl und Vollast leidet so ein Motor aber nicht. Im Gegenteil gibt es andere Profile wie Kaltstart, oder Kurzstrecke die viel schlimmer sind. Und am Ende macht man so eine Leistungssteigerung ja auch, um sie auszunutzen und dem Getriebe ist es egal, ob das Drehmoment bei niedrigen oder hohen Drehzahlen anliegt ;-).

    Danke, sehe ich auch so.


    Dass der Vergleich hinkt habe ich aus mehreren Gründen geschrieben. Mazda gibt drei Jahre Garantie, so dass man bei 12 Monaten nicht von "Sprich ihr habt durch die Umbauten kein Nachteil." sprechen kann. Man wird in der Regel Restgarantie verlieren.


    Dazu kommt, dass ich Einblick habe, welche Erprobungen und Absicherungen OEM-seitig gefahren werden und auf welcher Basis man die Haltbarkeit der Teile absichert. Der Hersteller kann die Garantie geben, weil er weiß was seine Teile können und nicht weil er es denkt ;-).


    Finde ich auch alles nicht schlimm. Aber um ehrlich und transparent zu bleiben, würde ich für mich persönlich bei so einem Umbau ggf. gleich das Sparkonto eröffnen, um dann später ggf. Reparaturen bezahlen zu können. Prinzip Hoffnung nach dem Motto "wird schon halten" wäre mir da zu wenig.

    Der Vergleich mit der Hersteller-Garantie hinkt aber mächtig, aber wenn er Ernst gemeint ist, gibt es ja nach der Garantie bestimmt Kulanz ;-).


    Es gibt also eine zeitlich eingeschränkte Garantie, weil Ihr denkt es hält? Habe ich das richtig verstanden?

    Wir geben auf unsere Arbeit und die entsprechenden mit in Mitleidenschaft gezogenen Bauteile Garantie. Sprich ihr habt durch die Umbauten kein Nachteil.


    Gruß Jan

    Lebenslang? Rechnet Ihr damit, dass alle Bauteile auch mit dem deutlich gesteigerten Drehmoment ihre normale Lebensdauer erreichen?

    Bei dem Wetter und dem Dreck auf der Straße bin ich froh, dass ich noch meinen winterbereiften Smart habe ... Schätzle darf morgen Pause machen 8)

    Ich bin heute mit viel Spass Mixxer gefahren. Sieht aus wie s..., aber egal. Deswegen möchte ich nicht darauf verzichten. Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz sind gemacht und am Ende ist es nur ein Auto (duck und weg).

    Ich nehme mal an dass bei normaler Fahrwerksjustierung das Entspannen nicht notwedig ist, da man bei der Montage in Hiroshima sicherlich sauber gearbeitet hat ... oder besser doch entspannen?


    Selbst beim normalen Vermessen sollte man das in Betracht ziehen. Nicht nur, dass die Sollwerte einen sehr breitern Toleranzbereich haben, die Federn setzen sich nach einigen 1000km erstmal richtig und dadurch erfährt man schon eine Standhöhenänderung.

    Kann man sicher machen, muss man aber nicht. Solche Werte und Toleranzen sind in der Werksauslegung enthalten und einkalkuliert. Das ergibt eine gewisse Nebenfederrate und das ist es dann. Negative Effekte auf die Lebensdauer sind da nicht zu erwarten.


    Wenn man es machen lässt, sollte der Einsteller genau wissen was er tut. Ein ungleichmäßiges oder teilweises entspannen ist schlechter, als nichts zu machen.
    Erst wenn ich die Höhe signifikant ändere, so 10-20 mm, sollte ich definitiv die Buchsen entspannen.

    Drift bezeichnet den stabilen Zustand einer längeren Phase mit konstantem Schwimmwinkel. Ist das so gemeint, oder reden wir über das leichte anrutschen der Hinterachse beim übersteuern?
    Ich nehme mal an, dass die Profis auch ohne ESC gefahren sind?


    @Zdrzalik: Ich denke ich verstehe was Du meinst ;-). Im Fachjargon bezeichnet man aber jeglichen Abriss der Reifenhaftung als ausbrechen. D.h. rutschen/gleiten ohne ausbrechen ist ein Paradoxon.