Beiträge von Svanniversary

    Ich hatte denen meine Wunschwerte dagelassen, die haben sie aber nicht genommen... Wahrscheinlich waren die Jungs irritiert, weil zum 1. Mal jemand die minimalste TL gefordert hat :D


    Habe das Protokoll abgeheftet, aber die Werte wurden bereits "korrigiert", ich kann gern mal danach kramen.

    Danke, das wäre toll.


    Der TÜV-Prüfer war bei unserem V3 auch ganz erstaunt, dass wir in "so hoch" hingestellt haben. Ich habe auch die minimale Tieferlegung gewählt.


    Warst Du bei Markus und habt Ihr die Werte für ein Serien-Fahrwerk genommen? So fahre ich auch gerade, aber das wird sehr agil, da das KW doch anders ausgelegt ist, als das Serien-Fahrwerk.

    Die Unterschiede sind nmE im Unterbau und deshalb nicht messbar. Aus dem Gefühl heraus würde ich sagen die Sitzbreite im Beckenbereich ist auf dem Fahrersitz etwas schmaler (eventuell auch leicht im Bereich der Oberschenkel). Im Rückenbereich merke ich keine deutlichen Unterschiede.

    Hi Nelle,


    Das kommt jetzt ein wenig darauf an, ob Du gerne schnell und neutral meinst, oder eher das Heck etwas loser machen möchtest. Entsprechend könntest Du den Sturz vorne zu hinten etwas mehr angleichen. Gleicher Sturz vorne und hinten geht schon sehr in die neutrale Richtung und kann im Alltag mitunter schon etwas anstrengend werden, bzw. man verliert dann auch viel Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten.


    Mein Tipp wäre es die Hinterachse wie oben genannt einzustellen und die Vorderachse dann auf ca. 1°20', oder sogar 1°25' Sturz. Das setzt aber aus meiner Sicht wirklich schon voraus, dass Übung und Erfahrung vorhanden ist. Das was wir hier beim Mixxer neutral, oder agil nennen, ist es auch, insbesondere im Vergleich zu dem was man so üblicherweise in anderen Hecktrieblern wie BMW, oder Mercedes fährt und gewohnt ist. Durch die 50:50 Verteilung und den kurzen Radstand ist der Mixxer deutlich weniger träger um die Hochachse und entsprechend schneller unterwegs, wenn er übersteuert.
    Die Spurwerte würde ich genau so übernehmen.


    Solange der Wagen nicht tiefergelegt ist, musst Du sowieso schauen, wieviel Sturz vorne möglich ist. Davon ausgehend würde ich dann hinten entsprechend 5' bis 10' mehr einstellen. Ich bin meinen Sportsline, als er noch das Serienfahrwerk hatte, mit ähnlicher Spur und mit 10' Sturzdifferenz v/h gefahren und das hat mir persönlich schon gut gefallen und viel Spass gemacht. Kann man auf jeden Fall mit starten und es ist sowieso nicht verkehrt nach ein paar Monaten oder 10 - 20 tkm das Fahrwerk nochmal zu kontrollieren. Dann kann man ggf. noch einmal nachschärfen.
    Auf jeden Fall erstmal vorne schauen und dann hinten passend einstellen. Hinten 1°30' Sturz und dann vorne viel weniger, weil nicht mehr geht, macht zwar eine bombenstabile Hinterachse, aber die Balance ist dann nicht so schön.


    P.S. Thimo @mister_funk fährt ähnliche Werte, wie ich sie Dir jetzt empfohlen habe und ist auch recht zufrieden.

    Boah, dann bewerbe ich mich um das Forums-Weichei.
    Meine Limo hat Standheizung, Sitzheizung und Lenkradheizung und wenn es kalt ist benutze ich das volle Programm ;-).

    Danke für die Werte und gute Hinweise ;-).


    D.h. H&R und Bilstein schieben die Balance also auch wie KW eher nach hinten. Ich denke mittlerweile, dass man darauf auch entsprechend mit der Fahrwerkseinstellung reagieren muss/sollte und bin dazu im Moment in Kontakt mit KW. Hoffe, dass ich bald eine Antwort bekomme.


    Das KW V3 reagiert aber recht harmonisch auf Anpassungen der Dämpferhärte. D.h. man macht nicht so viel verkehrt, wenn man mit Sinn und Verstand in Richtung weicher (Komfort), oder härter (Track) dreht. Meine Winterreifen haben bzw. das Fahrverhalten mit Winterreifen hat sehr davon profitiert, dass ich das Setup etwas in Richtung weicher angepasst habe. Aber ich habe da sicher einen kleinen Vorteil, was das Hintergrundwissen angeht ;-).

    Der Tipp mit der richtigen Einstellung und Wolfgang bzw. den Tipps vom Profi ist auf jeden Fall goldrichtig.


    Ansonsten kann ich Dir eher nicht bzw. nur teilweise zustimmen. Der Profi kann sich zielgerichtet das richtige Fahrwerk heraus suchen, aber gerade dem Laien würde ich nicht empfehlen deshalb irgendein Fahrwerk zu kaufen, weil das dann mit der richtigen Einstellung schon passt.


    Nur mit der richtigen Einstellung ist es nicht getan. Die Fahreigenschaften und auch die Beherrschbarkeit des Fahrwerks hängen sehr stark von der Philosophie des Herstellers ab und wie der seine Fahrwerke auslegt und welche Variante man wählt.


    Ein Teil davon erledigt sich wahrscheinlich über die Preisklasse. Die meisten Fahrwerke in der normalen Preisliga um 1.000 € sind für "normale" Kunden gedacht und auch entsprechend gutmütig ausgelegt.
    Darüber wird es dann schon schwieriger. Wer z.B. meint sich etwas Gutes zu gönnen und dann ein KW Clubsport kauft, bekommt fast lupenreine Renntechnik mit entsprechendem Fahrverhalten. Das ist sicher nicht für jeden optimal im normalen Straßenverkehr.
    Auch das V3 geht in die Richtung und hat eine völlig andere Auslegung, als die Mazda-Serienfahrwerke. Das geht so weit, wie ich gerade lerne, dass die hier gerne verwendeten Einstelltipps nicht mehr funktionieren und man eine andere Einstellung verwenden muss.
    Das Fatale dabei ist, das gerade der Normal-Verbraucher das erstmal gar nicht merkt. Das Auto wird schön handlich und fährt toll. Aber in einer Notsituation hat man es dann mit einem übersteuernden Auto mit ultraschmalen Grenzbereich zu tun, dass nur schwer zu beherrschen ist.


    Daher würde ich persönlich schon empfehlen 1.) das eigene Fahrkönnen und die eigenen Ambitionen realistisch einzuschätzen, um dann 2.) ein geeignetes Fahrwerk heraus zu suchen, dass dem eigenen Können und den eigenen Erwartungen entspricht.
    Das ist dann aber natürlich nicht unbedingt eine Frage des Herstellers, sondern der Auslegung und gedachten Zielanwendung des Fahrwerks.