Beiträge von Svanniversary

    Ich gehe erst einmal davon aus, dass mit Neuteilen und der richtigen Montageanleitung eine einwandfreie Montage möglich ist.


    Wenn der Händler das nicht hinbekommt, muss er ggf. so lange üben bis es funktioniert.


    Wenn das auch nichts wird, würde ich den Händler wechseln, da es ja über die Werksgarantie läuft.


    Bisher habe ich hier nicht den Eindruck gewonnen, dass alle Autos betroffen sind, sondern nur ein kleiner Teil, daher würde ich die Teilequalität und Reparaturlösung nicht generell in Frage stellen.
    Bei unserem MJ17 ist nach knapp 20 tkm noch alles fest und in Ordnung.


    Sinn ergibt es für mich immer noch nicht.

    Für mich auch nicht. Bezieht nicht H&R seine Dämpfer von Bilstein? Vielleicht gibt es da Vereinbarungen, dass man sich nicht gegenseitig kanibalisiert. Ist auf jeden komisch und technisch unsinnig. Aber anscheinend sieht das ja der TÜV genauso, so dass es kein Problem ist.

    Die Eibachs sind hinsichtlich Federrate und Tieferlegung nicht weit weg von den H&Rs. Da sehe ich weder Vor- noch Nachteile, so dass man da frei nach Geschmack entscheiden kann.


    Unser MX wird im Alltag auch von meiner Frau gefahren. Aber sie sagt sie genießt es mit dem V3 noch mehr und ich habe am Wochenende und bei Touren meinen Spass ;-).


    Als Zwischenlösung bleibt ja noch das ST-X, dass vermutlich einen Kompromiss zwischen Tieferlegungsfedern und V3 darstellt und deutlich preisgünstiger ist. Die Federraten sind gleich, die Dämpfertechnik ist deutlich einfacher und ohne Verstellung. Ggf. kann man die Bilstein noch verkaufen, so dass die Preisdifferenz weiter schrumpft.

    Der Mangel soll abgestellt werden

    Ja richtig. Und für das Abstellen des Mangels fährst Du als Endkunde in die Mazda Werkstatt und lässt das Auto in Ordnung bringen.


    Für die Feldüberwachung und ggf. erforderliche Rückrufe ist in D das KBA zuständig, entweder aufgrund von Selbstanzeige des OEM, oder bei besonderen Auffälligkeiten einzelner Modelle auch durch Aufforderung durch des KBA.
    Mir ist nicht klar, wie und wofür Du in diesem Kontext eine zivilrechtliche Klage stellen willst.


    Ganz konkret würde ich sicher stellen, dass der Vorgang behördlich protokolliert wird, damit die Behörde ggf. Handlungsbedarf erkennen kann.
    Zusätzlich könnte man einen Brief an die Mazda Zentrale in D schreiben und um eine Stellungnahme bitten.

    Meine Erkenntnis von gestern ist übrigens, dass es doch nen beträchtlichen Unterschied zwischen tiefergelegtem Bilstein und einem echten Sportfahrwerk (in dem Falle KW V3) gibt! :!:

    Da ich gestern auch beide Varianten gefahren bin, versuche ich mich mal an der technischen Analyse.


    Was subjektiv auffällt ist, dass H&R + Bilstein immer noch nennenswert Wank- und Nickwinkel zulässt. D.h. der Aufbau ist deutlich schlechter angebunden als beim KW V3. Es fährt sich eher minimal besser als das Bilstein Serie, weil es die Wank-/Nickwinkel schon etwas reduziert, verschiebt aber das Feder-/Dämpferverhältnis nachteilig. Während die Bilstein zur Serienfeder recht ausgewogen sind und ausreichend Dämpfkräfte für die Federn bereit stellen, ist das aus meiner Sicht bei den H&R Federn nicht mehr der Fall. Hier wirkt es dann schon leicht unterdämpft und das zeigt sich auch in unruhigem Fahrverhalten und schlecht gedämpften Aufbaubewegungen, wenn es Anregungen aus der Fahrbahn, oder bei Lastwechseln gibt. Genau so arbeitet das Auto relativ stark beim Beschleunigen und Bremsen, was sich in deutlichen Nickbewegungen äußert. Da unsere Strecken gestern gut waren, hatten wir keine gröberen Unebenheiten zu überfahren. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass ich in der Kombi der noch relativ weichen H&R Federn, mit der geringen Dämpfung und der signifikanten Tieferlegung schnell in Situationen komme, bei denen das Fahrwerk durchschlägt. Hier hat das KW V3 Vorteile, da es härter gefedert und gedämpft ist und dazu bei gleicher Tieferlegung noch mehr Restfederweg zur Verfügung stellt.


    Der Komfort leidet bei beiden Varianten, aber nur leicht. Mit H&R merke ich die leicht erhöhte Federsteifigkeit und die Stößigkeit der Bilsteins. Diese Stößigkeit fehlt beim V3, aber dafür kommen gröbere Anregungen durch die noch härteren Federn stärker durch. Der Abrollkomfort auf Rauhasphalt und anderen rauhen Oberflächen ist beim V3 etwas schlechter, vermutlich durch die höhere Aufbaufedersteifigkeit und dadurch schlechtere Entkopplung. Subjektiv wiegt sich das zwischen beiden Varianten ungefähr auf und man ist mit Beiden mit einem ordentlichen Restkomfort unterwegs.


    Hinsichtlich Fahrstabilität und Sicherheit ist das H&R (mit Taxidriver-Einstellung) noch sehr gut beherrschbar. Die Reaktionen sind eher weich, der Grenzbereich im Vergleich zur Serie leicht erhöht, aber breit. Da ist das KW V3 schon eher mit Vorsicht zu genießen, da der Grenzbereich definitiv höher und schmaler ist und gleichzeitig die Steuertendenz deutlich neutraler. Das ist mit ESC problemlos fahrbar, aber schon anspruchsvoller. Gefahren wurden beide Autos auf Winterreifen, so dass sich diese Aussagen mit Sommerreifen noch verschärfen werden.


    Vielleicht als Versuch eines Kurzfazits:
    - Bilstein Serie: Spielerisches Handling mit viel Fahrzeugbewegung und Rückmeldung. Gut abgestimmt und sehr fahrsicher.
    - H&R + Bilstein: Nimmt etwas Bewegung aus dem Auto, aber zu Lasten einer gewissen Unterdämpfung. Dadurch wirkt das Auto sehr unruhig und hat Nachteile auf sehr unebenen Straßen.
    - KW V3: Funktioniert fahrdynamisch hervorragend mit sehr guter Aufbauanbindung. Nachteil bleibt der vergleichsweise sehr hohe Preis.

    Nicht nur am Flansch, auch an den Speichen. Der Flansch "wandert" je nach ET in der Felge weiter nach innen oder außen und verändert so auch die Speichenlänge. ;) Oder was meint unser Professor Dr. Sven @MX505 :?:;)

    Zu viel der Ehre ;-). Stimmt aber mit den Speichen. Die muss ich so oder so mitziehen.


    Ich glaube das man das mit fem Gewicht nicht so pauschal beantworten kann und ich glaube auch, dass sich das nicht viel nimmt.


    Die Freiheitsgerade sind aber beim Rad größer, so dass ein gut gemachtes Rad wahrscheinlich leichter als Rad + Spurplatte ist (vgl. OZ Räder mit wenig Gewicht und geringerer ET).