Beiträge von Svanniversary

    Glaubst Du wirklich das sich die Sicherheit damit erhöht?
    Wenn man drei der vier Schrauben löst reicht das doch wahrscheinlich auch schon. Kann MX505 sicherlich etwas zu sagen.

    Klar reicht das nicht. Man sieht ja alleine schon an dem Unterschied 4 Loch (ND) und 5 Loch (NC mit höherem Gewicht), dass die Hersteller sich da auch ihre Gedanken zu machen und das ich alle Schrauben benötige.


    Bei einer losen Schraube könnte ich mir vorstellen, dass es bei moderater Belastung gut geht. Bei zwei oder mehr führt das unweigerlich zum Schaden. Das Gute ist aber, das Radschraubenlöser sehr schnell sehr laut klappern und man es bemerkt.


    Vielleicht mal als Beispiel - ich war mal mit dem Touareg auf Nässeerprobung. Der bekam damals so ca. 180 Nm Anschraubmoment für die Radschrauben. Meine Mechaniker hatten es sich bei dem einen Versuch etwas einfach gemacht und die Schrauben nur mit dem Schlagschrauber auf höchster Stufe angezogen, mit ca. 120 - 140 Nm Drehmoment.
    Ich bin dann Handling im Nassen gefahren, mit deutlich niedrigerem Reibwert als trocken, und nach 2 (!) Runden hatte ich einen Schraubenlöser. Das hat dann wie beschrieben geklappert und als ich auf die Bühne gefahren bin, viel eine Schraube aus dem Rad.

    Mal abgesehen von der Schraubensetzung bei OZ machen Felgenschlösser nur Sinn, wenn sie die englischen Thatcham Anforderungen erfüllen. Die sind dann deutlich schwerer zu knacken.


    Normale Schlösser kann man sich sparen, weil daran wirklich nur die dümmsten Amateure scheitern.


    Dachte immer, OEM ist OEM oder aber sind die ab Werk bei der Auslieferung doch noch irgendwie anders von der Qualität her?

    Solche staubarmen Beläge werden immer gerne für die USA verwendet. JD Power fragt ab, wie zufrieden die Kunden mit der Staubbildung sind und das gibt ggf. Abzüge.


    Waren denn die Tauschbeläge eventuell auch etwas besser in der Bremsleistung? Staubarm heißt meistens auch automatisch etwas schlechtere Bremsleistung.


    Könnte mir vorstellen, dass ab Werk alle mit den gleichen (USA-) Belägen ausgeliefert werden und es dann im Aftermarket regionale Unterschiede gibt.

    ...oder möchtest du einen neuen MX-5 kaufen ?Wenn ja, in Geduld üben weil Mazda uns erst im letzten Augenblick verraten wird wann ein neues Modell kommen wird.

    Sicher wird mein Auto irgendwann nochmal getauscht und außerdem bin ich fahrzeugtechnisch interessiert.


    Wahrscheinlich ist Recht zu haben für dich viel spannender...

    Ts, ts, man soll doch nicht von sich auf andere schließen ;-). Wollen wir jetzt echt auf das Niveau gehen, oder bleiben wir vielleicht doch lieber sachlich?

    @MX505
    Habe ich bereits auch gelesen. Ich selber werde da keine Hand anlegen, sonder jemanden (Firma xyz) dazu befragen...und machen lassen.
    Was ich nicht wusste ist, dass ein solches Fahrwerk in einer zum Auto passenden Grundeinstellung geliefert wird.


    Speziell das V3 ist natürlich sehr teuer...ich bin grundsätzlich für sehr gute Qualität zu begeistern wenn Preis Leistung stimmen. Das Fahwerk kostet ohne Einbau 2000€ das lohnt sich bei dem von mir genannten Zweck?

    Ich habe das auch machen lassen, weil mir einfach Zeit und Bühne fehlt, um das ordentlich selber zu machen.


    KW hat öfters mal ganz gute Angebote von bis zu 25 %. Wenn man sich da ein bisschen Zeit lässt, muss man nicht den Listenpreis bezahlen. Das V3 hat erstens eine sehr gute Materialqualität und zweitens getrennt verstellbare Zug- und Druckstufen. Das ist natürlich schon HighEnd, aber das Ergebnis das ich damit erzielt habe spricht eindeutig für das Fahrwerk. Man hat ein paar zusätzliche Freiheitsgrade in der Abstimmung und fahrdynamisch bleiben da aus meiner Sicht für normalen Straßenbetrieb keine Wünsche offen. Die Vorteile merkt man bei jeder Fahrt, auch und gerade wenn man nicht im Grenzbereich unterwegs ist.
    Meine Frau fährt sehr gut und zügig, dabei aber immer mir Reserven und eher defensiv. Sie hat aber auch schon gesagt, dass sie keinen MX mehr ohne das V3 fahren möchte.


    Damit kein falscher Eindruck entsteht, möchte ich nochmal ergänzen, dass das V3 meine Lösung ist und die, die ich gut kenne. Die anderen bauen sicher auch gute Fahrwerke, egal ob H&R, Bilstein, BC, oder wer auch immer.


    Am Ende ist das sicher eine einfache Frage dessen, was man fahrdynamisch erwartet und was man bereit ist auszugeben. Wenn das Auto nur tiefer soll, gibt es deutlich preisgünstigere Lösungen.

    Durch meine Suche hier im Forum bin ich auch auf das KW V 3 aufmerksam geworden...allerdings scheint die Einstellung davon ja fast schon eine Wissenschaft zu sein. Daher war eben die Überlegung das H&R bzw. ggf. Auch das ST-X.

    Nein, ist keine Wissenschaft, aber man sollte eine Ahnung haben welche Schraube was bewirkt.
    Aber das ist kein Grund das Fahrwerk nicht zu nehmen, weil es im MX imho fantastisch funktioniert.
    Die KW Grundeinstellung funktioniert super und einige User, so wie ich auch, haben auch schon funktionierende alternative Setups gepostet, die man ausprobieren kann.

    War vielleicht etwas arg verallgemeinert. Aber generell ist das physikalisch schon richtig.
    Es kann aber natürlich dennoch sein, dass noch ausreichend Spannung da ist und man besser mit Spanner arbeiten sollte.


    Wie geschrieben ist es aber in Verbindung mit Hilfsfedern in der Regel unkritisch.