Beiträge von Svanniversary

    Nein, zumindest hat mir der Händler gerade letztens erzählt, dass er so einen Fall hatte. Ich denke da geht es auch nicht zwingend um den Kondensator an sich, sondern darum diesen samt dazugehöriger Elektronik wieder in Betrieb zu nehmen.


    iStop arbeitet ja mit einer "normalen" Batterie. Das sollte nicht so kritisch sein und wenn die Batterie wirklich tiefentladen ist, ist sie auch hin.

    Tja, wer weiß. Vielleicht haben sie technische Gründe und gehen auf Nummer sicher, vielleicht wollen sie nur ein Zusatzgeschäft machen.
    "müsste nicht jeder" halte ich hier mal wieder für nicht zielführend. Es wird viel verkauft nach dem Motto "schnelles Geschäft" und "wird schon gut gehen", gerade im Rädermarkt.
    Wir haben mal ein paar Aftermarket Felgen hinsichtlich Festigkeit geprüft und die Ergebnisse waren nicht so schön. Da wird dann gerade mal das Allernotwendigste gemacht, auch hinsichtlich Lackdicke und Korrosionsschutz.


    Es lohnt sich also schon Qualität zu kaufen und gerade bei OZ würde ich mich nicht wundern, wenn sie sich durch die Schrauben mehr Robustheit erwarten. Die wissen eigentlich schon was sie tun.

    Läuft das jetzt bei Euch einigermaßen? Hier waren viele, ich auch, mit einer gut gepflegten Sammlung mit Tags, Titeln und Covern, bei denen Gracenote dann alles durcheinander gebracht hat und falsche Titel angezeigt hat.


    Ich habe extra per Trick mit einer misslungenen Aktualisierung Gracenote deaktiviert, damit er die Original-Infos richtig anzeigt.

    Kopfschüttel ...


    Ich habe einen Haufen Information geliefert, inklusive persönlicher Erfahrung aus entsprechender Versuchstätigkeit auf genau diesem Gebiet. Und (Trommelwirbel), es ist mir sowas von egal was genau Du @GarchingS54 damit machst.


    Ich schildere meine Erfahrung, ich erkläre technische Hintergründe und wenn Du, ohne jemals tiefer in dieses spezielle Gebiet eingestiegen zu sein, glaubst es besser zu wissen, dann ist das halt so. Da habe ich nichts mit zu tun, außer neuerlich heftig mit dem Kopf zu schütteln.


    Ich hatte das Beispiel an anderer Stelle ja gerade. Man liefert sozusagen Insider-Informationen aus erster Hand, aber wenn daran kein Interesse besteht ist das doch nicht mein Problem. Da hast Du die Info, mach damit was immer Du möchtest.


    Ich werde hier sicher nicht anfangen irgendwelche Schrauben zu berechnen. Wäre auch Schwachsinn, weil zumindest mir bis heute keinerlei sichere Methoden in der Berechnung oder Simulation bekannt sind, die eine Radverschraubung sicher abdecken. Daher validiert man so etwas im Fahrversuch und genau dazu habe ich meine Erfahrungen geschildert.


    Ich ergänze auch gerne noch ein paar Erfahrungen dazu. Bei gegebener Fahrzeuggeomtrie (Bremsscheibe und Radflansch) kann es zu Radschraubenlösern kommern:
    - wenn ich dieselbe Schraube, dasselbe Moment, aber ein Rad mit einer anderen Geometrie fahre,
    - wenn ich dieselbe Schraube, dasselbe Rad, aber ein anderes Anzugsmoment fahre,
    - wenn ich dasselbe Rad, dasselbe Anzugsmoment, aber eine andere Radschraube fahre.


    Ich hatte alle diese Fälle in der Praxis. Spricht natürlich für eine total unkritische Verschraubung. Also empfehle ich (Achtung Ironie, bitte genau das nicht machen):
    - irgendein Rad,
    - an irgendein Auto,
    - mit irgendeiner Schraube/Mutter und
    - irgendeinem Drehmoment zu montieren,
    - und unbedingt die Schraube zu ölen oder zu fetten.


    Dann hat sich die ein oder andere Diskussion durch Darwinismus in Zukunft von alleine erledigt.

    was zeigt, welch ach so hohen Stellenwert die „punktgenaue“ Auslegung dieser Verbindung haben muss. Nämlich keinen - was in diesem Fall auch schlichtweg nicht sein darf. Wie auch, wenn man sich einfach mal die gelebte Praxis im Umgang damit ansieht.

    Nochmal was technisches. Schon einmal auf den Gedanken gekommen, dass man gerade weil diese Verschraubung vom Kunden gelöst wird und eher ungenau angezogen wird, an dieser Stelle sehr robust sein muss? Das heißt Reserven bei Vorspannkraft, Festigkeit, usw. In jedem Punkt, in dem ich von den Vorgaben abweiche, nehme ich mir selber Robustheit raus und irgendwann reicht es dann nicht mehr. Und ja, ich habe es mehrmals geschrieben, so etwas passiert in der Praxis und hat auch schon zu Rückrufen geführt. Genauso kenne ich auch Fälle im Bekanntenkreis bei denen es Radlöser gab, weil die Werkstatt nicht ordentlich gearbeitet hat.
    Die Grund-Robustheit führt natürlich auch dazu, dass vieles gut geht, aber das kann kein Grund sein, jeden technischen Sachverstand zur Seite zu schmeißen und IRGENDWAS zu machen. Das sollte gerade einem studierten Maschinenbauer klar sein.
    Auf der nächsten Stufe dieser Denke, brauche ich dann auch gar kein definiertes Anzugsmoment mehr und eigentlich ist sowieso alles egal. Dann sag ich mal viel Spass auf der Autobahn bei hohem Tempo. Irgendeine Art von Glücksspiel braucht ja jeder.


    Letztes Angebot @GarchingS54. Du kannst mir jetzt gerne nachrechnen, oder nachweisen, warum ich Unrecht und Du Recht hast. Dann aber bitte nicht mit Bauchgefühl, ich glaube, ich habe gehört und Du übertreibst, sondern mal mit echten Fakten und Nachweisen von Deiner Seite. Da habe ich bisher nichts, aber wirklich nichts gelesen, außer dass Du mir einfach widersprochen hast.


    Wir haben also auf der einen Seite mich, der schon einen Haufen Hintergründe und Erklärungen geliefert hat und auf der anderen Seite Dich, der das "Dagegen" Schild hochhält. Ich denke das spricht für sich.
    Ansonsten bin ich dann einfach mal raus, denn ich denke es ist mal wieder alles gesagt, nur noch nicht von jedem.


    Irgendwie ist das auch schon cool ;-). Es wird nach technischen Hintergründen für das Vorschreiben einer bestimmten Radmutter gefragt. Diese Hintergründe werden erläutert und anstatt das einfach mal so zur Kenntnis zu nehmen, laufen sofort alle Amok, die sich vorher noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben und bei denen es nicht ins eigene Bild passt. Schon sehr lustig irgendwie ;-).
    Ich verstehe es jedenfalls nicht so ganz und schreibe es gerne noch einmal, falls es zu unklar war. Es gibt technische Hintergründe, die ich erläutert habe. Inwiefern die auf den MX-5 und das OZ Rad zutreffen, kann ich persönlich nicht einschätzen, da ich weder Berechnung noch Versuche zu dem Fahrzeug kenne. Ich schätze das Auto aber persönlich aufgrund Gewicht und Leistung, als nicht besonders kritisch ein. Mehr nicht - was jeder damit anfängt muss sie/er selber wissen.


    P.S.: Wir sind mal wieder an dem Punkt, wo es für Dich sehr dünn wird und Du plötzlich von mir verlangst, alles hieb- und stichfest nachzuweisen. Den Spieß kann ich auch umkehren und Du kannst gerne Versuchen den Beweis zu führen, warum das alles nicht relevant ist, was ich geschrieben habe.
    Und nur mal so am Rande, geht es vielleicht auch einmal ohne Beleidigungen und ohne persönlich zu werden? Du sprichst mir also mal wieder jegliche Kompetenz ab ("dass Maschinenbau nicht deine Profession ist")? Das spricht dann auch mal wieder für sich und damit disqualifizierst Du Dich nur selber.

    Auch von anderen Marken kenne ich die Aussage: Die Herstellergarantie steht zwar für die Kosten einer Reparatur ein (Teile wie Arbeit) ein, aber nicht für die Fehlerdiagnose. Sollte der Händler da viel Zeit investieren, tut er das auf eigene Rechnung, oder - wahrscheinlicher - auf Rechnung des Kunden.

    Das kenne ich aber anders. Wenn ein Fehler da ist, dann muss er auch innerhalb der Garantie kostenfrei behoben werden. Wie die den Fehler finden ist nicht mein Problem. Zumindest bei VW wird es auch so gehandhabt und auch mein Mazda-Händler ist da ähnlich gestrickt.
    Lediglich Sekundärleistungen, wie Ersatzwagen etc., sind freiwillig.

    OMG... :S
    Dann hoff ich, dass die promovierten Spezialisten bei all den tausenden Reifenbetrieben in Deutschland ihren Kunden immer die richtigen, für die jeweilige Felge zertifizierten Spezialschraube mitgeben...

    Wenn das im Gutachten steht, dann sollte man davon ausgehen, denn ansonsten schicken sie Dich ohne ABE vom Hof. Ein Fachbetrieb sollte das hinbekommen.


    Ihr könnt Euch ja hier aufregen und polemisieren so viel hier wollt. Aber vieles was technisch vorgeschrieben ist, hat auch einen sinnvollen Hintergrund. Und nicht alles, was man machen kann, ist technisch sinnvoll.


    Für mich ergibt das irgendwann auch den Unterschied zwischen "ordentlich gemacht" und "Bastelbude", aber jedem das sein ;-).


    P.S.: @GarchingS54, was meinst Du wie viel Hintergrund so ein durchschnittlicher Prüfer von der Auslegung von Radschrauben und Radverbindungen hat? Der sieht das wahrscheinlich genau so wie Du, weil wird schon gut gehen und ist ja nichts ;-). Das würde bei mir aber auch kein wohlig warmes Gefühl im Bauch erzeugen.

    Lieber @GarchingS54, Du wirst sicher, wie ich auch, schon viel berufliche Erfahrung mit dem Thema haben und daher die persönliche Haftung übernehmen, wenn es nicht passt? Denn ist doch schnell mal hin geschrieben, dass das alles egal ist ;-).


    Wenn Du schon so munter schreibst, wäre es nett gewesen, wenn Du die vorherigen Beiträge auch gelesen hättest.

    Ich spare es mir, nach einer Erklärung zu fragen, die erklärt, welch Stellenwert der Reibwert des Verbindungselements bei „unkritischen“ Schraubverbindung - welche zudem noch mehrfach gelöst werden - in diesen konkreten Fall hat.

    Ich zitiere dazu mal:

    Ich will ja auch keine Panik machen, aber die Radverschraubung ist eine der anspruchsvollsten am ganzen Auto (umlaufende Biegung mit hohem Temperaturwechselverhalten).

    Ich weiß ja nicht, wie Du zu Deiner Einschätzung der Radverschraubung kommst, aber der geneigte Fachmann und die geneigte Fachliteratur kommen da zu einer anderen Einschätzung.
    Wir haben hier eine Verbindung, die auf umlaufende Biegung beansprucht wird und mit Temperaturwechseln (durch die Bremse) von bis zu 600 °C klar kommen muss. Dazu wird es gerade dadurch schwierig, dass diese Verbindung oft gelöst werden muss, was entsprechenden Verscheiß an den Verbindungselementen zur Folge hat.
    Das macht sie in der Tat sehr schwierig und mehrere deutsche OEM haben das in der Vergangenheit leidvoll erfahren müssen, weil sie Rückrufe aufgrund von Radschraubenlösern hatten. Und das betraf nicht etwas irgendwelche Exoten, sondern u.a. kreuzbrave Alltags-Limousinen.
    Das passiert natürlich insbesondere dann, wenn die Verbindung auch tatsächlich durch Kraft und Temperatur belastet wird. Also je schärfer man sein Auto bewegen will, umso kritischer wird das.


    Aber am Ende mache ich es mir mal einfach. OZ schreibt hier bestimmte Verbindungselemente vor und ich habe den technischen Hintergrund dazu erklärt. Nicht mehr und nicht weniger und da kann jetzt jeder was mit machen, oder nicht.
    Meine ganz persönliche subjektive Meinung: Wenn OZ das vorschreibt, dann wird es auch einen der genannten technischen Gründe dafür geben und ich persönlich würde mich daran halten.


    Und als letztes "Et hätt noch emmer joot jejange" ist hier wie immer ein schwaches Argument. Ich kenne aus meiner beruflichen Praxis, inklusive der Rückrufe, andere Beispiele.
    Man kann vieles machen und sehr häufig passiert dabei auch nichts. D.h. dann aber noch lange nicht, dass es technisch sinnvoll und risikolos war.


    Technische Argumente wie Radmutter X verwendet die gleiche Oberflächenbeschichtung wie Radmutter Y und hat den gleichen Verschraubungs-Reibwert, würde ich übrigens vollkommen verstehen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber eher gering, da sehr viele Beschichtungstechniken am Markt sind. Man sieht ja auch am erhöhten Anzugsmoment, dass die vorgesehen Muttern anscheinend eine andere Oberfläche als die Serienmuttern fahren.


    Um es noch einmal ganz klar zu sagen. Ich bin hier die Schweiz ;-). Keine Ahnung wie empfindlich das OZ-Rad am MX ist und ob man da etwas beliebiges ranschrauben kann und sollte, oder nicht. Ich habe nur die technischen Hintergründe erläutert und meine persönliche Meinung dazu geschrieben.