Kopfschüttel ...
Ich habe einen Haufen Information geliefert, inklusive persönlicher Erfahrung aus entsprechender Versuchstätigkeit auf genau diesem Gebiet. Und (Trommelwirbel), es ist mir sowas von egal was genau Du @GarchingS54 damit machst.
Ich schildere meine Erfahrung, ich erkläre technische Hintergründe und wenn Du, ohne jemals tiefer in dieses spezielle Gebiet eingestiegen zu sein, glaubst es besser zu wissen, dann ist das halt so. Da habe ich nichts mit zu tun, außer neuerlich heftig mit dem Kopf zu schütteln.
Ich hatte das Beispiel an anderer Stelle ja gerade. Man liefert sozusagen Insider-Informationen aus erster Hand, aber wenn daran kein Interesse besteht ist das doch nicht mein Problem. Da hast Du die Info, mach damit was immer Du möchtest.
Ich werde hier sicher nicht anfangen irgendwelche Schrauben zu berechnen. Wäre auch Schwachsinn, weil zumindest mir bis heute keinerlei sichere Methoden in der Berechnung oder Simulation bekannt sind, die eine Radverschraubung sicher abdecken. Daher validiert man so etwas im Fahrversuch und genau dazu habe ich meine Erfahrungen geschildert.
Ich ergänze auch gerne noch ein paar Erfahrungen dazu. Bei gegebener Fahrzeuggeomtrie (Bremsscheibe und Radflansch) kann es zu Radschraubenlösern kommern:
- wenn ich dieselbe Schraube, dasselbe Moment, aber ein Rad mit einer anderen Geometrie fahre,
- wenn ich dieselbe Schraube, dasselbe Rad, aber ein anderes Anzugsmoment fahre,
- wenn ich dasselbe Rad, dasselbe Anzugsmoment, aber eine andere Radschraube fahre.
Ich hatte alle diese Fälle in der Praxis. Spricht natürlich für eine total unkritische Verschraubung. Also empfehle ich (Achtung Ironie, bitte genau das nicht machen):
- irgendein Rad,
- an irgendein Auto,
- mit irgendeiner Schraube/Mutter und
- irgendeinem Drehmoment zu montieren,
- und unbedingt die Schraube zu ölen oder zu fetten.
Dann hat sich die ein oder andere Diskussion durch Darwinismus in Zukunft von alleine erledigt.
was zeigt, welch ach so hohen Stellenwert die „punktgenaue“ Auslegung dieser Verbindung haben muss. Nämlich keinen - was in diesem Fall auch schlichtweg nicht sein darf. Wie auch, wenn man sich einfach mal die gelebte Praxis im Umgang damit ansieht.
Nochmal was technisches. Schon einmal auf den Gedanken gekommen, dass man gerade weil diese Verschraubung vom Kunden gelöst wird und eher ungenau angezogen wird, an dieser Stelle sehr robust sein muss? Das heißt Reserven bei Vorspannkraft, Festigkeit, usw. In jedem Punkt, in dem ich von den Vorgaben abweiche, nehme ich mir selber Robustheit raus und irgendwann reicht es dann nicht mehr. Und ja, ich habe es mehrmals geschrieben, so etwas passiert in der Praxis und hat auch schon zu Rückrufen geführt. Genauso kenne ich auch Fälle im Bekanntenkreis bei denen es Radlöser gab, weil die Werkstatt nicht ordentlich gearbeitet hat.
Die Grund-Robustheit führt natürlich auch dazu, dass vieles gut geht, aber das kann kein Grund sein, jeden technischen Sachverstand zur Seite zu schmeißen und IRGENDWAS zu machen. Das sollte gerade einem studierten Maschinenbauer klar sein.
Auf der nächsten Stufe dieser Denke, brauche ich dann auch gar kein definiertes Anzugsmoment mehr und eigentlich ist sowieso alles egal. Dann sag ich mal viel Spass auf der Autobahn bei hohem Tempo. Irgendeine Art von Glücksspiel braucht ja jeder.
Letztes Angebot @GarchingS54. Du kannst mir jetzt gerne nachrechnen, oder nachweisen, warum ich Unrecht und Du Recht hast. Dann aber bitte nicht mit Bauchgefühl, ich glaube, ich habe gehört und Du übertreibst, sondern mal mit echten Fakten und Nachweisen von Deiner Seite. Da habe ich bisher nichts, aber wirklich nichts gelesen, außer dass Du mir einfach widersprochen hast.
Wir haben also auf der einen Seite mich, der schon einen Haufen Hintergründe und Erklärungen geliefert hat und auf der anderen Seite Dich, der das "Dagegen" Schild hochhält. Ich denke das spricht für sich.
Ansonsten bin ich dann einfach mal raus, denn ich denke es ist mal wieder alles gesagt, nur noch nicht von jedem.
Irgendwie ist das auch schon cool ;-). Es wird nach technischen Hintergründen für das Vorschreiben einer bestimmten Radmutter gefragt. Diese Hintergründe werden erläutert und anstatt das einfach mal so zur Kenntnis zu nehmen, laufen sofort alle Amok, die sich vorher noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben und bei denen es nicht ins eigene Bild passt. Schon sehr lustig irgendwie ;-).
Ich verstehe es jedenfalls nicht so ganz und schreibe es gerne noch einmal, falls es zu unklar war. Es gibt technische Hintergründe, die ich erläutert habe. Inwiefern die auf den MX-5 und das OZ Rad zutreffen, kann ich persönlich nicht einschätzen, da ich weder Berechnung noch Versuche zu dem Fahrzeug kenne. Ich schätze das Auto aber persönlich aufgrund Gewicht und Leistung, als nicht besonders kritisch ein. Mehr nicht - was jeder damit anfängt muss sie/er selber wissen.
P.S.: Wir sind mal wieder an dem Punkt, wo es für Dich sehr dünn wird und Du plötzlich von mir verlangst, alles hieb- und stichfest nachzuweisen. Den Spieß kann ich auch umkehren und Du kannst gerne Versuchen den Beweis zu führen, warum das alles nicht relevant ist, was ich geschrieben habe.
Und nur mal so am Rande, geht es vielleicht auch einmal ohne Beleidigungen und ohne persönlich zu werden? Du sprichst mir also mal wieder jegliche Kompetenz ab ("dass Maschinenbau nicht deine Profession ist")? Das spricht dann auch mal wieder für sich und damit disqualifizierst Du Dich nur selber.