Beiträge von Svanniversary

    Hatte ich doch geschrieben. Es gibt Gründe seitens OZ das so zu machen, z.B. Produktsicherheit und -haftung.


    Das heißt aber natürlich nicht, das alles andere nicht funktioniert. Ist eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft bzw. des persönlichen „Scheiss egal“s.


    Ich habe mit solchen Themen beruflich zu tun, ich fahre keine Spurplatten und ich würde mich an Herstellervorgaben halten.
    Kann man aber auch anders sehen und machen. Jeder wie er mag.


    Aus meiner persönlichen Erfahrung gibt man aber definitiv auch jede Frage der Haftung des Herstellers auf, wenn man sich nicht an die Vorgaben hält.
    Aber da @GarchingS54 ja sehr großzügig mit Ratschlägen in diese Richtung ist, wird er beim Thema Haftung sicher ggf. ebenso großzügig unterstützen ;-).


    P.S.: Ein Radlöser ist kein schönes Erlebnis, selbst wenn es im abgesperrten Prüfgelände passiert.

    An den bei meinen Felgen mitgelieferten Muttern (wenn der Reifenhändler denn überhaupt die "richtigen" montiert hat!) finde ich nichts Außergewöhnliches, außer vielleicht der Schlüsselweite 21 mm.

    Wenn Du Reibwert und Oberfläche mit dem bloßen Auge identifizierst - Respekt ;-). Als wir auf Chrom VI Freiheit umgestellt haben, habe ich mir etliche Oberflächen angeschaut. Die sahen z.T. absolut identisch aus und haben sich am Auto komplett anders verhalten. Und das ging wirklich so weit, dass die Räder mit bestimmten Beschichtungen einfach nicht fest am Auto bleiben wollten.


    Ich will ja auch keine Panik machen, aber die Radverschraubung ist eine der anspruchsvollsten am ganzen Auto (umlaufende Biegung mit hohem Temperaturwechselverhalten).


    oder unterscheiden sich die Radmuttern durch Irgendwas?

    Höchstwahrscheinlich schon. Der Reibwert so einer Mutter hängt stark von ihrer Oberfläche und Beschichtung ab. Und der Reibwert bestimmt am Ende die Vorspannkraft, da sich über den Reibwert bei einem Anzugsdrehmoment X eine Vorspannung Y einstellt.


    OZ geht da anscheinend auf Nummer sicher und will das komplette System kontrollieren, also Rad und Befestigungselement.


    Aus technischer Sicht ist das der ideale und sichere Weg. Andere Muttern können funktionieren, müssen aber nicht. Das kann in beide Richtungen gehen mit zu viel Vorspannung (schlimmstenfalls Schäden an Flansch und/oder Bremsscheibe), oder zu wenig (Radlöser).

    Ja, so ist das. Heißt, wenn man ohne Klima trockene Scheiben haben möchte, dass man den Kondensator längere Zeit trocken fahren muss, damit jegliches Kondenswasser aus dem Lüftungssystem raus ist. Das schafft man kaum, deshalb ist es in der Regel einfacher (und besser für die Anlage und den Kompressor) sie laufen zu lassen.


    Schätze das Risiko beim ND auch wesentlich höher ein, da bspw. beim Yaris niemals quietschende Bremsen beim losfahren auftraten.

    Was hat das Quietschen mit dem Verschleiß zu tun? Da gibt es keinen ursächlichen Zusammenhang.
    Einzig Hochleistungsbremsen mit bestimmten Scheiben und Belägen neigen mehr zum Quietschen, das ist aber eine andere Liga, als die im MX verbaute.



    Zu den Reifen... solange man den Punkt "angepasste Fahrweise" beherzigt, sehe ich kaum einen Grund die Serienreifen vor Verschleißgrenze zu beseitigen... ich finde, dass die Zeit bis zum minimalen Restprofil eine gute Einfahrzeit darstellt, sodass man hier auch gut und gerne die Bridgestone zum Ende durchbringen kann. Und das sage ich als bekennender Bridgestone-Gegner (im Fall des MX-5-OEM!). :D


    Man konnte früher auch mit deutlich schlechteren Reifen fahren... muss man heute aber wohl nicht mehr unbedingt haben. ;)

    Das mit der angepassten Fahrweise ist ja immer so eine Sache. Das rettet Dich nicht nicht beim Wildwechsel, spielenden Kind, oder wenn andere Mist machen. Die Reserven sind mit einem guten Reifen einfach größer.


    Aber ich habe mich ja auch eine Saison mit dem Bridgestone durchgeschlagen. Jetzt mit nur noch 3 mm ist aber Schluss. Der MX-5 ist ja auch kein Alltags-Auto mit dem ich nur von A nach B rollen will. Der soll gut fahren und Spass machen und da gehört ein guter Reifen einfach dazu, bzw. ist sogar Pflicht. Also kommt er jetzt runter.


    Sehe ich ähnlich. Die Brems- und Querbeschleunigungswerte aus dem Sport Auto-Test (MX-5 vs Abarth 124) gehen völlig in Ordnung. 1,25 g quer und um die 36m von 100 auf 0 warm waren vor ein paar Jahren noch Supersportwagen-Werte.
    Klar: Mit anderen Reifen ginge evtl mehr, aber wirklich grottig oder gar gefährlich sind die Bridgestones jetzt auch nicht. Bei Nässe hält man sich halt ein bissl zurück und freut sich auf die neuen Reifen.

    Habe ich ja auch schon geschrieben. Trocken funktioniert der sehr ordentlich. Nicht unbedingt ein Spitzenreifen, aber Sicherheitsdefizite sehe ich da nicht. Ganz im Gegenteil ist der Reifen trocken recht fahrsicher und sogar gutmütig.
    Die Nässeperformance passt nicht, bzw. insbesondere Übergangsbereich und Gutmütigkeit. Das ist aber gerade eine Ecke, bei der ich bei vielen Unsicherheiten wahrnehme, und daher schon sehr ungünstig.