Beiträge von Svanniversary


    Das in der Branche Emotionen wichtig sind wissen wir alle und dafür muss ein Laden halt auch das richtige Umfeld schaffen um diese aufzubauen.
    Ist gar nichts Verwerfliches dran und wir als Konsumenten sollten und desssen bewusst sein. Trotzdem kann man sich dem manchmal nicht entziehen und darum geht es halt.

    Schon klar. Aber ich persönlich erwarte, dass sie mir entweder nur ein nettes Umfeld schaffen und der Rest ist geheim, oder dass ich auch echte Hintergründe erfahre. Was ich nicht brauche ist, dass mir jemand Blödsinn erzählt, damit ich mich wohler fühle. Das führt nämlich zum genauen Gegenteil.


    Ich habe das so oft, wenn ich selber etwas kaufe, oder wenn ich anderem beim Autokauf helfe, dass der Verkäufer mal wieder so richtig vom Leder zieht. Wenn ich dann vorsichtig ein paar Fragen stelle und irgendwann erkläre, was ich beruflich mache, endet das regelmäßig mit betroffenem Schweigen und dem Satz "dann brauche ich Ihnen ja nichts mehr erklären".


    Der Gipfel der Unverfrorenheit, den ich dabei hatte war, als ich mit einer guten Bekannten, die auch nicht so furchtbar sicher Auto fährt, ein Auto kaufen war. Als der Verkäufer merkte, dass das Budget knapp wurde, fing er an zu erklären, das ESC (damals noch Zusatzausstattung) ja total überflüssig sei, aber man könnte ja noch das größere Radio nehmen. Und das alles mit blumigen Worten und pseudo-technischen Erklärungen. Das Geschäft hat am Ende ein anderes Autohaus gemacht ...

    Der Selbsttest müsste direkt nach dem Aufstarten mit dem Leuchten beider Seiten erfolgen.


    Was vorkommen kann sind Fehldetektionen auf Metallteile neben der Fahrbahn, wie z.B. Leitplanken etc. Ich habe das beim MX oft, wenn ich enge Abbiegungen fahre, dass etwas in der Kurve kurz erkannt wird und die Leuchte aufleuchtet.
    Es kann auch durchaus sein, dass der Sensor durch Schmutz in Verbindung mit Feuchtigkeit empfindlicher für Fehldetektionen wird.


    Also aus meiner Erfahrung erstmal normal und wird voraussichtlich nach der Wäsche wieder etwas besser.

    Früher, als noch mit wenigen Gängen der gesamte Geschwindigkeitsbereich abgedeckt werden musste, war es der Normalfall, dass die Höchstgeschwindigkeit erst bei Drehzahlen jenseits der der Nennleistung erreicht wurde. Es wurde zugunsten der Beschleunigung eine recht kurze Übersetzung gewählt.In dem Fall hat der Satz von @sgu650 seine Richtigkeit.

    Sind wir bei früher, oder sind wir beim MX-5? Ich hatte es schon so verstanden, als wenn es konkret um den MX-5 ging ;-). Ansonsten kann ich beliebige Fälle in alle Richtungen konstruieren, aber ganz pauschal stimmt die Aussage nun einmal nicht. Denn das würde tatsächlich bedeuten weniger Raddrehmoment = schnelleres Auto und das ist nun einmal falsch.
    Zumindest der G160 ist ziemlich genau auf Punkt ausgelegt mit maximaler Leistung bei Höchstgeschwindigkeit.

    - Dann setzte er sich in seinem Büro an den Computer und programmiert ein Datenpaket, dass an die Infos in der Motorsteuerung angehängt wird. D.h. die eigentliche Programmierung wird nicht überschreiben, sondern ergänzt, wodurch am Ende modifizierte Daten für den Motor herauskommen. Weil er das für jedes Auto individuell macht, dauert das mindestens eine Stunde.
    - Das Datenpaket wird mit einem Passwort geschützt, sodass es nicht ausgelesen, bzw. gelöscht werden kann. Es wird auch nicht in den Fehlerspeicher abgelegt, wo es ja beim nächsten Werkstattbesuch gelöscht würde.
    Dann wird das ganze in die Motorsteuerung übertragen und eine Probefahrt folgt.

    Ich habe am Rande auch mit Automotive SW zu tun, aber das verstehe ich nicht. Gibt es jemand anderen, der da was mit anfangen kann?


    Wenn ich den ursprünglichen Code nicht verändere, gibt es auch keinen Einsprungpunkt in neuen Code. D.h. angehängter Code würde einfach ignoriert werden. Was ich mir vorstellen könnte, ist dass der sogenannte Datencontainer, oder Datensatz der Motorapplikation neu geschrieben wird. Das wäre dann aber wieder ein recht massiver Eingriff und kein Anhängen.


    Nicht falsch verstehen, weil das hier kein mies machen sein soll. Ich würde gerne verstehen, was da gemacht wird, oder ob das eher Marketing-Sprech ist, damit der Kunde ein gutes Gefühl bekommt.


    Btw, wenn unsere Applikateure einen Motor abstimmen sind die wochenlang unterwegs. Bin schon etwas skeptisch was bei "einmal um den Block fahren" so heraus kommt.

    Hast Du den Reifen denn im Nassen schon einmal unter guten Bedingungen (Fahrsicherheitstraining, Trackday ...) im Grenzbereich bewegt und hast ggf. auch den Vergleich zu einem besseren Reifen?


    Mein Winterreifen Pirelli Sottozero 3 ist im Nassen ähnlich performant wie der Bridgestone bei deutlich besserem Übergangsbereich und sichererem Fahrverhalten. Das spricht für den Pirelli aber überhaupt nicht für den Bridgestone.

    Somit ändert sich auch die Übersetzung, größerer Umfang langsamere Beschleunigung dafür mehr Höchstgeschwindigkeit / kleinerer Umfang höhere Beschleunigung dafür nicht so schnell.

    Das mit der Höchstgeschwindigkeit passt nicht. Längere Übersetzung heißt weniger Raddrehmoment, heißt niedrigere Höchstgeschwindigkeit.
    Die maximale Geschwindigkeit erreiche ich, wenn zu dem Zeitpunkt auch durch die Übersetzung das maximale Raddrehmoment anliegt. Wenn ich davon, egal in welche Richtung, abweiche, verliere ich VMax

    Sehe ich auch so. Der Reifen ist (auf dem 124er) bei weitem nicht so schlecht wie ihn viele hier machen.

    Trocken, nass, auf Schnee, immer? Solche Verallgemeinerungen bringen uns nicht wirklich weiter. Ich stehe dazu, trocken i.O., nass mit deutlichen Schwächen im Übergangsbereich.
    Das mag er nicht, das kann er nicht gut und es gibt viele Reifen, die das deutlich besser machen. So etwas kann man doch ruhig diskutieren.


    D.h. ja nicht, dass man sich nicht ohne schleudern mit dem Reifen bewegen kann und es kann auch gut sein, dass es Leute gibt, die das nie erleben, weil sie mit ihrer Fahrweise nicht in den kritischen Bereich kommen.
    Aber die Reserven auf Nässe sind geringer und wenn es eng wird und wirklich mal gebraucht wird, dann merkt man die Schwächen so oder so. Das ist auch keine Einzeleindruck, sondern einer der sich hier im Forum durch viele User, viele Fahrsicherheits- und Drifttrainings immer wieder bestätigt hat.


    Wenn man damit leben kann und will ist ja gut, aber das macht aus einem schlechten Reifen noch lange keinen guten.

    Keine Ahnung wie und was Mazda da mit Bridgestone gemacht hat. Einige OEMs stimmen ab, andere selektieren und wieder andere kaufen von der Stange.


    Porsche steckt da irre viel Arbeit rein und das merkt man auch im Ergebnis, aber auch im VAG Konzern werden Reifen abgestimmt und die sind dann in der Regel recht ausgewogen, d.h. Es gibt nichts was sie falsch machen, oder was nicht ordentlich funktioniert.


    Das ist ja immer das Hauptproblem, wenn ich Reifen einseitig optimiere, wird in der Regel eine andere Eigenschaft schlechter. Eine gute Ausgewogenheit ohne Schwächen herzustellen ist die Kunst.