Beiträge von Svanniversary

    Habe letzte Woche nochmal in der Garage gemessen:


    Meiner hat sich bislang nicht gesetzt, auch wenn Markus da neulich was anderes gemessen hat ;)


    Er steht immer noch rundrum gleich - und genau so, wie am Tag der Abholung in Fichtenberg.

    Messfehler, oder das Auto zu "zart" bewegt ;-).


    Meiner hat in den 3.000 km vor der Kontrolle relativ schlechte Straße und viel Querkraft gesehen, im Spessart und Harz, und danach stand er relativ gleichmäßig rundum ca. 5 mm tiefer. Danach hat sich dann auch nichts mehr getan.


    Das sich überhaupt gar nichts tut ist soweit nicht plausibel.


    Wir haben meinen direkt nach dem Einbau extra nochmal einige km über sehr schlechte Landstraßen gefahren. um ihn wenigstens ein bisschen vor zu setzen, aber dennoch sind dann über die nächsten 3.000 km noch weitere Setzbeträge dazu gekommen.

    Kann ich mir absolut nicht vorstellen. Da wird es mehrere Varianten geben, denn ansonsten fährt man da deutliche Euro-Beträge umsonst spazieren. Entweder als neue Variante, oder man fährt für die einfacheren Varianten die alten Scheinwerfer weiter.
    So ein Scheinwerfer kommt dann in mehrere 10.000 - 100.000 Fahrzeuge. Wenn Du da 5 - 10 € versenkst, kommt schnell eine halbe bis ganze Million zusammen.

    Das haben wir an anderer Stelle auch schon einmal diskutiert.


    Wenn einem OEM die Fahrwerkeinstellung wichtig ist, dann wird die Achse auf dem Skid voreingestellt und anschließend wird, nach Setzfahrt, am komplett montierten Fahrzeug noch einmal kontrolliert ob es passt, oder es wird nachgestellt. So machen das aktuell nach meiner Kenntnis mindestens der VW-Konzern, BMW und Mercedes.
    Mazda spart sich den zweiten Schritt. Das heißt die Achse wird nur bei der Achsvormontage grob eingestellt und dann muss es passen. Das führt dann zu den hier bekannten deutlich höheren Toleranzen.

    Bei mir war es definitiv so beim KW V3 und ich finde das auch nicht so erstaunlich.


    Es wirken andere Kräfte auf die Buchsen und die Federn setzen sich auch.


    Nach der Montage von Neufahrzeugen wird vor der Fahrwerkeinstellung auch eine kurze Setzfahrt gemacht.
    Warum sollte das anders sein, wenn nachträglich noch ein neues Fahrwerk eingebaut wird?

    Das war ja quasi meine versteckte Frage...: wenn ich jetzt beim Vermessen stehe und die Eingangsmessung sagt, alles top.. tja was änder ich das noch wie und wieviel (um auch nicht übers Ziel hinaus zu schießen)? Dafür hab ich einfach viel zu wenig (quasi keine Erfahrung) bei Fahrwerken mehrspuriger Fahrzeuge.


    Sehr gerne! Gifhorn ist ja ums Eck... ;) Gerne begrüßen wir dich und @stiffler und alle anderen aus dem Großraum Gifhorn und Wolfsburg natürlich gerne beim Stammtisch Hannover!! :thumbsup::thumbsup:
    Und auch von mir gute Besserung!

    Danke ;-).


    Till weiß auch sehr gut in welche Richtung und wie weit er drehen muss, damit sich das Eigenlenkverhalten ändert. Für ein weitestgehend neutrales Fahrverhalten kann man vorne zu hinten in Spur und Sturz weitestgehend symmetrisch einstellen.
    Etwas defensiver würde ich hinten 10 - 20 Minuten mehr Sturz und ca. 10 Minuten mehr Vorspur fahren.


    Ich kann mich ja mal melden, wenn ich wieder fit bin (voraussichtlich Anfang Januar). Dann schauen wir uns das mal gemeinsam an und werfen mal einen Blick auf die Werte. Dann kann ich Dir auch ein paar Vorschläge mitgeben, in welche Richtung man drehen könnte.


    Ich kann mir aber fast nicht vorstellen, dass das Fahrwerk korrekt eingestellt ist. Vielleicht ist da einfach was schief gegangen, oder die neue Buchse hat sich noch gesetzt. Wie sieht es denn mit dem Lenkrad aus? Stand und steht das gerade, oder hat sich da eventuell eine leichte Schiefstellung entwickelt?


    Euren Stammtisch habe ich schon auf dem Schirm, hat aber bisher zeitlich nicht reingepasst. Da komme ich aber bestimmt mal dazu.

    So wie ich das Autohaus kenne, werden die sich schon Mühe geben, das in Ordnung zu bringen. Auf jeden Fall wäre das allemal zielführender, als hier weiter zu spekulieren ;-).


    P.S.: Das letzte Mal, als ich da war, hat der Drucker gesponnen. Bei dem verwendeten Hunter-System hat man leider nur eine Chance und wenn das nicht klappt, gibts kein Protokoll. Ich konnte meine Werte aber noch auf dem Monitor sehen, da ich dabei war.


    Dass ein Mazda Händler sich wirklich (erfolgreich) etwas von Wunschwerten annehmen würde, dürfte kaum je beobachtet worden sein.

    Wenn es der genannte Händler in Hannover war, ist das die positive Ausnahme. Dort habe ich mein KW V3 einbauen lassen und mein Fahrwerk wurde dort auch schon dreimal (neu, nach Einbau KW V3 und 3.000 km später nach Setzen des V3) auf die Minute genau eingestellt. Jedesmal mit sehr guten Ergebnissen und einem absolut konsistenten Fahrverhalten.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, war das Auto vom Vorbesitzer schon umgebaut und er hat es nach einem Mangel bzw Garantiefall neu einstellen lassen.
    Aber ich denke ehr an einen Einstellungsfehler, passiert überall. Aber ohne Protokoll oder Probefahrt ist und bleibt es ein Rätselraten.

    Sehe ich genauso, zumal eine kurze Eingangsvermessung, ggf. ohne Nachlauf ganz schnell gemacht ist und man dann mehr weiß.

    Wie lange war das Fahrwerk montiert? Ist die Fahrwerkseinstellung nach ca. 3.000 km noch einmal kontrolliert worden? Auch da kann es zum Setzen kommen, was insbesondere sogar Nachspur an der Vorderachse bedeuten kann, mit entsprechenden deutlichen Nachteilen im Fahrverhalten. Grundsätzlich schiebt das Setzen das Auto generell mehr in Richtung untersteuern (weniger Vorspur vorne, mehr hinten).
    Das ist ein Punkt der immer sehr gerne vergessen, oder vernachlässigt wird. Jedes Zubehör-Fahrwerk wird sich im Bereich von wenigen mm bis einigen cm setzen und das hat deutlichen Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie.


    Was tun? Weiter rumraten? Till oder mich mal drauf schauen lassen? Normal hört sich das alles jedenfalls nicht an, denn selbst mit relativ defensiven Einstellungen bleibt der MX-5 ein recht fahraktives Auto, das eigentlich nicht stumpf untersteuert.