Das ist schon sehr fließend in der Kategorisierung und ich würde da auch bei den Genannten UHPs eher von (sehr) sportlichen Sommerreifen sprechen.
Der Bridgestone SP001 fällt auch in diese Kategorie und den würde ich ganz ehrlich vom Gripniveau nicht UHP nennen.
Den Kommentar zum PS4 hebe ich mir auf, bis ich den Reifen nächstes Jahr gefahren bin ;-).
Beiträge von Svanniversary
-
-
Ja klar, ich weiß, .....h.....210....wollte das aber Mal wissen, die haben doch alle Reserve....ja und laut Reifenrechner sind da nur 2% weniger Umfang und damit 2 % mehr Anzeige Geschwindigkeit und nicht 10%????
Nö, so groß ist die Reserve nicht. Geschwindigkeit über der Zulassung wird in 20 km/h Stufen ermittelt und in der Regel 10 Minuten gehalten. Eine Stufe mehr sollte der Reifen schaffen (10 Minuten!), spätestens bei der zweiten Stufe ist dann schnell Schluss. Und das tolle bei Reifen ist, dass sie durch so etwas vorgeschädigt werden. Wenn sie nicht gleich platzen, tun sie das irgendwann später, wenn man nicht damit rechnet.
Die Prüfung ist natürlich stark überzeichnet mit min. Fülldruck und max. Sturz, aber ich würde das nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Jede Überlast und Überhitzung schädigt den Reifen mehr vor und irgendwann ist dann vorbei. Ich kenne das vom Prüfstand und der Reifen zerlegt sich dann in der Regel explosionsartig.Ich hatte bisher extra nichts zu euren Fülldruck-Experimenten geschrieben, finde das Ergebnis jetzt aber wenig überraschend. Der Reifen bekommt auch durch den Fülldruck seine Quersteifigkeit. Bis zu einem bestimmten Fülldruck nimmt die Quersteifigkeit dabei zu, wobei ich durchaus schon insgesamt Grip verlieren kann, weil der Reifen schlechter arbeitet.
Insofern finde ich es wenig überraschend, dass der Reifen mit weniger Druck noch querweicher wird. Also wird wohl tatsächlich vieles von dem was Du wahrnimmst einfach dem Reifen und seiner Dimension zu zu schreiben sein. Ist ja auch ein Winterreifen mit höherer Seitenwand. Der MX ist leicht und direkt und da merkt man solche Unterschiede deutlicher.
Ich würde einen moderat höheren Fülldruck fahren, im Bereich 2,2 bar +/- und auf jeden Fall das Fahrwerk mal vernünftig einstellen lassen. Ich fahre meine Winterreifen auch mit leicht höherem Druck, um die geringere Quersteifigkeit etwas auszugleichen.P.S.: Habe nichts geschrieben, da man sich hier in letzter Zeit häufiger Klugscheißerei vorwerfen lassen muss. Also habe ich gedacht "Lass sie mal machen ..." ;-).
-
Na wenn ich im Schiebebetrieb bin, dann habe ich natürlich auch den größten Gang drin, weil da rollt das Fahrzeug ja eh nur....
Wenn ich mir aber die "Spritsparer" jeden Tag anschaue, die versuchen mit 60 km/h im sechsten Ganz zu überholen, und dann erzählen, dass ein Auto unter 200 PS ja gar nicht geht, und keinen Durchzug hat, dann muß ich mich schon fragen, was da schief läuft.....
Wie sagte ein Kollege so schön? Ich bezahle für die volle Motorleistung, also nutze ich sie auch aus und drehte an den Begrenzer. Das ist echt erstaunlich, dass die Leute große Autos und Motoren kaufen und dann im Alltag nur einen Bruchteil der Möglichkeiten ausreizen. Aber auch nach meiner Einschätzung ist das die bittere Realität.
Aber es ist natürlich auch für den Nachbarn wichtig, dass das große Typenschild hinten am Auto ist. -
Dass ein Passat TDI effizienter ist, als meinetwegen ein MX5 mag ja sein, aber würde ich mir deswegen als "Spassauto" so einen "Vertreterkombi" kaufen?
(Ich habe sowas auch schon Jahre lang gefahren und es fährt sich objektiv betrachtet natürlich alles andere als schlecht, aber ich würde mir sowas nicht selber für privat kaufen)Ganz sicher nicht, aber ein bisschen Brot und Butter muss ja auch sein.
Entweder man hat den Luxus eines spaßigen Zweitwagens, oder man muss beides in einem Auto verbinden. Da kann dann ein leistungsstarker Diesel sicher ein guter Kompromiss sein.
Ich bevorzuge aber inzwischen auch definitiv wieder die netten Benziner und freue mich, dass ich Alltag und Spass trennen kann (obwohl mein Alltags-Auto auch sehr viel Spass macht). Das war schon mal anders und da war ich sehr froh, dass der Passat Kombi wenigstens ein bisschen Bums hatte ohne gleich utopisch viel zu verbrauchen. -
@'MX505
Ich habe halt immer nur Autos mit sehr "bescheidenem" Leistungsgewicht gefahren, wo man eher "digital" unterwegs war. Entweder man beschleunigt was geht, oder man bremst vor der Kurve. Und da sind die (zu) langen Übersetzungen eher hinderlich.
Beim MX5 ND ist ja sogar der sechte Gang eher direkt übersetzt und das finde ich sehr gut, da man auch auf der Landstraße oft im sechsten Gang fahren kann. Bei zu lang übersetzen "Spargetrieben" kann ich die langen Gänge nur auf der Autobahn nutzen ubd fahre auf der Landstraße in den kleineren Gängen mit durchschnittlich höherer Drehzahl als mit der kurzen Übersetzung.
Und Autobahn fahren macht mit dem MX5 ja jetzt nicht unbedingt witklich Spaß.Deinem letzten Satz stimme ich voll zu ;-).
Ich habe mir da sehr stringent angewöhnt, bei konstanter Geschwindigkeit im höchstmöglichen Gang zu fahren und zum Beschleunigen zu schalten. Dann genießt man die Vorteile langer Übersetzungen und hat trotzdem das volle Beschleunigungsvermögen.
Und wenn ich mal richtig Spass haben will, fahre ich auch ein bis zwei Gänge niedriger und dann ist es mir auch egal etwas mehr zu verbrauchen, weil ich das nicht immer und nicht jeden Tag mache.
Du hast aber vollkommen recht, dass das in leistungsstarken Autos besser geht und mehr Spass macht, als in Wanderdünen. Und ganz sicher gibt es auch Autos, bei denen Gewicht, Leistung und Getriebeübersetzung nicht gut passen. -
du weißt, ich halte viel von deiner Meinung, aber diese Verteidigung von nefz und der angeblichen verbrauchswerte der downsizing Motoren ist bullshit. Natürlich Stimmen Sie nicht, aber sie suggerieren es und hersteller machen damit Werbung!
Einfach den ganzen schmuh um die ach so verbrauchsarmen downsizing Motoren mit: "weiß doch jeder dass die schlucken" weg zu reden ist Mist. Andersrum gehört das betrachtet!Sorry, meine persönliche Meinung und meine Haltung dazu.
Ich nehme da nichts in Schutz, sondern meine Kernaussage ist: Das hat nichts mit der Realität zu tun und das sollte eigentlich jedem klar sein. Das liegt sicher auch an meiner inneren Haltung, die daraus besteht, dass ich Werbeaussagen generell nicht glaube und mir eine eigene Meinung bilde.
Die andere Seite ist doch, welche Verbrauchswerte und welchen Zyklus nehme ich denn?
Wenn ich morgens mit 70 km/h im Berufsverkehr zur Arbeit rolle, bin ich relativ dicht am NEFZ. Abends zurück bei freier Strecke sind es in der Regel ein bis zwei Liter mehr. Auf der Autobahn fahre ich gerne schneller, so dass ich relativ viel verbrauche. Meine Mutter und Schwester fahren sehr defensiv und gemütlich und liegen unter dem NEFZ. Mein Vater fährt sehr hochtourig und verbraucht relativ viel.
Wo ist denn jetzt der allgemeingültige Zyklus, der das alles erschlägt? Irgendwer wird hinterher immer sagen, dass der Zyklus nicht zu seinem Verbrauch passt. Andersherum könnte ich genauso sagen, dass der NEFZ super ist, denn er bildet genau das ab, was ich morgens zur Arbeit verbrauche.In der Technik benutzt man sehr häufig Näherungen und Abstraktionen und das Ziel ist dabei wie beim NEFZ, nicht zwingend für alle möglichen Fälle die Realität abzubilden, sondern unter reproduzierbaren Bedingungen vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.
Seit es den NEFZ gibt, gibt es dazu passende Berichterstattungen, die nachweisen, dass er nur einen Teil abbildet und für viele Fahrer und Situationen nicht passt. Das jetzt noch einmal festzustellen und sich auch noch darüber aufzuregen finde ich irgendwie naiv. Das ist so und das sollte eigentlich auch jedem klar sein, zumindest wenn er sich für Autos interessiert und die Presse verfolgt.
Ich sage ja auch nicht, dass der NEFZ das non-plus-ultra ist. Er ist schlicht eine Methode, um abstrakt Verbräuche miteinander zu vergleichen. Und wie immer in der Technik hat jede Methode ihre Vor- und Nachteile und das wird auch für kommende Abgas-Prüfvorschriften gelten.
-
So schön das immense Drehmoment eines Turbomotors bereits bei niedrigen Drehzahlen auch sein mag, durch den Tubolader als "Schalldämpfer" im Abgasstrang klingt das halt einfach nich mehr so. ...und das Ohr isst ja auch irgendwie mit....

Dieser Motor klang zum Beispiel im M635CSI wirklich schön......Joah, aber ganz ehrlich, bei mir geht Drehmoment vor Klang. Aus dem Alter, dass Krawall Prio. 1 hatte bin ich raus.
Was ich inzwischen sehr mag ist, wenn ich den Schub im Sitz spüre und der Motor trotzdem angenehm leise ist.
Oder umgekehrt bin ich bei Schub und Klang im Mixxer auch total happy. -
Verstehe ich gar nicht.
Langer Gang heißt wenig Geräusch und Verbrauch. Zum Rollen super und zum Beschleunigen kann ich schalten, was im richtigen Auto auch Spaß macht.
Mit DSG brauche ich mich gar nicht darum kümmern. Ein bisschen Gas und der richtige Gang wird eingelegt.
Das Thema würde ich zu Zeiten von Vier- und Fünfganggetrieben noch verstehen. Aber mit sechs und mehr Gängen kann der Letzte auch ruhig etwas länger sein.
Im Sportwagen auch gerne kürzer, aber das machen viele Hersteller wie Mazda, Audi, BMW, VW auch so.Mit zu hoher Drehzahl konstant durch die Gegend zu rollen halte ich persönlich nicht mehr für zeitgemäß.
Das kenne ich nur noch von meinem Vater. Der hat auf dem Käfer Fahrschule gemacht und da hieß es noch „jubeln muss er“. -
Vielleicht ist da etwas dran...
Aber ich kann immer noch nicht erkennen, was an den modernen Motorkonzepten jetzt so furchtbar schlecht sein soll.
Nur mal als Beispiele für Benziner:
1,5 l, 250 Nm, 150 PS
2,0 l, 380 Nm, 310 PS.Solche Motoren machen einen Riesen-Spass ubd ich würde sofort zugreifen, wenn es so was im MX gäbe.
Der 2,0 Sauger passt ganz gut, aber die anderen Konzepte machen auch Spaß.
So etwas fahre ich seit Jahren beruflich und in meinen Alltagsautos und selbst auf der Rennstrecke kommen da keine Klagen hinsichtlich Leistung oder Ansprechen auf.Sicher gibt es auch schlecht gemachtes Diwnsizing, aber hey - ich entscheide was ich mag und kaufe und da gibt es eben auch Downsizing, dass verdammt viel Spaß macht.
-
Ich hatte die Greenstuff in zwei Autos und war mit beiden mehrmals beim TÜV. Das grün der Bremsbeläge ist ja kaum zu übersehen, hat die aber nicht interessiert.
Und das beeindruckt die Polizei und Versicherung, dass der TÜV wegschaut und seine Arbeit nicht macht?
Sorry, aber bei sicherheitsrelevanten Bauteilen würden für mich nur legale Lösungen in Frage kommen.