Beiträge von Svanniversary

    Ich denke Du hast mich falsch verstanden oder interpretiert. Es geht mir um die Wahrnehmungsschwelle. Selbst wenn die Sensoren Unterschiede messen, kann es unterhalb der (individuellen) Wahrnehmungsschwäche des Fahrers liegen. D.h. praktisch dann keine Wahrnehmung, kein subjektiver Nutzen.
    Danach kann man sich dann ggf. noch überlegen, ob es einem auch Geld wert ist, dass es nicht fühlbare aber messbare Unterschiede gibt.
    In der Autoindustrie und in vielen Branchen gibt man in der Regel nur Geld für Dinge aus, die der Kunde auch fühlt und erfahren kann. Ansonsten versenke ich viel Geld, ohne echten Mehrwert für den Kunden zu generieren.
    Das hat dann alles nichts mit falscher Wahrnehmung des Kunden, oder falsch messenden Sensoren zu tun, bestimmt aber den individuellen Nutzfaktor.


    P.S.: Bevor Du meinst, dass ich hier ein "Geschmäckle" einbringen möchte. Ich fahre seit einiger Zeit Super+ (aber nicht unbedingt Premiumsprit), weil ich der Meinung bin subjektiv signifikante Unterschiede beim G160 wahr zu nehmen.

    Die perfekte Einstellung brachte jedoch erst ein Termin beim Taxidriver. Danach war der Unterschied erst richtig zu spüren.

    Das ist ein ganz wichtiger Hinweis. Das MX-5 Fahrwerk hat in der Einstellung mehr Freiheitsgrade, als dass eines normalen PKW. Es ist bei weitem nicht jede Werkstatt in der Lage, das vernünftig einzustellen.


    Der Händler sollte sehr überzeugend versichern, dass er das schon oft gemacht hat und weiß was er tut, oder man sucht sich gleich eine Empfehlung. Wenn der Händler "wird schon" sagt, kann man es lassen (aus eigener Erfahrung).


    Die Einstellung lohnt sich auf jeden Fall und Hinweise dafür gibt es hier im Forum reichlich an vielen verschiedenen Stellen. Also glauben, oder mal auf die Suche machen ;-).

    Mindestbreite für 9J ist 235 und Nennbreite 245-255. Funktional muss man da in der Fahrdynamik und im Komfort schon Abstriche machen und der Reifen wird nicht so gut funktionieren wie auf einer 7J oder 7,5J Felge. Ich würde unbedingt darauf achten, dass der Reifenhersteller seinen Reifen auch mit 215 für 9J freigibt. Ansonsten ist das quasi fahren ohne Betriebserlaubnis.

    Ob sich wohl was am Fahrverhalten verändert, wenn ich den Stabi mal drehe ?( optisch sieht es für mich egal aus, wie rum der verbaut wird.

    Dürfte keinen großen Einfluss auf die Rate und das Fahrverhalten haben.
    Für Einbaulage und Package könnte es aber dann tatsächlich zu Problemen führen.

    Stimmt, aber wir reden hier nicht über die Breite der Laufläche sondern über die Aufspannung des Reifens.
    Die ETRTO gibt selbstverständlich auch Toleranzen vor und die empfohlenen Kombinationen decken natürlich diese Toleranzen mit ab.

    Sowohl als auch, aber als psychologischer Effekt stören die Reaktionen vorne mehr, da man auf das erste Ereignis reagiert. Hinten weiß man was kommt und erwartet das.
    Wenn man das mal bewusst ausblendet und auf beide Schläge vorne und hinten achtet, merkt man das. Alternativ kann man sich auch mal nur auf die Hinterachse konzentrieren.


    12 in der Druckstufe fährt sich sicher sehr komfortabel ;-).


    Für mich war 10 ein guter Kompromiss, so dass ich erstmal dabei geblieben bin.
    Der Unterschied 8 zu 10 für hinten und vorne, dient allein der Balance, um das Übersteuern zu reduzieren.