Beiträge von Svanniversary

    Ändert aber nix daran, dass das Energie-Label sicherlich ein recht mächtiges Marketingtool ist. Ergo haben da die Downszing-/Turbo-Motoren einen psychologischen Vorteil. Meine Befürchtung ist ja, dass Mazdas Herangehensweise zu viel Erklärungsbedarf erfordert, um einen unterdurchschnittlich oder durchschnittlich gut informierten Interessenten auf Anhieb zu überzeugen.

    Zu einem guten Turbo mit um die 200 PS im MX würde ich nicht NEIN sagen ;-).

    Ganz ehrlich - Kraft kommt von Kraftstoff. Die Motoren, die nach oben ausreißen, sind in der Regel die, die im Verhältnis zum NEFZ, der mit wenig Leistung gefahren wird, viel Überschussleistung bieten. Es ist also wenig überraschend, dass ein Turbo mit 220 PS, den ich dann auch noch trete, mehr verbraucht, als im NEFZ ermittelt. Ein Sauger ist da per se schon viel dichter dran, weil das Verhältnis Hubraum zu Leistung viel geringer ist.


    Der Vorteil des ganzen für uns ist, dass auch die Steuer auf dem NEFZ basiert. D.h. die niedrigen Angaben merken wir am Ende auch im Geldbeutel.


    Und ich hoffe ich trete keinem auf die Füße, wenn ich schreibe, dass man schon ganz schön naiv sein muss, unter ignorieren aller Tests und Presseberichte der letzten Jahre, um zu glauben, dass der NEFZ irgendetwas mit der Realität zu tun hat. Das ist einfach ein Prüfstandstest, der eine Vergleichbarkeit von Fahrzeugen unter bestimmten Randbedingungen herstellt und das ganze zuverlässig und reproduzierbar. Genauso war er gedacht und angelegt, ein simpler A/B Vergleich.


    Wenn ich reale Verbrauchswerte will, schaue ich mir den Sprit-Monitor an, oder frage Bekannte die das Auto schon im Alltag fahren.


    Gerade die Turbo-Diskussion finde ich auch überflüssig bis scheinheilig. Den GTI kann man wirklich und ohne größere Probleme mit einer 6, oder sogar einer 5 vor dem Komma fahren, aber nicht wenn man ständig drauf tritt und die Leistung ausnutzt. So weit wenig überraschend, oder? Den Verbrauch hat man also selber im rechten Fuß und wenn ich 220 PS bewege, muss ich schon damit rechnen, dass ich das auf der Tankquittung merke.
    Das gleicht gilt aber auch für den MX-5. Ein Verbrauch von 8 - 9 l/100 km, wenn ich das Auto wirklich mal ran nehme, finde ich für so ein kleines und leichtes Auto auch nicht so überragend. Es gehen aber genauso 5 - 6 Liter, wenn ich sparsam fahre.


    Was ich persönlich genial finde, sind die aktuellen Weiterentwicklungen der Motoren. Die aktuellen VAG 2,0 Benzin Motoren verzichten auf die Vollastanreicherung bei der Autobahnfahrt. Das ist purer Kundennutzen und plötzlich habe ich keine Saufziege mehr, die bei schnellerer Fahrt Richtung 20 l /100 km tendiert, sondern komme im Bereich dicht über 10 l/100 km aus. Das ist für mich echter Fortschritt. Das merke ich im Geldbeutel und daran, dass ich auf der Autobahn deutlich längere Etappen schaffe, bis ich wieder tanken muss.


    Der MX-5 hat genau so eine geniale Sprit-Spartechnik eingebaut. Wenn ich auf der Autobahn schneller fahre, wird es schnell so laut und ungemütlich, dass ich wieder langsamer fahre und deutlich weniger verbrauche ;-).

    Der nächste M6 soll Heckantrieb und einen Reihensechser kriegen, munkelt man ... voll gegen den Strom!

    Geht so. Das ist genau das was andere bis vor kurzem in Riesen-Stückzahlen hergestellt haben, die jetzt auf moderne Turbos setzen. Da Mazda weiter auf Saugmotoren setzt ist man jetzt auch da angekommen ;-).


    Sicher eine nette Kombi und schön, dass man so etwas mal wieder sieht. Aber ob das jetzt wirklich modern oder gegen den Strom ist? Man nehme BMW 1er, 3er, MB C-Klasse, Hyundai Genesis, Kia Stinger - also eher gehobener (aber sehr netter) Mainstream.

    Danke..es wird schon werden.. :)

    Ich gehe zu 100 % davon aus, dass die Antwort von @BJ323F ironisch gemeint war ;-).


    User-Berichte werden Dir nicht helfen, wenn der Bremswege auf Nässe 1,5 bis 2 mal so lang ist, wie mit einem richtig guten Reifen. Ich habe da auch eine klare Meinung zu. Wenn ich Geld für so ein Auto, Zubehör, ggf. andere Felgen und vielleicht sogar ein anderes Fahrwerk habe, wird an der wichtigsten und einzigen Verbindung zur Straße nicht gespart. Ansonsten kann man den ganzen Rest lassen.


    Ausnahme: Es geht nur um das Posen an der Eisdiele und eine Geschwindigkeit von ca. 30 km/h wird nicht überschritten.


    Ich wundere mich immer wieder, was hier und anderswo so an Geld in die Autos versenkt wird, um dann irgendeinen Billig-Reifen auf zu ziehen.


    Ich habe mal einen gebrauchten Polo gekauft und der Händler hat mir in D erhältliche und mittelmäßig getestete neue Sommerreifen spendiert. Bei der ersten Nässe-Fahrt habe ich vor einer Abbiegung normal gebremst und bin dann an der Abbiegung mit blockierten Rädern vorbei gerutscht. Am nächsten Tag wurden neue Reifen montiert und ich habe für mich die Erkenntnis gewonnen, dass auch in D durchaus ausgewiesener Schrott auf dem Reifenmarkt als Neuware verkauft wird.

    Obwohl die Wintereifen heute um Dimensionen besser sind als vor vielen Jahren an den Anfängen meiner Autofahrerkarriere.

    Boah, Jungspund.
    In meinen ersten mobilen Jahren war es noch üblich ganzjährig Sommerreifen zu fahren. Die waren damals aber auch noch grobstollig und nur bis 160 km/h zugelassen, so dass die das deutlich besser konnten, als ein heutiger Winterreifen.
    Mit der Silika-Einführung hat die Reifentechnologie noch einmal einen Riesen-Sprung nach vorne gemacht und da profitieren wir heute von.

    Beim RF mag die Aerodynamik ja anders sein. Grüsse

    Aber nicht so anders, dass es in dem Bereich plötzlich solche Probleme gibt. Ich kann auch nichts an der Form entdecken, dass den Heckauftriebsbeiwert so signifikant beeinflussen würde (z.B. Dachform, Abrisskante Dach, Heckform, Abrisskante Heck). Da ist der RF dicht am Roadster und wenn überhaupt hätte ich rein optisch den Roadster als kritischer eingestuft.

    Und wir sind uns aber schon einig, dass der ND normalerweise kein Problemkandidat in der Hinsicht ist?


    Ja, es ist ein leichtes Auto mit kurzem Radstand. Nein, ich kenne bisher bei unserem Auto weder mit Sommer- noch mit Winterreifen Stabilitätsprobleme beim Kurvenbremsen, oder "normalen" Lastwechseln bei höherer Geschwindigkeit.


    Neue Reifen sind immer etwas schlechter im Grip bis sie angefahren sind, aber dann sollte das Auto schon stabil sein. Wenn es das nicht ist, ist höchstwahrscheinlich etwas mit dem Reifenfülldruck oder der Fahrwerksgeometrie nicht in Ordnung, z.B. zu wenig Sturz oder Spur hinten, schlimmstenfalls sogar Nachspur (eventuell auch das Gegenteil, also eine zu steife und schnelle Vorderachse).

    Ich begreife das auch nicht wirklich. Warum sollte es bei 50-50 Gewichtsverteilung, identischen Raddimensionen rundum und 2,0/2,0 im Sommer denn nun im Winter nötig sein, hinten mehr reinzupumpen?

    Das ist ein Vorhalt, damit es auch mit Betonplatte noch reicht ;-).


    Technisch kann ich mir nur vorstellen, dass sie durch das weitere aufstellen der Profilblöcke die Traktion erhöhen wollen.


    Ich fahre aber auch 2,2 bar ringsum, um der Querweichheit der Winterreifen etwas gegen zu wirken.