Beiträge von Svanniversary

    Jupp aber bei dem Auto nicht.
    Da gibt es in Sachen Gewinde nur das K-Sport und das KW V1 für... und keine mir bekannten Spezialisten o.Ä. über die man sich angepasste Federn samt Eintragung organisieren kann.

    Du musst schon ein Mainstream-Auto mit Riesen-Stückzahlen, wie den MX-5 fahren, damit Du mehr Auswahl hast ;-).


    Bei dem gibt es ja zum Glück ein paar mehr Varianten, bei denen auch einige einstellbare dabei sind. Selbst beim selben Hersteller ist man nicht vor Überraschungen gefeit, weshalb vorher immer ein Blick in die technischen Daten lohnt (z.B. Federraten).


    Das KW V3 für den Golf ist auch recht hart, während ich das für den MX recht ausgewogen mit gutem Restkomfort finde.

    kann ich auch bestätigen. Haben den auch gleich mit bestellt inkl. montieren. Der originale hängt jetzt an meiner Auspuffwand in der Garage :D Meine Frau wollte erst nicht ''an diesem Auto wird nichts getunt!''. Ich hab ihr dann erklärt, dass ein Sportauspuff so nun gar nichts mit Tuning zu tun hat und dass ich ihr den Auspuff zu ihrem neuen Auto schenke. Thema erledigt, und jetzt ist sie happy mit dem Teil!

    Das war bei uns genauso ;-). Sie hat auch gesagt, dass wir so was nicht brauchen und alles bei Serie bleiben soll. Ist ja ihr Auto, also habe ich mich - nicht - dran gehalten ;-).


    Bei Auslieferung war der Auspuff schon drunter und auf die Frage wie Ihr das gefällt, meinte Sie "siehste der Serienauspuff sieht doch gut aus und klingt gut". Als ich ihr dann eingestanden habe, dass das ein Zubehör-Auspuff ist, war sie auch einverstanden, mit meiner Entscheidung ihn zu nehmen und drunter zu lassen.


    Unser hat jetzt 14.500 km auf dem Buckel, ist etwas prägnanter geworden, aber immer noch angenehm dumpf und sonor und auch nicht zu laut.


    Unser Händler, der ja öfter mit seinen serienmäßigen neuen MX Vorführwagen unterwegs ist, hat unseren letztens mal wieder gefahren und hat mehrfach auf der Fahrt breit gegrinst und sich über den Auspuff gefreut.

    Ja, sicher bin ich sicher, dass der NC keine elektrische Lenkung hatte ;-).


    Er hat aber ESC gehabt und auch dafür gab es wohl bereits einen Lenkwinkelsensor, der neu angelernt werden musste.


    Also war ich halbrichtig. Das Problem hinsichtlich ESC gab es beim NC auch, die elektrische Lenkung nicht.

    Ich stimme Dir da voll zu. Ich finde es extrem angenehm mit einem Knopfdruck im Kombi die aktuellen Fülldrücke ablesen zu können. Dazu ist das System genauer und deutlich schneller als das Radsensor gestützte. Einziger ist tatsächlich der Preis für Sensoren, wenn ich Winterreifen brauche, oder die Batterie alle ist.


    Für die indirekt messenden Systeme müssen z.T. recht hohe Lizenz- und Entwicklungskosten aufgebracht werden und dazu sind sie ungenauer und produzieren häufigere Fehlwarnungen. Wer weiß, ob einer dieser Gründe hinter dem Wechsel steht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das direkt messende System bei einer kleinen Fahrzeugstückzahl - für den Hersteller - die günstigere Variante ist.

    Ich persönlich glaube, den „Vergleich“ könnt Ihr Euch auch sparen... ich sag mal ganz platt: wenn Person A das Fahrverhalten toll findet, kann es für B völlig ungeeignet sein und C empfindet nochmal anders

    Wenn die Autozeitungen es hinbekommen, dass einigermaßen zu objektivieren, dann bekommen wir das auch hin.


    Auf der einen Seite gibt es objektive und allgemeingültige Maßstäbe für Komfort und Fahrdynamik und auf der anderen Seite gibt es den persönlichen Geschmack.
    Mit genug Erfahrung kann man das trennen.


    Allerdings hat mir dieses hippelige des Bilstein bei langsamer Fahrt nicht gefallen. Hat das St x das etwa nicht?

    Das schlechte Ansprechen (man spricht auch von "Stecken der Dämpfer") ist hier definitiv eine Bilstein Spezialität und hängt mit dem Ventilsystem zusammen.


    Das können fast alle anderen besser ;-). Mein KW V3 ist da z.B. definitiv Welten besser.
    Das steht bei mir übrigens auch auf der höchstmöglichen Standhöhe.

    Wenn ihr die ganze Vergleiche auch fahrdynamische aufziehen wollt, denkt mit daran das die Fahrwerke die gleiche Fahrwerkseinstellung haben sollten und die Fahrzeuge auf gleichen Reifen, Luftdruck usw stehen sollten ;) .


    Ansonsten vergleicht ihr Äpfel mit Birnen

    Das ging mir auch schon durch den Kopf.


    Insbesondere der Reifeneinfluss ist sehr groß, aber der der Fahrwerkeinstellung wie bekannt natürlich auch.


    Darüber hinaus gibt es aber auch Punkte, die ich "relativ" unabhängig von Einstellung und Reifen beurteilen kann:
    - Aufbaubewegung des Fahrzeugs (Wanken, Nicken, Gieren)
    - Komfort (Vertikaldynamik)
    - grobe Einschätzung des fahrdynamischen Potentials (Querdynamik)


    Insbesondere im quasi linearen Bereich unterhalb des Grenzbereichs klappt das einigermaßen. Bei einer Beurteilung am Grenzbereich spielen Reifen und Fahrwerkeinstellung dann aber eine große Rolle.


    Unabhängig von der Allgemeingültigkeit bekommt aber jedes Fahrzeug eine individuelle Einschätzung zum Thema Komfort und Fahrdynamik und das kann ja auch schon sehr interessant sein.

    Deinen letzten Satz kann ich nur befürworten, es würde wesentlich mehr Klarheit bringen, wenn ein Profi alle Varianten gefahren hat, und dann objektiv etwas dazu aussagen kann. Besser als raten allemal.

    Das kann man machen, inklusive Beifahrer und entsprechender Erklärung zu Fahrmanöver, Fahrzeugreaktion und technischem Hintergrund.


    Terminlich sollten wir ggf. warten bis wieder alle Autos auf Sommerreifen stehen und das Wetter besser ist.


    Als Bonus könnte ich (mit meiner Frau), wenn es nicht zu weit weg ist, mit zwei Autos kommen und mal ein Fahrzeug mit geregelter Dämpfung mitbringen. Dann sieht man im Fahrwerksvergleich auch mal, was damit möglich ist.

    Eigentlich müsste man mal einen Vergleich der verschiedenen Fahrwerke, bzw. Dämpfer untereinander anleiern, speziell mit denjenigen unter Euch, die auch das Grundlagenwissen besitzen und erklären können, warum was wie ist. Leider sind wir ja geographisch recht weit auseinander, aber ich denke mal, daß sich der Aufwand lohnen würde. Ich würde z.B. die Kombi Koni / Serienfeder mitbringen.
    @MX505, könnte man in Ehra sowas organisieren?

    Fände ich auch spannend.


    Die Frage nach einem Gelände hatte wir auch schon beim letzten Sicherheitstraining. Ehra ist privat gar nicht buchbar. Es gibt hier einen Übungsplatz, der ist aber nicht so toll, weil der Asphalt viel zu grob ist.
    Ich habe auch schon einmal Papenburg (ATP) angefragt. Die haben einen Nachbau vom kleinen Hockenheim-Kurs, was sicher super geeignet wäre. Leider habe ich da nie eine Antwort bekommen.


    Das wäre dann eigentlich ideal, so einen Vergleich im Rahmen eines Rennstreckentrainings zu machen.


    Organisatorisch natürlich etwas schwierig, da jemand die Gesamtverantwortung übernehmen muss und dann jeder bereit sein muss, sein Auto anderen für fahrdynamische Tests und Beurteilungen zur Verfügung zu stellen (!).
    Alternativ könnte ich alle Autos aus professioneller Sicht beurteilen und Taxi-Fahrten anbieten ;-).