Beiträge von Svanniversary

    @'MX505
    Ich habe halt immer nur Autos mit sehr "bescheidenem" Leistungsgewicht gefahren, wo man eher "digital" unterwegs war. Entweder man beschleunigt was geht, oder man bremst vor der Kurve. Und da sind die (zu) langen Übersetzungen eher hinderlich.
    Beim MX5 ND ist ja sogar der sechte Gang eher direkt übersetzt und das finde ich sehr gut, da man auch auf der Landstraße oft im sechsten Gang fahren kann. Bei zu lang übersetzen "Spargetrieben" kann ich die langen Gänge nur auf der Autobahn nutzen ubd fahre auf der Landstraße in den kleineren Gängen mit durchschnittlich höherer Drehzahl als mit der kurzen Übersetzung.
    Und Autobahn fahren macht mit dem MX5 ja jetzt nicht unbedingt witklich Spaß.

    Deinem letzten Satz stimme ich voll zu ;-).


    Ich habe mir da sehr stringent angewöhnt, bei konstanter Geschwindigkeit im höchstmöglichen Gang zu fahren und zum Beschleunigen zu schalten. Dann genießt man die Vorteile langer Übersetzungen und hat trotzdem das volle Beschleunigungsvermögen.
    Und wenn ich mal richtig Spass haben will, fahre ich auch ein bis zwei Gänge niedriger und dann ist es mir auch egal etwas mehr zu verbrauchen, weil ich das nicht immer und nicht jeden Tag mache.
    Du hast aber vollkommen recht, dass das in leistungsstarken Autos besser geht und mehr Spass macht, als in Wanderdünen. Und ganz sicher gibt es auch Autos, bei denen Gewicht, Leistung und Getriebeübersetzung nicht gut passen.

    du weißt, ich halte viel von deiner Meinung, aber diese Verteidigung von nefz und der angeblichen verbrauchswerte der downsizing Motoren ist bullshit. Natürlich Stimmen Sie nicht, aber sie suggerieren es und hersteller machen damit Werbung!
    Einfach den ganzen schmuh um die ach so verbrauchsarmen downsizing Motoren mit: "weiß doch jeder dass die schlucken" weg zu reden ist Mist. Andersrum gehört das betrachtet!

    Sorry, meine persönliche Meinung und meine Haltung dazu.


    Ich nehme da nichts in Schutz, sondern meine Kernaussage ist: Das hat nichts mit der Realität zu tun und das sollte eigentlich jedem klar sein. Das liegt sicher auch an meiner inneren Haltung, die daraus besteht, dass ich Werbeaussagen generell nicht glaube und mir eine eigene Meinung bilde.


    Die andere Seite ist doch, welche Verbrauchswerte und welchen Zyklus nehme ich denn?
    Wenn ich morgens mit 70 km/h im Berufsverkehr zur Arbeit rolle, bin ich relativ dicht am NEFZ. Abends zurück bei freier Strecke sind es in der Regel ein bis zwei Liter mehr. Auf der Autobahn fahre ich gerne schneller, so dass ich relativ viel verbrauche. Meine Mutter und Schwester fahren sehr defensiv und gemütlich und liegen unter dem NEFZ. Mein Vater fährt sehr hochtourig und verbraucht relativ viel.
    Wo ist denn jetzt der allgemeingültige Zyklus, der das alles erschlägt? Irgendwer wird hinterher immer sagen, dass der Zyklus nicht zu seinem Verbrauch passt. Andersherum könnte ich genauso sagen, dass der NEFZ super ist, denn er bildet genau das ab, was ich morgens zur Arbeit verbrauche.


    In der Technik benutzt man sehr häufig Näherungen und Abstraktionen und das Ziel ist dabei wie beim NEFZ, nicht zwingend für alle möglichen Fälle die Realität abzubilden, sondern unter reproduzierbaren Bedingungen vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.


    Seit es den NEFZ gibt, gibt es dazu passende Berichterstattungen, die nachweisen, dass er nur einen Teil abbildet und für viele Fahrer und Situationen nicht passt. Das jetzt noch einmal festzustellen und sich auch noch darüber aufzuregen finde ich irgendwie naiv. Das ist so und das sollte eigentlich auch jedem klar sein, zumindest wenn er sich für Autos interessiert und die Presse verfolgt.


    Ich sage ja auch nicht, dass der NEFZ das non-plus-ultra ist. Er ist schlicht eine Methode, um abstrakt Verbräuche miteinander zu vergleichen. Und wie immer in der Technik hat jede Methode ihre Vor- und Nachteile und das wird auch für kommende Abgas-Prüfvorschriften gelten.

    So schön das immense Drehmoment eines Turbomotors bereits bei niedrigen Drehzahlen auch sein mag, durch den Tubolader als "Schalldämpfer" im Abgasstrang klingt das halt einfach nich mehr so. ...und das Ohr isst ja auch irgendwie mit.... ;)
    Dieser Motor klang zum Beispiel im M635CSI wirklich schön......


    Joah, aber ganz ehrlich, bei mir geht Drehmoment vor Klang. Aus dem Alter, dass Krawall Prio. 1 hatte bin ich raus.


    Was ich inzwischen sehr mag ist, wenn ich den Schub im Sitz spüre und der Motor trotzdem angenehm leise ist.
    Oder umgekehrt bin ich bei Schub und Klang im Mixxer auch total happy.

    Verstehe ich gar nicht.


    Langer Gang heißt wenig Geräusch und Verbrauch. Zum Rollen super und zum Beschleunigen kann ich schalten, was im richtigen Auto auch Spaß macht.
    Mit DSG brauche ich mich gar nicht darum kümmern. Ein bisschen Gas und der richtige Gang wird eingelegt.
    Das Thema würde ich zu Zeiten von Vier- und Fünfganggetrieben noch verstehen. Aber mit sechs und mehr Gängen kann der Letzte auch ruhig etwas länger sein.
    Im Sportwagen auch gerne kürzer, aber das machen viele Hersteller wie Mazda, Audi, BMW, VW auch so.


    Mit zu hoher Drehzahl konstant durch die Gegend zu rollen halte ich persönlich nicht mehr für zeitgemäß.
    Das kenne ich nur noch von meinem Vater. Der hat auf dem Käfer Fahrschule gemacht und da hieß es noch „jubeln muss er“.

    Vielleicht ist da etwas dran...


    Aber ich kann immer noch nicht erkennen, was an den modernen Motorkonzepten jetzt so furchtbar schlecht sein soll.
    Nur mal als Beispiele für Benziner:
    1,5 l, 250 Nm, 150 PS
    2,0 l, 380 Nm, 310 PS.


    Solche Motoren machen einen Riesen-Spass ubd ich würde sofort zugreifen, wenn es so was im MX gäbe.
    Der 2,0 Sauger passt ganz gut, aber die anderen Konzepte machen auch Spaß.
    So etwas fahre ich seit Jahren beruflich und in meinen Alltagsautos und selbst auf der Rennstrecke kommen da keine Klagen hinsichtlich Leistung oder Ansprechen auf.


    Sicher gibt es auch schlecht gemachtes Diwnsizing, aber hey - ich entscheide was ich mag und kaufe und da gibt es eben auch Downsizing, dass verdammt viel Spaß macht.

    Ich hatte die Greenstuff in zwei Autos und war mit beiden mehrmals beim TÜV. Das grün der Bremsbeläge ist ja kaum zu übersehen, hat die aber nicht interessiert.

    Und das beeindruckt die Polizei und Versicherung, dass der TÜV wegschaut und seine Arbeit nicht macht?


    Sorry, aber bei sicherheitsrelevanten Bauteilen würden für mich nur legale Lösungen in Frage kommen.

    Ändert aber nix daran, dass das Energie-Label sicherlich ein recht mächtiges Marketingtool ist. Ergo haben da die Downszing-/Turbo-Motoren einen psychologischen Vorteil. Meine Befürchtung ist ja, dass Mazdas Herangehensweise zu viel Erklärungsbedarf erfordert, um einen unterdurchschnittlich oder durchschnittlich gut informierten Interessenten auf Anhieb zu überzeugen.

    Zu einem guten Turbo mit um die 200 PS im MX würde ich nicht NEIN sagen ;-).

    Ganz ehrlich - Kraft kommt von Kraftstoff. Die Motoren, die nach oben ausreißen, sind in der Regel die, die im Verhältnis zum NEFZ, der mit wenig Leistung gefahren wird, viel Überschussleistung bieten. Es ist also wenig überraschend, dass ein Turbo mit 220 PS, den ich dann auch noch trete, mehr verbraucht, als im NEFZ ermittelt. Ein Sauger ist da per se schon viel dichter dran, weil das Verhältnis Hubraum zu Leistung viel geringer ist.


    Der Vorteil des ganzen für uns ist, dass auch die Steuer auf dem NEFZ basiert. D.h. die niedrigen Angaben merken wir am Ende auch im Geldbeutel.


    Und ich hoffe ich trete keinem auf die Füße, wenn ich schreibe, dass man schon ganz schön naiv sein muss, unter ignorieren aller Tests und Presseberichte der letzten Jahre, um zu glauben, dass der NEFZ irgendetwas mit der Realität zu tun hat. Das ist einfach ein Prüfstandstest, der eine Vergleichbarkeit von Fahrzeugen unter bestimmten Randbedingungen herstellt und das ganze zuverlässig und reproduzierbar. Genauso war er gedacht und angelegt, ein simpler A/B Vergleich.


    Wenn ich reale Verbrauchswerte will, schaue ich mir den Sprit-Monitor an, oder frage Bekannte die das Auto schon im Alltag fahren.


    Gerade die Turbo-Diskussion finde ich auch überflüssig bis scheinheilig. Den GTI kann man wirklich und ohne größere Probleme mit einer 6, oder sogar einer 5 vor dem Komma fahren, aber nicht wenn man ständig drauf tritt und die Leistung ausnutzt. So weit wenig überraschend, oder? Den Verbrauch hat man also selber im rechten Fuß und wenn ich 220 PS bewege, muss ich schon damit rechnen, dass ich das auf der Tankquittung merke.
    Das gleicht gilt aber auch für den MX-5. Ein Verbrauch von 8 - 9 l/100 km, wenn ich das Auto wirklich mal ran nehme, finde ich für so ein kleines und leichtes Auto auch nicht so überragend. Es gehen aber genauso 5 - 6 Liter, wenn ich sparsam fahre.


    Was ich persönlich genial finde, sind die aktuellen Weiterentwicklungen der Motoren. Die aktuellen VAG 2,0 Benzin Motoren verzichten auf die Vollastanreicherung bei der Autobahnfahrt. Das ist purer Kundennutzen und plötzlich habe ich keine Saufziege mehr, die bei schnellerer Fahrt Richtung 20 l /100 km tendiert, sondern komme im Bereich dicht über 10 l/100 km aus. Das ist für mich echter Fortschritt. Das merke ich im Geldbeutel und daran, dass ich auf der Autobahn deutlich längere Etappen schaffe, bis ich wieder tanken muss.


    Der MX-5 hat genau so eine geniale Sprit-Spartechnik eingebaut. Wenn ich auf der Autobahn schneller fahre, wird es schnell so laut und ungemütlich, dass ich wieder langsamer fahre und deutlich weniger verbrauche ;-).

    Der nächste M6 soll Heckantrieb und einen Reihensechser kriegen, munkelt man ... voll gegen den Strom!

    Geht so. Das ist genau das was andere bis vor kurzem in Riesen-Stückzahlen hergestellt haben, die jetzt auf moderne Turbos setzen. Da Mazda weiter auf Saugmotoren setzt ist man jetzt auch da angekommen ;-).


    Sicher eine nette Kombi und schön, dass man so etwas mal wieder sieht. Aber ob das jetzt wirklich modern oder gegen den Strom ist? Man nehme BMW 1er, 3er, MB C-Klasse, Hyundai Genesis, Kia Stinger - also eher gehobener (aber sehr netter) Mainstream.

    Danke..es wird schon werden.. :)

    Ich gehe zu 100 % davon aus, dass die Antwort von @BJ323F ironisch gemeint war ;-).


    User-Berichte werden Dir nicht helfen, wenn der Bremswege auf Nässe 1,5 bis 2 mal so lang ist, wie mit einem richtig guten Reifen. Ich habe da auch eine klare Meinung zu. Wenn ich Geld für so ein Auto, Zubehör, ggf. andere Felgen und vielleicht sogar ein anderes Fahrwerk habe, wird an der wichtigsten und einzigen Verbindung zur Straße nicht gespart. Ansonsten kann man den ganzen Rest lassen.


    Ausnahme: Es geht nur um das Posen an der Eisdiele und eine Geschwindigkeit von ca. 30 km/h wird nicht überschritten.


    Ich wundere mich immer wieder, was hier und anderswo so an Geld in die Autos versenkt wird, um dann irgendeinen Billig-Reifen auf zu ziehen.


    Ich habe mal einen gebrauchten Polo gekauft und der Händler hat mir in D erhältliche und mittelmäßig getestete neue Sommerreifen spendiert. Bei der ersten Nässe-Fahrt habe ich vor einer Abbiegung normal gebremst und bin dann an der Abbiegung mit blockierten Rädern vorbei gerutscht. Am nächsten Tag wurden neue Reifen montiert und ich habe für mich die Erkenntnis gewonnen, dass auch in D durchaus ausgewiesener Schrott auf dem Reifenmarkt als Neuware verkauft wird.