Beiträge von Svanniversary


    Letztlich verzichtest du nur beim STX auf eine bessere Oberflächenvergütung.


    Darauf kann man getrost verzichten wenn das Gewinde mit Wachse konserviert wird.

    Das sehe ich komplett anders und ich habe schon einige Fahrwerksteile in der Salzsprühkammer das Zeitliche segnen gesehen.
    Das geht ein paar Jahre gut, aber irgendwann kommt der Gammel. Wenn einem das reicht, dann ist das natürlich kein Problem.


    Das Ventilsystem im V1 und ST-X ist gute Massenware, genau wie das der hier viel geschmähten Bilsteins. Die Vorteile ergeben sich durch die höheren Federraten und weniger Wankwinkel. Natürlich fühlt sich das für viele besser an, aber fahrdynamisch ist das noch eher Einstiegsklasse. Auch hier gilt wieder, wenn einem das reicht ist doch alles gut.


    Also muss ich mich am Ende entscheiden, in welche Klasse ich investieren will. Reicht es mit dem Fix-Fahrwerk ein paar Verbesserungen vorzunehmen, oder möchte ich mehr.


    In der gehobenen Klasse bekomme ich:
    - Verstellbarkeit, kombiniert, oder Zug/Druck getrennt
    - Bessere Materialien und Oberflächenbehandlungen (ist für mich ein wichtiges Kriterium bei Ganzjahresbetrieb)
    - ein besseres Ventilsystem
    - weniger ungefederte Masse


    Das Fahrwerk kostet zwischen 700 und 2.000 €, je nach Variante und Angebot. Der Einbau, mit Vermessung, Einstellung und TÜV ca. 500 - 600 €. Ich habe für mich entschieden, wenn ich schon so einen teuren Einbau zahle, dann auch gleich für die höherwertige Variante.

    Eine gute Werkstatt und Mazda sollten dann mit Augenmaß entscheiden. Wenn die Lager kaputt gehen, das kann das mit dem Fahrwerk zusammen hängen - keine Garantie. Wenn das Differential kaputt geht, sollte es trotzdem Garantie geben.
    Aber ein kleines Risiko ist das immer.

    Das ST-X ist ja hier wirklich oft vertreten, aber ich hab bei dem so ein bisschen meine Zweifel. Verhältnismäßig wenig Geld für ein Gewinde, kann das überhaupt taugen? ST-Suspensions ist ja eine Tochterfirma von KW, aber haben die auch die Qualität, die ein KW hat?Das Koni-Kit kostet halt ca das gleiche und ist vermutlich auch beim Einbau günstiger (Muss ja auch bedacht werden). Alternativ gibts noch das B14...

    Das ST-X würde ich natürlich oberhalb der Serienlösung einsortieren, mit dem Vorteil der Einstellbarkeit der Höhe.
    Es ist aber definitiv eine andere Klasse, als z.B. ein V3 oder H&R- und Bilstein-Gewindefahrwerke.


    Das ST-X ist nach meiner Kenntnis Stahl mit KTL-Beschichtung und hat ein eher einfaches Ventilsystem, dass auch nicht verstellbar ist. Damit kommt man optisch weiter und die Fahreigenschaften werden bestimmt nicht schlechter als die Serie, aber auch nicht Welten besser.
    Außerdem wäre ich bei Ganzjahres-Einsatz schon etwas skeptisch, was die Korrosionsbeständigkeit angeht.


    Wenn Optik und Standhöhe eine Rolle spielen, würde ich immer das Gewinde-Fahrwerk bevorzugen. Nur mit Dämpfern bekomme ich irgendeine Veränderung der Standhöhe, ohne Einstellbarkeit und Korrekturmöglichkeit.
    Rein fahrdynamisch sind hochwertige Dämpfer von Koni oder Bilstein aber bestimmt ein Fortschritt und guter Kompromiss.

    Du könntest auch stets einen halb bis ganz gefüllten Tank fahren.
    ...und ich probiere immer, das mit Reifen und Geometrie einzustellen.

    Nein, in dem Fall hilft mehr ein Fahrsicherheitstraining und eine bessere Kontrolle des rechten Fußes.


    Mehr Gewicht hinten = Schwerpunkt weiter hinten = mehr Übersteuern, aber auch mehr Traktion. Wenn es jetzt besser ist, reden wir nicht über die Steuertendenz, denn die würde sich weiter verschlechtern, sondern über den unkontrollierten Einsatz des rechte Fußes und die Traktion.
    Also Katzenstreu wieder raus und lernen richtig und dosiert Gas zu Geben ;-).

    Ich frage mich gerade, wer hier welche Probleme hat ;-).


    Im Vergleich zum Ferrari kann man so oder so nicht viel gewinnen (anscheinend nicht mal bei der Höhe).


    Also bleibe ich lieber dabei mein Auto unvergleichbar zu finden.


    P.S.: Ketzerisch fehlt eigentlich nur noch der Kommentar, dass der Ferrari sicher besser fährt, weil da jemand an ausreichend Restfederweg gedacht hat ;-).

    Zumindest den letzten Satz von @DerAttila sehen „der Walter“ und ich anders ;-).


    Wie belastbar sind denn die Infos?
    Ich bekomme ja immer mit was die Presse zu den Produkten meines Arbeitgebers so mutmaßt und kenne die reale Planung.


    Da kann ich nur sagen in der Regel viel Fantasie und wenig Trefferquote.

    Üblicherweise werden Fehler über die Werkstätten erfasst, verfolgt und an den Hersteller gemeldet. Der Hintergrund ist, das man eine saubere Diagnose für die Zuordnung benötigt.
    Da kann man sich üblicherweise leider nicht auf den Kunden verlassen. Einfaches Beispiel: Der Kunde kommt in die Werkstatt und sagt, das Fahrwerk hinten klappert. Der Händler prüft und stellt fest, dass es das Bordwerkzeug war, oder vielleicht die Radhausschale. Anschließend trägt der Händler den richtigen Fehler ein und die Meldung geht an den Hersteller. Der Hersteller sieht dann über seine Statistik, wenn sich bestimmte Probleme häufen.


    Was will ich damit eigentlich sagen ;-)? Bei größeren Problemen würde ich immer auch beim Händler vorbei schauen, damit das seinen Weg in die Statistik findet.