Beiträge von Svanniversary

    Für eine schöne Eifeltour wäre ich zu haben und dann könnte man ja auch mal am Ring vorbei fahren.


    Ich bin mir echt nicht sicher, ob ich mit einem so leichten Roadster unbedingt die Nordschleife fahren will. Die Bügelchen sind doch eher Alibi und da habe ich gerne etwas mehr Blech um mich herum. Das heißt üblicherweise geschlossene Karosse, Helm und meist auch Käfig.


    Im IP oder alleine schon eher, aber während der Touristenfahrten eher nicht.


    Das letzte mal, als ich mich ins Touri-Getümmel geschmissen habe, war das mit einem Serien-R-Golf und das war ganz angenehm, dass man genug Leistung hatte, um die eine oder andere unangenehme Situation zu lösen.
    Man ist mit so 300 PS gut im Mittelfeld dabei und kann sich, wenn man die Strecke kennt, schon überwiegend nach vorne ortientieren.
    Mit weniger Leistung ist man im wesentlichen damit beschäftigt nicht im Weg rum zu stehen, also stark nach hinten fokussiert. Das finde ich eher anstrengend und nicht wirklich schön zu fahren.


    Versteht mich bitte nicht falsch. Ich hätte auch großen Spass daran, den Kleinen mal über die NOS zu jagen. Aber ich bin mir echt nicht sicher, ob ich mir das während der Touri-Fahrten antun würde.

    Ich will ja nicht den Spielverderber für die ganzen Leute spielen, die eigentlich Recht damit haben, dass Fahrtrainings und korrekte Einstellung des Autos sinnvoll sind.
    Aber... mein Auto war vor einer Woche auf ner Radlastwaage und der ist tatsächlich leicht Kopflastig, sodass man die Balance gar nicht mal ruiniert, wenn man hinten zumindest "etwas" Gewicht rein legt :P
    Ich selbst sehe es aber auch nicht als notwendig an.

    Kopflastig heißt untersteuern. Mit mehr Gewicht hinten wird er noch übersteuernder.
    @Geerda, so giftig sollte er nicht sein. Tippe auch auf schlechte Einstellung in Verbindung mit neuen Reifen.

    Man kann nämlich auch einfach die bessere Beschleunigung genießen und zwar ganz relaxt und verantwortungsvoll innerhalb der Grenzen der StVO. :thumbup:

    Prinzipiell volle Zustimmung, aber auch innerhalb der STVO und mit verantwortungsvoller Fahrweise, kann man mit mehr Leistung eine deutlich höhere Belastung der Bremse erreichen.


    Die Beschleunigungsfähigkeit zu erhöhen und die viel wichtigere Bremsleistung nicht anzupassen, fühlt sich für mich nicht richtig an.


    Ich bin da bei @Michael XXXX und glaube einfach nicht das der Typ mit Leistungssteigerung der ist, der dann nie die Brense ausnutzt.

    Ich denke im Video ist der Hilfsrahmen schon abgesenkt. Daher ist mehr Platz.


    Das könnte mit den Eibachs gerade noch funktionieren, weil die auch nicht so furchtbar hart sind. Clubsport und Stabis sind nach meiner Einschätzung zu viel.
    Gerade in Richtung NOS würde ich nicht zu hart werden und das Auto auch nicht zu steif machen.


    Der Grenzbereich wird dann sehr schmal und das Auto kann auf unebenen Straßen nicht mehr richtig arbeiten. Das mit dem Grenzbereich merke ich auch schon bei meinem KW V3 und das ist nicht so hart.


    Man hängt dann entweder ständig im ESP, weil die Grenze schmal und schwer erfahrbar ist, oder bekommt ohne ESP eine sehr grenzwertige Beherrschbarkeit.


    P.S.: Ich habe eine Industrie-Pool Lizenz und bin hin und wieder beruflich auf der NOS. Ich kenne die Strecke also ganz gut.

    Einlegen des ersten im Stand ist ein ganz anderes Thema, als die hier geschilderten Probleme. Das gilt insbesondere beim kalten Auto. Im Zweifel einmal ein- und wieder auskuppeln und nochmal versuchen.


    Gib dem Getriebe etwas Zeit sich einzulaufen. Unseres hat mehrere tausend km gebraucht, bis es geschmeidiger wurde.

    ... also die Vorgaben vom §. Nicht die Realität.

    Nein, auf der Autobahn oder im zügigen Landstraßenbetrieb ist das ein reales Szenario.


    Treiber sind da die Testverfahren der Presse (z.B. AMS Folgestopp-Test). Das ist überspitzt, vermittelt aber ein gutes Gefühl, welche thermischen Reserven eine Bremse hat.
    Mit der Gesetzgebung hat das nichts zu tun.


    Die Bremse hat bei so einem Betrieb weniger Zeit sich abzukühlen und braucht mehr Reserven, weil mit mehr Leistung die Abkühlzeiten zwischen Beschleunigen und Bremsen kürzer werden.


    Immerhin sind ja auch hier im Forum schon einige, die mit ihrer Fahrweise thermische Bremsenprobleme provozieren. Mit mehr Leistung wird das nicht besser.
    Und das geht am Ende nicht nur auf den Verschleiß, sondern kann auch die Bremse zerstören (Verglasung der Beläge und Blauversprödung der Scheiben aufgrund zu hoher Temperaturen).

    Stimmt ;-). Da geht es um Fahrweise und Kollektiv.
    Die nicht ganz unwahrscheinliche Vermutung ist, dass derjenige der so etwas macht die Leistung auch ausnutzt.


    Man sieht das ja auch bei Serienautos. Die Bremsanlage wächst mit der Leistung, selbst bei gleichem Gewicht. Der Hauptgrund sind Beschleunigs-/Bremszyklen bzw. Folgestoppbremsungen.

    "Mehrbeanspruchung der Bremse"


    Warum? Außer wenn ich aus einer höheren Endgeschwindigkeit eine Vollbremsung mache.
    Ansonsten bremst es sich immer gleich. :huh:
    Das ist jetzt nur für mich (und die, die es auch noch interessiert). Vielleicht habe ich ja irgendwo einen Denkfehler. :/

    Das ist einer der wichtigen Punkte. Ich bin schneller schnell und bei Folgestopbremsungen hat die Bremse weniger Zeit wieder abzukühlen.
    D.h. wenn ich die Leistung ausnutze im Zyklus Beschleunigen, Bremsen wird die Bremse heißer, als mit der Serienleistung, was bis zur Zerstörung gehen kann.


    Ansonsten ist die Belastung im Kollektiv höher. Das führt dann aber nur zu schnellerem Verschleiß.