Beiträge von Svanniversary

    Ich persönlich glaube, den „Vergleich“ könnt Ihr Euch auch sparen... ich sag mal ganz platt: wenn Person A das Fahrverhalten toll findet, kann es für B völlig ungeeignet sein und C empfindet nochmal anders

    Wenn die Autozeitungen es hinbekommen, dass einigermaßen zu objektivieren, dann bekommen wir das auch hin.


    Auf der einen Seite gibt es objektive und allgemeingültige Maßstäbe für Komfort und Fahrdynamik und auf der anderen Seite gibt es den persönlichen Geschmack.
    Mit genug Erfahrung kann man das trennen.


    Allerdings hat mir dieses hippelige des Bilstein bei langsamer Fahrt nicht gefallen. Hat das St x das etwa nicht?

    Das schlechte Ansprechen (man spricht auch von "Stecken der Dämpfer") ist hier definitiv eine Bilstein Spezialität und hängt mit dem Ventilsystem zusammen.


    Das können fast alle anderen besser ;-). Mein KW V3 ist da z.B. definitiv Welten besser.
    Das steht bei mir übrigens auch auf der höchstmöglichen Standhöhe.

    Wenn ihr die ganze Vergleiche auch fahrdynamische aufziehen wollt, denkt mit daran das die Fahrwerke die gleiche Fahrwerkseinstellung haben sollten und die Fahrzeuge auf gleichen Reifen, Luftdruck usw stehen sollten ;) .


    Ansonsten vergleicht ihr Äpfel mit Birnen

    Das ging mir auch schon durch den Kopf.


    Insbesondere der Reifeneinfluss ist sehr groß, aber der der Fahrwerkeinstellung wie bekannt natürlich auch.


    Darüber hinaus gibt es aber auch Punkte, die ich "relativ" unabhängig von Einstellung und Reifen beurteilen kann:
    - Aufbaubewegung des Fahrzeugs (Wanken, Nicken, Gieren)
    - Komfort (Vertikaldynamik)
    - grobe Einschätzung des fahrdynamischen Potentials (Querdynamik)


    Insbesondere im quasi linearen Bereich unterhalb des Grenzbereichs klappt das einigermaßen. Bei einer Beurteilung am Grenzbereich spielen Reifen und Fahrwerkeinstellung dann aber eine große Rolle.


    Unabhängig von der Allgemeingültigkeit bekommt aber jedes Fahrzeug eine individuelle Einschätzung zum Thema Komfort und Fahrdynamik und das kann ja auch schon sehr interessant sein.

    Deinen letzten Satz kann ich nur befürworten, es würde wesentlich mehr Klarheit bringen, wenn ein Profi alle Varianten gefahren hat, und dann objektiv etwas dazu aussagen kann. Besser als raten allemal.

    Das kann man machen, inklusive Beifahrer und entsprechender Erklärung zu Fahrmanöver, Fahrzeugreaktion und technischem Hintergrund.


    Terminlich sollten wir ggf. warten bis wieder alle Autos auf Sommerreifen stehen und das Wetter besser ist.


    Als Bonus könnte ich (mit meiner Frau), wenn es nicht zu weit weg ist, mit zwei Autos kommen und mal ein Fahrzeug mit geregelter Dämpfung mitbringen. Dann sieht man im Fahrwerksvergleich auch mal, was damit möglich ist.

    Eigentlich müsste man mal einen Vergleich der verschiedenen Fahrwerke, bzw. Dämpfer untereinander anleiern, speziell mit denjenigen unter Euch, die auch das Grundlagenwissen besitzen und erklären können, warum was wie ist. Leider sind wir ja geographisch recht weit auseinander, aber ich denke mal, daß sich der Aufwand lohnen würde. Ich würde z.B. die Kombi Koni / Serienfeder mitbringen.
    @MX505, könnte man in Ehra sowas organisieren?

    Fände ich auch spannend.


    Die Frage nach einem Gelände hatte wir auch schon beim letzten Sicherheitstraining. Ehra ist privat gar nicht buchbar. Es gibt hier einen Übungsplatz, der ist aber nicht so toll, weil der Asphalt viel zu grob ist.
    Ich habe auch schon einmal Papenburg (ATP) angefragt. Die haben einen Nachbau vom kleinen Hockenheim-Kurs, was sicher super geeignet wäre. Leider habe ich da nie eine Antwort bekommen.


    Das wäre dann eigentlich ideal, so einen Vergleich im Rahmen eines Rennstreckentrainings zu machen.


    Organisatorisch natürlich etwas schwierig, da jemand die Gesamtverantwortung übernehmen muss und dann jeder bereit sein muss, sein Auto anderen für fahrdynamische Tests und Beurteilungen zur Verfügung zu stellen (!).
    Alternativ könnte ich alle Autos aus professioneller Sicht beurteilen und Taxi-Fahrten anbieten ;-).


    Wenn man die gelben Koni günstig bekommt, denke ich, ist das ein gutes und preiswertes Upgrade um das Standardfahrwerk spürbar über das Niveau der OEM Bilstein zu bekommen.

    Bestimmt. Man adressiert das schlechte Ansprechen der Bilsteins damit (hoppeln auf kleinen Unebenheiten) und bekommt mit der Verstellbarkeit einen neuen Freiheitsgrad.
    Damit ist man auf jeden Fall in Sachen Komfort schon einmal besser unterwegs.


    Fahrdynamisch wird ja häufig das starke Wanken beanstandet und das löse ich damit nicht vollständig. Da gibt es dann höchstens graduelle Verbesserungen beim Anlenken.
    Auch vom fahrdynamischen Gesamteindruck ziehe ich zumindest, aus aktueller Erfahrung heraus, das Fazit, dass etwas höhere Federraten im Bereich von vielleicht 30 - 60 N/mm dem Auto sehr gut tun.

    Das ST-X ist fix in der Dämpfung und hat deutlich höhere Federraten als die Serie.
    Beim Koni behältst Du die Serienfedern und bekommst eine verstellbare Dämpfung.


    Damit hast Du in Richtung Komfort mit dem Koni eine bessere Basis und mehr Einstellmöglichkeiten.
    Ob das fahrdynamisch sinnvoll, oder gut ist, dass die weichen Serienfedern drin bleiben, glaube ich persönlich nicht. Die Dämpfung kann etwas hinsichtlich Wanken helfen, kann aber nicht verhindern, dass sich statisch dann dieselben großen Wankwinkel einstellen, wie bei der Serie.
    Es bleibt dann ein weich gefedertes Auto, dass unter bestimmten Bedingungen auch immer viel Bewegung machen kann und wird (z.B. bei langwelligen Anregungen und in lang gezogenen Kurven).


    Wenn man keinen dieser Kompromisse eingehen will, ist man dann wieder beim verstellbaren Gewindefahrerk, bei dem ich auf der einen Seite eine Federauslegung habe, die fahrdynamische Vorteile bietet und auf der anderen Seite über die verstellbare Dämpfung in Richtung Komfort oder Fahrdynamik nachustieren kann.


    Ich denke um die Fahrwerkeinstellung kommst Du auch mit dem Koni nicht herum, weil für die Montage auch Lenker gelöst werden müssen.