Ja, das aktuelle System arbeitet unabhängig vom Rad.
Bei sehr exotischen Rad-/Reifen-Kombinationen könnte es aber trotzdem Probleme, z.B. in Form häufigerer Fehldiagnosen geben.
Das System sensiert die Abweichungen in Raddrehzahl und -beschleunigung und wertet z.T. auch das Schwingverhalten aus.
Wenn ich mich da zu weit von der Mazda-Grundauslegung entferne, sinkt die Genauigkeit des Systems.
Beiträge von Svanniversary
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Die direkt messende Fülldruckmessung ist, soweit vorhanden, im Ventil untergebracht und sitzt im inneren des Rades.
Wie geschrieben arbeitet das aktuelle System ohne eigene Sensoren über das ESC-System. -
Mindestens die elektrische Lenkung (Lenkwinkel) sollte man gleich anlernen und so etwas gab es im NC nicht.
Das kann auch später im Betrieb „zufällig“ klappen, oder es gibt einen Time-Out und man fährt ohne Lenkwinkel weiter. Das würde dann zu Lasten von Lenkgefühl und schlimmstenfalls schlechter ESC-Regelung gehen. -
Das kommt darauf an ...
Ein Sachverständiger wird dann ermitteln müssen, ob die Montage mangelhaft ausgeführt wurde, oder die Konstruktion an sich. Da ich annehme, dass es eine ABE o.ä. gibt und der TÜV damit seinen Segen für die Technik erteilt hat, liegt der erste Anschein erst einmal beim Montagefehler, also bei Dir. Der Hersteller hat ja ggü. dem TÜV schon nachgewiesen, dass Konstruktion und Fügetechnik i.O. sind.
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Du hast die Ironie ignoriert...
Sicher, für eine gute Pointe tue ich fast alles ;-).
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Ganz ehrlich, das bringt nichts. Wenn etwas kaputt geht, dann ist das immer eine Einzelfallentscheidung. Es sei denn die Werkstatt gibt dir vorher etwas schriftliches.
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Letztlich verzichtest du nur beim STX auf eine bessere Oberflächenvergütung.Darauf kann man getrost verzichten wenn das Gewinde mit Wachse konserviert wird.
Das sehe ich komplett anders und ich habe schon einige Fahrwerksteile in der Salzsprühkammer das Zeitliche segnen gesehen.
Das geht ein paar Jahre gut, aber irgendwann kommt der Gammel. Wenn einem das reicht, dann ist das natürlich kein Problem.Das Ventilsystem im V1 und ST-X ist gute Massenware, genau wie das der hier viel geschmähten Bilsteins. Die Vorteile ergeben sich durch die höheren Federraten und weniger Wankwinkel. Natürlich fühlt sich das für viele besser an, aber fahrdynamisch ist das noch eher Einstiegsklasse. Auch hier gilt wieder, wenn einem das reicht ist doch alles gut.
Also muss ich mich am Ende entscheiden, in welche Klasse ich investieren will. Reicht es mit dem Fix-Fahrwerk ein paar Verbesserungen vorzunehmen, oder möchte ich mehr.
In der gehobenen Klasse bekomme ich:
- Verstellbarkeit, kombiniert, oder Zug/Druck getrennt
- Bessere Materialien und Oberflächenbehandlungen (ist für mich ein wichtiges Kriterium bei Ganzjahresbetrieb)
- ein besseres Ventilsystem
- weniger ungefederte MasseDas Fahrwerk kostet zwischen 700 und 2.000 €, je nach Variante und Angebot. Der Einbau, mit Vermessung, Einstellung und TÜV ca. 500 - 600 €. Ich habe für mich entschieden, wenn ich schon so einen teuren Einbau zahle, dann auch gleich für die höherwertige Variante.
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Eine gute Werkstatt und Mazda sollten dann mit Augenmaß entscheiden. Wenn die Lager kaputt gehen, das kann das mit dem Fahrwerk zusammen hängen - keine Garantie. Wenn das Differential kaputt geht, sollte es trotzdem Garantie geben.
Aber ein kleines Risiko ist das immer. -
Willst Du nur die Verkleidungen entfernen, oder die ganzen Bügel?
Die Bügel würde ich auf jeden Fall im Auto lassen und da würde ich im Falle des Falles auch mit massiven Problemen rechnen (Gesundheit, Versicherung, TÜV, in der Reihenfolge).
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Das ST-X ist ja hier wirklich oft vertreten, aber ich hab bei dem so ein bisschen meine Zweifel. Verhältnismäßig wenig Geld für ein Gewinde, kann das überhaupt taugen? ST-Suspensions ist ja eine Tochterfirma von KW, aber haben die auch die Qualität, die ein KW hat?Das Koni-Kit kostet halt ca das gleiche und ist vermutlich auch beim Einbau günstiger (Muss ja auch bedacht werden). Alternativ gibts noch das B14...
Das ST-X würde ich natürlich oberhalb der Serienlösung einsortieren, mit dem Vorteil der Einstellbarkeit der Höhe.
Es ist aber definitiv eine andere Klasse, als z.B. ein V3 oder H&R- und Bilstein-Gewindefahrwerke.Das ST-X ist nach meiner Kenntnis Stahl mit KTL-Beschichtung und hat ein eher einfaches Ventilsystem, dass auch nicht verstellbar ist. Damit kommt man optisch weiter und die Fahreigenschaften werden bestimmt nicht schlechter als die Serie, aber auch nicht Welten besser.
Außerdem wäre ich bei Ganzjahres-Einsatz schon etwas skeptisch, was die Korrosionsbeständigkeit angeht.Wenn Optik und Standhöhe eine Rolle spielen, würde ich immer das Gewinde-Fahrwerk bevorzugen. Nur mit Dämpfern bekomme ich irgendeine Veränderung der Standhöhe, ohne Einstellbarkeit und Korrekturmöglichkeit.
Rein fahrdynamisch sind hochwertige Dämpfer von Koni oder Bilstein aber bestimmt ein Fortschritt und guter Kompromiss.