Beiträge von Svanniversary

    Ich ahne was Du meinst ;-).


    Aber dennoch muss man sich mit einem leichten Schiefstand beim SL abfinden. Die Radlastwaage zeigt hinten links zu rechts einen Unterschied von 10 kg und das merkt man bei den Federraten schon als Schiefstand.
    Und wenn man den "Fehler" macht, das optisch beim Gewindefahrwerk auszugleichen, wird die Differenz der Radlasten sogar noch größer.

    Wir reden hier aber von ein paar Tausendern.. aber egal. Es gibt auch genug Leute die nicht verhandeln mögen oder können. Hellwig reißen sie die Autos aus den Händen.

    Nein, tun wir nicht. Jedenfalls nicht bei mir und meinem kleinen Händler und dem Zeitpunkt, als ich das Auto gekauft habe.


    Und das ändert auch nicht an der Diskussion. Im Gegenteil dürfte es nicht wundern, dass ein Händler in einer strukturschwachen Region, mit sehr niedrigen Immobilienpreisen über Stückzahl sehr gute Preise bieten kann. Lasst uns doch alle da kaufen und die Inspektion machen wir dann bei PitStop. Und hey, komisch, warum gibt es eigentlich keine kleinen sympathischen Händler in der Nähe mehr?


    Mazda hat dieses Jahr wieder etliche kleine Händler rausgekündigt und wirtschaftlich ist es für den Rest ganz sicher kein Zuckerschlecken. Ich habe auch kein Geld über, aber ich versuche trotzdem erstmal es da los zu werden, wo ich auch die Nähe zum Händler haben möchte.


    Am Ende ist das die ewig gleiche "Geiz ist geil" Mentalität. Da gibt es einfach unterschiedliche Meinungen und herangehensweisen. Ich verdiene mein Geld in Deutschland mit gehobenen deutschen Produkten und freue mich über jeden, der gute Technik und Qualität zu schätzen weiß und das auch preislich honoriert. Also halte ich es genauso.

    Ich glaube nicht wirklich, dass sich deshalb die Einkaufskonditionen verändern. Die Philosophie mehrere Autos mit weniger Marge zu verkaufen, anstatt wenige mit mehr Marge, halte ich einfach für sinniger, weil sich so auch ein größerer Kundenstamm generieren lässt und auch das eigentliche Geld durch die Inspektionskosten, etc. verdient wird.

    Klar, sag ich einfach meinem kleinen Händler mit kleinem Einzugsgebiet "musst Du halt mehr Autos verkaufen". Wie heißt es so schön "das Leben ist kein Wunschkonzert" und nur weil das Auto ein paar hunderter billiger ist, laufen die Kunden dem Händler nicht die Bude ein und reißen ihm die Autos aus den Händen.

    Kann ja nicht sein, dass die so verschiedene Einkaufskonditionen haben und abzocken lassen möchte ich mich ja auch nicht.

    Und was ist mit den Betriebsausgaben? Immobilien, Anzahl der Vorführer, Personal, Kundenstamm, etc.? Der Gewinn berechnet sich aus Einnahmen und Ausgaben und da müssen die kleinen Händler leider anders kalkulieren als die großen Händler.
    Insofern liegt meine Sympathie auch klar bei den kleineren Händlern, bei denen hoffentlich, wie bei meinem, die Betreuung und der Problemlösewille deutlich ausgeprägter sind. Genug schlechte Erfahrungen mit großen Händlern kommen dazu.


    Im Rahmen eines vernünftigen Angebots bin auch bereit mir das etwas kosten lassen.


    Der MX5 liegt bei artgerechter Haltung ja auch bei um die 8l, wie div. Verbrauchswerte hier zeigen. Der sparsamere ist er jedoch definitiv.

    Da muss man sich dann aber schon ganz schön Mühe geben.


    Nach 600 km Autobahn, bei freier Fahrt zwischen 160 und 180 km/h, und zwei nicht langsamen Tagen im Spessart kamen bei mir 7l/100 km heraus. Mehr schaffe ich persönlich nur im Stadtverkehr.

    Welcher Übergangsbereich ist hier eigentlich gemeint?

    Damit ist der Übergang vom haftenden zum rutschenden Reifen gemeint.
    Beim Serien-Bridgestone im Nassen ist dieser Übergangsbereich sehr schmal und das Grip-Niveau im Rutschen ist relativ schlecht.
    Das führt dazu, dass das Auto (im Nassen) wenn der Reifen abreißt (heißt rutscht), mit sehr schnellen und heftigen Fahrzeugreaktionen ausbricht.

    Erstes Zwischenfazit nach 6 h „Fahrwerktest“ überwiegend auf kurvigen Landstraßen:
    :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::D:D

    Nach drei Tagen Vogelsberg und Spessart kann ich nur meine Begeisterung für das KW V3 zum Ausdruck bringen. Egal ob nass, oder trocken, hat der Wagen ein fantastisches Fahrverhalten gezeigt.
    Beide Achsen enorm quersteif und mit den o.g. Einstellwerten neutral mit einem zarten Hauch untersteuern. Der Wagen lässt sich damit extrem fein dirigieren und bietet eine enorme Kurvenperformance. Auch trocken gab es nur minimale Eigenbewegungen der Achse beim Anlenken und dann stand die Fuhre wie eine eins in der Kurve, stabil und extrem schnell.
    Der Grenzbereich ist schmaler und die Fahrzeugreaktionen sind definitiv schneller geworden, aber auch auf unglaublich hohem Niveau. Auch nass, selbst mit dem Bridgestone lies sich der Wagen sehr sicher stellen und sogar der viel gefürchtete Übergangsbereich, war zwar schmal aber ausnutzbar.


    Für mich ist auch der TradeOff zwischen Komfort und Fahrdynamik sehr gelungen. Man gibt ein wenig Komfort auf und gewinnt enorm an Fahrdynamik. Auch drei Stunden Autobahnfahrt waren in einvernehmlicher Meinung zwischen mir und der Besitzerin ;) gut zu ertragen.


    Die von KW gewählte Grundeinstellung finde ich ideal, insbesondere für normalen Betrieb auch auf schlechteren Landstraßen.. Der Aufbau ist unglaublich gut angebunden, ohne das er nachschwingt und gleichzeitig gibt es auch bei sehr hohem Tempo und Querfugen auf der Autobahn keinerlei versetzen, genau wie es auch auf schlechteren Landstraßen kein Springen oder Versetzen gab. Die Traktion ist extrem gut, egal ob nass oder trocken. Das geht sogar so weit, dass man selbst im zweiten oder dritten Gang auf guten Straßen im Nassen keinen Wheelspin bekommt.
    Gefühlt würde jedes aufdrehen der Dämpfer zwar Komfort bringen, aber die Fahrdynamik verschlechtern. Da der Restkomfort für mich i.O. ist, habe ich da auch keine Begehrlichkeiten. Für Track oder sehr gute Straßen kann man aus meiner Sicht mit ein paar Klicks mehr Dämpfung in Zug und Druck noch etwas mehr heraus holen.