Beiträge von Svanniversary

    Die Häme gegen die Deutschen ist an der Stelle überflüssig.
    Die beiden Marken, die sich damals intensiv mit dem Diesotto beschäftigt haben, Mercedes und Volkswagen, haben beide inzwischen alternative Brennverfahren nach Miller und Atkinson in Serie.


    Als Ergebnis kann man z.B. bei VW einen großen Kombi mit 220 PS Benziner relativ problemlos mit einer 6 vorm Komma fahren. Und was ich noch beeindruckender finde ist, das selbst bei sehr forcierter Autobahnfahrt nur 10-12 l/km konsumiert werden. Da ist mancher Sauger in kleineren Autos schlechter.


    Ich bin schon sehr gespannt wie gut Mazda das jetzt hinbekommt und welche Motorvarianten man sehen wird.

    So war es von mir auch gemeint, als Tendenz.


    Meine Basis ist, das ich den Serien Bilstein MX mit symmetrischen Einstellungen vorne und hinten schon fast neutral hinstellen kann.


    D.h. jede Abstimmung mit steiferer Vorderachse verschiebt die Balance nach vorne und umgekehrt verschiebt eine steifere Hinterachse die Balance nach hinten.
    Dazu kommt dann noch die Fahrwerkseinstellung und die Dämpfung, die natürlich auch Einfluss haben.


    Gemeint ist immer die rein statistische Steuertendenz, also stationäre Kreisfahrt. Dynamisch bekomme ich den MX mit fast jedem Fahrwerk in die eine oder andere Richtung gestellt.


    Worauf es mir im wesentlichen ankam ist die Aussage, dass die Fahrwerkseinstellungen zum Fahrwerk passen müssen und es nicht sinnvoll ist, für die verschiedenen Varianten dieselben Einstellungen zu nehmen.


    Serie und BC-Racing vertragen symmetrische Einstellungen. Die ST/KW Fahrwerke sind anders ausgelegt und das Öhlins auch, so dass ich hier ein wenig korrigieren muss.
    Wir haben ja auch schon Erfahrungen hier im Forum, dass das KW V3 schon etwas sehr ins übersteuern gehen kann. Das passt ganz gut zu den Überlegungen.

    Spur sollte schon sehr genau sein. Da merkt man bereits wenige Minuten als Unterschied im Fahrverhalten.
    Sturz und Nachlauf sind eher unkritischer was die absoluten Werte angeht. Die Differenz rechts/links sollte aber so klein wie möglich sein.

    Spitz pass auf! Neben den absoluten Werten ist und bleibt auch das Delta entscheidend. Der MX ist leicht und agil - selbst wenn es gerade mal nicht willkommen ist.

    Bisher nach ca. 8.000 km mit dem Bridgestone gibt es keine besonderen Auffälligkeiten. Das Eigenlenkverhalten hat sich weder trocken noch nass verändert. Muss jetzt aber wirklich mal messen, was aktuell noch an Profil drauf ist.

    Hallo @Merten124,


    weniger Nachlauf, um die Haltekräfte zu reduzieren kann man machen. Verschlechtert aber definitiv auch den Rücklauf bei niedrigen Geschwindigkeiten und den Geradeauslauf. Nach meiner Einschätzung kann man aber bis 6,5 Grad Nachlauf zumindest mal ausprobieren. Damit ist man auch noch im Rahmen der Werksvorgaben.


    Hinsichtlich Balance des Autos muss man nach meiner Einschätzung beim ST-X und KW V3 aufpassen. Im Gegensatz zu den Federraten des BC-Racing (vorne härter, untersteuernd) sind das ST-X und das V3 grundsätzlich neutraler ausgelegt (ähnliche Federraten vorne und hinten).
    Um die Hinterachse gut zum stehen zu bekommen hilft schon einmal mehr Sturz und eine Gesamtspur, wie die genannten 20 Minuten.
    Wenn ich dabei aber beide Achsen symmetrisch einstelle, wird das Auto schon eher in Richtung übersteuern gehen.
    Um ein neutrales Setup zu erreichen, musst Du die Vorderachse leicht zurück nehmen (weniger Sturz und Spur).


    Leider sind das bei mir aktuell noch theoretische Überlegungen, aber in wenigen Wochen kann ich dann auch aus der Praxis berichten.

    Das kommt ja auch auf das Einsatzprofil an. Als Daily fällt mir das etwas schwer alle 0,5 mm, obwohl das mit Sicherheit nahezu optimal ist.
    Solange ausreichend Restprofil drauf ist (> 4 mm) kann man das nach meiner Erfahrung auch etwas lockerer sehen.


    Der Vorteil ist, dass der Verschleiß beim Hecktriebler recht ausgewogen ist (Bremsen vorne, Antrieb hinten). Fronttriebler haben da ein größeres Problem.


    P.S., Notiz an mich: Mal wieder Profiltiefe messen.