Könnte mir vorstellen, dass ich dann beim Schliessen ganz schön zu schmeissen muss, weil die Klappe nur noch in die andere Richtung will.
Beiträge von Svanniversary
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Meintest Du jetzt BBRGTI im Vergleich zu SPS? Das konnte ich an den Antworten nicht erkennen.
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Auf winkeligen Kursen oder im Slalom entscheid also der Fahrer über Sieg oder Niederlage, ob er das schmale Drehzahlband des Originals einhalten kann oder eben nicht.
Wir reden schon noch vom G160 Sauger? Der hat einen sehr gleichmäßigen Drehmomentverlauf und ein schmales, nutzbares Drehzahlband kann ich da nicht nachvollziehen.
Mehr Leistung an sich führt sicher zu besseren Fahrleistungen, aber die Fahrbarkeit an sich ist auch in der Serie schon sehr gut. -
Ja, ist richtig.
Die Felge wird mit sehr wenigen weiteren Schwingzyklen (Umdrehungen) weiter reißen und früher oder später ganz brechen.
So schnell wie möglich tauschen und bis dahin sehr vorsichtig fahren. Das ist ein großes Sicherheitsrisiko.
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Super, vielen Dank. Volle Dröhnung in beiden Threads ist super ;-).
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@MX505: was du beschreibst ist doch nichts anderes als die Balance. Es reicht mitunter schon eine andere Scheiben-Belagkombination auf einer Achse um das Verhältnis Front-Heck zu stören. Wie und warum das passiert ist zunächst zweitrangig. Fakt ist, dass es passiert.
Auch, aber ich habe mich auch auf das ursprüngliche Thema bezogen. Mit mehr Volumen änderst Du auch die Druckdynamik in der Bremse und damit sind ggf. die beschriebenen Probleme der Regelsysteme erklärbar. Das ABS ist so appliziert, dass es bei einer gewissen Druckdynamik eine bestimmte Reation der Bremse erwartet. Wenn das dann nicht mehr optimal zusammen passt, sind solche Situationen wie kurze Blockierer oder andere unsaubere Regelungen für mich plausibel.
Ansonsten zum Thema Balance volle Zustimmung. Das ist aber nicht mehr so kritisch, weil ich die Bremskraftverteilung mittlerweile nicht mehr über feste Einstellungen, sondern die Regelsysteme mache. Wenn natürlich die Grundbalance komplett verschoben ist, wird es auf jeden Fall nicht besser ;-).Zum grundsätzlichen Regelthema - bei meinem Fahrsicherheitstraining haben wir auch Bremsübungen auf Niedrigreibwert und Asphalt gemacht. Die Regelperfomance aller Autos war dabei gut, also so wie ich das auch von anderen modernen Autos kenne, ohne Auffälligkeiten.
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Balance ist das eine und Volumenaufnahme der Bremse das andere Thema, sprich wieviel Öldruck ergibt im Sattel welches Bremsmoment. Die Dynamik der Hydraulik ist auf gewisse Drücke und Volumenströme ausgelegt. Größere Sättel haben andere Volumenaufnahmen.
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Hört sich normal an ;-). Das ESP lässt ja generell eher „lange Leine“.
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Gute Idee ;-). Sollte sich auch noch im akzeptablen Rahmen bewegen.
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Nun zur eigentlichen Frage.
Da ich ja die Vmaxx Bremsanlage sowie das KW-V3 habe, kann es sein, dass die Regelung des ABS z.B. mit der veränderten Hydraulik ein verändertes Verhalten abbilden kann?
Ich meine, die Sensorik ist davon ja nicht beeinträchtigt, der Ventilblock schaltet dann situationsbedingt in seinem für die ND-Anlage ausgetüftelten Profil und das wird dann u.U. mit der 4 Kolbenanlage nicht sauber in seiner Wirkung auf die Straße "übersetzt" (größere Kolben, größerer Reibbelag, verstelltes Verhältniss VA/HA) - wäre das denkbar?
Leider war kein weiterer ND dabei, um ein Unterschied zwischen ohne/mit Umbau direkt vergleichen zu können.Trotz alle dem, find ich diese Trainings immer wieder super, vor allem, da der ND für mich noch rel. neu ist, war es doch eine sehr interessante Erfahrung um das Verhalten des Autos unter solchen Bedingungen kennen zu lernen.
VG Tobias
P.S.
Interessant im Theorieteil war auch, das aktuelle Bremsanlagen von "normalen" Fahrzeugen mit einer Verzögerung von etwa 9 m/s² ausgelegt werden sollen- grober Anhaltswert - bei Sportwagen wie z.B. Porsche sollen es anscheinend bis etwa 11m/s² sein. In den Gutachtenpapieren der Vmaxx war hier interessanterweise eine Messfahrt als Nachweis angegeben, wo bei ca. 100km eine Verzögerung von auch so um die 9 m/s² im ND (bei ich glaube von 100km/h aus) gemessen worden ist.Ich denke mal Du hast da ins Schwarze getroffen. ABS Applikation und Hydraulik sind selbstverständlich auf die Serienbremsanlage appliziert. Auch wenn diese Anlagen selbstlernend arbeiten, funktioniert das nur in gewissen Grenzen. Also ja, es ist relativ wahrscheinlich, dass das nachteilige Bremsverhalten durch die andere Bremsanlage ausgelöst wurde. Es könnte allerdings sein, dass sich die Anlage noch mehr auf die neuen Parameter anlernt und noch etwas besser wird.
Das ESP arbeitet mit einem sogenannten Einspurmodell. Dieses wird immer nur grob vorparametriert und lernt sich dann selber auf Fahrwerk und Reifen an. Das muss man so machen, weil die Streuung der Reifen und Fahrzeuge so groß ist, dass es Sinn macht, dass das System "sein Fahrzeug" anlernt. Als brauchst Du Dir zumindest hinsichtlich KW V3 keine großen Gedanken machen. Die Radführung wird eher besser ggü. der Serie, so dass es dadurch sogar Vorteile geben sollte. Auf der anderen Seite nutzt natürlich auch das ESP die Hydraulikeinheit und könnte unter der Fehlanpassung leiden.Das mit der Auslegung der Bremsanlagen kann ich nicht nachvollziehen. Aus der Praxis heraus kann ich nur berichten, dass man das heraus holt, was geht, weil Bremswege eben im Alltag wichtig sind und auch von der Presse honoriert werden. Zumindest kein europäischer OEM würde da sagen 9 m/s² reichen schon, sondern immer Versuchen das Maximum heraus zu holen. Bestimmend für die Dimensionierung einer Bremse ist auch die Folgebremsung, weil es dann thermisch eng wird. Bei Einzelbremsungen kannst Du die Bremsanlage fast vernachlässigen, solange sie es schafft den Reifen zum Blockieren zu bringen. Der Bremsweg hängt dann viel mehr vom Regler, dem Reifen und der Fahrwerksgüte ab.