Beiträge von Svanniversary

    Muss ich echt mal testen mit Sportpaket und ohne.
    Habe gehört/gelesen, dass das Fahrgefühl durch das Sportfahrwerk nochmal ne ganz andere Hausnummer wäre. Is natürlich ne subjektive Sache.


    Mache mir bei den Sitzen eig nur Gedanken, da ich auch etwas untersetztere Bekannte habe, die sich in den Sitzen dann evtl nicht wohlfühlen würden.
    Über das Material lässt sich natürlich streiten, aba Alcantara soll ja nich so arg aufheizen und erkalten wie das classic Leder, wenn ichs richtig verstanden habe.

    Geht es dann um den Beifahrersitz? Der ist bei Recaro breiter und nimmt sich nicht viel mit den Seriensitzen. Der Fahrersitz ist dafür spürbar enger.

    Nein, hier in D ist sich nix mit Wechselkennzeichen.
    Einen Benziner, so um die 20 Jahre mit Frontantrieb z.B. Audi 80 oder 100 für schmales Geld kann für den Winter durchaus Sinn machen, wenn man in alpinen Gefilden mit reichlich Streusalzeinsatz wohnt.

    Brr, schon wieder so einer ;-).


    Das sind wunderschöne Youngtimer, insbesondere mit den tollen 5-Zylinder Motoren. Die muss man pflegen und erhalten und nicht im Winter tot fahren.

    Meine Ansichten zum Bilstein Serienfahrwerk haben sich soweit bestätigt. Das Fahrwerk bietet ein Handling, dass gleichzeitig großen Fahrspaß mit hoher Sicherheit kombiniert. Es ist etwas Leben im Auto, aber dafür ist das Auto auch sehr leichtfüßig und spielerisch zu bewegen. Gleichzeitig kündigt sich der Grenzbereich sehr breit an und ist auch sehr gut beherrschbar.

    Da ich von einigen Leuten angesprochen wurde, u.a. auch per PN. Dazu noch einmal ein paar Worte.


    Nochmal zu meinem Anspruch an ein Fahrwerk - ich mache das beruflich und habe selber mehr als vier Jahre lang Autos abgestimmt. Meine Erwartungshaltung und die Art wie ich ein Fahrwerk beurteile ist ganz sicher anders, als bei fast allen anderen Fahrern und meine Ansprüche entsprechend auch.


    Und ich habe lange mit mir gerungen, ob mir das Bilstein Fahrwerk nicht reicht. Ich finde es nach wie vor sehr harmonisch, es unterstreicht den leichten und spielerischen Charakter des Autos, es ist sehr fahrsicher und es ermöglich bereits eine sehr sehr gute Fahrdynamik.
    D.h. ich stehe dazu, dass ich das Fahrwerk für sehr gelungen halte und es immer noch für die meisten Nutzungsprofile uneingeschränkt empfehlen kann. Auch die Kombi Eibach/H&R und Bilstein funktioniert sehr ordentlich und ist eine preiswerte Lösung, um das Auto tiefer zu bringen. Nicht empfehlen würde ich persönlich die Variante Tieferlegungsfedern in Verbindung mit den Standarddämpfern. Diese Kombi ist unterdämpft und fahrdynamisch nicht so sinnvoll.


    Und wenn es dann wirklich ein echte fahrdynamische Verbesserung sein soll, führt imho kein Weg am kompletten (Gewinde-) Fahrwerk vorbei. Da konnte ich leider noch nicht viele Varianten fahren, aber von der Papierlage und den Berichten erfahrener User habe ich das Gefühl "you get what you pay for". D.h. die teuren Fahrwerke sind in der Regel auch die Besseren. Wenn ich da eine Empfehlung ausprechen soll, dann sind es tatsächlich die hier oft genannten üblichen Verdächtigen, das ST XT mit fester Abstimmung als preiswerter Einstieg, das BC-Racing mit eingeschränkter Ganzjahrestauglichkeit für gehobene Ansprüche und das KW V3, das schon sehr dicht am Rennfahrwerk ist und eigentlich für höchste Ansprüche geeignet sein sollte. Aber das werde ich ja bald sehen und berichten.
    Edit: Ganz vergessen, in der Stärke des fahrdynamischen Upgrades handele ich mir in der Regel auch Nachteile ein. Im Besonderen sind das dann weniger Bewegung im Fahrzeug und damit schnellere und härtere Fahrzeugreaktionen und damit verbunden ein höherer aber schmalerer Grenzbereich, der schwieriger zu beherrschen ist. Das Auto wird im Fahrwerk steifer, aber auch weniger leichtfüßig. Lastwechsel kündigen sich weniger an und sind dann umso abrupter und schneller. Je nach Erfahrung kann ein Auto dadurch also auch durchaus anstrengender und mit weniger Sicherheits—Reserven zu fahren sein.


    Soweit meine höchstpersönliche und sicher auch subjektiv geprägte Einschätzung. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.

    Wie der Norddeutsche sagt „lieber dod als Schwung verlieren“.
    Ich toppe das mit einer T3 Pritsche mit 55 PS Saugdiesel. War allerdings beim Bund und definitiv das wenigsten dynamische Auto meines Lebens. Sogar der DB 1017 ging besser.


    Ups, noch schnell was zur Kupplung.
    Unsere Kupplung hat nach dem Fahrsicherheitstraining im warmen Zustand das Rupfen angefangen.
    Das ist dann aber immer besser geworden und jetzt so gut wie weg. Schätze da war irgendetwas mit dem Belag, was sich jetzt abgefahren hat.

    Die 0er Öle sind extrem dünnflüssig. Das führt in der Regel zu einem höheren Ölverbrauch und generellen schneller zu Undichtigkeiten. Da ist das 5W30 einfach ein schönes Allround-Öl mit dem man in unseren Breiten aus meiner Sicht nichts falsch macht.


    Ich kenne befreundete Oldie-Besitzer, die mal so ein Leichtlauföl im Oldtimer ausprobiert haben und sofort hat der Motor angefangen aus allen Dichtungen Öl zu schwitzen. Danach wieder ein schönes 10W40 und gut war.

    Ich mag das Alcantara auch lieber. Da gibt es nicht so die Temperatur-Extreme wie beim Leder und es backt und rutscht nicht so. Pflegeleicht ist es außerdem.


    Wir sind beides Probe gefahren, normales Leder und Recaro. Beim Leder waren wir bei 25 Grad C klitschnass am Rücken, mit den Recaros den ganzen Sommer über nicht einmal. Ich finde die Belüftung der Ledersitze extrem schlecht.

    So schöne Strecken haben wir hier nicht. Da bleibt nur der Harz und das geht auch schon gut, aber eher bei normalem Landstraßentempo. Ist natürlich fahrerisch dadurch auch recht reizvoll, aber komischerweise stehen mir in den Kurven auch immer andere im Weg rum.


    Was ich noch schreiben wollte - das mit dem Schalten ist ja auch nur der längsdynamische Effekt und der ist beim MX-5 ja auch nicht so spektakulär. Querdynamisch dagegen kann er richtig was und das geht dann auch entspannt und ohne ausquetschen.

    Das sehe ich genauso wie Du. Die Höchstleistung brauche ich ja auch nur beim Ausdrehen. Für das Stellen des Autos und optimale Anschlüsse in den Gängen ist das maximale Drehmoment die richtige Größe und das liegt ja bekanntlich beim G160 bei ca. 4.600 1/min. an.


    Am meisten Spass macht es mir in den Gängen 3, 4 und 5 auf der Landstraße und der zweite kommt vielleicht mal beim Überholen oder sehr langsamen Passagen zum Einsatz. Der erste wird bei mir in der Regel nur zum Anfahren und rangieren verwendet.