Kann man, nur dass das ASR/EDS das heute vollautomatisch macht
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Beiträge von Svanniversary
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Ich möchte es nicht wiederholen, aber Fahrtechnik – Scandivian Flick ist kein Ersatz für die Handbremse bei Downhill. Vor allem nicht auf rutschigem Untergrund. Und schon gar nicht auf öffentlichen Straßen, denn die Handbremse bietet viel mehr Kontrolle über die Einstiegsgeschwindigkeit. Schließlich heißt es „Bremse“.

Ja, sicher. Habe ich ja geschrieben. Ein ganz wichtiges Thema, für jeden von uns, täglich
.Das möchte ich technisch gar nicht in Abrede stellen, möchte ich aber auch nicht erleben, im öffentlichen Straßenverkehr und wenn mir jemand so in der Kurve entgegenkommt, hätten wir ein Thema
.Und wie geschrieben, bleiben wir mal auf dem Teppich. Der normale Fahrer beherrscht weder Über-, noch Untersteuern und der greift dann zum „Drift“ zur Stockhandbremse. Mich gruselt es …
Und nein, egal was Du schreibst, ich beharre auf meiner Meinung - das gehört nicht in den öffentlichen Straßenverkehr, auch nicht wenn ich es mit der Handbremse doch so viel besser kontrollieren kann. Man (der normale Fahrer) kann das nämlich nicht, die meisten die glauben sie könnten es, können es auch nicht, treiben aber dennoch Unsinn und die, die es können, sind meistens erfahren genug, dass sie es im öffentlichen Straßenverkehr nicht machen.
Das ist hier auch alles sehr schwierig und wäre bei einem Bier viel besser zu erläutern.
Hier im Forum ist es immer sehr schwer einzuordnen, wer wirklich Erfahrung und Fahrtechnik hat und wer nur vom Leder zieht und dann draußen andere in Gefahr bringt, weil er nur vermeintlich glaubt alles im Griff zu haben.
Gerade bei solchen Aussagen von „Könnern im öffentlichen Straßenverkehr, die jede Kurve im Drift nehmen“ gehen bei mir leider die Warnlampen an. Das sind meist die, die in meiner Ausbildung als erstes das Auto wegwerfen und hinterher auch noch meinen das Material wäre Schuld gewesen.
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Absolut harter Usecase im täglichen Einsatz. Bin da voll bei Dir
. Bei meiner täglichen Rallye kommt das gut.Ich verstehe ja Euren Enthusiasmus und freue mich sogar darüber.
Meine berufliche und private Erfahrung lehrt mich aber, dass 99,9 % der Fahrer nicht einmal den Grenzbereich kennen oder erleben.
Insofern ist das sicher eins der „will ich haben/haben ist besser als brauchen“ Features, aber der tatsächliche Praxisnutzen, im Alltag, ist arg begrenzt.
Und ich persönlich bewundere eher den Fahrer, der das Auto technisch beherrscht, als den der am Stock reisst und dann irgendwie um die Kurve eiert.
Und ganz ehrlich, wir sind doch hoffentlich alle erwachsen genug, dass niemand die Handbremse in einer Haarnadelkurve im öffentlichen Straßenverkehr wirklich benutzt geschweige den braucht
.Ist aber natürlich auch alles individuell. Ich bewege mich bevorzugt auf dem Nasshandling/Schnee-/Eiskurs bei höherer Geschwindigkeit, abseits des öffentlichen Straßenverkehrs, und arbeite da mit Traktion und Lastwechsel. Eine Stockhandbremse habe ich da definitiv noch nie vermisst. Es steigert auch die Herausforderung und den technischen Level, wenn man für die engen Ecken statt der Handbremse den scandinavian flick übt
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So hätte ich es im Marketing auch formuliert, wenn ich nicht zugeben möchte, dass gespart wurde
.Mag sein, mag nicht sein.
Mit der richtigen Fahrtechnik und Hinterrad-/Allradantrieb halte ich persönlich die Stockhandbremse mittlerweile für entbehrlich.
Wir sind uns aber sicher einig, dass die Handbremse helfen kann, einen Drift einzuleiten (wenn man es aufgrund der Fahrtechnik anders nicht hinbekommt), aber zum Halten des Übersteuerns, also dem eigentlichen Drift kann sie nicht beitragen.
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Was ist wenn irgendein MX-5 Fahrer mit der Handbremse driften will?
Ich kann Dir glaubhaft versichern, dass das für einen modernen OEM kein Entscheidungkriterium ist
.Aber viel wichtiger - warum um alles in der Welt sollte man eine Handbremse benötigen, um zu driften, wenn man ein Fahrzeug mit Hinterradantrieb fährt?
Du solltest noch mal nachlesen, was driften heißt und selber erkennen, dass ich nur mit einer Handbremse nicht driften kann
.„Driften beschreibt einen Fahrzustand oder eine Fahrtechnik, bei der das Fahrzeug reproduzierbar in einem kontrollierten Übersteuern bewegt und auch gehalten wird und sich seitlich zur eigentlichen Längsachse bewegt.“
Quelle: https://www.drift.de/drift-abc
"Stockhandbremse" - irre

Ist das die wörtliche Übersetzung aus dem Japanischen?

Da bin ich ja mit "Schwengel" gar nicht so weit weg...
Nein, das ist deutsch und es geht auch gerne noch deutscher - manuelle Betätigungsvorrichtung für die Feststellbremse, die mittels Hebel und Seilzug betrieben wird
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Aus Sicht OEM fallen mir die folgenden Gründe ein:
- Stockhandbremse (so heißt das Ding) passt besser zu puristischen Roadster-Konzept (mein Favorit)
- Preis und Gewicht für eine EPB zu hoch
- Zu wenig Package-Platz für eine EPB an der Hinterachse
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Nicht aufregen …
Wir können nur das interpretieren, was Du uns sagst, und das war zumindest ein wenig, sagen wir mal, widersprüchlich.
Probier es aus, gewöhn Dich an das Auto. Fragen ist selbstverständlich o.k., ausprobieren wäre auch o.k. gewesen und hätte von unserer Seite weniger Spekulation ausgelöst.
Aber ist doch gut, dass wir uns dazu ausgetauscht haben
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Jep, alles Umbauten, die den Fahrwerksverschleiß erheblich beeinflussen. So kann man sich als Laie täuschen …
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Ich halte es für absolut ausgeschlossen, dass irgendein Verschleiß an der Bremse verhindert, dass mindestens ein oder mehr Räder in die ABS-Regelung gehen.
Erstmal schauen, ob überhaupt die notwendige Betätigungskraft angelegt wurde.
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Mit der Radbremse hat das erst einmal nichts zu tun, obwohl der Gedanke naheliegt. Die reicht unter normalen Umständen immer, um den ABS-Regelbereich zu erreichen.
Hier geht es eher um die Auslegung Hauptbremszylinder/Bremskraftverstärker und die Fusskraft.
Der ND ist da durchaus auf der strafferen Seite, aber man kommt problemlos in den Regelbereich.
Im ersten Schritt würde ich Dir empfehlen mal eine ordentliche Schlagbremsung zu üben und auszuführen und dann sollte es kein Thema sein, das Auto zum regeln zu bringen. Dazu würde ich mir eine ruhige Nebenstraße ohne Verkehr suchen und dann bei Geradeausfahrt aus etwas 80 km/h vollbremsen, so lange bis es auch wirklich kräftig genug war, um das ABS auszulösen. Das ist auch eine sehr gute Übung, um den Notfall zu trainieren und sich an das Auto zu gewöhnen.
Die dabei erreichbaren Verzögerungen sind je nach Reifen dann auch sehr gut.
Was vielleicht noch erschwerend hinzukommt ist, dass das ND-Schlupfregelsystem schon recht modern ist und nicht so viel Rückmeldung der Regelung gibt, weil diese eher subtil und schnell ist. Es mag also durchaus sein, dass das Auto bereits geregelt hat und Du es nur nicht bemerkt hast.
P.S.: Die NC-Bremse kenne ich nicht gut genug, um den Vergleich herzustellen.