Beiträge von Senkschraube

    Es ranken sich die Myten um Getriebeschäden und Ölfüllungen. Da gibt es ein Video von Richard Fanders:

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    Dieses Video ist in diesem Forum schon einmal aufgetaucht.


    Bei Minute 7:11 beginnt das Ganze. Die Getriebölanalyse zeigte die richtige Viskosität, aber vermutlich war ein Motorenöl SAE 20 im Schaltgetriebe drin. Mazda empfiehlt "Mazda Original Long Life Gear Oil IS" oder 75W-90 GL-4. Bloss entspricht das originale "Long Life Gear Oil IS" nicht einem 75W-90 sondern eher einem 75W-80. Kein Wunder schalten sich die Getriebe mit 75W-90 kalt schlecht. Die Viskosität ist zu hoch. Fanders behauptet ja, es brauche dann bis zu 15min bis es ählich gut schaltet, scheint mir aber etwas lange oder Winter zu sein.


    Dasselbe in einem MX-5-Forum in UK:

    Gear Oil service
    My model of MX-5 is: __2018 ND RF I’m based near: __SURREY I’m looking for technical help or recommendations on: __GEAR OIL Hi all Which gear oil should I…
    forum.mx5oc.co.uk


    Dort hat einer seine Brühe im Schaltgetriebe analysieren lassen (Link oben). Befund im Analysebericht dort sinngemäss "kalt etwas viele unlösliche Anteile was fortgeschrittenen Ölabbau vermuten lässt". Spricht nicht für temperaturstabile Synthetik. Und das schon nach 13k (bitte dann "k" wenigstens klein schreiben ;) ). Desweiteren werden kalt 60cSt gemessen, ein 75W-90 hätte aber gute 100cSt@40°C und der Sollwert läge nach Analyse "Mazda Original Long Life Gear Oil IS" zwischen 12.2 und 15.5 cSt (cSt entspricht übrigens mm2/s) und nicht um 10cSt.


    Weiter unten im englischen Forum vermutet dann jemand Kupplungsprobleme (Geberzylinder + Luft). Bei meinem geht es vermutlich in diese Richtung, weil die Gänge 1-6 sauber funktionieren sobald die Karre mal rollt.


    Was wollte ich damit eigentlich schreiben :) ?

    1) Da stimmt doch etwas mit den Ölfüllungen nicht. Vielleicht eine Nebenwirkung in Form von Beschaffungsthmen der Coronazeit oder minderwertige Brühe. Offenbar ähnlich wie bei der Schlumpfung. GMP war einmal, das handhabt man heute beim Mischen flexibel 8) . Vermutlich tut man gut daran, den fMH zu einer echten Füllung "Mazda Original Long Life Gear Oil IS" zu zwingen. Mit €30.-/L ein teueres Unterfangen =O .

    2) "Mazda Original Long Life Gear Oil IS" ist kalt (40°C) wesentlich dünnflüssiger als 75W-90. Wahrscheinlich will Mazda damit Heisslaufeigenschaften bei fremden Produkten um jeden Preis sicherstellen. Die Normen lassen dem Ölmischer erheblichen Spielraum für Schwankungen zu. Man muss sich im klaren darüber sein, dass der Unterschied der Viksosität umso grösser wird, je kälter das Öl ist. Man würde mit einem Vollsynthetiköl 75W-80 besser fahren aber ich habe das hier nicht empfohlen X/ weil's von der von Mazda kommunizierten spec abweicht. In England kommen die zum gleichen Schluss.

    3) "Mazda Original Long Life Gear Oil IS" ist Hokuspokus ohne Angaben. Man muss sich im Netz alles zusammenklauben und findet dann eben die tollsten Analysen mit erheblichen Abweichungen zu den Sollwerten.


    Werde diesen Sommer auf Fremdmarke umölen und allenfalls die Bremsflüssgkeit machen. Mein Getriebe ist jetzt noch nicht defekt und irgendwie ist das Vertrauen in OEM etwas angekratzt.

    Senkschraube : was meinst Du mit „12 Mm“ am Anfang Deines Textes?

    Sorry, das sind "Mega Meter". Gemeint sind 12tkm. Irgend jemand im Forum hat das auch mal so verwendet und von da habe ich das übernommen, weil ich's auch bevozugen würde. Beipiel: 100'000 km hat ja den Vorsatz "k" für Kilo. Man könnte da 100tkm schreiben weil man's so ausspricht, was aber streng genommen falsch ist. Wären aber in Bezug auf SI-Einheit [m] halt Millionen. Schöner wäre halt gleich den hierführ vorgesehenen Vorsatz "Mega" zu nehmen, also [Mm]. Im Beispiel dann 100 Mm. Ist korrekter aber halt nicht üblich.

    Wenn ich nach "nur" 2000 km MX-5 ND-Erfahrung meinen Senf zu dem Thema dazu geben kann: Das Getriebe bei meinem ND2 JG 5/2023 mit 12Mm (also einem "Problem-Jahrgang") schaltet sich (kalt) nicht wirklich grossartig, wie es häufig in Tests beschrieben wird. Diese Beschreibungen treffen nur auf den gut definierten, schnellen und knackigen Gangwechsel während der Fahrt zu, was ja auch das Wichtigste ist. Bei meinem braucht das Getriebe im Stand kalt sehr viel Geduld bis die Gänge reingehen. Das betrifft den ersten Gangwechsel. Stark betroffen ist der Rückwärtsgang. Mir ist aufgefallen, dass der Mixxer absolut stillstehen muss beim Wechsel in den Rückwärtsgang, auch warm. Da ist nix mit ausrollend mal für die Garage rückwärts einlegen. Auch im Stillstand ist der Widerstand dann recht hoch und es braucht etwas Zeit bis der Gang reingeht. Dann macht das Getriebe auch gut hörbare Laufgeräusche in warmem Zustand. Ist mir vor allem auf Parkplätzen im ersten Gang aufgefallen. Die Abrollgeräusche der Reifen sind dann nicht so dominant und die Motordrehzahl verhältnissmässig hoch. Kalt (auch im Sommer) mahlt das Ausrücklager auch gerne. Kritisch ist das aber erst, wenn es unter Last, also bei getretener Kupplung, mahlende Geräusche macht. Das ist eindeutig nicht der Fall.

    Alles in allem sind das (noch) keine Defekte. Leider nicht so recht reproduzierbar. Der MX-5 in jeder Disziplin laut, man hört einfach alles und darum auch das sprichwörtliche "Gras wachsen".

    Von einem füheren 316i kannte ich das Problem schwergängiger Gänge bereits. Dort war aber der erste Gang betroffen. Kalt sehr übel und vermeintlich defekt. Der Rückwärtsgang kalt ebenfalls. Geholfen hat das Schalten in einen hohen Gang und dann zurück in den ersten. MoS2-Zusatz war rausgeworfenes Geld. Was der Hersteller nicht richtig zusammenmixt, behebt der Verbraucher dann auch nicht. Es lief dann beim nächsten Getriebeölwechsel als grauer Bodensatz raus. Geholfen hatte aber frisches ATF (weil freigeben im E36/316i) eines kleinen Ölherstellers. Probleme weggeblasen. Das Getriebe schaltete sich ab dann wie neu, vergleichbar wie im MX-5, einfach unpräziser wegen etwas ausgelutschtem Schalthebellager. Vermutlich werde ich das Schaltgetriebe am MX-5 trotz Gewährleistungsfrist bei Gelegenheit umölen, wenn das Schaltverhalten so bleibt.

    Das die Alternativ Fahrzeuge nicht günstiger werden ist mir bewusst. Es gibt aber auch noch andere Gründe das Fahrzeug zu wechseln. Unter anderem der wenig emotionale Motor, die fehlende Praktikabilität (Ich weiss, welch Überraschung) die mich doch mehr und mehr stört als vorher angenommen und der Vortrieb. Zwecks "Materialmord" bleibt mir nur zu sagen das der 26 Jahre alte VW das trotz mehr Drehmoment, Gewicht und 220000km auf dem ersten Getriebe ohne Ausfallerscheinungen ausgehalten hat, der wurde auch nicht durch die Kurven geschoben. Kann sein das Ich einfach Pech mit dem Mazda hatte aber ich möchte nicht auf die nächste größere Rechnung warten und es dadurch herausfinden.

    Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass Europäer um die Jahrtausendwende durchaus gute Fahrzeuge gebaut haben. Klar gab's rostige Benzen, BMW's mit ausgerissenen Hinterachsen oder VW-Diesel die qualmten (und weit in die 10er-Jahre) =O . Meine E30,E36,E46 hatten auch nie Getriebeprobleme. Aber ich erspare mir eine Auflistung, was diese Fahrzeuge sonst alles hatten, vor allem der E46 war im Unterhalt und betreffend Zuverlässigkeit alles andere als optimal. Man konnte aber problemlos >200Mm fahren und hatte recht aufgeräumte Fahrzeuge ohne übermässig Peripherie. Aus technischer Sicht ist seit den 2000er nicht viel Gescheites dazu gekommen, mal abgesehen von der gesteigerten passiven Sicherheit die man aber (hoffentlich :!: ) nie zu Gesicht bekommt. Ist also viel mehr eine markenunabhängige Abwägung zwischen alten und neueren Fahrzeugen die du da vornimmst.

    Genau aus dieser Abwägung bin ich auf Mazda gekommen, weil wir schon alte Fahrzeuge haben, keine Diesel oder Elektro wollten, selber schrauben, aber ein neues und zuverlässiges Fahrzeug mit überschauberem Kraftstoffverbrauch her musste. Für mich ist der selbstsaugende MX-5 mit Hinterradantrieb genau das bewährte Konzept vergangener Jahrzehnte um eben genau in den Kurven zu schieben. Alte Fronttriebler sind fahrwerkstechnisch ein Graus. Und wie einfach lässt sich beim ND ein defektes Getriebe tauschen? Einfacher geht es kaum. Klar, zu früher Ausfall und abhängig vom Jahrgang eine Schwäche des Mixxers. Falls wir mehr Platz brauchen, nehmen wir eben nicht den Mixxer. Zweitfahrzeug könnte ja auch eine Überlegung sein. Ich würde behaupten, dass Mazda-Modelle unter aktuellen Autobauern dem schnörkellosen Fahrzeugbau vergangener Zeiten am nächsten kommen.

    Zusammenfassend kann man sagen, daß der Schaden (blau angelaufene Reibscheibe) hier wohl auch bei Trackdayfahrern und NS-Heizern wohl äußerst selten bis garnicht aufgetreten ist. Das macht es für den TE nicht einfacher, aber das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen und das Auto wird wieder verkauft. Richtige Entscheidung, wenn man kein Vertrauen mehr in die Technik hat.


    Was soll es denn werden? Ein älterer Z4 mit schönem 6-Ender, oder vielleicht ein GTI Clubsport würden sich sicher für den zu erzielenden Verkaufspreis ausgehen. Da spart man sich dann auch Nachrüstungen im Bereich Fahrwerk etc., weil die schon von Haus aus so gehen, wie man es erwartet.

    Die älteren 6-Zylinder Z4 teilten die Bauteile mit den E46 mit M54-Motoren. Da gab es reihenweise defekte ZMS, allerdings ging (zumindest bei meinem ZMS) die Vorspannung der Federn verloren und sie haben dann bei Leerlauf unschöne Geräusche gemacht. Die Eingangswelle des (Getrag-)Getriebes ging aber deswegen nicht kaputt. Ob die Probleme auch bei späteren Z4 noch bestanden kann ich nicht beurteilen. Nach dem Austausch des ZMS (Luk) waren die Probleme jedefalls weg und das ZMS hielt dann etwas über 200tkm bis zur Verschrottung des Fahrzeugs.

    Nach dem ersten Jahr gestern den 1. Kundenservice bei 15.000 km genossen :)Rechnung über 300€ brutto bezahlt. Mazda Original Öl 5w-30 eingefüllt. Würdet Ihr mit der Plörre weiterfahren, oder baldmöglichst durch Ravenol ersetzen? Das Mazda Original Öl 5w-30 ist offensichtlich kein vollsynthetisches Öl?

    Standard ab Werk ist 0W-20. Habe mich kürzlich auch mit dieser Frage beschäftigt. Das 0W-20 Supra ist vollsynthetisches und durchaus hochwertiges Motorenöl. Der VI-Index von >238 weist auf einen sehr hohen Einsatz von Polymeren hin. Das ist alles gut und recht. Allerdings neigen solche Öle auch eher zu Scherverlusten. Für mich bietet 0W-20 keine Vorteile, da Sommer- und Langstreckenbetrieb.

    Da ich bis Ablauf der Garantie den Wechsel bei Mazda machen lasse, werde ich weiterhin das Mazda 0W-20 einfüllen lassen. Danach kommt 5W-30 einer Fremdmarke rein einfach weil ich da günstiger rankomme. Freigabe haben 5W-30 unter Beachtung API- und ACEA-Gruppen.


    Vom Mazda Ultra 5W-30 findet man nicht viel. Scheint etwas älteres Motorenöl von Total zu sein. API SL entspräche aber nicht den Mazda-Anforderungen, da API SN erfüllt werden muss:


    https://nb-parts.de/downloads/Sicherheitsdatenblatt_Mazda_Ultra_Dexelia_5W30.pdf


    In einem Ölforum (Oil-Club) findet man weitere Daten und Analysen zum Mazda Ulatra 5W-30. Leider kann man bei Motorölen nur schlecht feststellen, ob API-Gruppe III (=teilsnth.) oder API-IV-Öle verwendet wurden, da beide die gleichen VI-Indizes aufweisen und zudem mit VI-Verbesserern arbeiten könnten. Öle mit verdächtigen Formulierungen wie "entspricht" oder "Empfehlung" meiden. Auch würde ich die kinematische Viskosität bei 100°C vergleichen und nicht unter jenes vom Mazda 0W-20 gehen (7.4 mm2/s @100°C).


    Aus den genannten Gründen sehe ich keinen Grund, warum man nicht zu 5W-30 Ravenol wechseln sollte.

    Also ich habe einen DUSTER, 1 NBFL und 1 ND und passe auf alle gleich gut auf, stelle mich mit dem DUSTER beim einkaufen immer gaaaanz weit weg vom Eingang und habe trotzdem leider schon 2 Dellen in den Türen :cursing:

    Naja. Sind auch nicht immer andere schuld. Der einzige welcher schon am ersten Tag die Türkante angekratz hat war ich selber in der eigenen Garage. Hatte dann leider erst später die Idee vom asymmetrischen einparken. Brauche auch so noch einen Schuhlöffel oder mal einen Yoga-Kurs um überhaupt in die Karre zu kommen. X/ Eigentlich ist die Garage nicht sooo klein, aber die Türen des MX-5 sehr lang. Die seitlich angebrachten Leisten in der Garage sind zu hoch. Immer schön die Tür halten.

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    Heute war der große Tag. Gerade habe ich mit meiner Frau den CX30 abgeholt. Knapp 135 Km und ganz wichtig, mir gefällt der wirklich sehr gut 😊

    Viel Spass mit dem Fahrzeug. :thumbup:

    Bei uns war das genau umgekehrt, zuerst gebrauchten CX-3 und dann den MX-5. Nach dem Kauf des CX-3 sass der Schock =O so tief, dass noch etwas schnelleres mit Hinterradantrieb her musste. 8o Wobei den CX-30 kenne ich nicht, CX-3 scheint ja etwas zwischen Mazda2 und CX-30 zu sein. Verbrauch ist voll i.O. und der CX-3 kann auch seine 1.2t ziehen, was mit ein Grund war ihn für den gelegentlichen Brennholztransport zu kaufen. Schön ist es allerdings nicht, CX-3 mit dem Hänger zu fahren. Dann doch lieber sonntags bei Sonnenschein MX-5 fahren.

    Mal sehen ob ich dem MX-5 auch eine Anhängerkupplung gönne :whistling:

    Als "MX-5-Anfänger" musste ich letzte Woche nach einem Fastunfall im Kreisverkehr festellen, dass ich einen anderen Verkehrsteilnehmer überfordert hatte, indem ich zu schnell im Kreisel gefahren bin. Mit zu schnell meine ich nicht messtechnisch zu schnell im Sinne einer Geschwindigkeitsüberschreitung, aber eben den Verhältnissen (Sichtweite) nicht angepasst. Als MX-5-Anfänger staune ich über die hohen Reserven des Fahrwerks in engen Kurven und hatte dann begonnen diese Reserven zu kompensieren. Kommt dazu, dass diese Kreisel in der Mitte verstellt sind, damit man mit tiefen Fahrzeugen teilweise auch nicht mehr gesehen wird und der Verkehr nicht mehr so gut gelesen werden kann. Da hilft nur Tempo raus.