Beiträge von Freebird

    Ich durfte vor über 25 Jahren mal einen fahren, die Nachbarin hatte einen.


    Fuhr sich nicht so viel anders als das 325 i Cabrio E 30 den ein Freund damals fuhr.


    Lustig waren die versenkbaren Türen mit den man auch im versenkten Zustand fahren konnte (und durfte!).


    Kaufen wollte ich ihn damals nicht (selbst wenn ich das Gekd gehabt hätte) und heute (versuch mal bestimmte Ersatzteile zu bekommen) auch nicht.

    Ganz grob (die echten Kenner mögen mich bitte korrigieren):


    ND 1 (€ 6 c) von 2015 - Anfang/Mitte 2018


    ND 2 (€ 6 d) von Herbst 2018 - Mitte 2022


    ND 3 (€ 6 e) ab Herbst 2022 mit allerlei "lustigen" Assistenten die beim ND 2 noch teilweise Aufpreis kosteten

    Ich wäre bereit für korrekte Arbeit gut zu bezahlen nur bekommt man die heute kaum noch, nicht nur im KfZ - Bereich.


    Die Meisterstunde zahlst Du, der Lehrling murkst dran rum (nix gegen Lehrlinge, die müssen das auch lernen aber bitte unter ständiger Aufsicht) und wenn dann was in die Binsen geht war's natürlich keiner.


    Ein "es tut mir leid, da ist was schief gelaufen aber wir schauen das es in Ordnung kommt..." wirst Du heute auch in keiner Werkstatt mehr hören.


    Berufsehre scheint ausgestorben zu sein, ebenso Werte wie Anstand, Moral, Stolz....

    Es gibt auch Hobbywerkstätten wo man Hebebühnenplätze mieten kann.


    Der MX 5 ist äußerst schrauberfreundlich und das meiste ist wirklich gut zugänglich.


    Hexenwerk ist das alles nicht und auch ich habe in grauer Vorzeit irgendwann bei Null angefangen zu schrauben.


    Ich hab natürlich Fehler gemacht, Dinge gelernt, einiges gezeigt bekommen von Leuten die wussten was sie taten, selbst Anlasser, Generatoren, Motoren und Getriebe zerlegt, überholt und wieder zusammen gebaut (ja, die funktionierten danach auch wieder), Elektrik und Elektronik Fehler gesucht, gefunden und behoben und irgendwann kommst Du an den Punkt wo Dich nicht mehr viel schocken kann.


    Gut, bei Spenglerei und Lackarbeiten bin ich raus (meine früheren "Sprühdosenlackierungen" zähl ich mal nicht dazu)

    Wenn man alles selber machen will und das auch kann, vielleicht sogar vom Fach ist, ist das durchaus eine Strategie. Aber erstens hab ich weder das Wissen noch die Gerätschaft dazu und zweitens wäre mir das bei dem bekannten Getrieberisiko mit Kosten um die 6K€ bis 8K€ ? doch ein zu großes Risiko.

    Ich kann Deine Sichtweise verstehen und nachvollziehen.


    Leider hab ich mit Werkstätten bis jetzt fast immer in's Klo gegriffen.


    Ich kannte nur 1 richtig gute KfZ - Werkstatt (Pkw) und die hat Anfang 2000 aus Altersgründen zugemacht.


    Alle anderen (auch Mopped - Buden) haben mich verarscht, versucht zu verarschen oder mich für dumm zu verkaufen (Marke ist da total egal!).


    Das tu ich mir einfach nicht mehr an, schon gar nicht für die mittlerweile einfach unverschämten Stundensätze die gefordert werden.


    Ich schraub in einer weitaus anspruchsvolleren Umgebung (Luftfahrt) und hab da schon vom Beruf her ganz andere Ansprüche an korrekte, penible und exakte Wartung.


    Alle meine Fahrzeuge bekommen deutlich mehr Zuwendung und Liebe als vom Hersteller vorgesehen.


    Ich hab mir mit 'nem sehr guten Freund zusammen 'ne Hebebühne, 'ne Reifenmontier- und Wuchtmaschine gekauft, diverse Kompressoren etc.


    Rechnen wird sich das nie aber wir fuddeln gern und sind vor allem unabhängig von anderen.

    Ein Abschluss, welcher Art auch immer, sagt über Kompetenz nach meiner Erfahrung nicht unbedingt viel aus.


    Weil auswendig lernen und das im Test dann anwenden um ihn zu bestehen ist das Eine.


    Zusammenhänge und Funktionsweisen verinnerlichen, verstehen, mit eigenen Worten wiedergeben und das Gelernte praktisch umsetzen zu können ist 'ne ganz andere Ebene.


    Seh ich bei mir jeden Tag in der Arbeit, die einen sind Theoretiker und "wissen" alles.


    Die anderen sind Schrauber, verstehen Systeme und Baugruppen und bekommen die Teile auch dann wieder zum Laufen wenn es eigentlich unmöglich scheint.


    Da merkt man wer nur seinen Job macht oder für wen es eine leidenschaftliche Berufung mit Perfektionsanspruch ist.