Ein Klonprogramm kopiert die physikalischen Bits des Speichermediums.
Copy-Past die Dateien.
Das was man im OS sieht sind nicht die physikalischen Bits, sondern das sogenannte Dateisystem.
Ein Dateisystem ist eine Art Datenbank. Darin gibt es die echten Daten, in unserem Fall die Dateien und Steuerdaten. In unserem Fall eine Struktur die dem OS sagt wo es welche Dateien findet, wie sie heissen, wann sie erstellt wurden, wie groß sie sind,....
Copy-Past kopiert nur die Dateien, die Steuerdaten auf dem Target werden neu erzeugt. Da z.B. die Dateien bei der Quelle auf anderen physikalischen Bereichen liegen als auf dem Ziel. Die Steuerdaten sind somit mit ziemlich Sicherheit nicht gleich nach Copy-n-Paste.
Solch ein Dateisystem muss auch nicht alle physikalischen Bits des Speichermediums belegen.
Das Klonprogramm kopiert nun wie gesagt nicht die Dateien, auch nicht das Dateisystem, sondern ALLE physikalischen Bits.
Nemmen wir an die Quelle hat 4GB Kapazität, das Dateisystem belegt 3,5 GB. Nach klonen auf ein Ziel mit 8GB würde das Ziel für das OS nur noch 3,5 GB groß sein, da auch alle Steuerdaten des Quell-Dateisystems mit kopiert wurden.
Bei Copy-Past wäre das nicht so.
Wenn (!!!) das MZD Daten in dem Bereich legen würde, die das Dateisystem gar nicht braucht, dann würden diese bei Copy-n-Paste nicht mit kopiert, bei Klonen dagegen schon.
Ebenso könnte es Steuerdaten des Dateisystems benutzen um ein Copy-Paste zu erkennen.
Zu guter letzt hat jedes physikalische Medium (zumindest die über die wir uns hier unterhalten) eine weltweit einmalige Seriennummer.
Diese steckt ganz woanders im Medium und wird auch beim Klonen nicht mit kopiert. Dazu müsste man dann schon recht weit in die Trickkiste greifen.
Und wenn man all das kopiert hätte gäbe es auch noch andere Methoden zwei Medien unterscheiden zu können. Das würde jetzt aber zu weit führen.