Plöckenpass - Sella di Cereschiatas - Nassfeld

  • In den Dolomiten sieht man vor Menschen die Berge nicht mehr und trotz Hochsaison, schönstem Wetter und Ferienzeit war auf den drei Pässen in der Runde

    Grenzgebiet Österreich/Italien

    Plöckenpass – Sella di Cereschiatas – Nassfeld

    nur sehr wenig los.


    Der Plöckenpass hat nach den Umbauten einiges von seinen „Schrecken“ verloren und lässt sich – teils auf Top-Asphalt – flüssig fahren. An einigen Stellen ist er zwar noch recht schmal, aber nichts, was wirklich gefährlich ist. Bei „ungünstigem Sonnenstand von vorne“ sollte man vorsichtig in die Tunnel einfahren, denn das Auge benötigt eine kurze Zeit für die Umstellung und in den Tunneln sind oft Radfahrer unterwegs, die nicht immer Licht an den Rädern haben.


    Die Sella di Cereschitas ist eher unbekannt, fährt sich aber auf ordentlichem Asphalt toll und man ist nicht auf der großen und vollen Hauptstraße unterwegs. Hier begegneten wir ungefähr 10 Mopeds und 5 Autos. Über weite Strecken geht’s am Bach lang, der aber in diesem Sommer nahezu ausgetrocknet war. Insgesamt eine enge Strecke, aber zwei „normale“ Autos passen aneinander locker vorbei. Bei zwei entgegenkommenden und hochgradig adipösen SUV kann es knapp werden.


    Von dort ist’s nicht mehr weit zum Nassfeld. Vor einigen Jahren war der Grenzpass auf italienischer Seite etwas „herausfordernd“, heute lässt es sich aber locker fahren, auch wenn es an einigen Stellen eng zugeht. Leider hat in den Jahren der Asphalt auch auf österreichischer Seite etwas gelitten, trotzdem ist die Streckenführung immer noch ein „Spaßbringer“.


    Für die „Öhlins-Fahrer“: Die Dämpfung nicht zu hart einstellen (v/h: 14/16 oder 15/17). Es gibt einige Passagen, die in den Kurven „recht wellig“ sind.


    Und generell gilt natürlich: Nicht auf der „letzten Rille“ fahren, selbst wenn es noch im legalen Bereich liegt. Es sind jede Menge Radler und Wanderer unterwegs.


    Liegt als Route im GPX-Format vor.

    Die vorgeschlagene Tour hat eine Länge von ~110 km und lässt sich bei Bedarf in eine Rundfahrt umbauen oder auch erweitern.

    Der gefahrene Schnitt betrug ~52 Km/h

    Planungssofti: Garmin Basecamp mit der im Juli/Aug 26 aktuellen Garmin Karte.

    pasted-from-clipboard.png




  • Der Plöckenpass ist mein favorisierter Pass in den Ostalpen. Leider schon seit mehreren Jahren nicht mehr gefahren. In der Nähe noch erwähnenswert ist auf jeden Fall auch der Monte Zoncolan.

  • Hi Ronotto,


    der Zoncolan war in der Ursprungsplanung mit drin. Wir mussten aber umplanen, da zu unserer Reisezeit größere Waldbrände in der Gegend waren und vieles war gesperrt. So war z. B. um Tolemezzo die Sichtweite irgendwo bei 400 Meter. In Tolmezzo hat man die umliegenden Berge nicht mehr gesehen. Über uns donnerten die Löschflugzeuge und -hubschrauber.


    Erlösender Regen bei Bränden in Italien
    Aufgrund der Brände im benachbarten Italien sind bis zuletzt rund 250.000 Liter Wasser aus dem Weißensee von Löschflugzeugen aufgenommen worden. Nun hat der…
    kaernten.orf.at


    Schnee im Hochsommer, Waldbrände... das Hochgebirge ist unberechenbar.

  • Der schiefe Turm steht aber Prato Carnico an der SS465, die auch empfehlenswert ist. Auf der Nordseite kann man auch gut das Lesach- bzw. Gailtal mitnehmen. Dort ist der Fahrbahnbelag aber tlw recht übel.

    Yep @mr.perfect, wir hatten diese Strasse genutz um zum Zoncolan hochzufahren.

    Wollte nur damit zeigen dass es da langging.

    Photo Turm 12h30

    Photo Tunnel 12h57

    Photo Pass 13h01.


    IMG_0772.jpg

    IMG_0825.gif

    Am 04.2018 in Hiroshima geboren.

    MX-5 Roadster S-T 1.5 G132 Center-Line


  • Der schiefe Turm steht aber Prato Carnico an der SS465, die auch empfehlenswert ist. Auf der Nordseite kann man auch gut das Lesach- bzw. Gailtal mitnehmen. Dort ist der Fahrbahnbelag aber tlw recht übel.

    Vor allem der östliche Teil des Lesachtal ist schon sehr "hoppelig" (grobe Richtung Sankt Jakob im Lesachtal). Aber landschaftlich loht es sich.


    Außerdem kann man hier sehr gut die Eis-Schmelze im Hochgebirge beobachten, wie hier in Untertilliach im Lesachtal.


    eisschmelze001.jpg



    Nur zehn Minuten später war alles weg

    eisschmelze002.jpg