Zwischengas, Doppelkuppeln und andere Spielereien

  • Kurzer Gasstoß bei getretener Kupplung erleichtert das Einlegen des 1. Ganges bei rollendem Fahrzeug...Zumindest bei mir so.

    Dürfte eigentlich keine Verbesserung bringen. Wenn du Motor und Getriebe über die Kupplung getrennt hast, bekommt die Getriebeeingangswelle genau 0 von der erhöhten Drehzahl mit.


    Die Arbeit wird alleinig von den Synchros übernommen.

  • Dürfte eigentlich keine Verbesserung bringen. Wenn du Motor und Getriebe über die Kupplung getrennt hast, bekommt die Getriebeeingangswelle genau 0 von der erhöhten Drehzahl mit.
    Die Arbeit wird alleinig von den Synchros übernommen.

    Nicht unbedingt. Da kann (muss aber nicht) durchaus genug Rest-Schleppmoment über die Kupplung übertragen werden, so dass die Eingangswelle, die ja frei läuft und keinen Widerstand bietet, in Rotation versetzt wird. Dadurch kommst Du aus der Zahn-auf-Zahn Problematik raus.

  • Den Ersten und den Rückwärtsgang legt man häufig bei stehendem Getriebe ein, so dass sich Zahn-auf-Zahn Effekte ergeben können.
    Je nach Synchronisation ist das mehr oder weniger ausgeprägt und es wird besser, wenn sich mit dem Einlaufen des Getriebes die Spiele erhöhen.


    Erst einmal ist das normal und kein Grund zur Besorgnis.

    Ich gestehe, dass ich den genauen Aufbau des Getriebes unseres MX-5 nicht kenne. Wenn es sich aber um ein "normales" PKW-Getriebe handelt, steht das Getriebe nur wenn der Motor steht. Und auch einen "Zahn-auf-Zahn-Effekt" kenne ich nicht. Kannst Du uns bitte erklären, was du damit meinst, MX505?

  • Warum steht das Getriebe nur, wenn der Motor aus ist?
    Im Stand mit getrennter Kupplung stehen sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangswelle.


    Die Synchronisationsringe sind als konische Verzahnungen ausgeführt. Wenn man die Muffe beim Schalten im Stand auf die Synchronringe schiebt kann es je nach Ausführung dazu kommen, dass Zahn auf Zahn trifft und das Schalten hakelt.
    Während der Fahrt passiert das nicht, da das Getriebe in Rotation ist.

  • Warum steht das Getriebe nur, wenn der Motor aus ist?
    Im Stand mit getrennter Kupplung stehen sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangswelle.


    Die Synchronisationsringe sind als konische Verzahnungen ausgeführt. Wenn man die Muffe beim Schalten im Stand auf die Synchronringe schiebt kann es je nach Ausführung dazu kommen, dass Zahn auf Zahn trifft und das Schalten hakelt.
    Während der Fahrt passiert das nicht, da das Getriebe in Rotation ist.

    Du hast recht. Allerdings bleiben die Wellen doch nicht schlagartig stehen, wenn die Kupplung getreten wird. Ist es nicht eher so, dass bei normalem Kuppeln und Gang einlegen die Wellen noch in Bewegung sein sollten?

  • Ja das stimmt so. Meistens gibt es diese Probleme ja beim Anfahren oder rangieren. Da steht man ggf. mit getretener Kupplung und dann kommt das Getriebe durch die innere Reibung auch zum Stehen.


    Wenn ich dann einmal ein- und wieder auskuppele bringe ich die Zahnräder wieder in Bewegung und kann den Gang einlegen.