Beiträge von hifi_nok

    Mit dem Faltenbalg hatte ich gestern auch, brauchst die feder aber nicht bewegen. Es reicht unten die Manschette hochzuziehen und zu drehen. Dann wieder runterdrücken am besten vorsichtig mit ner Spitzzange, so hab ich es gestern gemacht.

    Spitzzange und Schraubendreher sind die natürlichen Feinde vom Faltenbalg ;)


    Ein kleiner Kunststoff-Keil ist die bessere Lösung.


    Wenn die Finger gereicht hätten, hätte ich die Muttern nicht nach unten gedreht.

    Komme gerade von der HU, wo alles ganz penibel nachgemessen wurde.


    Wie eingetragen, lagen alle Werte nach rund 1,5 Jahren "Fahrzeit" auf den Millimeter genau gem. der Abnahme bei


    Radmitte bis Bördelkante

    vorne 345 mm

    hinten 340 mm


    Einmal musste ich in dieser Zeite eine Feder komplett "nach unten schieben", um den Faltenbalg zu entknoten. Der sah aus, als hätte da jemand seinen ersten Palstek versucht. ;) War aber in 1,5 Jahren das einzige Mal mit dem Faltenbalg.


    Danach wieder "Feder hoch" mit ca. 2 - 3 mm Vorspannung.

    Hi Freebird,


    ich sach immer: "das regelt die Evolution"


    Problem:

    Fällt der Typ von der Klippe, ist das ein Freiflug von ~100 Meter. Da kann sich jeder Rettungsdienst Zeit lassen. Aber da unten liegen Badegäste. Und selbst wenn der Flieger 20 Meter neben dir auf die Steine knallt, ist das nicht schön.


    Gleichfalls dürfte der Tourismusverband nicht erfreut sein, wenn sich solche Vorfälle häufen, weil das nächste Foto noch spektakulärer sein soll. Was passiert also? In irgendeiner Form wird der Zugang reglementiert. Ob das ellenlange Zäune mit Bezahlschranke sind oder nur noch "geführte Spaziergänge" stattfinden dürfen, ist eigentlich egal.


    Hier dreht sich dann das Rad zu den Dolos. Das Verhalten Einzelner erfordert Beschränkungen für viele. Ob das "Raser" sind oder durchgeknallte Selfie-Spinner, das spielt keine Rolle. Aber das sind dummerweise keine Einzelnen mehr. Denn durch die schiere Anzahl der Touristen, wächst auch die Anzahl dieser "Auffälligen".


    Klar, die Gemeinden sind da in einem Zwiespalt. Die Touris bringen Geld. Andererseits bleiben schon viele weg, weil sie sich diesen Irrsinn nicht mehr antun wollen. Irgendwann kommt dann auch noch der Kipppunkt, weil die Natur durch den Raubbau (auch durch die Gemeinden, Lift- und Hotelbetreiber) dann nicht mehr so schön ist. Die Folge: weitere Touris bleiben aus.

    Falls jemand denkt, dass das frei erfunden ist, was ich geschrieben habe....


    Frankreich, Normandie, Alabasterküste bei Etretat, Juli 26.


    Eine aberwitzige Steiküste

    Klippe.jpg



    Überall stehen Schilder in drei Sprachen: "Bleiben sie auf den Wegen, gehen sie nicht an die Abbruchkante". Und was sieht man in der Ausschnittvergrößerung:

    Klippe_Ausschnitt.jpg




    Ob das die Steilküste, die Gumpen am Pragser Wildsee sind oder ob man ein Edelweiß abreißt, ist egal. Und dann noch schnell in Badelatschen zum Gipfelkreuz....


    Obendrauf die Denkverweigerer mit ihren leergeräumten Auspufftöpfen und Touri-Scharen, die über die Almen laufen, wo die Kühe mit ihren Kälbern stehen. Dass da den Anwohnern irgendwann der Hut hochgeht, ist nachvollziehbar.

    Klar, die "Verkehrsteilnehmer" mit ihren Krawalltüten.... Das ist EIN Problem.


    Was ich aber in den letzten Jahren viel beobachtet habe, sind die "Selfie-Jäger". Mein Eindruck: Da kommt's gar nicht auf die Umgebung oder die Geschichte an. Hauptsache ein "geiles Bild" und wieder weg.


    Am Pragser Wildsee werden Zäune überklettert, um sich in den Gumpen zu fotografieren. Auf unserer F-Rundfahrt vor ein paar Wochen haben wir es überdeutlich erlebt. Da machen sich einige aus der Damenwelt mit wallendem Kleid "unglaublich schön", um sich auf einem deutschen Bunker an der D-Day-Küste in absolut lächerlichen Posen zu fotografieren. Ein asiatischer Tourist stieg aus seinem Leihauto, stellte sich für's Foto vor einem alten US-Panzer mit ausgestrecktem rechten Arm, setzte sich wieder ins Auto und fuhr weiter.


    Vor jedem Tauchgang wird ein Briefing gemacht. Was sieht man, wie ist die Strömung, welche Gefahren lauern usw. Die asiatische Damenwelt mit ihrer HighTech-Ausrüstung hat sich lieber krellbunt geschminkt, rein ins Wasser, auf's Riff gesetzt, Selfie, wieder auf's Boot. Dauer des "Tauchgangs" ca. 10 Minuten. Wir kamen nach einer Stunde wieder auf's Boot und standen vor einem leergefressenen Buffet.


    Insgesamt muss ich feststellen, dass es eine immer stärker werdende Rücksichtslosigkeit gegenüber der Natur und den vor Ort lebenden Menschen gibt.

    Im Juli 2024 war morgens um 10:00 Uhr in der Woche kein Durchkommen mehr. Die Polizei sperrte die Auffahrt zu den Drei Zinnen komplett ab. Nicht mal Motorräder durften durch. Zwischen Misurina und der Zufahrtstraße STAND eine ca. 1 km lange Fahrzeugkolonne.


    Und der Wahnsinn wurde ganz offensichtlich noch schlimmer:

    https://www.focus.de/reisen/video-zeigt-mega-warteschlangen-in-den-dolomiten_a70ce008-f3fc-4318-aa71-671bbe27cda2.html


    Wer zu den Drei Zinnen will:

    Tre Cime di Lavaredo car park: information, how to book
    Book your parking online to reach the Tre Cime di Lavaredo in summer 2025. Access only with reservation.
    auronzo.info


    Dolomiten in der Ferienzeit....? Nein danke!

    Das Teilstück der A115 bei Potsdam ist eine absolute Katastrophe ! Ich habe die Öhlins von Michael XXX in meinem RF und trotzdem hoppelt er auf diesem BAB-Stück rum. Das soll mWn am kurzen Radstand des MX-5 liegen. Im Wohnmobil oder E30 ist die Strecke halb so schlimm.



    LG Uwe

    Ich kenne das Teilstück auch. Richtig "lustig" war die Passage mit einem einachsigen Motorradanhänger am "Wolfsburger" - trotz adaptiven Fahrwerk.


    Eine noch "schönere" Strecke gab's auf einer kleinen Landstraße im Norden Berlins. Dort konnte man mit dem MX5 im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, was eine Resoanzkatastrophe ist. Zumindest entstand bei ~60 Km/h der Eindruck, dass die Fuhre seitlich umgeworfen wird. Auf diesem Stück Landstraße hatte mich dann mal ein 30-Tonner von hinten angehupt, weil ich ihm wohl zu langsam war.


    Es hängt hier wirklich sehr viel mit dem Achsabstand zusammen. Wenn's "gut läuft", ist die "Wellenlänge" der Bodenwellen optimal passend zum Achsabstand. Das kannst du am Fahrwerk basteln wie du willst - es bringt nix. Hier sind die Straßenbauer gefragt.

    Bei meinen hinteren Öhlins merkt man kaum bis gar nicht die Rasterung, wenn man "zu schnell" dreht.


    Wirlich mit "spitzen Fingern" und sehr langsam drehen.

    Dabei mit der freien Hand etwas die Ummantelung der Welle festhalten, auch wenn sie mit Kabelbindern angebracht ist.


    Ansonsten probiere es wie in meinem Beispiel mit der kleinen Farbmarkierung auf dem Stellrad: 2,5 Umdrehungen = 15 "Klicks" (unter der Voraussetzung, dass Öhlins daran nichts geändert hat).


    Vorne ist's etwas "einfacher", vorausgesetzt, du hast keine Hände in Baggerschaufelgröße. Problem hierbei: du siehst nix bei der Einstellarbeit - wegen der Halterung der Domstrebe.


    - Taste dich erst einmal so vor, dass du das kleine und deutlich geriffelte Einstellrädchen mit einem Finger erfühlst... oder

    du schaust dir die Sache erst einmal mit einem kleinen Spiegel an.

    - Dann versuchst du das kleine Rädchen "im Blindflug" zu drehen, auch hier gilt: langsam

    - Im Uhrzeigersinn drehst du den Dämper zu = hart

    - Ist das Rädchen am Anschlag, nicht mit Gewalt weiterdrehen (alte Schrauberweisheit: nach ganz fest kommt ganz ab).

    - Dann langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen und die feinen "Klicks/Rastungen" bis 14 mitzählen.


    Zu den hinteren Streben und den Türdingern findest du im Forum jede Menge Infos und Erfahrungen.

    Zur Imprägnierung....


    Wie viele hier, nutze ich auch das Sonax aus der Profiline. Wer mit der Schaumstoffrolle arbeitet, sollte nicht die billigsten Rollen verwenden.


    Ich hatte bei der letzten Versiegelung so'n Billigkram: 10 Rollen = 1 Euro, nochwas


    Ich habe für das kleine Dach 7 Rollen verbraucht! Das Imprägniermittel löste wahrscheinlich die Verklebung zwischen Schaumstoff und Achse an. Dadurch rutschte der Schaumstoff immer von der Rolle.

    Kurz: Achtet beim Rollenkauf darauf, dass sie lösemittelbeständig sind.