Beiträge von hifi_nok

    Außer der Lackierung schon. Frag mal den freundlichen Notarzt.

    Neee, das ist ein Irrglaube.


    In Sachen Sicherheitsprüfung nach der Prüfnorm sind die Helme vergleichbar. Ob bei einem 150 Euro-Helm oder bei einem 700-Euro-Helm, spielt keine Rolle.


    So werden z. B. bei der Stoßdämpfung an mehreren zufällig ausgewählten Stellen durch verschiedene "Aufschlagformen" die G-Kräfte gemessen. Dann gibt's definierte Rotationskräfte, die auf den Helm wirken. Dann wird natürlich auch der Visier- und Kinnschutz, sowie der Kinnriemen exakt festgelegten Prüfungen unterzogen.


    Es gibt allerdings massive Sicherheitsunterschiede in der "Helmform", also z. B. Integralhelm, Jethelm usw. Dass ein Jethelm z. B. keinen oder nur sehr schlechten Kinnschutz liefert, liegt in der Natur der Sache.


    Ein anderes Thema ist die Lebensdauer des Helmes. Das hängt massiv von dem Werkstoff ab, aus dem er hergestellt wurde. Je nach Material beträgt die Lebensdauer ~ 5 - 8 Jahre. Das gilt aber NUR für sturz- und unfallfreie Helme.


    Eine sehr gute Zusammenfassung über (Motorrad)-Helme findet man beim ADAC

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorradausruestung/motorradhelme/


    Im Kern gilt das auch für andere Helme im Bereich Motorsport. Hier gelten andere Prüfnormen und es liegt in der Verantwortung des Veranstalters, ob er z. B. nur Helme mit den entsprechenden Prüfziffern verlangt. Nicht nur die Prüfnorm wird u. U. gefordert und kontrolliert, sondern auch der Zustand des Helmes kann geprüft werden. Ein Kumpel haben sie kurz vor dem Start "aus dem Motorrad-Rennen genommen", weil sein Helm einen tieferen Lackkratzer aufwies. Das hätte auch ein Makel in der Helmstruktur sein können (was natürlich keiner prüfen kann), also durfte er mit diesem Helm nicht starten.


    Sollten Helme nach den FIA-Normen gefordert werden, wird man z. B. hier fündig:

    FIA Helme 8859-2015 & 8859-2024 – HANS, M6 & Zubehör | Renn
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    rennsportshop.com

    Hi Sven,


    ich kann natürlich jetzt nur für die Motorrad-Helme meinen Senf dazugeben.


    Zumindest bei den großen Händlern werden nur Helme mit entsprechenden Prüfnummer und Normen verkauft. Es gibt zwar gem. den Verkehrsbestimmungen keine gesetzliche Vorgabe (der Helm muss "nur" für's Motorrad "geeignet" sein), trotzdem sollte man da auf das Prüfzeichen (ECE 22/06) achten.


    Zur Prüfung gehört:


    Stoßfestigkeit

    Formstabilität

    Abstreifsicherheit

    Kinnriemen-Festigkeit


    Diese Prüfung erfüllen auch günstige Helme.


    By the Way... Ich kam immer super mit dem Doppel-D-Ring als Kinnriemenverschluss klar. Leichte Komforteinbußen in der Bedienung, passt aber immer perfekt, keine bewegten Teile für die Funktion, hält bombenfest.


    Bei den preiswerteren Helmen wird oftmals nur eine Helmschalengröße eingesetzt, die Größenunterschiede ergeben sich durch Polsterung/Styropor (o. ä.).


    Oftmals wird der Preisunterschied beim Helm eher durch


    Ausstattung

    Belüftung

    Material (z. B. Carbon, GfK...)

    Lackierung


    bestimmt. Für die Sicherheit spielt das eher keine Rolle.


    Es spricht auch nichts dagegen, ein "Vorjahresmodell" zu kaufen, die es manchmal zu günstigen Preisen gibt.


    Wenn's für den offenen MX auf dem Track zulässig ist - oder Fahrer samt Schädel plus Helm bei geschlossenem Dach passt....


    Unter 100 Euro ist man dabei


    Aber das Allerwichtigste ist und bleibt.... UNBEDINGT im Laden probieren.

    Ist jetzt so ein bisschen in den Hintergrund gerückt....


    Egal, ob Jet-Helm oder Integral-Helm ... so'n Helm hat man nicht mal kurz 5 Minuten auf der Rübe. Daher gilt: Das Ding muss erst einmal richtig passen. Und das gilt völlig losgelöst vom Preisschild. Einige Hersteller bieten für die unterschiedlichen Größen auch unterschiedliche Helmschalen PLUS unterschiedliche Polster an. Andere "verändern" die Größe ausschließlich über die Polster.


    Achtet auch ruhig einmal auf das Helmgewicht. Jedes Gramm auf dem Schädel belastet die gesamte Halsmuskulatur.


    Können die Polster auch rausgenommen werden, um sie mal zu waschen?


    Einen Helm NIEMALS aus dem Prospekt kaufen, sondern in die einschlägigen Geschäfte (Polo, Louis...) gehen, sich beraten lassen und probieren. Manche Händler bieten einen Umtasuch in einer gewissen Zeitspanne an, wenn der Helm unbeschädigt ist.

    Wer einen Tourenvorschlag nachfahren möchte hat ja unterschiedliche Ansätze. Angefangen vom externen (Motorrad-)Navi, über Handy-App oder Google/Carplay steht einem die Welt offen.


    Ich bringe diesen Tipp mit Google noch einmal ins Spiel:


    Der größte Vorteil: weit verbreitet, kostenlos, immer aktuelle Karten, Carplay-fähig


    Wer einen hier veröffentlichten Tourenvorschlag gelegentlich nachfahren möchte und sich nicht großartig mit Navigation oder verschiedenen Softis beschäftigen will/möchte, kann damit durchaus gute Ergebnisse erzielen.


    Das kann man sogar am PC ausprobieren. ob das ganze Prozedere für einen persönlich in Frage kommt.

    Für das Beispiel habe ich erneut die Route Hannover -> Frankreich aus #75 genutzt


    1)

    Eine hier im Thema bereitgestellte gpx-Route (als zip-Datei) wird auf dem Rechner gespeichert und entpackt.


    2)

    Das Tool

    GPX zu Google Maps Konverter | Rhönschrat
    Auf dieses Seite könnte ihr eine GPX Route eurer geplanten Tour hochladen, um dafür Links zur Navigation mit Google Maps zu erhalten.
    www.rhoenschrat.de

    wird auf dem PC geöffnet


    3)

    Mit dem Button "Durchsuchen" öffnet iht die entpackte *.gpx-Datei


    4)

    Dann wird kurz gerechnet und es erscheint:

    beispiel5.jpg


    Wie schon im verlinkten Beitrag erwähnt, kann Google nur 10 Routenpunkte berechnen. Das kleine Tool hat die lange Tour aufgeteilt und bietet mir im Beispiel insgesamt 5 Routenabschnitte an.


    5)

    Ich klicke einfach den gewünschten Routenabschnitt an. Hier habe ich den Routenabschnitt 2 ausgesucht. Mit dem Klick auf den Routenabschnitt wird dieser sofort an die Google-Navigation übergeben und angezeigt.

    beispiel6.jpg


    Ausgehend von meinem aktuellen Standort wird die Route zum ersten Punkt in meinem Routenabschnitt nach den Google-Einstellungen berechnet. Danach wird meine geplante Route weitestgehend deckungsgleich berechnet. Alle weiteren Navigations-Optionen ergeben sich aus der Google-Softi mit den persönlichen Einstellungen.


    Einfach mal probieren. Auf dem Handy ist die Vorgehensweise absolut vergleichbar und über Carplay "abgespielt" kann's sofort losgehen.


    Im verlinkten Beitrag habe ich ja schon ein paar Negativ-Punkte aufgezählt. Das Wichtigste ist aber.... es funktionieren mit dem kleinen Tool NUR Routen - KEINE Tracks.

    Hallo Rausposaunen,


    ja, das stimmt mit Garmin. Allerdings gehe ich nicht über die Brücke, dass dieses Verhalten bei TomTom oder den vielen Apps nicht auftritt. Ich bin ja schon einige Jahrzehnte im Garmin-Lager unterwegs und IMMER gab es mehr oder weniger Abweichungen zwischen Gerät und Basecamp (bzw. früher MapSource). Die ganz genauen Ursachen sind kaum zu ergründen.


    Ich plane eine Radtour und spiele diese GPX-Route auf einen GPSMap 66s und auf den Montana 710. Beide haben die absolut identische OSM-Karte. Auch die Routeneinstellungen sind gleich. Angeblich sollen beide Geräte auch die identische Softi haben (mit dem Unterschied, dass der Montana über das Display, der 66s über "Knöpfe" bedient wird). Und trotzdem gibt es zwischen beiden Geräten Abweichungen in der Routenführung. Das sind natürlich nie Riesenunterschiede, aber trotzdem...


    Fährt man alleine, merkt man das meistens gar nicht. In der Gruppe kann man aber schön vergleichen. Wobei das auch ganz schön nervig werden kann, wenn immer jemand "rumnörgelt", warum man "anders" als geplant fuhr. Wir haben es dann bei Gruppenausfahrten so gemacht: Wer vorne fährt, bestimmt wo es langgeht, die anderen halten die Fre.... oder fahren ganz vorne. ;)


    Das Hauptproblem liegt aber m. E. oftmals ganz wo anders.


    Beispiel: Ich plane in Basecamp eine Route mit einem persönlich angepassten Fahrprofil (z. B. Pkw mit Anhänger). Diese Route geht ins GPS-Gerät und wird dort erst einmal 1:1 übernommen. Aus verschiedenen Gründen muss unterwegs eine Neuberechnung erfolgen. Dann wird das im Gerät eingestellte Streckenprofil für die Berechnung genommen. Das kann dann schon zu Überraschungsmomenten führen.


    Will/muss man unbedingt einen ganz bestimmten Streckenabschnitt in die Planung einbauen, ist der sicherste Weg, genau dort einen oder mehrere Routenpunkte zu legen.


    Auch hierzu mal ein kleines Beispiel:

    Ich will von Süden aus kommend nicht über die Brennerautobahn fahren, sondern über die Passstraße.

    beispiel3.jpg


    Wer genau hinsieht, erkennt kurz vor der Grenze und kurz vor Gries die kleinen Punkte auf meiner Route über die Landstraße. Das sind die "Routenpunkte". Da ich diese für's Beispiel sehr eng gesetzt habe, nehme ich dem Endgerät nahezu jede Option anders zu berechnen, selbst wenn unterschiedliche Fahrprofile genutzt werden. Supergau: Hinter der Grenze ist die Passstraße gesperrt, ich muss auf die Autobahn. Zumindest bei Garmin ist das kein Problem. Kurzfassung: Im "schlimmsten" Fall fragt mich das Gerät, was mit dem "ausgelassenen" Routenpunkt passieren soll. "Überspringen" und das Problem ist gelöst. Da gibt's aber verschiedene Optionen, die von den EInstellungen abhängig sind. Kann sogar sein, dass das Gerät ganz einfach wieder bei der nächsten Möglichkeit auf die Route lotst. Wie gesagt, hängt von den Einstellungen, aber auch von den Fähigkeiten des Gerätes ab.



    Was haben wir hier im Thema:

    Wahrscheinlich können die meisten Routen hier im Thema nicht 1:1 übernommen werden, weil z. B. der Start-/Endpunkt ganz woanders liegt. Dann ist es deutlich einfacher im Endgerät (oder Softi) in einer Liste mit vielleicht 25 Routenpunkten zu korrigieren, als bei mehreren hundert Trackpunkten.

    In der "klassischen Navi-Welt" ist ein Track die Aufzeichnung einer tatsächlich gefahrenen Route.


    Dieser Track kann also immer in der Praxis abweichen, weil durch Baustellen, unterschiedlichen Berechnungen der Geräte oder Lust und Laune von der ursprünglich geplanten Route abgewichen wurde. Gibt man diese Tracks weiter, ist es zwingend, dass das jeweilige Endgerät mit Tracks navigieren kann. Das ist nicht selbstverständlich. Insbesondere wenn eine Neuberechnung der Route erfolgen muss (unterschiedliches Kartenmatrial, Straßensperrung, Sat-Verlust...) sind die Ergebnisse dann oftmals nahezu unbrauchbar. Das gilt vor allem, wenn auf unterschiedlichen Endgeräten unterschiedliches Kartenmaterial verwendet wird (wovon auszugehen ist). In dem Falle sind Neuberechnungen (und somit Abweichungen) völlig normal.


    Da der Umgang mit Tracks massiv von den Fähigkeiten der Endgeräte abhängig ist, sollte man auf größtmögliche Kompatibilität setzen. Und diese Kompatibilität ist bei Straßennavigation mit gpx-ROUTEN vorhanden. Anders sieht es natürlich bei Rad-, Wandertouren usw. aus, die ganz/teilweise durch Gebiete ohne Straßen und Wege führen. Hier sind Tracks die erste Wahl.


    Um die angesprochene Abweichung in den Berechnungen zu minimieren, können u. U. auch mehr "Routenpunkte" gesetzt werden, um in den Endgeräten den "Spielraum" einzugrenzen.


    Aber vorsicht: Viele Endgeräte können keine Routen berechnen, die mehr als 50 Routenpunkte beinhalten (die meisten Garmin-Geräte). Einige ältere Geräte können sogar nur 30 Punkte verwalten. Wobei 50 Routenpunkte sehr lange Strecken sein können. Ebenfalls geräteabhängig ist die Anzahl der maximalen Punkte in einem Track. So können z. B. einige Garmin-Geräte nicht mehr als 10.000 Punkte in einem Track verwalten. Hört sich viel an, kann aber trügerisch sein.


    Beispiel: Ich habe die Trackaufzeichnung so eingestellt, dass jede Sek. ein Punkt gesetzt wird. Daraus ergibt sich, dass pro Stunde 3600 Punkte gesetzt werden. Gebe ich diesen Track weiter, sind das noch nicht einmal drei Stunden, die im Endgerät angezeigt/verarbeitet werden können.


    Werden Tracks in der App/auf dem PC "gezeichnet" (oder vom Programm von Route in Tracks umgewandelt) habe ich kaum bis gar nicht einen EInfluss, wie dicht die Punkte im Track gesetzt werden.


    Die Auswirkung:

    In den Beispielen seht ihr als Track und als Route eine Fahrt von Hannover bis an die franz. Grenze.


    In der Route seht ihr in der Statistik die Anzahl der Punkte, die Länge und die Zeitangaben insgesamt und zw. den Punkten.

    beispiel1.jpg


    Im Track sehen wir den identischen Routenverlauf, aber die Anzahl der Punkte ist deutlich unterschiedlich. Die Länge der Tour ist identisch, aber es werden mir jetzt keine Zeiten mehr berechnet.beispiel2.jpg



    In der Praxis ergibt sich jetzt, dass ich unterwegs in der Route recht simpel einen Punkt wegnehmen/einfügen kann. Nehme ich im Track einen Punkt weg, passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nix (sofern das Endgerät überhaupt mit Tracks rechnen kann).


    Um also eine möglichst hohe Kompatibilität mit anderen Geräten/Apps aus unterschiedlichsten Epochen zu bekommen, sollte wenn möglich für die Straßennavigation eine gpx-Route weitergeben werden.

    In welches Format exportiere ich das am besten aus Kurviger um das hier reinzustellen?


    Als Standard-Format zum Austausch von GPS-, Routen- und Trackdaten hat sich das *.gpx-Format etabliert. Nahezu jede Navi-Softi oder jedes GPS-Gerät kann mit diesem Format arbeiten. Einzige Ausnahme bei den GPS-Geräten: Die fest verbauten GPS-Geräte in den Fahrzeugen lehnen einen Import "von außen" in aller Regel ab.


    Da *.gpx aber hier nicht direkt ins Forum hochgeladen werden kann/darf, musst du diese *.gpx ins zip-Format "packen".