Beiträge von Sebastian S.

    Hast du mal die Panzer gesehen die die Amis teilweise fahren? Da kümmerts wenige ob der Fußgänger bei einem Unfall zu Schaden kommt.
    Dort gibt es zwar eine Sicherheitsinstitution, die macht aber nicht so viel Druck auf Hersteller wie unser NCAP, und ein Hersteller spart gerne etwas Geld wenn er kann.

    Fehlausloesung ausserhalb einer Not-lebensbedrohlicher Situation.(Wasser- Kartonwand bei ADAC Kursen / Kleintiere / Strassenloecher /Strassenkuppen usw

    Was hier wohl nicht verstanden wird ist, dass das System sich einen Dreck darum schert was umgesäbelt wird. Es gibt einen aufprall in einer definierten Zone in einer definierten Geschwindigkeit was - nach einbringung vieler anderer vordefinierter (und nicht willkürlicher) Faktoren - zur Auslösung führt. Eichhörnchen, Wasserwand, Kartons, Mensch, Fahrradfahrer: In solch einem Fall zweitrangig.
    Ich hatte den Gedanken, dass die Frontkamera vielleicht daten mit einspeißt, da dieser aber nicht bei jeder Ausstattung verbaut ist die Lifts aber schon, kann ich das nicht ausschließen bezweifle es aber.

    Ich stecke zwar nicht in der Enwticklung für Airbagsysteme bin aber auf elektrischer Seite sehr versiert (denke ich zumindest), Mazda hat bis aufs Motorsteueregrät in der Vergangenheit meines Wissens nach kein Flashbares Steuergerät gehabt (kein Update möglich mit Werkstattmitteln/Tester). Leider ist das nicht immer so einfach wie bei uns @MX505


    Leider sind die dinger in Amerika nicht verbaut, sonst hätte ich längst herausgefunden was wie funktioniert. Muss mich mal bei den umliegenden Händlern schlau machen. Was ich sagen kann, ist dass bei einigen Herstellern ein Prüfkörper eingesetzt wird, der Strukturell einer Wirbelsäule gleichte und bei erhöhter Verformung das Signal gibt die Haube zu heben. Eine ähnliche Umsetzung bei Mazda wäre möglich.
    Was wir eigentlisch schonmal mit Sicherheit sagen können ist, dass die Steuerung nicht rein vom Längsbeschleunigungssensor ausgelöst wird, bei den Meldungen hier macht das keinen Sinn. Ich weiß auch, dass es 2 Crashsensoren rechts und links unterm Stoßfänger gibt. Da die bei den amerikanischen Modellen verbaut sind handelt es sich dabei aber um die normalen Sensoren für die Auslösung von Gurststraffern / Airbags.


    Eine 1kg schwere Pylone könnte je nach Treffpunkt auch schon ausreichen, bei 50 km/h ist die kinetische Energie, die auf die Front wirkt schon erheblich. An der Stelle wärs klasse einen Physiker zu haben, der das theoretisch mal erheben könnte.


    Ich bin so frech und behaupte, dass es sich hier nicht um fehlauslösungen handelt, man empfindet das nur so weil man eben keinen Fußgänger umgesäbelt hat. Ich bin mit meiner Front auch schon aufgesessen ohne dass mir die Haube hochgegangen ist. Ein Fertigungsproblem hätte sich deutlich mehr bemerbar gemacht und hätte auch durchs KBA bei Mazda nach Änderung verlangt.


    Wo ich voll bei euch bin ist die Umsetzung des Systems und der in kauf genommene Kollateralschaden, das ist unnötig. Auch dass es von unserer Seite keine Möglichkeit zum reverdieren gibt, das machen andere Hersteller eleganter.

    Ich bewege meinen jetzt seit mehr als 40.000km. Eine etwas rundere Fahrweise haben meinen Schnittverbraauch von 7,5 auf 7l / 100km runtergebracht. 300km lange Touren in den Vogesen sind nun auch mit einem halben statt vorher mit einem ganzen Tank zu bewerkstelligen.
    Die Touren in den Vogesen habens immer in sich, da wird außer in der Stadt nicht unter 5.500 Umdrehungen geschalten.

    Ausprobiert? Wäre merkwürdig weil Insassen und Passantenschutzsysteme eigentlich eine Eigendiagnose durchlaufen müssen.


    Das Ding ist halt wenn man nur den Stecker zieht und den Lifter drin belässt muss nur eine kurze statische Entladung erfolgen und das Ding geht los. Durch den Stecker mit Dichtung und eventueller Kurzschlussbrücke ist das weitgehend abgesichert.
    Die Kartons in denen solche Komponenten transportiert werden müssen bestimmte Kriterien erfüllen und je nach Menge hat man auch mal einen, der Metallstreben inne hat.


    Der Ausbau sollte für den Händler dann kein großes Hindernis darstellen und wie der die Lifter dann verwahrt kann dir herzlich egal sein.
    Wir haben bei uns jetzt auch keinen Spezialschrank, weil wir nicht an die Obere Grenzmenge für offene Verpackungslagerung kommen, aber wenn ein Kunde das jetzt von uns wollte würde ich mit dem Lager einen Karton organisieren und den in einen Schrank verwahren zu dem nur ich Zugriff habe.

    Ich muss das einfach tun, wird einigen "mündigen Bürgern" nicht gefallen.


    Auch bei den Hubzylindern der Motorhaube handelt es sich um pyrotechnische Elemente oder kurz: Sprengstoff. Wie bei Airbags darf (gewerblich) /soll (privat) man ohne entsprechende Sachkundeausbildung nicht daran arbeiten, dazu gehört auch das Trennen des Steckers oder das lösen der Schrauben.


    Wenn das System ausgelöst hat ist das natürlich kein Problem die auszubauen um die Haube wieder herunterzudrücken, für ein Fahrsicherheitstraining sollte man aber einen Händler aufsuchen und mit diesem absprechen, warum man die raushaben möchte und den aus- und einbau entsprechend machen lassen. Man muss hinterher sowieso hin um den Fehlerspeicher löschen zu lassen, wenn die Lampe an geht.
    Und lose schon gar nicht ins Auto legen (wenn nicht ausgelöst), denn dann macht man sich automatisch strafbar wegen unzulässigen Transport von ungesichterem Sprengstoff, auch als Privatperson.