Beiträge von Michael XXXX

    Die Kombi Sportline Federn und Koni-Dämpfer funktioniert sehr gut. Mit Serienfedern kann man die Konis ggf. auch kombinieren.
    Die Dämpfer sind auch schon etwas straffer, aber dichter an der Serie als das SPS. Sie sind auch viel weniger stößig als die Bilstein-Dämpfer.


    Wenn es ein richtiges Gewindefahrwerk werden soll, dass auch fahrdynamisch toll funktioniert, sehe ich aktuell keine Alternative zu SPS, oder Oehlins.

    Koni mit Serienfeder wankt und nickt etwas stärker und sowohl Lenkung als auch Hinterachse fühlen sich etwas weicher an als mit den Sportpaket Federn. Der Wagen ist dann etwas unverbindlicher, zwar besser als mit Seriendämpfern, aber man hat das Gefühl, daß da mehr geht. Wenn man sich schon die Mühe macht, das Federbein zu zerlegen, sollte man auch gleich die Feder tauschen, SP Federn (die mit den Bilsteinen) werden öfter im Marktplatz für kleines Geld angeboten.

    Ich habe die Hohlraumversiegelung nach ca. 1000 km selbst gemacht und drei Tage dran gesessen. Mit reinigen der Radhäuser und trocknen lassen kann das mit der Woche hinkommen. Wenn ich mit 20 Arbeitsstunden a 50€ rechne, ist ein Riese weg, 150€ Material, Bühne, Halle, und Geräte kosten Geld, etwas soll hängen bleiben, und der Finanzmister erhebt Mehrwertsteuer. So exorbitant teuer ist der Spaß nicht.

    Google mal "anti skid ice mode", da kommen ein paar Informationen. Ich hatte letztens ein aehliches Erlebnis im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings beim bremsen auf nassem Kopfsteinpflaster: beim sehr schnellen treten der Bremse trat es auf, nach loesen und erneut treten wieder normale Verzoegerung, bei langsamerem treten des Pedals auch alles normal. Meine Erklaerung war die, dass der Bremsschlag beim drauftrampeln ein Rad schlagartig zum blockieren gebracht hat, so dass das System in den Ice Mode gegangen ist. Leider war nicht genug Zeit zum weiterprobieren, hier tummeln sich aber ein paar Experten, die das bestimmt besser und tiefer erklaeren koennen.

    SUV & Co kann man machen, ich bin 8 Jahre mit einem Chevy Blazer gependelt, stellenweise bis nach Genf, dann 12 Jahre mit E- und S Klassen, machte auch alles Sinn, wenn man sich anschaut, wo man die meisten Kilometer fährt. Anders sieht‘s aus, wenn man es aus dem Blickwinkel der Zeit betrachtet: wie viele Stunden sitze ich bräsig und entspannt auf der Autobahn, und wieviele im Stadtverkehr? Inclusive der Parkplatzsuche, wieviele Parklücken muß ich leer lassen, weil der Trümmer da nicht rein passt?
    Bei mir passt es hervorragend mit dem MX zum pendeln, zu 75% habe ich das richtige Auto, gegenüber 30% wenn ich die Kilometer betrachte. Da liegt aber auch jeder Fall anders.