Beiträge von harkpabst

    Ich kann nicht behaupten, dass ich das Fahren mit Start-Stopp-System entspannender fände als ohne. Aber dieser Thread heißt ja schließlich "Liteblox Kfz-Batterie". Auch wenn wir davon abgekommen sind und mehr über andere Marken diskutiert haben, bleibt die Grundrichtung dieselbe: Gewichtsersparnis.


    Genau da liegt für mich der Hase im Pfeffer. Selbst wenn ich die Funktion von i-stop deaktiviere, fahre ich immer noch das nicht unerhebliche Gewicht des i-ELOOP Kondensators mit mir herum. Ich schaffe es also eh nicht, auf den Stand der alten Ausführungen zu kommen. Und wenn ich dieses Gewicht eh herumfahre, dann lasse ich auch i-stop aktiviert um den geringen Verbrauchsvorteil mitzunehmen.


    Das ist natürlich auf mein Fahrprofil als Daily bezogen und mir ist klar, dass das nicht jeder so sieht.

    Du bringst genau die richtige Einstellung mit. 😁 Nicht zu früh aufgeben. Ich hab den MX-5 auch nie als extrem klein wahrgenommen ... bis ich zum ersten Mal (noch in einem NC) gesessen habe. Mittlerweile finde ich ihn vom Platzangebot wieder ganz normal. ;)


    Aber nachm Aussteigen kam dann die positive Überraschung: Der Sitz ist weder unten noch oben ganz hinten, ich könnte also mit etwas rumgeteste durchaus noch eine Sitzposition finden, die doch gerade so eben noch passt.

    Es gibt mindestens zwei erfolgversprechende Strategien. Bei deiner Statur solltest du auf keinen Fall vergessen, auch die zweite auszuprobieren: Sitz nicht ganz nach hinten schieben, dafür aber die Sitzlehne flacher stellen. Dabei sollte man auch mit der verstellbaren Oberschenkelauflage spielen, bis es (hoffentlich) passt.


    Ich schiebe den Sitz immer zum Aussteigen ganz nach hinten und schiebe ihn nach dem Einsteigen nach vorne. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich das angewöhnen kann. Hilft aber natürlich nur, wenn es überhaupt noch Raum zum nach hinten schieben gibt. Wie gesagt, nicht zu früh aufgeben, alles ausprobieren.


    Für den absoluten Notfall gibt es auch noch aus verschiedenen Quellen - unter anderem von einem kreativen Forumsmitglied - solche Sachen wie niedrigere Sitzschienen ... aaaaber bezüglich Legalität ist das ein ziemlich dunkler Graubereich, eine Abnahme hat (glaube ich) noch niemand versucht.

    Manchmal verstehe ich diese fundamentalistische Sichtweise hier, jedem das komplette Rostschutzprogramm einreden zu wollen, nicht so ganz. Ist m.E. nicht immer nötig.

    Ich glaube (und hoffe), darum ging es hier noch nie. :) Es tauchen nur immer wieder Diskutanten auf, die (ohne sachliche Erfahrung mitzubringen) behaupten, der ND als modernes Fahrzeug wäre doch ganz sicher ausreichend gegen Rost geschützt, da müsste man garantiert nichts machen. Ist doch ein Neuwagen ...


    Selbstverständlich braucht nicht jeder das volle Programm. Man sollte die Entscheidung ob, oder ob nicht, aber doch zumindest auf Basis von Fakten treffen können. Nicht auf Basis eines Bauchgefühls und schon gar nicht auf Basis von Fehlinformation.


    "Furztrocken" ist in Bezug auf Unterbodenschutz auch kein eindeutiges Kriterium, es gibt ja unterschiedliche Systeme. Guck dir bei Gelegenheit zumindest mal alle Bilder an, die hier auf den letzten Seiten gepostet wurden. Der Text ist tatsächlich entbehrlich. ;)

    Ich kenne die Recaros aus meinem ST und die Mazdasessel aus einem ST Ersatzwagen, den ich 500+km gefahren bin. Nach meiner Erfahrung ist es tatsächlich so, nach oben ca 2 Fingerbreit (norddeutscher Standardschlankfinger) nach oben. Den RF hatte ich auch anfänglich im Auge, aber der war mir tatsächlich vom Dach zu niedrig. Da hatte ich Bedenken wegen Haarwurzelkartarr.

    Anekdotische Evidenz im Einzelfall, wo man nie genau nachverfolgen kann, wie ausgesessen welcher Sitz schon war, ob die Sitzposition und Lenkradeinstellung wirklich exakt identisch war, und, und, und ... Du findest hier im Forum sicher genauso viele Berichte, die das Gegenteil behauptet.


    Mazda gibt seit der Preisliste vom 01.06.2016 und bis heute (letzte Preisliste vom 15.11.2022) unter anderem die Kopffreiheit an. Das sind und waren beim Roadster unverändert immer 950 mm (936 mm beim RF, ab Preisliste vom 01.12.2016) und dabei wurde noch nie zwischen Ausstattungs- oder Sitzvarianten unterschieden.


    Meiner Meinung nach erweist du Interessenten einen Bärendienst, wenn du ihnen 2 cm mehr Kopffreiheit fix versprichst, weil es meiner Erfahrung dafür keinerlei Gewähr gibt. Dafür gibt es ja nun genug andere Gründe für die Recaros. Alles andere muss sowieso jeder für sich bewerten.

    ... mit den Recaros habe ich mehr Kopffreiheit, die sind ca. 2cm tiefer.

    Das Gerücht hält sich hartnäckig ... aber bezeichnenderweise sowohl in dieser als auch in der anderen Richtung. 😀 Ich fürchte, in der Realität tun sie sich im Durchschnitt genau gar nichts und die Unterschiede sind eher subjektiv, mit einem Minimum an technischer und viel menschlicher Toleranz. Allerdings ist im Roadster die Kopffreiheit tatsächlich größer als im Retractable Fastback. Das wird beim Vergleich vielleicht manchmal vergessen.


    Julian87 , wenn man in die Recaros passt, sind sie auf jeden Fall super. Ich habe jetzt meinen dritten ND, wollte sie immer gerne haben, aber es hat sich aus verschiedenen Gründen dann doch nie ergeben. Der Leidensdruck war also trotz des ausgeprägten Wunsches nicht zu hoch. ;)


    Vom "besseren" Fahrwerk des Homura solltest du dir nicht zu viel versprechen. Die Federn sind hinten etwas härter und die Bilstein gelabelten Dämpfer haben mehr Dämpferkraft (sind aber auch deutlich ruppiger und stößiger als die Standarddämpfer).


    Außer der Brembo-Bremse (schadet nicht, ist bei deinem Profil aber sicher nicht notwendig) bleiben beim G 184 Homura noch die (teuren, hochwertigen) BBS Schmiedefelgen. Die haben allerdings dieselbe Einpresstiefe wie alle andern Serienfelgen (nämlich 45 mm) und stehen vielen hier zu tief im Radkasten. Kann man natürlich mit Spurplatten ändern, aber die sind ein Diskussionsthema für sich. :)


    Teuer ist sowieso ein gutes Stichwort, der Homura sollte ja deutlich teurer sein, als der Exclusive-Line. Wenn du eh schon dem Gedanken nicht ganz abgeneigt bist, an Fahrwerk, Bremse und vielleicht Rädern später etwas zu verändern, dann könntest du das mit der EL gesparte Geld auch gut dafür anlegen.


    Wenn die Recaros das Killer-Feature sein sollten (was du dummerweise für dich erst sagen kannst, wenn du dringesessen hast), dann macht die EL keinen Sinn. Die Mazda-Recaros nachzurüsten ist finanziell quasi Selbstmord.

    In meinem Freundeskreis werden 2 Mazda6 bewegt, die ziemlich durchgegammelt sind. Mein gleichalter Alfa sieht dagegen aus wie frisch vom Aufbereiter.

    Der NA meines Kumpels ist auch schon mehrfach geschweisst worden. Ich persönlich glaube somit nicht an eine gute Rostvorsorge bei Mazda...


    Und deswegen habe ich im Jahr des Kaufes meinen Spider bei Butze versiegeln lassen.

    Gerade der alte Mazda 6 stellte aber laut Presse den Tiefpunkt des Rostschutzes bei Mazda dar. Seitdem hat sich vieles verbessert und Mazda taucht aktuell nirgendwo negativ auf.


    Ausnahme ist und bleibt der MX-5, bei dem - wie mittlerweile die meisten eingesehen haben - nicht viel getan wird, vor ca. MJ 2018 praktisch nichts.


    Die Anni 30 Modelle verfügen offensichtlich schon alle über den "neuen" Unterbodenschutz und rudimentären Schutz der Fahrwerksteile, was (spätestens) auf das Kalenderjahr 2017 hindeutet.


    Wenn es stimmt, dass Mazda den Dienstleister mehrfach gewechselt hat, dann wird es da vermutlich aber auch noch Unterschiede geben.


    Bis hierhin (fast) alles Fakten (oder Schlussfolgerungen), keine Meinung.


    Meiner Meinung nach wird in den letzten 2 oder 3 Jahren großzügiger Unterbodenschutz aufgetragen, als vorher.


    Ende der Meinung, hier noch ein Faktum:


    Konservierungsmittel in den Hohlräumen "ab Werk" bzw. "ab Auslieferungslager" hat bisher noch niemand in diesem Forum gefunden. :)

    Wenn tatsächlich das Öffnen und Schließen das Problem verursacht, würden die Teile eher weniger helfen, oder?

    Müsste man sich genau ansehen, ab wann sie "greifen". Aber so wie die Abstände sind, dürften sie das Schleifen tatsächlich eher nicht verhindern. Sie können natürlich den Abstand bei offen eingerastet Verdeck sicherstellen, aber das löst nicht das ganze Problem.


    An den Bügelverkleidungen sieht man oft Schleifspuren, die über 10 mm oder mehr gehen.