Beiträge von harkpabst

    Tja, so 5 bis 10mm weniger Abstand zum Fahrer kämen mir bei meiner Statur auch zupass. Kann mir aber aus Gründen der Formstabilität nicht vorstellen, dass das mit einfachem Aufpolstern möglich ist.


    Zumindest früher gab es ja mal Distanzhülsen (ob die jemals zugelassen waren, weiß ich nicht), aber spontan finde ich dazu nichts. Für alle anderen Räder gibt es Spurplatten ... gemein. ;)

    Garantie ist Herstellergarantie (darum kümmert sich jeder Mazda-Händler gerne). Bei Mazda drei Jahre, außer man schließt eine Garantieverlängerung ab.


    Gesetzliche Gewährleistung muss nur der Verkäufer (also die Firma, mit der man den Kaufvertrag abgeschlossen hat) geben. Die gibt es theoretisch für 24 Monate und garantiert nur, dass die Ware bei Verkauf mängelfrei war. Innerhalb der ersten 6 Monate muss der Verkäufer nachweisen, dass ein reklamierter Mangel bei Übergabe noch nicht bestand (wenn er nicht kostenlos helfen will), in den nächsten 18 Monaten muss der Käufer nachweisen, dass der reklamierte Mangel schon bei Übergabe bestand. Beides ist ziemlich schwierig.


    In der Regel wird man im Gegenseitigen Einvernehmen versuchen, auf Probleme über die Herstellergarantie abzuwickeln. Aber wenn es hart auf hart kommt genügt die Aussage eines Verkäufers, dass der Hersteller (noch) keine Lösung hat eben nicht. Man kann dann immer noch auf seinen gesetzlichen Rechten bestehen. Einfach wird das garantiert nicht, aber man sollte sich einfach darüber im Klaren sein, dass es diesen Anspruch gibt. Beim Auto genauso wie beim Fernseher oder bei der Glühbirne (um mal ein besonders prekäres Beispiel zu bemühen).

    ... mit XXR Felgen, Yokohama Advan neova AD08 R Sportreifen mit 215/45/17.

    Das ist ohne Tachoangleichung eintragungsfähgig? 215/45R17, obwohl der Abrollradius größer ist?
    Mich persönlich zieht es eher in Richtung 205/50R16, aber es interessiert mich trotzdem.

    Sebastian, ich stimme dir zu 99,9% zu. Trotzdem hat der Käufer nun einmal einen gesetzlichen Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Verkäufer (und nicht gegenüber dem Hersteller, der ist nur für seine freiwillig angeboten Garantie zuständig). Um diesen Anspruch wahrzunehmen bleibt dem Käufer nichts anderes übrig, als den Verkäufer über Mängel zu informieren und notfalls in Verzug zu setzen. Wenn es sich wirklich um einen gravierenden Mangel handelte (das ist der Knackpunkt) den der Hersteller nicht beheben kann oder will, bleibt dem Käufer ggfs. das Recht auf Wandlung oder Minderung.


    Ich will das Ganze aber beileibe nicht überdramatisieren. Ab wann "Stand der Serie" eine gerechtfertigte Aussage ist und wann es einfach eine Ausrede ist, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Ich habe den Zustand der normalen Ledersitze auch bei meinem Händler reklamiert. Aber nicht, weil es mich wirklich stören würde. Es geht ja nichts kaputt und der Grund für das Aussehen ist mir wohlbekannt. Nur für den Fall, dass Mazda trotzdem eine Lösung findet, die beides miteinander vereint, möchte ich ungern mit einem Auto dastehen, bei dem ich bei einem späteren Verkauf im Preis heruntergehen müsste, weil nur meine olle Möhre die Dellen im Sitz hat, während das bei den neueren Autos nicht mehr der Fall ist. Oder natürlich für den Fall, dass das Leder doch irgendwann kaputt geht ...

    Wenn der Spruch jemals gestimmt hat, dann zu Zeiten als das Netzwerkkabel noch nicht erfunden war. ;) Wer heute nach dieser Regel verfährt, handelt schlicht grob fahrlässig.


    Jetzt ist es natürlich jedermanns Sache, ob er die Software auf seinem Telefon aktuell halten will oder nicht. Sofern das überhaupt möglich ist und - mein letzter Beitrag war durchaus ironisch gemeint - Samsung tut sich hier leider in den letzten Jahren besonders negativ hervor. Da gibt es Android Updates erst mit massiver Verspätung (man muss ja auch noch die eigene, grauenhaft langsame Touchwiz GUI anpassen) und von den aberdutzenden Modellen, die angeboten werden, gibt es nur für die teuersten Updates über einen nennenswerten Zeitraum. Das Telefon funktioniert in seinen Grundfunktionen natürlich mehr oder weniger mit dem Auslieferungsstand. Ob man sich für Sicherheitslücken (zuletzt vor allem in den Implementierungen der Verschlüsselungsprotokolle oder in den Protokollen selbst) interessiert, hängt ganz davon ab, wie wichtig einem die eigenen Daten auf dem Telefon sein müssen. Es gibt einfach potenzielle Risiken. Wenn man Glück hat, trifft einen nichts davon. Wenn man Pech hat, darf man hinterher nur nicht moppern.


    Dazu kommt, dass leider der Reifegrad der veröffentlichten Versionen durchaus zu wünschen übrig lässt. Ich weiß, das ist ein Gemeinplatz und klingt nach Stammtischweisheiten. Es ist aber leider durchaus etwas dran. Neuestes Beispiel: Das Galaxy S7 kommt wieder mit einem Speicherkartensteckplatz, dafür mit weniger RAM. Die in Android 6 vorgesehene Funktion, die Speicherkarte auch als RAM-Erweiterung nutzen zu können, ist im Auslieferungszustand aber gesperrt und kann nicht genutzt werden. Bekloppt. Ich hoffe, mit meinem iPhone 5 (ohne S), gerade erst gebraucht von einem Freund übernommen, stehe ich nicht im Verdacht, als Apple-Fanboy nur auf Samsung herumhacken zu wollen.


    Wenn man dann noch vor der Aufgabe steht, die Software auf dem Telefon in einem kompatiblen (und am Ende noch offiziell unterstützten) Stand der Software in seinem Autoradio zu halten, steht man mehr oder weniger auf verlorenem Posten. Die Update-Zyklen der Autohersteller für ihre Systeme sind viel langsamer als die von Google oder Apple. Vielleicht wird sich der Zustand durch einen höheren Standardisierungsgrad etwas verbessern, wenn Apple CarPlay und Google Auto mal flächendeckend unterstützt werden. Das MZD Connect kann meines Wissens beides noch nicht (könnte es aber in Zukunft lernen, da es auf der Plattform OpenCar basiert).

    Wobei ich der Meinung bin, dass eine Kopplung nur ans ABS nicht wirklich sinnvoll wäre. Aber wahrscheinlich war das so gemeint. ;)

    Genau so war's gemeint.

    Zitat

    Kann mir höchstens Vorstellen, dass das System durch DSC Deaktivierung mit augeschalten wird....
    Müsste man halt mal probieren.

    Das auszuprobieren sollte tatsächlich ein Leichtes sein. Der "offizielke" Grund, warum an es überhaupt abschalten kann, ist ja vermutlich nicht "schöner heizen", sondern das Anfahren auf Eis und Schnee. Da gibt es wenig Grund fürs Warngeblinke. Ich würde zwar nicht darauf wetten wollen, aber vielleicht hat es tatsächlich einen Einfluss.

    Einen 7 Jahre alten iPod zu verwenden ist ja auch ein riesiger SKANDAL! Dabei weiss doch jedes Kind das Apfel-Prdokute eine Halbwertzeit von max. 2 Jahren haben! :evil:

    Zum Glück nur die Äpfel-Produkte gell? ;) Bei der Konkurrenz bekommt man nicht nur die neuesten Betriebssystemversionen und Sicherheits-Updates sofort, sondern auch noch für 7 Jahre alte Geräte. Bei Apple hingegen läuft z.B. das neueste iOS 9.2.1 gerade mal noch auf dem nur 4,5 Jahre alten iPhone 4S. :rolleyes:


    gaugau: Offiziell unterstützt wird das Gerät vielleicht nicht und der Einsatz des Händlers ist auch löblich. Aber wen man sich anschaut, welche Geräte mit jeweils welcher Softwareversion überhaupt unterstützt werden, dann fallen wahrscheinlich mehr als 75% aller Handys raus. Spiele ich wirklich das letzte Sicherheirs-Update nicht aufs Telefon, weil es dann nicht mehr in der Unterstützungslisre des MZD Connect steht? Bestimmt nicht. Ist dein iPod denn zumindest auf dem neuesten Softwarestand, den iTunes anbietet?


    Das Grundproblem ist einfach die mangelnde Standardisierung. Wenn man richtig Pech hat, funktioniert ein älteres Gerät mit neuer Software sogar weniger gut, aber im allgemeinen ist es sicher klug, den neuestmöglichen Stand zu haben.

    Es gibt da aber was in Deutsch.

    Stimmt, kam in Deutschland nur wesentlich später ins System als in USA. Warum auch immer. Bei meinem ersten Besuch beim fMH mit diesem Anliegen wusste man von nichts, erst beim zweiten Mal fand ich dann Gehör.


    Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass da jemand aus der Werkstatt ernsthaft beurteilen kann, ob die Schrauben vorher tatsächlich nicht richtig fest waren. Nach dem was der Mechaniker mir gesagt hat steht in der TI nämlich, das die Muttern und Schrauben erst gelöst werden müssen, dann die beiden Bolzen um eine viertel Umdrehung eingedreht werden und dann Muttern und Bolzen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment neu angezogen werden. Da wird niemand vorher testen, ob das Drehmoment schon vorher stimmte.


    Zumal ja auch keine andere Arbeit von Mazda bezahlt wird. In den amerikanischen Foren wurde auch über das korrekte Anzugsmoment für die vorderen heiß diskutiert, aber wenn man mit dem Händler nicht verwandt ist, wird er danach garantiert nicht schauen.