Beiträge von Chipmonk77

    Ich hab die gleiche Konfiguration, 184er mit Sportpaket, also den Bilsteins und Sperre. Bei mir ist es wie oben schon geschrieben genau anders herum. Gas ohne Übersteuern erzeugt einen größeren Kurvenradius. Gaswegnahme lässt den Wagen eindrehen. Kurvenfahrten mit wechselnder Last erzeugen daher bei mir eine Unruhe im Kurvenverlauf.

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer im Vergleich zu den G132 mit dem offenen Differential. Die schieben am Kurvenausgang nicht geradeaus, sondern folgen dem Lenkeinschlag wie gewünscht😎

    Das ist auch der Grund für die Entwicklung des Asymmetric-LSD beim ND3. Der geringere Lockup unter Last verhindert das ausgangs der Kurve.

    Mit gemachtem Fahrwerk, sportlichen Reifen, auf die eigenen Vorlieben abgestimmter Geometrie und vor allem einem angepassten Fahrstil kann man das antizipieren und überspielen. Aber die Tendenz, kurvenausgangs nicht 100% das umzusetzen, was der Lenkinput vorgibt… das bleibt.

    Wenn man es nicht anders kennt, ist das auch vollkommen ok. Manche sind da sensibler, wie Du Skoddy und können dieses „unrunde“ Kurvenfahren nicht so ausblenden.

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben, die fahrdynamischen Modifikationen nach dem ND2 sind schon ganz interessant und man sollte die in einem Gesamtkonzept sehen.


    Bis einschließlich dem ND2 wurden an allen MX-5 mit getrennten Entwicklungsteams Powertrain/Chassis gearbeitet.

    Das Chassis-Team hat immer nur an Fahrwerk, Rädern und Lenkung gearbeitet. Powertrain nur an Motor, Getriebe und Antriebsstrang inkl. LSD. Das seit damals durchweg genutzte Super-LSD wurde vor Ewigkeiten mit dem Fokus auf Traktion entwickelt, von jeweiligen RX-Modellen übernommen und einfach immer weiter genutzt.


    KPC, Track-DSC und das asymmetrische LSD sind alles Entwicklungen, die aus der neu strukturierten Zusammenarbeit der beiden Teams zustande gekommen sind. Die Anforderungen an das neue LSD kamen vom alten Chassis-Team.


    Der ND fuhr sich daher noch nie durch die Bank weg gleich… tut es seit dem MY22 und ganz besonders mit dem neuen ND3 dann noch weniger. Deswegen begegne ich den hier weiterhin verbreiteten „One for All“- Empfehlungen rund um Fahrwerk, Räder und Geometrie inzwischen auch zunehmend skeptischer ;)


    Zu der Erfahrung von Bluebird209 … da tippe ich eher einen anderen Grund, der Ex-NC-Fahrern erstmal zu schaffen macht. Die komplett anders konstruierte Hinterachse macht ggü. dem NC konträre dynamische Spur-Veränderungen. Beim NC wird der Spurwinkel geringer, beim ND erhöht er sich. Das fühlt sich im ersten Moment für den unbedarften Modell-Wechsler meist sehr mulmig an… ich musste mich damals auf sehr vertrauten Straßen auch erstmal neu kalibrieren 8)

    Die Vorurteile rund um den „Sound“ von EV mal dahingestellt (ist ja jedem selbst überlassen)… finde ich wichtig, doch mal auf die grundsätzliche Notwendigkeit von sinnlicher- nicht nur akustischer - Rückmeldung hinzuweisen. Und wie wichtig das ist für den eigenen Feedback-Loop und auch das Gesamterleben beim Fahren. Dabei ist erst einmal nebensächlich, wie das persönliche Soundprofil denn ist… was einem nützt und im Besten Falle anmacht.

    Wie wir unser Auto beim Fahren erleben, ist dem Feedback geschuldet welches wir bekommen und wie stark es „einsickert“. Bei unseren MX-5 geht es doch auch nicht wirklich um den reinen Sound… aus dem schnöden Reihenvierzylinder ;) Nee, was anmacht… dass ist das Drehen auf der Drehzahlorgel. Wie sich der Motorklang entwickelt und rhythmisch verändert bis hin zur Drehzahlgrenze… wie sich die Leistung entfaltet… wie der Schaltvorgang das alles unterbricht… und dann weiter führt. Das sind - unabhängig vom reinen Motorklang - die Feedback-Signale, welche eine viszerale Verbindung zur „Maschine Auto“ schaffen können. Einfach gesagt… das ist es, was - wenn gut gemacht - ganz tief „rein geht“.

    Ein Fahrzeug das Dir zeigt, wie es sich anfühlt, anhört, anschaut, signalisiert ob es sich in der Fahrsituation wohlfühlt… das vermittelt Emotionen, auch unabhänig von der reinen Leistung.

    EV-Autos sind daher extrem schwer zu greifen mit ihrer komplett unvertrauten Drehmomententfaltung, ihrem anderen Geräuschniveau und auch durch den idR niedrigen Schwerpunkt in Verbindung mit hohem Gewicht anderem Fahrverhalten. Und jetzt kommen die noch um die Ecke mit wahlweise futuristischem „Gaspedal-Sound“ oder schlechtem Verbrenner-Fake… braucht man wie einen Kropf, was?!


    Schlecht gemachtes Feedback, kennen wir ja auch von Verbrenner-Autos. Beispielsweise bei stufenlosen CVT-/Multitronic-Getrieben… da geht die Beschleunigung und die Motordrehzahl nicht konform zu unserem „Mindset“ wenn es um Autos geht. In Japan und in den USA wurde das immer besser angenommen als hier. Die sind eh Automatik gewöhnt. Wir brauchten unsere spürbaren Schaltpunkte. Also wurde die Möglichkeit des manuellen Schaltens wieder einprogrammiert 8)


    Zurück zum EV… wenn ab morgen z.B. der EQS nicht mehr so einen spacigen Sound hätte, sondern tatsächlich klingen würde wie ein E63 AMG - wären wir dann auf einmal glücklicher :/ Ein bisschen, ok. Aber passt der Sound dann noch zu dem anderen - ungewohnten - EV Feedback? Eher nicht. Das wird dann wieder „CVT-mäßig“… ;)


    Wenn das, was Du siehst, fühlst und spürst ein „Match“ ist… dann wird die Sache rund. Die Sim-Racer hier wissen, wovon ich spreche. Mit einer sportlichen Sitzposition, einer dynamsischen Cockpit-Perspektive á la Project Cars mit Motion Blur und Sichtfeldverschiebung, einer guten 4D-Soundmap vom Fahrzeug und Peripherie-Geräten die an Lenkrad, Bremse und Schaltung ähnliche Spezifikationen wie im Automotive-Bereich haben… fühlt man sich mit dem jeweils simulierten Fahrzeug sehr stark vereint. Was nicht zu eliminieren ist, das ist allerdings die statische Situation, die man in so einem „Simulator“ hat. Wenn man sein Racing-Rig in ein fahrendes Modell packen könnte, dass alles umsetzt, was die Simulation zu bieten hat. Das wäre das Perfekte.

    Man stelle sich das mal vor… ein einfaches „Rolling Chassis“ mit Universalantrieb. Als ultimatives Peripheriegerät für die perfekte Racing Sim :saint:

    Das sind die feuchten Träume der „Generation Playstation“. Kann man verlachen. Kann man aber auch ernst nehmen. Und versuchen, das Beste aus beiden Welten zu holen. Wie es findige Ingenieure in Asien schon länger erforschen und eine bessere Basis haben als in anderen Märkten. Man denke mal so rund 10 Jahre zurück an die ersten Schritte von Toyota/GR und Gran Turismo im Bereich Telemetrie-Transfer, E-Sport, etc.

    Daten, wie allein die von PD im Bereich 4D-Soundmaps, das könnte in Zukunft richtig wichtig sein für den Aftermarket.

    Heh, wie kommt der jetzt darauf?!

    Weil ein E-Motor mit u.a genügend Leistung an sich schon die perfekte Simulationsgrundlage ist. Da kannste alles mit machen, wenn Du genügend Daten hast. Toyota hat in der Vergangenheit schon bei einem RZ-Prototypen gezeigt, dass der Motor auf Knopfdruck zwischen Kei-Car, 3,5L-V6 Tundra und LFA V10 wechseln kann. Das beschränkt sich dann halt nicht auf den Sound… sondern auch Leistung, Drehmomententfaltung, Drehzahlen und Schaltpunkte/Gänge, etc.

    Weit entfernt von perfekt in den einzelnen Disziplinen, aber in der Gesamtkomposition dann doch irgendwie schon überzeugend. Das da viel Potential liegt, das sickert so langsam auch hier durch… wie in den USA. Die „heiligen Kühe“ der Muscle Cars werden ja dieses Jahr auch auf die EV-Schlachtbank geführt… 8o


    In den obigen Posts wurde ja schon der Ioniq 5 N erwähnt. Ich kann nur Nahe legen, sich das vorurteilsfrei nochmal anzuschauen… und nicht den Sound alleine zu betrachten. Dann sickert vielleicht auch ein, welches Potential da liegt. Wenn man auf Knopfdruck in vertrauten Drehzahlbereichen unterwegs ist. Die Kraftentfaltung „verbrennermäßig“ ist und die Doppelkupplung mit sportlich harten Schaltrucken den Kraftfluß unterbricht. Wenn der Drehzahlbegrenzer „reinknallt“, man das Backfire nicht nur hört sondern es auch rumpelt… wenn all das genau dann zusammen kommt mit dem, was Du von einem sportlichen Verbrenner erwartest - dann schafft das eine Verbindung. Das sollte gerade uns MX-5 Fahrern doch mehr Hoffnung machen als entmutigen. Wir fahren jeden Tag in einem Traumauto, was definitiv „größer“ ist als die Gesamtheit der einzelnen Teile.

    Ich fahre auf der Konsole mehrere NDs in meiner Garage. Serien G132, klassisch getunt, mit Turbo, ein LS5-V8 Engine Swap und einen RX-7 Wankel Engine-Swap. Jeder mit spezifischer Motorcharakteristik und Leistungsvermögen… und natürlich unterschiedlichem Sound. Das sind für mich Nerd komplett verschiedene Fahrerlebnisse. Und auch wenn es simuliert ist. Ich habe z.B. auf dem Weg einen „Flyinˋ Miata LS3“ so gut es geht nachgebaut aufgrund der technischen Daten. Und habe dadurch eine vollkommen subjektive und persönliche Meinung darüber, wie sich das Fahren eines solchen Autos im Vergleich zu meinem anfühlen mag. Kommt das an die Realität ran, die ich nie erfahren werde. Bestimmt nicht. Ist das ein guter Ersatz… hell yeah.

    Daher träume ich davon, irgendwann mal einen MX-5 EV zu fahren, der nicht mehr als 1,25t wiegt und max. 200kW Leistung hat. Jederzeit auf Wunsch auch manuell geschaltet wird. Einen tiefen Schwerpunkt und eine hohe Dynamik hat. Und mir je nach Wunsch einen Motor vorgaukelt. Heute den langweiligen 2.0 mit seiner Drehmomentwelle ;) :P , morgen den alten 1,6l aus dem NB und am Wochenende den RX-7 Wankel. Warten tue ich dann insgeheim auf den schon länger angekündigten „Dave Coleman - Mod“, der seinen NA 1.6 Turbo Umbau in meinen MX-5 zaubert. Dann stelle ich mir die Frage, wie das Differential heute sein soll. Offen… oder wie das altbekannte Super LSD… oder doch lieber das asymmetrische LSD vom alten ND3 :/ Vielleicht werden im MX-5 Forum 10 Jahre in der Zukunft neben den üblichen Geometerie-Werten auch mal Sound-Maps, Tuning Sheets, Skins, etc. getradet und bequatscht werden. Befremdlich für viele, natürlich für andere… auch im Jetzt und Hier.


    Von daher empfehle ich das nicht besonders informative Hagerty-Video mit Cammisa auf dem Beifahrersitz. Woanders erfährt man mehr über die technischen Lösungen der N-Division im Rahmen von Fahrwerk und Antriebsstrang ggü. Serie… das ist auf dem Niveau von M-Motorsport :thumbup:

    Hier aber kann man sehen, was so ein Erlebnis auch mit erfahrenen Leuten macht. Es macht einfach Spaß. Und gibt das nötige Feedback für die Geschwindigkeit.


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    So… heute kann ich endlich mal einen „kleinen“ Fortschrittsbericht über meinen Muddy posten. Damit ist er jetzt immerhin schon teilweise auf dem Weg zu „meinem“ MX-5 8)

    Seit Juli letzten Jahres ist Muddy jetzt bei mir und seither war Einiges liegen geblieben, was ich unbedingt noch angehen wollte. „Liegen geblieben“ im wahrsten Sinne des Wortes… das Öhlins R/T, mein heißgeliebter RoadsterSport ESD und die I.L.-UB-Streben lagen jetzt tatsächlich 1 Jahr im Keller rum und warteten auf ihren Einbau.

    Das hat, wie damals beim Ausbau, dankenswerter Weise der gute Ernst übernommen und mir damit Arbeit abgenommen, die ich z.Zt. nicht mehr leisten kann. Dadurch habe ich aber den Zymexx-Service für das Forum noch einmal mehr von der allerbesten Seite kennen lernen dürfen… Marco und Ernst, ihr seid die Besten :thumbsup: :thumbsup: !


    Die Einkaufsliste wurde natürlich noch größer::

    • I.L.-Domstrebe vorne (immer noch meine Benchmark bzgl. Preis-/Leistung und Verarbeitung… ich hab mir fast alle irgendwann mal live angesehen und auch was anderes probiert ;))
    • Rückfahrkamera hinten (Körperdrehung und Blick über die Schulter nach hinten klappt nicht mehr so gut, daher nun die Komfortkrücke, die ich vorher mal hatte und da noch nicht brauchte :saint:)
    • LED-Beleuchtungskit Kofferraum (da ich ja neuerdings auf längeren Strecken ab und zu mal meine Exkremente im Kofferrum transportieren muß, ist gute Sicht in jeder Situation Pflicht :D)
    • Schwarze Embleme v/h (ja… die reine Optik ist mir doch manchmal wichtig :S )
    • LED-Sidemarker schwarz (diesmal dann auch endlich mit angeschlossener Beleuchtung ;))
    • PiperCross-Luftfilter ungeölt (fand ich in meinen alten NDs deutlich besser als den K&N, den ich da auch mal genutzt habe)
    • Spyder-Grill Carbon Miata ohne Beleuchtung :love:
    • die zierliche Heck-Lippe, die man nicht Spoiler nennen darf :saint:
    • Zymexx-Lenkrad Abarth-Style mit glatten Alcantara-Inlays und grauen Nähten ohne Mittenmarkierung mit schwarz lackierten Lenkrad-Speichen (Dicker, schicker und einer der besten Schritte auf dem Weg zum komplett schwarzen Innenraum 8))

    So weit, so gut… leider läuftˋs dann manchmal doch nicht so wie gewünscht. Kurzfristiger OP-Termin, kaputtes Getriebe, abgerissenes Öldrucksensor-Kabel und Back Orders haben den Zeitplan dann doch etwas durcheinander gewirbelt. Deshalb musste (oder eher durfte :)) ich Muddy dann heute „teilfertig“ abholen… und kann mich damit in dieser Woche den - leider - wichtigeren Dingen widmen.


    Daher steht Muddy heute erstmal so da:

    • Öhlins-Fahrwerk nach Wunschvorgaben eingebaut und roll-mäßig hin gestellt.
    • I.L. Domstrebe vorne teilmontiert (Dom-Halter eingebaut, Mitten-Strebe fehlt noch)
    • RoadsterSport ESD montiert
    • I.L Unterboden-Streben montiert
    • LED-Kofferraumbeleuchtung eingebaut
    • Rückfahrkamera eingebaut

    Klingt abenteuerlich, macht aber Sinn, da noch fehlt:

    • Lenkrad (genaue Spureinstellung bringt vorher nix)
    • Halteblech Domstrebe von Mazda
    • Spyder-Grill

    Sidemarker, Mittelstrebe vorne und Embleme werden deswegen auch erst später eingebaut… da das ja teilweise die gleichen De-/Montage-Schritte bedingt)


    Somit kann ich jetzt morgen mittag beim fMH vorstellig werden und mich erstmal um die Reparaturen kümmern bzw. das Ganze zumindest schonmal anstoßen. 8)

    Daher wollte ich den nachmittag nochmal nutzen, um zumindest optisch nachzulegen und Muddy vom Mud zu befreien. Handwäsche ist aktuell zu mühsam und erst nach dem ganzen Umbau wird der Detailing-Profi-Polier-Versiegelungskram angegangen. Also war der Plan so:

    Komplettes Paket mit Innenraum und Handwachs… diesmal in Mülheim mit der in D einzigen - berührungslosen - „LaserWash“-Anlage bei Mr.Wash. Da fährt ein Hochdruck-Roboter mit zwei 360°- Armen um den PKW und soll Wunder vollbringen… und da ich gerade eh auf Wunder hoffe - was soll da schief gehen :P


    Dementsprechend froh war ich dann auch, als ich nach über einer Stunde Staufahrt durchs Ruhrgebiet auf den Hof fuhr und auf der Abbiege-Spur zur LaserWash-Kabine gar kein Auto stand:thumbup: Also motiviert durchgefahren zur netten Dame am Kassenhäuschen. Die kam mir in dem Moment genauso motiviert entgegen, grüßte, grinste und empfahl mir dann ungefragt, doch lieber direkt in die normale Waschanlage zu fahren.

    Darauf entgegnete ich, dass ich extra die berührungslose Wäsche buchen wolle wegen dem Lack und den Anbauteilen und Muddy ja gar nicht sooo dreckig wäre :).

    Dann sagte sie, dass die Anlage aber „dreckige“ Autos nicht wirklich sauber macht… in einem Durchgang schon mal gar nicht ?(. Ich sollte das eher als „automatisierte Hochdruckanlage sehen). Sie könnten das aktuell nur empfehlen bei top versiegelten Lacken, die mal schnell sauber gespült werden können ohne Lackkontakt. Oder bei Supersportwagen, die in der normalen Waschanlage zu gefährdet sind mit ihrer Aero und Splittern, etc. Dazu kämen dann noch Sonderfahrzeuge wie umgebaute SUV/Geländewagen mit Dachboxen, Schnorcheln, Campingzelt, etc.

    Ich darauf weniger motiviert… ich sehe auf der Tafel gar keine Handwachs-Option. Die junge Dame darauf: Ja, das geht ja auch nicht hier. Handwachs gibtˋs ja nur auf ein sauberes Auto. Sauberes Auto heißt - andere Waschanlage nebenan. Da wo sauber wird… mit einem Lächeln auf unser beiden Lippen drehte sie dann um ins Kassenhäuschen und ich fuhr wieder die Einfahrts-Lane zurück und stellte mich dann beim einfachen Volk in die Schlange :saint:

    Vor mir der ähnlich irriterte Fahrer des Fighter-grau-matten Boldmen CR4… der mir dann im Wartebereich erzählte, dass auch er mal eben 100Km umsonst gefahren sei ^^ Das verbündet zwar… trotzdem bin ich als Wiesmann-Liebhaber echt angefasst gewesen. So ein hässliches Auto… manmanman || Aus Prinzip kein Foto… wer sich traut, kann das ja googeln.

    Zurück zum Wichtigen… zu Muddy. Im Handwachs-Bereich habe ich die gute Beleuchtung genutzt, um mal die neue Standhöhe zu dokumentieren. Das ist jetzt bei der 16“-Serienbereifung der (fast) hochmöglichste Stand auf einem Öhlins R/T. Am Gewinde gehen im Mittel noch so um die 3mm innerhalb der Zulassung, denke ich. Genaue Standhöhen kann ich noch nicht nennen… erst Geometrie und evtl. Nacharbeiten der Standhöhe. Optisch ist es auf jeden Fall besser als vorher bei meinem alten Chō.


    Aber Bilder sagen ja mehr als tausend Worte…

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    Einstellung bleibt erstmal beim alten Winter-Setup 14/16. Erster Roll-Eindruck ist vertraut. Hatte Sorgen nach rund 12 Tkm Serienfahrwerk, da mir das mit KPC komfort -mäßig gerade gut passte. Passt immer noch. Die härteren Federn sind spürbar, die sensibleren Dämpfer in relativ weicher Dämpfungseinstellung holen das oberhalb Stadttempo mehr als raus… auch auf schlechter Straße. Da tun die Räder und die UB-Streben auch noch ihren Teil dazu bei… und ich bin zufrieden. Es gab in den letzten Monaten Zeiten, wo ich mir sicher war… das Öhlins kommt nicht mehr rein, da ich keine Stöße mehr abkann. Alles fein :thumbsup:

    Aber nichts trägt auf der Heimfahrt vom Tuner-Betrieb Deiner Wahl mehr zur Zufriedenheit bei, als ein neuer Auspuff… besonders wenn der Wunschsound schon gut abgehangen - ääh eingefahren - ist :S

    Jetzt bläst und trompetet mein Muddy wieder befreit durch den guten 2,5“-Endtopf und kann mir weiterhin immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Heute war das komplette Orchester noch etwas verhalten ohne 3rd-Gear-Downshift und einem insgesamt störrischen Getriebe. Aber ich habe das Gute schon gerochen und genug Appetit bekommen :saint:


    Vorhin habe ich dann noch mein Wochenend-Projekt abgeschlossen und freue mich jetzt auf meinen Abendgenuß. Da meine geliebten Pork Pies nicht so schnell von der Insel kommen und ich nicht dorthin fahren konnte seit zu langer Zeit… habe ich zum ersten Mal in einem Jahr mal wieder in der Küche gestanden und richtig „gekocht“.

    Die einzig wahre Worcestershire-Sauce von Lea & Perrins geordert. Gutes Fleisch gekauft, selbst gewolft. 50 Jahre alte Pie-Formen geliehen. Die Hot Water Crust Pastry mit glühenden Fingern verarbeitet. Aus Knochenbrühe Gelatine hergestellt.

    2 Tage geschwitzt und heute abend dann erstmals angeschnitten…


    Mein 2019er G184 piept manchmal in der selben Frequenz, als wäre ich nicht angeschnallt.

    Es leuchtet aber nichts und ich kann es auch nicht reproduzieren. Jemand ne Idee was das sein könnte?

    Turbo Ich glaube, das kenne ich… :/

    Mein G184 mit iActive-Sense hat auch sporadisch ein Piep-Signal von sich gegeben, mit dem ich in der Situation nichts anfangen konnte. Keine Hinweise im Tacho, kein Lane Departure, keine toter Winkel Alarm, keine Notbremsassistent-Warnung, kein Sitzalarm, keine Einparkhilfe. Klingt alles anders und wird teilweise auch optisch angezeigt.

    Einen Alarm gibt‘s aber noch… und den hatte ich dann nach vielen tausend KM im Verdacht - den Notbremsassistenten Plus für die Rückwärtsfahrt.

    Bei mir ist ab und zu vorgekommen, dass ich ein Piepsignal bekommen habe beim Abbiegen von größeren Straßen. Oft hatte ich dann gestanden oder bin langsam rumgefahren und gleichzeitig sind hinter mir die nachfolgenden Fahrzeuge vorbeigerauscht.

    Ich hab mir das dann irgendwann so zusammengereimt, dass ich wohl in diesen Situationen in einem Geschwindigkeitsbereich/Fahrzustand gewesen bin, in dem SCBS-R aktiv ist und vor nahendem Querverkehr warnt.


    Schau doch einfach mal, ob das Piepsignal auf einem gut besuchten Parkplatz reproduzieren kannst. Da ist immer ein Fußgänger, Fahrrad, PKW im Fahrtweg. Achte auf das erste Signal in der Warn-Kaskade. Das ist noch ein harmloses Piepen (ähnlich dem „kleinen“ Anschnall-Alarm) , idR im Stand bei laufendem Motor. Fährst Du dann auch noch rückwärts kommt die Kollisions-Warnung mit entsprechend „motiviertem“ Piepsen und schlussendlich kommt die Notbremsung.

    Makse hatte Teile des Interviews schon veröffentlicht… hier jetzt das Ganze.

    Wenn man das etwas peinliche Fangehabe von Makse erstmal verdaut hat, wird es doch ganz interessant. Besonders in der 2. Hälfte fand ich schön, über die „Wankel-Boys“ in der Motorenfertigung und seine Einlassungen zum Thema „Aftermarket-Mods“ beim MX-5 zu hören 8)


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    GAFCOT

    das sind alles „alte“ Getriebe aus MY22/23. Das neue Getriebeöl wird NmK erst seit 3. Quartal irgendwann in überarbeitete Getriebe eingefüllt. Die sollen jetzt laut Miata-Forum Carbon-beschichtete Synchronringe für den 3./4. Gang haben… die beiden Gänge waren bisher als einzige unbeschichtet. Daher wohl der Wechsel auf ein anderes Öl…