Beiträge von Anditburns

    Was lernen wir daraus? Eigentlich sind wir Verbraucher zu gutmütig.
    Leihe ich einen Werkstattwagen aus, dann wird vorher ein Rundgang um das das Auto gemacht und Bestandschäden werden vermerkt. Mache ich das nicht, bin ich bei der Abgabe der Dumme.
    Geben wir unseren Wagen ab... mal ehrlich, wer geht das jedesmal mit einem Werktstattvertreter um den Wagen und nimmt nimmt gemeinsam den Zustand ab?
    Ich werde es künftig machen, dabei geht es nicht um fehlendes Vertrauen, aber ein gesicherter Ausgangspunkt erspart danach Diskussionen.


    Die Carcam hilft da auch schon mal teilweise, aber es ist dann doch mühsam.

    Hallo Ulli,
    da kann ich vielleicht noch meinen Senf dazu beisteuern.


    Der erste riesige Unterschied ist eben das verlässlichere Durchfahren von Kurven und nicht die sich verschiebene Kurvenlinie durch wanken, setzen und nicken. Das war beim Serienfahrwerk schon ziemlich heftig. Dazu kam bei schlechterem Straßenbelag die abeißende Führung der Räder durch das Springen. Dabei muss ich aber auch dazu sagen, dass der Wagen mich dort nicht im Stich gelassen hat. Das Fahren war teilweise etwas schwierig, da ich mit Phantasie in die Kurve musste um zu erahnen, was das Auto jetzt wohl machen würde, aber es ließ sich in den Griff kriegen (immer aus der Sicht eines Laien).


    Mit dem Umbau war das ganz anders. Ich bin mit einem etwas flauen Gefühl in der Gruppe mit Sven unterwegs gewesen, aber nach den ersten Kurven war das vorbei. Die Linien waren sauber, selbst schlechte Steckenabschnitte in Kurven wurden vom Fahrwerk sauber verarbeitet und der Wagen versetzte nicht. Wie leicht es war, den Kollegen mit mehr Erfahrung in ihren Fahrzeugen zu folgen, war schon fast erschreckend. Dabei waren alle Aktionen so, dass der Wagen bei zu viel Übermut leicht über alle Räder anfing zu schieben. Dabei war die Ankündigung sehr gut zu erkennen und das Zurückführen in einen stabilen Bereich sehr leicht. Um das ESP zu testen musste ich schon sehr vorsätzlich herangehen.


    Im Regelfall würde ich es so formulieren: Das was das Fahrwerk kann, dass traue ich mir nicht zu.

    Ich gehe mal stark davon aus das es eine komplett Anlage inkl. Krümmer, Kat und Vorschalldämpfer sein wird.
    OT: Dieses weit verbreitete Geheimhalten der Kosten wird mir immer schleierhaft bleiben. ?(

    Eventuell gab es ein Versuchskaninchennachlass oder es wurde ein Festpreis vereinbart und die Realität wird diesen künftig killen. Da gibt es viele Ansätze, warum sein Preis nicht der des zweiten Autos sein würde.

    Hätte Fluid Film da geholfen? Die Korrosion ist doch anscheinend oberflächlich, das gammelt doch nicht von innen durch.
    Ich vertraue da ja auch drauf, aber wie soll es an Stellen helfen, mit denen es nicht einmal in Kontakt kommt?

    Hätte... ja, am Anfang direkt, da das Zeug in alles Ritzen reingeht. Jetzt natürlich zu spät, daher schleifen, lacken und konservieren.

    Komfortabler als des Serienfahrwerk finde ich das Öhlins in bestimmten Situationen auch. Die Federn sind weich, die Ventile der Dämpfer träge. Dadurch haut eine kleine Unebenheit durch, da das Ventil nicht aufmacht und dann neigt sich die ganze Fuhre und täuscht Komfort vor :D .
    Nicht das mit mit dem Serienfahrwerk schleichen muss, dass haben wir bei der Kaffeefahrt mit TJay getestet, aber das Gefühl am Steuer, da ich in der Kurve bis zu drei verschiedene Linien hatte, war schon sehr bewegend und für die Umstehenden sah es bestimt spektakulärer als jetzt mit dem Öhlins aus.

    Ist es nur an der einen Stelle?
    Scharnier ab, anschleifen, beilackieren (ist doch im nicht sichtbaren Bereich), Fluidfilm Liquid A (müsste das komplett flüssige sein) und später AR in die Heckklappe, Motorhaube und Kotflügel.
    Dann hört sowas auf.
    Spart Zeit, Nerven und hält langfristig.

    Klingt von den Ankündigungen schon mal nach einem harten Ritt. Gibt es von Dir dann in dem Zusammenhang auch Deine persönlichen Pro und Contras für die einzelnen von Dir in Betracht gezogenen Optimierungen? V8 hatte ich bisher für Deutschland im ND noch nie mit TÜV gehört. V6 wird ja darüber berichtet. Ich setzt mal ein Abo.

    Na dann erstmal viel Spaß. Ich kann Dir nicht sagen ob es an der Gewöhnung liegt oder ob die Dämpfer nach ein paar tausend Kilometern etwas geschmeidiger an die kurzen Stöße rangehen. Gefühlt würde ich nach 6tkm sagen, dass es jetzt bei harten Stößen etwas sanfter geworden ist.

    Manchmal zwingen aber auch andere Argumente zum Neuwagen. Bei mir war es im Wesentlichen die Längsvertellung der Lenkradsäule. Saß ich im G160 richtig, dann war das Lenkrad zu weit vorne. Das war damals nicht so leicht zu lösen. Den G184 gab es erst frisch auf dem Markt und dann wurde ich mit einem Rabatt von rd. 22% und ein paar Kleinigkeiten oben drauf dazu genötigt, einen Neuwagen zu kaufen.